Ein Funnel, ein Angebot, ein Fokus: So baut Philip Röder sein Lifestyle-Business "Pick Yourself"
Fokus, Baby!
Ein Youtube-Kanal mit insgesamt 2,5 Millionen Aufrufen, ein Monatsumsatz von 30.000 Euro - Philip Röder hat sich mit Pick Yourself ein ziemlich spannendes Lifestyle-Business aufgebaut.
Er hilft elektronischen Musikproduzenten aus der ganzen Welt dabei, Musik zu machen, auf die sie wirklich stolz sind.
Was ursprünglich als klassisches Musikproduktionsstudio gestartet ist, besteht heute zum Großteil aus Online Education, Coaching und Community.
Dabei hält Philip nicht nur sein Angebot simpel, sondern auch sein Marketing. Er konzentriert sich auf Youtube, wo er 44.000 Abonnenten hat - und das bringt ihm etwa 95 Prozent seiner Leads.
Besonders cool: Philip hat nicht nur einen ziemlich klaren Fokus darauf, was er macht, sondern ist auch ziemlich konsequent darin, was er nicht macht.
Wie Philip sein Online-Business aufgebaut hat und damit heute in Valencia ein Leben führt, das wirklich zu ihm passt, hörst du in der neuen Podcast-Folge! 🎧
Mehr zu Philip findest du hier:
Hör dir das Interview mit Philip jetzt in Folge #0305 des Creatorway-Podcasts an:
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Uneditiertes Transkript zur Folge:
Victoria (00:01.998)
Okay, Philipp, ich glaube, das wird eines der längeren Interviews heute, denn ich habe eben schon bisschen angekündigt im Intro, dass es eine total spannende Story bei dir gibt, eine Art Case Study, nehme ich jetzt mal so, wie du da ein Business aufgebaut hast. Und der Name ist ja schon so bisschen neugierig, dein Business heißt Pick Yourself und vielleicht kannst du uns da mal so bisschen die Hintergrundgeschichte geben, was machst du da und was ist der Name und wie kam es dazu, weil das ist ja alles so voll Nische und überhaupt.
Philip (00:27.547)
Ja super. Pick Yourself ist tatsächlich eine Art, ich würde fast sagen Motto für das ganze Business. Für mich selbst und aber auch für das, ich meinen Kunden, das sind elektronische Musikproduzenten aus der ganzen Welt, was ich denen mitgeben möchte. Hat einen sehr persönlichen Bezug. Das Thema Pick Yourself taucht immer wieder in allen möglichen Büchern von Seth Godin auf. Der ist für mich einfach so einer der inspirierendsten Autoren in diesem ganzen Business-Kontext. Und mir gefällt vor allem diese
diese Tiefe und diese frische Perspektive, die dich einfach zum tiefen Nachdenken bewegt. Und Pick Yourself an sich hat er in dem Kontext damals gedroppt, dass es nicht darum geht, gepickt zu werden, also von irgendwelchen Gatekeepers, wie jetzt zum Beispiel ein Musiklabel oder ein Publisher bei einem Verlag oder irgendwie sowas. Sondern diese Zeit ist vorbei. Jetzt auch dank des Internets sind wir in der Zeit angekommen, wo man sein eigenes Glück schmieden kann und man nur quasi den Mut dazu braucht. Ich finde, dass dieses Self-Empowerment, was da drinsteckt in diesem Pick Yourself,
... hat für mich so tief resoniert, ... dass ich mich dazu entschieden habe, mein Business so zu nennen.
Victoria (01:27.72)
Okay, krass. Seine Bücher empfehle ich auch hier ständig. Ich habe gerade ungefähr mindestens in fünf Folgen The Dip hier erwähnt. Das ist so einer der großen Klassiker und den kaufen dann auch immer alle. Ich sehe das an meinen Amazon-affiliate Statistiken. Der ist halt einfach cool. Seth Godin ist mega. Ich finde, manche Bücher, also der hat ja super viele geschrieben, manche wiederholen sich, aber man muss sich da so die Nuggets raussuchen und dann ist der mega.
Philip (01:43.931)
So reicht's.
Philip (01:52.443)
Ja, auf jeden Fall. Bei mir steckt diese Pick Yourself-Thematik tatsächlich auch noch ein Level tiefer drin. Ich hab früher in einer Punk-Rock-Melodic-Hardcore-Band gespielt. Das war für mich so das Ding von, keine Ahnung, wie ich 18, 19 war, dann für zehn Jahre lang in dieser Band gewesen und ganz Europa getourt und auf jedem autonomen Zentrum, was ihr vorstellen kannst, am Boden geschlafen und manchmal sind die Ratten einen rumgelaufen. Das war so...
ist quasi mein Passionsding. Das Coole in dieser Punk-Hardcore-Kultur ist, dass es dort super viel Do-it-yourself-Ansatz gibt. Da bin ich dazu gekommen, selbst zur Musikproduktion. war mit dem, das erste Studio, wo wir eine Platte aufgenommen haben, war super unzufrieden mit dem Sound, den die damals produziert hatten mit uns. Es hat sich nicht authentisch angefühlt, es hat nicht nach uns geklungen. Auch wenn die ganz viel teures Equipment hatten, die konnten es einfach nicht.
Das war so ein Pick yourself Moment, wo ich mir gedacht habe, hey, das musst du jetzt selbst in die Hand nehmen, du musst lernen, wie man diese Platten produziert, damit du deine kreative Vision umsetzen kannst. Und so ist das Ganze dann entstanden, so aus diesem DIY-Ethos. Und dann viele Jahre später bin ich dann eben, nachdem ich auch für andere Bands produziert habe und so weiter, hab ich mich irgendwann halt auf elektronische Musik spezialisiert, meinen normalen Dayjob gekündigt, bin von München nach Berlin gezogen und hab da eben dann...
mein erstes Studio aufgebaut. Und tatsächlich hieß das noch nicht Pick Yourself, das hieß Copilco Productions, das war ein Musikproduktionstudio, Mixing und Mastering für elektronische Musikproduzenten. Und da habe ich irgendwann einen Blog und Podcast gestartet, den habe ich Pick Yourself genannt. Das war, Gott, wann war denn das? Deutlich vor der Pandemie, ich kann ja gar nicht mehr sagen, wahrscheinlich so 2015, 2016 so die Richtung. Genau.
Victoria (03:24.426)
In welchem Jahr sind wir gerade? Wann bist du? Wann bist du?
Victoria (03:29.934)
Wir werden alt.
Philip (03:38.363)
Ja, und ich hatte immer das Studio-Business für mich selbst so ... Part-Time gemacht und die andere Zeit habe ich in einer Marketing-Agentur verbracht. Also ich habe Kommunikationswissenschaft studiert in einer ... Marketing-Agentur sofort einen Job bekommen als ... Strategie, Kreativdirektor und so weiter. Mit wirklich großen Marken da auch gearbeitet und viel so ... Underground-Projekte halt betreut. So große Marken kooperieren mit Musik oder Design oder ... Action-Sports und so. Und genau, irgendwann musste ich mich halt enttäuschen.
Victoria (04:03.99)
Cooler Kombi.
Philip (04:05.146)
Ja, es war auf dem Papier eine coole Kombi, aber das ist wieder dieses klassische Ding, dass man sich ja irgendwann fragen muss, wo kann ich denn wirklich durchstarten, wo möchte ich meine Energie reinstecken. Und dann hatte ich diese Wahl, gehe ich der Musik nach meiner wirklichen Passion oder helfe ich irgendwelchen Autoherstellern bei Greenwashing, indem ich jetzt ein cooles Konzept aufbaue, was aber in Wirklichkeit keine Substanz sozusagen hat im Unternehmen selbst.
Und da habe ich mich Gott sei Dank für das für mich Richtige entschieden und gesagt, nee, dann kann ich diese ganze Energie da reinstecken, wo es auch echt Sinn macht für mich. Genau. Und ein Teil dieses Studio-Businesses war dann eben ein Podcast und Blog, der hieß Pick Yourself. Und das ist dann zu viel, mehr über die nächsten Jahre geworden. Und ist jetzt einige Jahre später tatsächlich das Hauptbusiness. Studioanteil hat vielleicht noch so 10 % meines ganzen Businesses eigentlich
vernachlässigbar und der Rest ist Online Education, High Ticket Coaching Programme, Membership für Musikproduzenten aus der ganzen Welt, die einfach Tracks fertigstellen wollen, auf die sie stolz sind und wenn sie das wollen, auch eine Musikkarriere aufbauen können, wobei das ist jetzt nicht der Schwerpunkt von dem ganzen, es geht schon ums Produkt groß und groß.
Victoria (05:16.452)
Das heißt auch so die taktische, wie man welchen Knopf drückt und so weiter.
Philip (05:20.294)
Genau, es ist viele Skills, die aufbauen, viele Systeme, sie auch aufbauen, wirklich ordentlich hängen zu bleiben. Kreativen Prozess, weißt du ja, in jeder kreativen Branche, egal ob das jetzt Schreiben oder Musikproduzieren ist, wenn du halt irgendwie ein System für dich hast, dann ist alles deutlich leichter. Also da habe ich halt ein eigenes Framework entwickelt, was sehr, gut funktioniert. Und genau, am Ende des Tages natürlich auch viele Mindset- und Strategiegeschichten, wie es dann eben weitergeht für diejenigen.
Victoria (05:45.39)
Ich hab deine Willkommen-Sequenzen gelesen, ich hab mich natürlich für deinen Newsletter eingetragen und hab dann auch gesehen, dass du das auch so sehr ganzheitlich betrachtest, und dass es ja bei, glaub ich, ganz vielen Jesuern auch so kreativ arbeiten, wenn man sich jedes Mal hinsetzt und denkt so, ja, was sagt heute die Muse? Da kommt dann halt auch nicht so weit, dass man da schon so irgendwie einen Prozess haben kann, das find ich cool.
Victoria (00:01.312)
Und du hast ja auch noch relativ großen YouTube-Kanal.
Philip (00:04.423)
Ja voll. 44.000 Abonnenten steht der aktuell. So die 2,5 Millionen Aufrufe. Und der bedient Musikproduzenten aus der ganzen Welt in diesem elektronischen Bereich und hilft denen halt. Also 99 % meiner Audience haben einfach super gute Free-Videos, Tutorials, wo die halt Zeug lernen und wirklich auch Resultate bekommen. Und ein gewisser Anteil von denen braucht dann halt mehr Hilfe und holt sich die auf.
Victoria (00:30.018)
nämlich bei dir. Das ist auch voll gut. Da kannst du ja direkt mal auch beschreiben, was so das Geschäftsmodell ist, weil es gibt ja ganz viele Leute, die auch hier so zuhören, so bisschen diese kreative Online-Beratung, Slash-Digitalprodukte-Bubble. Da fragen sich ja immer, also was läuft denn eigentlich heutzutage, weil eben ja normalerweise alles in so mega krassen YouTube-Videos, wie zum Beispiel dein, so was für ein steht. Also wir werden natürlich den Link zu deinem Kanal in den Show Notes platzieren. Das heißt, wer da mal gucken will, voll abgefahren, bis zu welchem Detail du da irgendwie alles zeigst.
Da fragen sich ja echt viele Leute immer so, ja, okay, was braucht man denn dann noch, was man nicht gratis im Internet bekommt? Kannst uns diese Frage beantworten, Philipp?
Philip (01:06.449)
Das ist eine sehr, gute Frage. erstmal, mein Grundansatz ist schon eigentlich auch ohne irgendwie Gatekeeping den Leuten, das zu zeigen, was ihnen wirklich hilft. Und wenn jemand auch nur die Videos guckt und dann super alleine klarkommt, dann macht mich das auch glücklich. Aber natürlich will ich ein Business dahinter betreiben. Und es gibt einfach einen gewissen Anteil an Leuten, denen das nicht reicht, nur ein Video zu gucken, sondern die brauchen, die müssen an der Hand genommen werden, die müssen durch ein System durchgeführt werden und die brauchen auch persönliches Feedback zu dem, was sie da machen.
Und genau da hat halt mein Business angesetzt. Ich habe früher tatsächlich einfach nur einen Online-Kurs verkauft, der mein System gezeigt hat. Das nennt sich der Creative Funnel. Das ist eine bestimmte Art, Musik zu produzieren, wo dann halt sehr, sehr wiederholbare Ergebnisse dabei rauskommen. Und der Kurs hat am Anfang auch super funktioniert und würde wahrscheinlich auch immer noch weiter gut funktionieren. Aber ich habe halt für mich festgestellt, dass man den Leuten auch nur begrenzt hilft, wenn man ihnen einfach nur einen Online-Kurs...
Ja, gibt. Und ich hab schon parallel zu dem Studio-Business angefangen, Leute eins zu eins zu coachen. Musikproduzenten, einfach jedes Mal, wenn sie mit mir telefoniert haben, weil es ein Mixing- und Mastering-Projekt für ihren Track ging, hab ich ihnen einfach Feedback gegeben und gesagt, hey, pass auf, du, wenn du das und das in der Produktion veränderst, wird's zehnmal besser insgesamt klingen, das, was ich draus machen kann. Und das hat dazu geführt, dass die Leute gefragt haben, ob sie dann auch Stunden bei mir buchen können. Ich bin da selbst erst mal gar nicht drauf gekommen.
Victoria (02:32.009)
Und du so hoch?
Philip (02:34.998)
Dann dachte ich mir, klar, aber wenn es mir wirklich nur darum geht, am besten zu helfen und das beste Endresultat zu erstellen, dann tatsächlich macht das am meisten Sinn. Und ja, dann hat sich das so entwickelt, dass ich mit manchen Leuten über einen langen Zeitraum auch gearbeitet habe. Und da hat sich dann wirklich eine richtige Transformation gezeigt. Da habe ich gemerkt, okay, die fangen an dem Punkt A an und die kommen an dem Punkt B raus, wo sie sich selbst nicht wiedererkennen. Und das war für mich ein sehr befriedigendes Gefühl, für die ein sehr befriedigendes Gefühl. Und da habe ich gemerkt, okay, da steckt mehr dran.
Heute ist das Business-Modell tatsächlich ein bisschen erweitert. Ich mache selbst fast gar keinen 1 zu 1 Coaching mehr, also nur in einem sehr, premium Plan. Die Leute arbeiten ein Jahr mindestens zusammen und das verlängert sich dann automatisch. Es bleiben auch viele dabei. Das ist gerade so der Plan. Ich habe ein Team von Coaches, was die durch mein Programm durchführt. Dieser Online-Kurs von damals ist immer noch das Zentrum von dem Programm. Das System ist dasselbe sozusagen.
Und das Fulfillment sind 24 1 zu 1 Session, die bekommen. Zugang zu einer Community mit mehreren durchschnittlichen Group Calls und Connections zu den anderen. Und dieses ganze System ist eigentlich mein einziges Produkt im Endeffekt momentan. Und ich bin jetzt gerade an dem Moment, wo ich das anfange aufzufächern, in unterschiedliche Tiers, also dass es ein Premium Tier mit mir gibt, wo wirklich bis zu drei Leute im Jahr mit mir persönlich arbeiten können für nochmal einen höheren Preis. Und ein bisschen drunter wird es dann Tier geben, Leute nur ...
Gruppenzugang mit den Calls haben und dann ein sehr basic Tier, wo die Leute keine Gruppencalls haben, einfach nur Teil dieser Communities sind.
Victoria (04:08.6)
Okay, das ist ja dann auch so ein Membership-Modell quasi, wo man dann guckt, was man sich so rauspickt und so. Voll gut. Ich glaube, dass bei einigen Leuten jetzt sich so bisschen dieser Gedanke gerade festigt, denken so, Moment mal, aber Musikproduktion ist das nicht eigentlich so ein Hobby-Thema für viele und High-Ticket, also das ist ja dann theoretisch auch High-Ticket, wenn jemand sich dann 24 Calls und alles kauft und so weiter. Und wir hatten ja auch schon mal darüber geredet, dass das eigentlich so eine Industrie ist, wo alle gefühlt immer kein Geld haben. Anscheinend haben die ja doch Geld.
Was sind das für Leute und warum geben die so viel Geld dafür aus? Machen die das alle beruflich oder sind es meistens Hobbyleute? Also wer sind diese musikproduzierenden Menschen?
Philip (04:44.822)
Ich habe zwei Typen von Leuten. Der eine Typ sind tatsächlich Leute, die es einfach versuchen wollen. Und das jetzt also ihr erster ernsthafter Shot ist, wo sie sagen, jetzt gebe ich mir mal die Zeit, investiere Geld und versuche eine echte Musikkarriere daraus zu machen, hole mir so viel Support wie möglich. Das sind aber, würde ich sagen, so 20, 30 % der Leute, die sich bei uns bewerben. Die anderen 70, 80 % sind typischerweise Leute, die schon ein bisschen älter sind. Also so ab 35, würde ich jetzt mal sagen. Wir haben auch manche.
Victoria (05:12.75)
35 war jetzt schon bisschen älter, nein.
Philip (05:14.134)
35. Naja, schon ein bisschen älter als die, Anfang 20 versuchen, was mit Musik zu reißen. Das war der Anhaltspunkt.
Victoria (05:19.943)
Ja, okay, okay. Ich denke mal bei Electro, bei Electro ist man wahrscheinlich auch super schnell, alt. Okay.
Philip (05:25.174)
Ne, gar nicht mal so. Da gibt es auch noch genügend, die wirklich mit 50, 60 nochmal einen ordentlichen Karriereschub haben. Genau. Aber diese zweite Gruppe, das sind tatsächlich dann die sehr, passionierten Hobbyisten. Die haben auch einfach schon Geld verdient mit anderen Sachen, die sie gemacht haben. Also entweder sie haben einen stabilen Job als Software-Developer oder so. Oder sie haben eine eigene Firma. Ich habe tatsächlich relativ viele Unternehmer auch. Und deren Passion ist einfach elektronische Musikproduktion.
Victoria (05:32.782)
Ja, okay.
Philip (05:54.712)
gönnen sich das, so wie andere sich Golf spielen gönnen. Und versuchen aus ihrer Passion einfach, das Meister rauszuholen.
Victoria (06:03.082)
Okay, das überrascht mich total, weil ich hätte jetzt gedacht, dass es auf jeden Fall die Masse ist, die das zum Geldverdienen machen wollen. Aber du sagst, die wollen damit nicht unbedingt Geld verdienen, sondern die wollen einfach besser werden und das cooler machen.
Philip (06:14.842)
Ja, und die wollen teilweise auch so bisschen eine Legacy, eine Kreative hinterlassen. Wo sie sagen, hey, ich möchte das wenigstens einmal in meinem Leben geschafft haben, zum Beispiel ein EP oder ein Album rausgebracht zu haben, worauf ich super stolz bin, weil ich irgendwann meinen Kindern zeige, wo ich dann, wenn ich 80 bin oder so was, sag so, hey, cool, dass ich das damals gemacht hab. ja, genau.
Victoria (06:32.046)
Das erfreut gerade so total mein Herz. Auch der Gedanke dahinter und was du ja auch bisschen gesagt hast, was halt auch praktisch ist, gerade auch wenn die Leute schon ein bisschen älter sind, mit diesem, dass man eben auch schon bisschen Geld verdient hat, was ja auch ganz cool ist, weil viele Leute, die die große Ambition haben, sind ja auch dann immer noch jung und normalerweise korreliert das ja auch so bisschen mit dem Alter, wie viel Geld man hat im Durchschnitt. Und das ist natürlich ganz cool. Das heißt,
bis dann gar nicht nur in dieser Business Schiene, dass man quasi damit seine Musikkarriere finanziell, kommerziell aufbaut, sondern es geht wirklich die Craft sozusagen.
Philip (07:06.166)
Auf jeden Fall. bei mir ist es auch ganz wichtig, ich mach diese Sales Calls zum Beispiel, machen mein Team und ich auf eine sehr, ehrliche Art an einem System, das nennt sich Natural Selling, wo eben genau so was nicht gemacht wird, wie der Traum verkauft oder irgendwie sowas von wegen, der der hilft dir, bei einer Musikkarriere aufzubauen in 90 Tagen oder sonst was. Also diese Claims, die gibt's bei vielen Programmen da draußen, auch in meinem Bereich.
Ich positioniere mich da bewusst anders. geht immer darum, Musik rauszubringen, auf die man wirklich stolz ist. Und das andere dabei hilft mir natürlich gerne, aber ich benutze das nicht als Anker, die Leute in mein Programm zu bekommen.
Victoria (07:40.843)
Ach so, aber dass wenn jemand kommen würde und sagt so, hey, hier Philipp, ich will mir die Karriere aufbauen und Geld verdienen, wie muss ich das möglichst kommerziell quasi machen? Da würdest du auch helfen können.
Philip (07:49.565)
Wir haben davon auch Leute, auf jeden Fall, und wir helfen denen auch. Also einer der wöchentlichen Calls in unserer Community ist tatsächlich auch zu Music Promotion und Marketing, wo es genau solche Themen auch geht. Und ich persönlich, einen Call pro Woche mache ich auch noch, so einen Office-Aus-Call. Da kommen auch die Leute viel mit so Musikkarrierefragen. Und wir haben Leute im Programm, die haben Millionen von Spotify-Listenern. Also die gibt's auch. Aber sie sind halt, will ich mal sagen, nur so diese 20, 30 Prozent insgesamt von Leuten, die bei uns dran sind.
Victoria (08:15.311)
Okay, mega spannend. Okay, cool, aber dann haben wir ja schon mal ein ganz gutes Bild von deinem Business. Und für dich war ja so diese Covid-Zeit sehr, ich nenne das mal, bezeichnend oder so ein bisschen. Ich sag mal, fast jeder hat ja so seine Covid-Story. Was hat man gemacht? Was hat man verändert? Wie verzweifelt war man? Es gibt ja ernsthaft Leute, für die war die Zeit total super und sie haben sich selbst gefunden. Bei mir wäre das absolut nicht der Fall. Bei dir hat es ja quasi so bisschen so einen Wendepunkt gebracht, wenn ich mich recht erinnere.
Philip (08:42.686)
Ja, das war ein ziemlich großer Wendepunkt auf einigen Ebenen. nur mal das Bild zu zeichnen, mein Business damals stand. war damals tatsächlich hauptsächlich noch dieses Musikproduktionsstudio, Mixing und Mastering für andere elektronische Produzenten. Und ich war umsatzmäßig so bei 50K, so was. Das war so die Schiene, wo ich damals stand. Und das Spannende war, dass von einem Tag auf den anderen alle Musiklabels, alle Künstler im Endeffekt auf
den Stoppknopf gedrückt haben. Also da wurde keine Musik mehr fertig und fertig gemacht und rausgebracht. Dieser ganze Pipeline an Projekten ist quasi von einen Tag auf den anderen im Endeffekt stehen geblieben. Und ich hatte natürlich dementsprechend richtig krass Zukunftangst, weil im selben Moment waren wir schwanger mit unserem ersten Kind. Und das war natürlich so die absolute
Es war einfach schlechter, hätte es nicht laufen können eigentlich. Also super glücklich auf privaten Umfeld, mit Kind bekommen und so weiter. Krass drauf gefreut. Und dann im selben Moment, ich als Alleinverdiener zu diesem Zeitpunkt, Business geht komplett den Bach runter eigentlich. Und es war ja auch noch völlig unsicher, wie es überhaupt weitergeht. Jetzt nach rückblickend ist die Musikindustrie nicht stehen geblieben, sondern hat halt nur einen krassen Dip gehabt und danach ging es halt dann wieder weiter. Auch mit Studio-Projekten wäre es weiter gegangen, aber das wusste man damals ja natürlich nicht.
So und ich hatte sowieso schon vor zu diesem Zeitpunkt meinen ersten Kurs aufzunehmen und vielleicht ein Programm eben drum rumzubauen und so weiter. Und das habe ich dann Gott sei Dank mit der wenigen Zeit, ich hatte mit Kleinkind und so weiter dann da umsetzen können und halt wirklich diesen Kurs fertigstellen, dieses Programm aufbauen und einfach die Zeit anders genutzt, die ich normalerweise vielleicht im Studio so verbracht hätte. Und das war im Endeffekt der Grundstein für alles. Also auch für den YouTube-Kanal, das habe ich dann
im Laufe dieser Zeit, ein, zwei Jahren danach gestartet. ja, so hat sich das aufgebaut. war ein wirklich krasser Wendepunkt.
Victoria (10:40.463)
Das ist immer interessant, wenn man im Nachhinein denkt, voll gut, dass es passiert ist, ohne den denkt man sich so, mein Gott, die Welt geht unter. Das hatte ich auch schon echt oft mit Leuten, die in diesem Podcast erzählt haben, Moment. Man sagt ja immer, da gibt es doch diese ganzen schlauen Sprichwörter, so, danke der Krise für XYZ. wenn man da sitzt, denkt man sich so, was redet ihr da draußen? Und dann im Nachhinein versteht man, ich hatte auch schon so ein paar Jahre, wo ich im Nachhinein denke, ich verstehe jetzt, wie sich das so in das Gesamtbild einfügt.
will man eigentlich echt nicht sein. Deswegen hast du was draus gemacht und du hast ja dann im Prinzip so ein YouTube-basiertes, also deine Akquise basiert dann wahrscheinlich extrem auf YouTube oder machst du auch noch Anzeigen und diverses anderes oder ist es wirklich so YouTube, YouTube?
Philip (11:28.63)
95 % YouTube, 5 % AI Search Engines, mein Programm empfehlen.
Victoria (11:35.343)
Sehr modern von dir, dass du da schon so viel hast, das ist cool.
Philip (11:40.819)
Das ist Zufall tatsächlich. glaube, wir relativ viele gute Trustpilot-Reviews von echten Menschen haben. Und da das öfter so cross-referenced wird, und auf meiner Page natürlich, die hat auch eine gewisse Autorität inzwischen, auch dank der YouTube-Videos, da hinführen. Genau, da kommt es dann zusammen. Aber tatsächlich 95 % sind direkte, warme YouTube-Leads, die meinen Kanal entdeckt haben, die diese Methode gut finden und so weiter.
Victoria (11:46.735)
Mhm.
Victoria (12:06.383)
Voll gut. Und du hast ja auch so bisschen, also wir können ja noch so bisschen über auch dieses Back-Eindrehen mit dem, du dein Business aufgestellt hast, weil du bist ja im Prinzip jetzt schon an einem Punkt, wo du sagst, okay, du bist quasi nicht mehr der Einzige, du hast schon ein Team, die das dann auch so Delivery und so weiter abnehmen und so weiter. Hast du dir Gedanken drüber gemacht, wie weit du das, wie weit du gehen möchtest? Denn da gibt es ja wirklich irgendwann, das haben wir glaube ich im Vorgeprachig auch schon kurz kreiert, da gibt es ja so einen Punkt, an dem man sagt, okay, wie groß muss das Ganze sein, was will ich überhaupt und so weiter. Und
Da scheidet sich ja irgendwann so die Menge zwischen ich baue in Anführungszeichen nur ein Lifestyle-Business und ich will skalieren und die Welt. Wo stehst du da beziehungsweise wo siehst du dich da?
Philip (12:46.902)
Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, es ist eine total wichtige Entscheidung, jeder persönlich für sich treffen muss. Bei mir ist es so, ich habe, glaube ich, inzwischen diesen Ego-Anteil am Business extrem runterschrauben können, Gott sei Dank, und habe mir die richtigen Fragen halt gestellt in letzten Jahren, wo es hingehen soll. Und für mich ist das eine sehr, klare Entscheidung. Also ich will definitiv ein Lifestyle-Business, was mir erlaubt, Zeit für meine eigene Musik auch zu haben, Windsurfen zu gehen, wann immer ich will. Ich bin nach Valencia nach Spanien gezogen und
Im Idealfall sieht mein Business halt so aus, dass ich spontan an dem Dienstag Nachmittag, wenn Wind kommt, ich halt einfach sag, na tschüss Leute, ich geh jetzt aufs Wasser und das war's. Und natürlich soll es trotzdem profitabel sein. Ich möchte meine Leute gut bezahlen. Ich möchte zufriedene Kunden haben. Also auch nicht da irgendwie knausern an der Delivery, ich jetzt mal. Aber trotzdem, das Ganze muss halt in einem Rahmen sein, der insgesamt machbar ist. Und ich hab die letzten Jahre eigentlich, also aufgrund von Covid und den zwei
Kleinkindern, die dann nacheinander kamen. Und im Umzug nach Spanien, ich hab eigentlich konstant vielleicht mal so 20, 30 Stunden die Woche gearbeitet. Es gab Wochen, wo es vielleicht nur fünf waren. Dann gibt's vielleicht auch mal eine gute Woche zwischen 3 35 oder so. Aber idealerweise soll es natürlich auch so weitergehen, nur dass ich halt mehr Zeit wirklich für mich selbst und meine Sachen, auf die ich halt Bock hab, irgendwie habe. Und natürlich möchte ich...
Victoria (14:00.944)
Wow.
Philip (14:11.966)
Ich habe schon eine gewisse Ambition und möchte den Umsatz auch weiter skalieren, ich bin jetzt auch so bei die 30k im Monat relativ konstant. Natürlich hier und da mein kleiner Ausreiß nach unten und oben. was mich nämlich halt fragen muss, welchen Preis wäre ich bereit zu zahlen, das Ganze auf 100k im Monat zum Beispiel zu treiben? Und da bin ich halt so, nee, das ist die falsche Stellschraube. Ich optimiere so, dass das Ganze wächst, ohne dass ich mehr Input geben muss, sondern einfach nur, indem ich halt die richtigen Hebel ansetze. Das ist so.
die Sache, die mich halt anfixst. Und ja, ich hab natürlich auch Bock, das Ganze auf ein höheres Level zu heben. Aber ich brauch's nicht für mein Ego. Wenn ich jetzt auf dem Niveau, wo ich jetzt grad bin, konstant weiter wachse, dann bin ich superglücklich und alles ist in Ordnung.
Victoria (14:43.76)
Mhm.
Victoria (14:59.76)
Du hast gerade einen Satz gesagt, wo ich weiß, dass hier ganz viele zuhören, die mich hassen werden, wenn ich die Fragen nicht stelle. hast ja zwischendurch gesagt, ich überlege an welchen Hebeln ich drehen muss, dass ich selber mich mehr... Was sind denn das für geheimnisvolle Hebel? Was sind die Hebel, die du gerade denkst?
Philip (15:15.542)
Ja, also das ... Ich glaub, das ist eine unterschätzte Superpower, die ich einfach aufgebaut hab über die letzten Jahre. Das hat mich viel Kraft und Überwindung gekostet. Ich bin eigentlich jemand, der sehr viel selbst macht durch diesen DIY-Aetus mit dem ganzen Pick-yourself-Gedanken. Das sagt natürlich auch viel aus über meinen Charakter. Ich bin halt jemand, der's gelernt hat, selbst zu machen und umzusetzen und so weiter. Für mich war das superschwer, Verantwortung abzugeben.
Aber da war ich sehr dankbar, dass dann tatsächlich die Kinder auch einfach kamen und ich da gezwungen war, die Prioritäten. Man kann nicht mehr alles machen und mir war das halt eine super hohe Priorität, dass ich dann auch da bin, meine Frau unterstützt, wenn es wichtig ist, dass ich auch einfach spontan zu Hause bleibe, wenn die krank sind und so weiter. das war, ist eine krasse Einschränkung irgendwie und manchmal verflucht man es natürlich, das kann ich jetzt auch nicht leugnen, aber ganz grundsätzlich hat mich das dazu gezwungen, an der Sache zu arbeiten, an mir zu arbeiten und diesen Kontroll.
Victoria (15:48.112)
Da kann man einfach nicht mehr alles machen.
Philip (16:11.63)
Zwang, dann auch abzugeben oder dieses Gefühl, gar nicht mal so sehr Kontrolle, sondern es ist einfach dieses, ich bin es gewohnt, alles selbst zu machen. Und ich habe dann Gott sei Dank im Zuge des Ganzen ein Team aufgebaut von Coaches, von Leuten aus der Musikindustrie, die schon sehr, lange kenne, die ich sehr schätze und wo ich weiß, dass die gute Arbeit machen, die habe ich in meinem System geschult und diesen Sprung halt gewagt von wegen, hey, vielleicht ist es ja gar nicht unbedingt so, dass Philipp das Coaching machen muss, sondern vielleicht ist es ja auch völlig okay, wenn Philipp hinter dem ganzen System steht.
trotzdem für die Leute da ist, in Gruppencalls usw. Aber eben andere, die ein Science Delivering machen. Und das war das Beste, was mir je passieren konnte, dass ich diesen Sprung gewagt habe.
Victoria (16:50.672)
Vor allem, wenn du auch wirklich coole Leute hast. Bei meinem teuersten Kurs habe ich das auch so ähnlich gehabt, diese Gedanken so, was ist, wenn ich dann nicht immer erscheine oder auch so in Gruppencalls. Und wenn man Leute findet, die auch teilweise in anderen Bereichen sogar noch besser sind oder die anders sind und wo die Leute was anderes zu schätzen wissen, da muss man natürlich auch mal mit seinem Ego erst mal drauf klarkommen. Wenn man immer so die One-Man, One-Woman-Show war, wo man sich denkt, hier alle kaufen meine krasse Personality und wieso bin ich toll?
Und dann denkt man so, ja, nee, die anderen sind mindestens genauso gut in vielen Bereichen sogar besser als ich. Das ist, ich, für viele so dieser... Also ich bin ja zum Glück auch schon dann länger duelnweg gewesen, aber so ganz am Anfang denkt man sich so hoch, schaffe ich damit nicht selber meine Geschäftsgrundlage ab, wenn ich selber gar nicht mehr wichtig bin? Oder der Wichtigste?
Philip (17:33.239)
Ja, absolut. Also dieselben Fragen stellt man sich oder man stellt sich manchmal natürlich auch die Fragen so, okay, was ist denn, wenn einer meiner Coaches abspringt und sein eigenes Business aufbaut oder sonst irgendwas? Also die ganzen Sachen, das kann theoretisch passieren, aber auch da unterschätzt man wieder, wie viel da eigentlich dazugehört und welche Kombinationen an Skills da auch zusammenkommen müssen. Und das hat einfach auch nicht jeder. Und da muss man sich dann auch bewusst sein, was dann eben, was einen da auch absichert in dem Ganzen.
Ich habe ein super loyales Team, sei Dank. bin super dankbar. Die sind krass gut. Die sind in vielen Sachen auch besser als ich. Und da bin ich mega stolz drauf. Und die Leute, im Programm drin sind, schätzen das auch, diese Diversität. Weil der eine kann das besser, der andere kann das besser. Und da können sie sich überall dann auch bisschen was abgreifen.
Victoria (18:15.472)
Okay, voll gut. Und du hast ja nicht nur so einen, also der Trend in letzten Jahren war immer so dieses skallebare Gruppenprogramm, wo man sagt, so ja einfach alle rein und so. Bei dir ist ja wirklich dann auch noch so diese 1 zu 1 Betreuung. Und wir hatten vorab auch ein bisschen geredet, so der Rest des Markets bereut das gerade so bisschen, dass da auch so viele in diese Richtung gegangen sind. Kannst du zu der Thematik noch was sagen? Weil das ist ja auch eine Entscheidung. Wie die, also du hast ja am Anfang gesagt, nur Online-Kurs reicht dir nicht, aber zwischen 1 zu 1 und Philipp setzt sich in Call mit ganz vielen Leuten ist ja auch noch ein bisschen ein Zwischenraum.
Philip (18:44.662)
Ja, total. Also, hab das, ich hab halt wirklich, als ich das Ganze entworfen habe, hab ich mich halt hingesetzt und einfach nur drüber nachgedacht, was, was wollen die Leute denn eigentlich wirklich? Was ist denen wichtig? Wie tickt mein Markt? Ich hab natürlich auch mit denen gesprochen. Ich hatte schon für meinen ersten Online-Kurs hatte ich auch nur 30 Beta-Leute drin, mit denen ich erstmal diesen Kurs co-created habe, wo ich auch große Learnings hatte.
Genauso hab ich's bei dem High-Ticket-Programm auch gemacht. mir überlegt, ich kann das als skalierbares Gruppending mit einem Call mit Philipp die Woche aufbauen. Aber was wollen die Leute wirklich? Die wollen einen vertrauten Partner haben, der sich ihre Musik anhört und ihnen Feedback ganz persönlich gibt. Das das, was die eigentlich wollen. Der ganze Markt hat zu sehr an sich selbst gedacht und wie sie das selbst mit wenig Aufwand aufbauen können und dann aber viel abgreifen.
Aber sie haben nicht an den wirklich bleibenden Mehrwert gedacht. Was passiert natürlich als Reaktion von dem Ganzen? Seit ich auf diesem Markt bin, kommen halt immer wieder Leute, die diese anderen Programme abgebrochen haben, zu mir, teilweise auch erst mal skeptisch, weil sie so schlechte Erfahrungen gemacht haben, bei wirklich Produkten, ich sag, so kann man das eigentlich nicht verkaufen, wie ihr das damals angeboten habt, kommen bei mir rein und sind dann so, wow, krass, das hätte ich echt nie...
nie gedacht, es etwas gibt, was so gut zu mir passt, wo ich auch diesen Mehrwert rausziehen kann. Das ist natürlich ein super Bonus, weil die bleiben dann auch dabei. Viele von unseren Leuten hängen dann noch ein zweites Jahr oder ein drittes Jahr oder ein viertes Jahr in dem Programm dran. Das kumuliert natürlich und das ist auch etwas, was Wachstum ermöglicht, selbst wenn oben rum nicht mehr viel reinkommen würde.
Victoria (20:27.761)
dass sie dann quasi einfach verlängern.
Philip (20:29.404)
Genau, und das passiert in den anderen Programmen einfach nicht, weil da sind die Leute eher froh, wenn sie raus sind. Kannst du ja noch sagen.
Victoria (20:35.037)
Endlich ist das Jahr vorbei. Voll gut. Und du hast ja auch so bisschen diesen Gedanken angesprochen mit diesem Co-Creation. Das ist echt so ein typischer Anfängerfehler, den ja viele machen. Ich mach mal einen Kurs und dann pack ich da das rein, was ich denke und so weiter. Also ich berate jetzt auch selber keine Anfänger. Aber wenn da immer jemand kommt, dann sag ich immer so, Gottes Willen nicht einfach irgendwas createn, sondern erst mal mit echten Leuten reden. Oder im besten Fall hat man das ja schon aus der Praxis dann sowieso schon mit denen eins zu eins arbeitet.
Das machen heute immer noch Leute, deswegen finde ich das voll smart, dass du das direkt anders gemacht hast. Aber natürlich auch bei HTG Programmen, weil die Leute sagen einem ja eigentlich immer, was sie wollen, wenn man sie mal aktiv fragt.
Hatte ich das überrascht, dass die einem so krass, mich hat das so überrascht, dass die Leute auch das Bedürfnis haben, einem zu sagen, was sie wollen.
Philip (21:20.95)
Ich könnte jetzt nicht sagen, dass es mich überrascht hat. Ich glaube, ich war es einfach schon so gewohnt, dadurch, dass ich es bei dem Kurs auch schon so gemacht habe. Also für mich war das sehr, sehr natürlich einfach so. Und ich habe mich wirklich so dumm angestellt bei diesem ersten Kurs. Ich habe so, ich glaube, ich habe jeden Fehler gemacht, den man einfach nur machen kann. Ich war damals auch richtig krass perfektionistisch noch, also viel schlimmer als es jetzt. Jetzt bezeichne ich mich als Recovering Perfectionist. Es ist viel besser geworden. Auch Dank Seth Godin. Er hat auch gute Bücher dazu geschrieben.
Victoria (21:36.625)
Zum Beispiel.
Philip (21:50.675)
Aber ganz grundsätzlich, ne, diese Idee, ich bin erst mal reingegangen in das Ganze und dachte, ich mach so einen Produktivitätskurs für Musikproduzenten, weil ich da selbst gerade irgendwie viel rausziehen konnte aus dieser Art von Sachen, die ich damals gelernt hab. Und dann hab ich mit den Leuten am Markt gesprochen und immer wieder kam ein Satz auf. I just wanna finish music I'm really proud of. Und irgendwann hab ich halt angefangen zuzuhören. ich merke jetzt, okay, warte mal.
dieses ganze Produktivitätszeug und das System, sie aufbauen und so was. Natürlich sind das Sachen, wichtig sind und dass sie da konstant Energie und Zeit reinstecken und sich bisschen timeblocken können und so weiter. Aber das ist eigentlich so ein 5 %-Anteil an dem viel größeren Ding, worum es denen eigentlich geht. Finish Music, der Proud of. Und so auf dieser Tagline baut im Endeffekt jetzt das ganze Business auf. Der ganze Kurs ist danach ausgerichtet. Mein ganzes System ist danach ausgerichtet. Alles Marketing funktioniert danach. Und da sind wir bei einem weiteren
Hebel, ich ansetz. Vorhin hab ich schon darüber gesprochen, diese Hebel. Ein weiterer Hebel ist einfach diese Simplificet. Simplificet? Was?
Victoria (22:56.365)
Das ist so schwierig, Wort, das ist überhaupt nicht simpel. Simplification.
Philip (23:00.078)
Ja, genau. Also einfach, nein, ein simples Business aufbauen. Ja, eins, was einfach einen Funnel hat, der warme Leads reinbringt. Ein System mit einem Kurs dahinter und ein Fulfillment, was total klar ist. Und dieses Stringenz in dem Ganzen, sich da nicht zu verzetteln und nicht zehn unterschiedliche Kurse versuchen, gleichzeitig aufzubauen. Das, glaube ich, ist schon auch so eine Superpower, die mir halt dieses Lifestyle-Business ermöglicht. Weil diese eine Sache kann ich halt richtig gut machen und die kann ich jedes Jahr verbessern.
Und selbst wenn ich das jetzt in unterschiedliche Tears aufsplitte, das ist alles schon da. Ich muss eigentlich nur die Shoppingcard aufmachen im Endeffekt. Und dann ist die Sache da und ein paar Launch-E-Mails schreiben. Genau, also diese strategische Entscheidung, die kostet mich ein bisschen Hirn schmalz, vielleicht auch mit eigenen Mentoren reden und Peers und so weiter. Aber wenn diese Entscheidung getroffen ist, kostet mich die Umsetzung vielleicht eine halbe Stunde. Plus dann noch ein paar E-Mails schreiben und dann ist dieses Produkt am Markt. Und es fußt trotzdem auf derselben simplen Essenz, die schon geschaffen habe.
Victoria (23:35.297)
und einfach deckeln, was wer bekommt sozusagen.
Victoria (23:57.987)
Jetzt muss ich natürlich an der Stelle die Frage stellen, denn der Endgegner der Simplifizierung ist ja ungefähr das Gehirngefühl von 80 Prozent der Leuten, die hier zuhören, die FOMO, Shiny Objects, Scanner Persönlichkeit, verschiedene Sachen sehen. du damit Probleme? Kämpfst du damit? Weil es klingt ja so, als hättest du das so voll im Griff.
Philip (24:16.584)
Ne, die Sache ist, ich hatte super viele Probleme damit. das war, ich sag dir, ich hab wirklich jeden Fehler aus dem Buch gemacht. Es ist unglaublich. Ich hab natürlich Shiny Object gehabt, ich hatte natürlich auch Formo, aber ab einem gewissen Moment, wo du hart genug gegen die Wand gerannt bist, und einfach gemerkt hast, du kannst nicht noch mehr gleichzeitig machen, das funktioniert gar nicht. Oder du kannst das und das nicht auch noch alles kontrollieren und du kannst auch nicht das und das alles perfekt aufsetzen, bevor du es auf die Straße bringst.
Irgendwann, wenn du hart genug gegen die Wand gelaufen bist, musst du halt den anderen Weg probieren. Und das ist dann wirklich was, was man lernen kann. Das ist ein Lernprozess wie jeder andere. Das ist ein Skill, den jeder aufbauen kann. Im Endeffekt zu merken, hey, wow, es geht auch simpel.
Victoria (25:01.906)
Es steckt natürlich auch eine ganz schön große Menge an Disziplinen darin. Wir waren ja beide auch auf so einem Event, wo es, glaube ich, irgendwie gefühlt in jeder dritten Unterhaltung auch so bisschen das Thema ging. So eine Sache und die durchziehen und die durchziehen und die durchziehen und nicht nach links und rechts gucken. Halt klar auf auf Trends reagieren im eigenen Bereich, aber nicht irgendwie alles anders machen. Disziplin, Disziplin, Disziplin. Und ich glaube, dass gerade so als Online-Unternehmer man mit so vielen Ideen und Möglichkeiten zugeballert wird, dass man manchmal auch fast schon denkt so, bin ich jetzt...
Manchmal muss man wirklich was ändern. Ich glaube, es ist extrem schwierig, den Weg zu finden, man sagt, so wie es jetzt ist, es gut. In dem Moment gucke ich nicht nach rechts und links. Wann muss ich wirklich was ändern? Gerade ist jetzt diese Welle, Gefühl, jeder ist KI-Experte und macht KI, keine Ahnung was. Du könntest jetzt auch sagen, wir wechseln die Tools, wir machen jetzt KI-Musikproduktion oder weißt du gar nicht. Hast du da wirklich gar keine?
quasi geheilt. kann mir das gar nicht vorstellen. Das finde ich total cool, wenn das so funktioniert, dass man da irgendwann so sitzt und denkt so, ich mache jetzt mein Ding.
Philip (26:07.176)
Also ich hab tausend Ideen und ich, natürlich spinnt mein Kopf die ganze Zeit weiter. Ich bin definitiv mehr der Visionär als der disziplinierte Umsetzer, muss ich jetzt ganz ehrlich sagen. Aber... Ich hab's gelernt, ziemlich viel auf meinen Körper zu hören in so einem Moment und zu schauen, was sagt mir denn mein Bauchgefühl, oder mich dann in diese Entscheidung auch so bisschen reinzufühlen. Und ganz oft ist es so, dass das, was als shiny object erstmal vor dir rumschwirrt und du so voll obsessiv danach greifen willst,
ist das, wenn du dich bisschen reinfühlst in diese Entscheidung, dann merkst du auf einmal so, okay, da ist doch irgendwie auch eine Schwere drin und die hab ich vorher einfach nur nicht wahrgenommen, weil so viel Flashy Lights vor mir waren. Und wenn man, glaub ich, gelernt hat, diesen einen Moment an Pause drin zu haben und auf sein Bauchgefühl zu hören und da wirklich reinzugehen, dann macht's halt den Unterschied. Ich hab auch ein richtig gutes Beispiel für das Ganze. Zu mir ist...
Letztes Jahr hat ein Künstler an mich herangetreten, oder vorletztes Jahr war das, der hat selbst so ein, zwei Millionen Streams jeden Monat, also wirklich, wirklich großer elektronischer Künstler, der selbst diesen Facebook-Mitter-Ads, Instagram-Ads-Code gecrackt hat für Künstler. Also der weiß ganz genau, wie man diese Kampagnen aufsetzt und so weiter. Das ist was ich überhaupt nicht kann, beherrsche sonst irgendwas. Und da kam zu mir, hey Philipp, pass auf.
wollen wir nicht einen Marketingkurs machen, über deine Plattform rausbringen und so was. Ich bringe quasi mein Ad-Skillset mit und so weiter. Es wäre ein super geiler Kurs geworden. Und tatsächlich haben wir das sogar angefangen, daran zu arbeiten. Das war ein jahrelanger Kunde von mir, den ich sehr gut kannte, ich auch wusste, dem kann ich an sich vertrauen und so weiter. Und trotzdem habe ich dann, als wir schon angefangen hatten und schon die ersten Meetings hatten und so weiter, einfach noch tiefer in mich reingespürt, so hey, okay, ist das wirklich das, wo mein Fokus jetzt gerade hingehen sollte oder ...
gebe ich da die Energie in die falsche Stelle rein. Dann musste ich die bittere Pille schlucken und mich echt dazu entscheiden, Projekt komplett einzustampfen und ihm auch ehrlich zu sagen, du pass auf. Das ist eine Sache, da hätte ich es sogar noch früher einfach nein sagen sollen, auch wenn es super verlockend klang. Und sofort in der Sekunde, wo diese Entscheidung getroffen war, hat sich in meinem ganzen Körper so eine große Entspannung halt breit gemacht. Und ich glaube, diese Momente, wenn die passieren, die muss man ganz tief abspeichern, damit sie dann eben wieder hochkommen, wenn es nächstes Mal so was ist.
Victoria (28:22.098)
Boah, ich glaube, das ist eine Stelle, die wir wahrscheinlich klippen müssen, weil das, glaube ich, super, super hilfreich für ganz viele Leute ist. Mir selber, ich hatte das, glaube ich, in einem Vorhering-Interview mal auch besprochen. Wir sind ja hier Seth Godin thematisch heute. Mir hat total dieses Buch The Dip geholfen, dass ich immer visualisiere, wenn ich was machen will, wie lang ist eigentlich dieser crazy Weg? Und da kommt dieses Riesenloch mit diesem Dip. Werde ich für dieses Thema, Projekt, Idee, was auch immer
der Nerven bis ganz ans Ende dieser Linie zu laufen durch dieses Tal des Jammers. Und das habe ich vorher nie gemacht. Und jetzt denke ich immer so, boah, okay, also ich gucke quasi alle Nachteile sofort an und sage, okay, dann kommt das und dann wird das passieren und dann kann das und das kann leicht kopiert werden und dann passiert noch das. Und dann denke ich so, will ich das jetzt eigentlich immer noch? Und das hilft mir so total. Aber du hast recht, vielleicht ist es einfach auch viel leichter da auf sein Bauch geführt zu werden, weil ich gehe das jetzt gerade mich selber irgendwie zu disziplinieren, so sehr analytisch an.
Und guck mir halt an mit dieser, also mir halt einfach so dieses Dip. Wir machen natürlich hier den Affiliate-Link zu dem Buch, die schauen uns, liebe Leute, wenn ihr das noch nicht gelesen habt. Kleines Buch, 80 Seiten oder so. Mir hilft das total mit diesem Dip einfach zu sehen, es wird bergab gehen, wird alles verschleckerschrecklich werden, ich werde keinen Bock mehr haben und so. Bin ich ob dieser Hindernis wirklich noch gewillt, das zu tun? Und wahrscheinlich kann man das gut kombinieren.
Philip (29:42.008)
Ja, definitiv.
Victoria (29:42.212)
Dass man so erstmal so in sich reinhört und denkt so, und wenn man dann immer noch nicht sicher ist, dann legt man sich mal so Linien hin und guckt, was alles schiefgehen kann und dann fällt man meistens wahrscheinlich an zu denken, so, man schafft auch nicht viele von solchen Projekten.
Philip (29:52.247)
Ja, auf jeden Fall. Ich glaub auch, mit Fokus, wenn du dich für das Richtige an sich entschieden hast und bereit bist, da deinen Fokus auf reinzugeben und zu vielen anderen Sachen halt nein zu sagen, ist es auch leichter, diesen Dip durchzukommen. Weil im Endeffekt, muss ich sagen, ich die letzten vier Jahre gefühlt einen krassen Dip. klar, zwei kleinen Kindern und dann auswandern gleichzeitig und so weiter. Gradauskugel wieder erholt und so weiter.
Victoria (30:16.602)
Hättet ihr keiner empfohlen, Philipp?
Philip (30:18.736)
Ja, also ich meine, das waren einfach viele Themen gleichzeitig und wenn du dann sagst, du brauchst jetzt da dein Business auf und hebst es auf ein neues Level parallel zu diesem ganzen Zeug, natürlich ist das eine schwierige Combo insgesamt. Aber ja, dadurch, dass dieser Fokus halt da war und ich mich nicht verzettelt habe, Gott sei Dank, ist es halt jetzt da, es ist.
Victoria (30:38.779)
Ich glaube, das ist auch was, was ich so bisschen auch im US-amerikanischen Raum beobachtet habe, dass jetzt so dieses Boring-Business, also nicht Boring-Business, ich glaube, Cody Sentrys so Propagene ist so quasi so, was Business ist, die, keine Ahnung, so einfache Business ist, die irgendwie lokal sind oder so, sondern ich glaube, was viele mit diesem Online-Business-Bereich meinen, ist genau was du gesagt hast, so ein Funnel, ein Ding, ein Thema und nicht noch 20.000 Optionen und so weiter. Das ist dann wahrscheinlich irgendwann wirklich bisschen dieses Status-Symbol, weil sich verzetteln kann halt jeder.
Aber das ist halt traurig so, weil wie gesagt jeder der halt auch viele Ideen hat und viele Sachen sieht, man könnte ja auch viel machen. Also das Potenzial ist ja da, ist ja nicht mal so, dass die anderen Sachen schlechter werden, aber man kann einfach nicht alles gleichzeitig machen. finde ich das sehr bewundernswert, dass du das so durchziehst, weil in der Musikbranche natürlich auch passt, also da passiert ja auch extrem viel.
Philip (31:27.83)
Ja, definitiv. Ich glaube, man kann diese Kreativität und dieses Shiny-Object-Ding ja auch ein bisschen versuchen zu channeln in Sachen, ... Also man lebt es vielleicht anders aus. Ich mache das so, dass ich mir zum Beispiel immer wieder überlege, wie kann ich da meinen YouTube-Kanal auch wieder neu erfinden oder Themen noch besser aufbereiten und vielleicht auch neue andere Themen mit reinbringen und so. Also ich versuche ein bisschen Kreativität und dieses Shiny-Object auch so bisschen da rein zu channeln. Ja, dass ich das was ich schon habe oder in meiner Community Sachen auch
Victoria (31:53.306)
Mhm.
Philip (31:57.319)
neue Formate ausprobieren, das Produkt an sich noch besser machen. Und ich glaube, wenn der Fokus da reingeht und man die Kreativität auch so ausleben kann, ist es halt auch vielleicht leichter, zu was anderem irgendwie nein zu sagen.
Victoria (32:08.411)
Das wäre vielleicht noch das dritte Kriterium, was wir zu unserer Empfehlungsliste für das Shiny Object hinzufügen können. ich das, was ich da cool finde, daran kann ich eine Variante davon auch in mein bestehendes Marketing oder Delivery irgendwie einbauen oder so. Weil du hast ja recht, allein bei YouTube kann man ja Vollzeit sich komplett ausgaben. Und bei Community ist ja im Prinzip das Gleiche oder egal, man jetzt findet. Selbst wenn man reinen Onlinekurs oder so anbietet, kann man immer noch alles mögliche relativ innovativ machen. Das ist ganz cool.
Wie ist es denn bei dir? Mein Lieblingsthema ist immer E-Mail-Marketing. Was sagst denn? Also du hast ja einen großen YouTube-Kanal und so weiter. Machst du trotzdem E-Mail-Marketing? Ich habe es ja eben schon geleakt. Ich habe deine Willkommensequenzen und alles natürlich erst mal direkt angeguckt und analysiert. Fand sie übrigens sehr gut. Also liebe Leute, kann man sich ein Vorbild dran nehmen. Was für eine Rolle hat bei dir E-Mail-Marketing? Kaufen die Leute eher so direkt von YouTube weg oder müssen die schon noch so alle aufgewärmt werden erst mal?
Philip (33:01.212)
Also es geht auf jeden Fall zweigleich. Ich glaube, es gibt schon einen schnellen Käufer, einfach, entdeckt mich, guckt 3-4 Videos und bucht direkt von YouTube aus einen Call und konvertiert dann sofort einfach weil die on fire sind. Diese Leute gibt es definitiv und es wird auch unterschätzt, wieviel man eigentlich direkt über YouTube eigentlich verkaufen kann. Aber...
Das E-Mail-Marketing hat mir wirklich den Arsch gerettet. Über die Zeit, wo ich umgezogen bin von Deutschland nach Spanien. Wo ich wirklich ein halbes Jahr lang keine YouTube-Videos machen konnte. Also es war einfach zeitlich und energetisch nicht möglich. Jeder, der mal irgendwann ausgewandert ist, weiß, was das bedeutet. Gerade wenn du Businesses noch in Deutschland schließen musst und in einem anderen Land aufmachen musst und so weiter. Die Bürokratie, da dranhängt, ist unglaublich. Genau, und auf jeden Fall...
hat das E-Mail-Marketing im Endeffekt trotzdem dafür gesorgt, dass ich in der Zeit nicht untergegangen bin, dass ich trotzdem noch Sachen verkauft habe und im Endeffekt ich die Leute auch warmhalten konnte, meine Liste warmhalten konnte. Und das hat schon einen riesen Anteil insgesamt an meinen generellen Verkäufen. Also ich track das auch alles, sowohl welche YouTube Sachen konvertieren, welche E-Mails konvertieren und so weiter. Das habe ich alles in Backend ordentlich getrackt, seit diesem Jahr erst allerdings.
Und ja, das sieht man halt schon, diese Welcome Sequence. Ich habe eine 30 Tage Welcome Sequence nach einem Lead Magnet. Der Lead Magnet ist auch wieder exakt auf dieses Thema Finish Music You're Proud of eingeschossen. Also das ist einfach eine krasse Linie, die sich durchzieht. Das heißt, die Leute, die auf die Liste kommen, haben genau dieses Problem einfach. Und die Welcome Sequence funktioniert halt auch genauso. Versucht sie in mein System direkt schon reinzubringen, gedanklich. Und pitcht dann tatsächlich relativ soft, muss ich sagen. Eher so...
Ja, also mal sind ein paar Case Studies dabei und sowas, bisschen direkter promoten, aber dann geht's auch in viele wirklich Value-E-Mails rein, die einfach in PS unten so den Booking-Link für einen Discovery-Call haben. Aber das funktioniert. Also die Leute schätzen das sehr, ich kriege auch immer wieder Antworten zu den E-Mails, hey, das hat mir krass weitergeholfen gerade. Und natürlich wärmt das die Leute anders auf als eine von Shadgy GPT in 5 Minuten geschriebenen Sequenz nach dem Schema XY, die sehr oberflächlich bleibt.
Victoria (35:16.979)
Ja, plus, dass viele Leute ja auch wirklich einfach langsame Käufer sind und viel mehr Daten und Vertrauen brauchen und so. Also ich kenne das auch mit diesen Quickkäufern. Das haben wir in meiner Agentur so. hat irgendjemand was gesehen, hat noch nie von irgendwas gehört. Die so, ja, die klingt gut, da rufe ich mal an. Aber wenn man nur auf die gehen würde, dann hätte man halt die ganzen Rattenschwanz, quasi bisschen langsameren Entscheidungsmenschen sozusagen dann weggelassen. Deswegen, wie groß ist denn deine Liste gerade? Deine E-Mail-Liste?
Philip (35:43.511)
So die 5000 aktuell. Ich habe insgesamt über 20.000 Leute auf die Liste gebracht, aber ich habe krass aussortiert immer wieder. Dementsprechend ist die, ich versuche die eher ein bisschen, also auch von den Kosten her tatsächlich einfach klein zu halten und dafür sehr, warm. Also hat extrem gute Open Rates, so die 60 % und auch eine super Click-Through Rate, gerade in dieser Welcome Sequenz von so zwischen 1 und 3 % jeweils, je nachdem welche E-Mails halt.
Genau, und das ist mir halt wichtiger, dieser tight Bond, dass die Leute auch wirklich warm sind auf der Liste. Und ich muss ja nicht mit meiner Listengröße flexen, sondern ich muss im Endeffekt schauen, dass Business reinkommt.
Victoria (36:21.076)
Das ist echt auch so eine Erkenntnis, also was bringt dir das? ja genauso wie mit irgendwelchen Followern oder so, so ja am Ende des Tages, was ist dein Nichtumsatz, sondern am Ende Profit. Und die Listengröße tatsächlich bei High-Ticket-Sachen ist es ja oft eine kleinere kuratierte Liste, die viel stärker ist. Das ist ja wirklich nur, wenn du irgendwie anzeigen oder irgendwie sowas verkaufst als Geschäftsmodell, wo es irgendwie wichtig ist, dass da wie viele Leute das... Aber selbst dann müssen sie es öffnen und die passenden Leute sein, von daher. Sonst kommen die Werbekunden auch nicht wieder. Ach ja.
Aber das ist ja mega krass. Das heißt, du bist da jetzt in einer guten Position. sind jetzt seit 6, 5, 6 Jahren vergangen seit dem ersten Covid-Disaster. Was ist denn jetzt so dein Blick in die Zukunft? Also was steht jetzt so für dieses oder vielleicht auch, ich weiß nicht, wie weit guckst du in die Zukunft? Was steht als nächstes bei dir an?
Philip (37:08.136)
Ja, das interessante ist, genau jetzt bin ich an dem Punkt, ich schauen muss, dass ich mich eben mal wieder nicht verzettel. Also, schauen, dass ich nicht zu sehr alles verkompliziere, indem ich diese unterschiedlichen Tears einführe. Also, das habe ich auch sehr, sehr lange überlegt, diese Entscheidung, wie ich das aufbaue und wo quasi die Grenzen sind und so weiter. Aber das wird als nächstes kommen. Einfach weil ein ganz großer Teil meiner Audience kann einfach High Ticket nicht machen.
aus entweder finanziellen Gründen oder aus Commitment-Gründen. Und das ist auch okay so. Also, es ist okay, diese Leute nicht mitzunehmen. Aber es ist auch Schwachsinn, gar kein Produkt zu haben für die anderen Segmente. Und ich sehe halt nicht den Sinn drin, einfach meinen Online-Kurs einfach noch einzeln weiter zu verkaufen. Das kann man zwar machen, aber wenn ich nicht wirklich dran glaube, dass ein Online-Kurs alleine der Gamechanger ist, dann habe immer das Gefühl, es geht eigentlich drum diese Interaktion mit Leuten und dieses ...
Community Element und das ist auch alles immer wichtiger jetzt gerade in dieser AI-Zeit. glaube, diese Connection ist eine super wichtige Sache und deswegen gehe ich da all in und sage so, hey, okay, ich glaube dran an diesen Community-Gedanken und die Community existiert ja schon von den Highticket Leuten. Da sind jetzt auch aktiv 130 Members drin. Da passiert halt jeden Tag was. sind vier Calls die Woche zu unterschiedlichen Themen und so. ist alles da. Ich muss es quasi nur öffnen für die anderen Segmente. Und da bin ich super gespannt drauf.
Victoria (38:31.476)
Aus reiem Interesse, mit welchem Tool machst du das? Okay, weil da ist ja gerade immer so, macht man Mighty Networks oder Circle oder School, das ist ja immer so der große Ding. Ich bin ja auch ein großer Circle-Fan, aber School ist ja, kennt ja auch ganz viele. Bist du damit happy?
Philip (38:34.69)
auf School.
Philip (38:46.294)
Ich bin super happy damit und wieder mal geht es mir halt diesen simplen Flow. Ich habe das Gefühl, dass School, also gerade Sam Offensteers School gegründet hat, ist jemand, dem diese User Experience so unfassbar wichtig ist und der da wirklich als Founder und CEO, das ist seine Hauptaufgabe, hat er sich gemacht, User Optimierung sozusagen, diese User Journey zu optimieren.
Ich vertraue ihm einfach, was diese Richtung angeht. Das ist das Allerwichtigste.
Victoria (39:19.988)
Der hat ja auch selber vorher Kurs und High Ticket und Beratung zu Community Businesses sogar gehabt, wenn ich mich recht erinnere. Der weiß, was er tut. Okay, aber das heißt, im Prinzip hast ja dann einen Plan. Planst du denn dann zum Beispiel, wenn du jetzt sagst, du hast diesen neuen Tier, den du dann im nächsten Jahr quasi öffnest, planst du dann deinen Content, also wenn wir jetzt so in Richtung YouTube gehen, planst du dann jetzt und überlegst rückwärts, welche Videos müsstest du machen, dann die Leute anzusprechen? Oder ist das eigentlich, wie machst du so deinen Content?
Das würde mich auch noch interessieren, allem weil du ja da auch relativ viel dann immer publizierst.
Philip (39:53.527)
Ja, auf jeden Fall. Also, tatsächlich ist es nicht so, dass ich versuch das so krass zu connecten, dass der Content dann genau zu dieser Launchzeit oder sowas irgendwie anders ist. Das werd ich nicht machen. Es kann sein, dass ich mal zwischendrin das Drop im Video, das werd ich aber testen. Also, die Sache ist halt die. Ich muss aufpassen, dass meine neuen Tiers nicht den heutigen Tier kannibalisieren.
Und wenn ich zu sehr auf dieses Membership-Ding eingehe, dann buchen vielleicht weniger Leute in den Call, weil sie es nicht so richtig mitbekommen haben, dass dieses 1 &1 echt eine Option ist. Oder ich müsste sie durch so eine Ascension-Leather innerhalb der Community wieder nach oben bringen, was aber schwieriger ist. Das ist, glaube ich, eine der strategischen Herausforderungen bei dem Ganzen. Deswegen werde ich, glaube ich, nicht an die Riesenglocke im Content hängen. Aber der Content selbst ist natürlich schon so strukturiert,
dass er möglichst gut konvertiert, am Ende des Tages, zu Discovery Calls. Das ist halt so das Hauptding. Also entweder E-Mails oder Discovery Call buchen, das sind die beiden Sachen, die halt angeboten werden. Und da gibt es dann schon manchen Content, der eben eher sozusagen auf E-Mail-Liste führt und anderen Content, der wieder eher zum Discovery Call führt. Aber eins der beiden Sachen ist es immer.
Victoria (41:10.549)
Was ist denn Beispiel Beispiel für eine Art von Content, die besonders gut für E-Mail und was für eine Art funktioniert besonders gut für... vielleicht so thematisch, so wie man es halt als Laie verstehen kann. Vielleicht kannst du es erklären, ohne dass du die spezifischen, technischen Sachen oder so eingehst.
Philip (41:25.43)
Also generell für beide Use Cases, eigentlich ist ja nur der CTA ein bisschen anders, für beide Use Cases finde ich, funktioniert extrem gut, wenn du den Leuten ein System schon an die Hand gibst. wenn es das Erstellen von irgendwelchen Synthesizer Sounds geht, du kannst natürlich entweder den Leuten beibringen, welche Knöpfe man drückt, und das machen halt 99 % der Tutorials, oder du kannst dir das, keine Ahnung,
3-Step-System überlegen und dem gibt es noch einen catchy Namen, jeden Sound, den du dir jemals vorstellen kannst, erstellen zu können. Und dann können die Leute sich das merken und es fühlt sich so greifbar an, es fühlt sich machbar an und sie haben das Gefühl, der Person kann ich vertrauen, weil die mir so System an die Hand gibt. Und diese Art von Content funktioniert extrem gut, die ist halt auch schwieriger zu machen, deswegen machen es halt viele nicht. Und das ist auch einfach eine Sache, die man aufbauen muss. Da habe ich auch selbst krass dran gearbeitet und werde immer noch besser natürlich.
wirklich noch ganz viel Luft nach oben.
Victoria (42:19.669)
Ja, das ist man, was du auch gesagt hast, das ist ja bei YouTube auch inzwischen extrem, wie schnell Leute kopieren. Also so simple Videos kann man ja auch wirklich im Prinzip, wenn du dich einfach hinsetzt und ein paar Knöpfe drückst, dann kann sich jemand anders hinsetzen, guckt theoretisch, drückt auf Stop, sagt hier, ich zeige jetzt auch den Knopf, muss man noch nicht mal wissen, wie es geht. Das ist natürlich dann auch so bisschen ein Wettbewerbsvorteil, wenn du Sachen machst, die auch einen Tick schwieriger sind.
Philip (42:25.398)
Ja, das ist ein Pfeil.
Philip (42:38.47)
Ja, auf jeden Fall. dann irgendwann auch anfängst du die Sachen halt so bisschen zu branden mit eigenen Ausdrücken und so, wo die Leute halt dann nicht so easy das einfach kopieren können.
Victoria (42:46.837)
Wie zum Beispiel diesen fancy Hintergrund, den du hast. Das sehen jetzt nur die Leute, die das Video gucken, weil bei uns hören die meisten Audio. Aber wir haben jetzt sogar bei Spotify die Videos mit drin. Könnt ihr mal gucken, ist das Tag und Nacht? Ganz kurze Beschreibung, links ist hinten so düsteres Vulkan, hohe Sonnenaufgang und rechts ist so eisblau. Was ist die Aussage dieses Hintergrunds, Philipp?
Philip (43:10.678)
Ich weiß nicht, ob der Hintergrund wirklich eine Aussage hat, aber ich habe endlich mal wieder ein eigenes Büro, nachdem ich letztes Jahr nur von zu Hause ausgearbeitet habe, weil ich einfach nach dem Umzug noch nichts hatte hier. ich habe tatsächlich erst diese Woche, also siehst du, auf YouTube ist es aktuell noch nicht mal dieser Hintergrund drin, der kommt jetzt erst in den neuen Videos. So sieht's aus. So sieht's aus. Nee, ich glaube, es geht einfach darum, so ein bisschen artistische Atmosphäre zu schaffen.
Victoria (43:20.277)
Mhm.
Victoria (43:27.29)
Exklusiv, Ganz exklusiv. Ihr seid die Ersten.
Philip (43:35.734)
Und dieses Gefühl, ich hier echt einen inspirierenden Raum habe, in dem ich auch selbst gerne Musik mache, in dem ich mich fallen lassen kann und auf neue Ideen komme. ich glaube, das schwingt halt dann unterbewusst bei den Leuten auch mit.
Victoria (43:47.158)
Ja, auf jeden Fall. Ich hab auf jeden Fall jetzt schon die ganze Zeit in diesem Chor das Gefühl, wir müssen meine blaue Wand irgendwie verändern. Ich brauch auch was Cooleres. Wenn ich, werde ich dich schon anrufen und sagen, okay, ich brauche, ich brauche artsy Hintergrundberatung. Das ist nämlich auch so Thema, wenn man richtig ordentlich YouTube macht und es richtig cool machen will, dann muss man dann natürlich auch mal so bisschen upgraden, wenn man so auch so die visuellen Sachen und so weiter ordentlich bauen will. Von daher sieht es sehr cool aus.
Philip (44:13.878)
Aber genau dazu habe ich auch tatsächlich ein gutes Learning für die Leute da draußen. Und zwar ich als jemand, sehr perfektionistisch war. Ich habe ewig lang gebraucht, ich damals meinen ersten Online-Kurs und das erste YouTube-Video oder sonst was gemacht habe, weil ich einfach so eine hohe Bar schon mal gesetzt habe. Dann hatte ich eine krasse Blockade, regelmäßig YouTube-Content zu machen. Ich hatte sogar meinen Online-Kurs, schon gestanden. Ich wusste aber, ich will meinen Podcast einstampfen und stattdessen die Zeit nehmen und in YouTube stecken, weil ich da einfach mehr Discovery ...
Victoria (44:18.485)
Hm.
Philip (44:43.99)
Möglichkeiten gesehen habe, dass die Leute mich finden. Und ich musste aber irgendwie diese Hürde überwinden, wie kann ich denn echt YouTube einfach starten. Wir haben dann ein halbes Jahr lang in Italien, nee, ein paar Monate in Italien gelebt mit unserem ersten Kind und ich hatte wirklich auf den Uhr super wenig Zeit, Musik zu machen, Video zu machen, sonst irgendwas, mein Business voranzubringen.
Und in dieser Zeit habe ich mir zur Aufgabe gemacht, wirklich jeden Tag ein Selfie-Video einfach aufzunehmen und tatsächlich auch rauszubringen auf YouTube. Der Kanal, hatte noch null Follower oder sowas, also wirklich gar nichts eigentlich. Und ich habe mich dazu gebracht, jeden Tag auf einem Spaziergang mit meinem Hund, mich einfach selbst zu filmen und den Leuten so eine kleine Botschaft mitzugeben, den Musikproduzenten da draußen. Es war noch nicht mal Tutorial-Content. Einfach diese Hürde runterzubringen. Und es war krass unperfekt. Keine Edits, gar nichts, einfach nur direkt rausgebracht.
Und ich glaube, das ist eine krasse Übung für jeden, irgendwie so perfektionistische Tendenzen hat. Einfach mal zu gucken, was passiert denn eigentlich, wenn ich komplett jeden Anspruch runterschraube. So, und dann ein bisschen vorgespult. Ich habe dann den Tutorial Content gemacht in meinem tollen Studio in Berlin, was echt super war. Aber natürlich musste ich mich davon dann auch verabschieden und dann eine Zeit lang echt aus irgendwelchen anderen Räumen hier arbeiten. Wir haben inzwischen in drei unterschiedlichen Wohnungen hier in Valencia gewohnt. Und bevor ich jetzt endlich hier auch einen Studioraum habe,
Aber davor musste ich von zu Hause in absolut furchtbaren Bedingungen Videos machen. Ich hab's trotzdem getan dank dieser Erfahrung. Und manche von den Videos haben so 90.000 Views oder so bekommen. Also es ist völlig... Den Anspruch, man manchmal selbst im Kopf hat, hat überhaupt nichts damit zu tun mit der Realität. Es geht eigentlich echt nur den Mehrwert, der in dem Video wirklich selbst passiert.
Victoria (46:26.454)
Ja, volles gute Learning. hab tatsächlich, ich musste gerade eben so grinsen mit diesem, weil du gesagt hast, so diese Selfie-Videos mit dem Hund gehen. Ich muss mal gucken, welche Folge das war. ist so die, ich glaube, Folge 9 oder 10. Wir werden sie in die Show noch setzen zu diesem Podcast. Ich bin eigentlich überhaupt nicht perfektionistisch. Also ich setze mich da auch hin. Die ersten Videos, die ich gemacht habe, sind unfassbar ranzig. Da dachte ich tatsächlich auch fast, ich kann die nicht posten, aber da dachte ich, ja, ja, egal. Ich sage mal, sie sollen einfach machen. Also muss ich da mit gutem Beispiel vorangehen. Und ich habe eine Podcast-Folge aufgenommen.
ganz am Anfang, wo ich schon mal darüber geredet habe, dass ich selber erst mal wochenlang trainieren musste, eigene Stimme zu ertragen. Ich bin dann durch die Gegend auch spazieren gelaufen, hab in mein Handy reingeredet, so in Memo-App, einfach so Fake-Podcast folgen, so hey, heute hier die neue Folge, blablabla. Und ich hab bestimmt 10, 20 Folgen aufgenommen, bis ich's erst mal flüssig reden konnte, plus ich hab mir das dann hinterher auch angehört. so,
mein Gott, meine Stimme, klingt die für andere Leute wirklich so? Das geht gar nicht. Und man selber hört sich ja ganz anders. Und nein, jetzt sag ich die ganze Zeit dieses Füllwort und dann hier noch und so. Und ich hab mich dann irgendwie so darauf trainiert, selber zu sagen, okay, komm, das passt. Aber die ersten ganz schlimmen Aufnahmen gibt es allher nur auf dieser Mimo-App. Vielleicht hab ich es sogar inzwischen gelöscht. Und inzwischen würde ich wahrscheinlich sogar so weit gehen und sagen, man soll einfach direkt dann mit dem Ding rausgehen. Aber ich glaube, da kann man sich echt auch so in so einem Schnellverfahren
davon heilen zu sagen, so mein Gott, und wie sehe ich denn aus und wie rede ich denn und schlimm schlimm. Deswegen musste ich da eben so bisschen grinsen, weil ich war auch ohne Hund, aber auch da so draus, schieße ich die Gegend, gelaufen, hab so mein Smartphone reingeredet, selber für mich zu übergehen dieses, Gott, wie kling ich eigentlich? Also wer hier draußen zuhört und sagt, ich gucke komisch, mein Hintergrund ist hässlich, meine Stimme klingt ranzig, wir waren da auch schon.
Philip (48:13.19)
Und die nächste Seth Godin-Buchempfehlung hier ist The Practice. Super, super gutes Buch. Auch gerade von dieses so, ja, so von ein Jahren rausgekommen, aber ist tatsächlich, ja, da steckt Pick Yourself auch wieder drin. Also in irgendeinem Absatz hat er das auch erwähnt wieder. Aber ja, ist, da in dem Buch geht es halt dann auch darum, so ja, show up and do the work. Es geht wirklich einfach nur darum, ja, shipping, wie er es bezeichnet, ja. Ship the stuff.
Victoria (48:18.3)
Hab ich auch hier liegen. Bin ich noch nicht durch. Ist relativ neu, ne?
Philip (48:42.726)
Und dann regelt sich der Rest halt von selbst. Aber erst mal diese Hürde zu nehmen, dabei kann sowas tatsächlich helfen. Oder The War of Art von Stephen Pressfields, auch so ein Klassiker.
Victoria (48:51.862)
ist auch mega gut. Das habe ich auch schon öfter gelesen. Ich glaube, Thema, dem, dass man auch mehr so Möglichkeiten bietet, dass man halt auch quasi Erfolg haben kann. Das ist ja wirklich jedes Stück Content, ist wie so ein Lotto-Ticket. Und wenn ich eins gelernt habe, dann ist es echt so dieses, man weiß vorher nicht, also bei manchen Sachen weiß man, dass sie laufen werden, aber bei erstaunlich vielen Sachen hat man keine Ahnung, was laufen wird. Manchmal trifft man irgendwie plötzlich so einen Nerv und dann hat man irgendwie so ein Virales oder was. Virales ist ja noch nicht mehr immer so...
Manchmal trifft man einfach so was und wenn man es nicht rauswirft, dann weiß man es nicht. Also die eigene, ich finde sowohl bei, das ist auch das gleiche Thema mit den Kursen, sowohl was man selber denkt, was wichtig ist oder was man den Leuten gerne präsentieren möchte und so, dass es manchmal so komplett daran vorbei war, die Leute eigentlich wollen. Das ist echt so das Learning des Lebens. Voll gut. Das war doch mal eine super interessante Case Study. Du hast ja gesagt, dein nächstes Thema ist jetzt eben ein bisschen vorsichtig, dieses, ich nehme erst mal zu skalieren, dein...
dein Angebot in verschiedenen Sachen und so. Das heißt, dein Ziel, wenn ich das richtig verstanden habe, ist jetzt im Prinzip so weiterzumachen, YouTube aufzubauen, Leads und so weiter und das Business sozusagen in Anführungszeichen simpel und langweilig so langsam nach oben zu schrauben. Versteh ich das richtig?
Philip (50:04.814)
Auf jeden Fall. Und gleichzeitig natürlich einfach in YouTube auch nochmal besser werden, weil auch da gibt's so viele Levels noch drüber. Also ich bin jetzt auf einem okayen Level und ich hab sehr, viele Sachen gelernt und Routinen aufgebaut und Systeme für mich und so weiter. Aber ich wäre, ich würde nicht so weit gehen und sagen, ich bin jetzt schon absolut World Class da drin und ich bild mich da die ganze Zeit weiter, nehme Kurse, mach Trainings und so weiter, teste Sachen aus. Und ich glaube, da ist halt ein super großer Hebel nach wie vor einfach noch drin.
Also wenn du dir vorstellst, du kippst einfach dreimal so viel Leads in mein Business rein, dann ja, das ist definitiv möglich. Und dann ist das ganz schnell auch nochmal in einer anderen Sphäre, ohne dass ich notwendigerweise krass viel mehr machen muss. Und das ist so, da ist auch bisschen so diese Magie jetzt gerade drin in der Phase, weil idealerweise verlängern halt einfach immer mehr Leute dieses Programm, in dem sie schon drin sind. Und alles, was an Neugeschäft obendrauf kommt, kommt halt dann einfach obendrauf.
Und auch das davon wird auch wieder ein Anteil sozusagen dabei bleiben. Und das wird so oft im Business vergessen. Was machst du eigentlich mit den Kunden, die du schon hast? So viele verkaufen so ein One-Off-Programm. Und das ist natürlich totaler Schwachsinn, weil du eigentlich die Leute, die schon bei dir drin sind, konvertierst du viel vielleicht da nochmal in mehr oder das nächste Ding, was sie brauchen.
Victoria (51:23.414)
Ja, da hast du absolut recht. bekomme, weil ich diverse Kurse geschlossen habe, bekomme ich gerade Reihenweise, Nachrichten, was ich mega cool finde. Was ist denn jetzt das nächste von dir? Und dann gucke ich, wer schreibt das? Ja, die haben schon alles gekauft, was es von mir gab. Und das sind nicht wenige. so, und da habe ich mal so Analysen, das kann man in den meisten Tools machen, wie viele so Wiederkäufer, wie hoch der Anteil ist. ich so, mein Gott, die Leute, wenn sie erstmal was kaufen, dann kaufen die, kaufen die, kaufen die. Wenn sie das cool finden, was man macht. Das ähm...
Das sollte man sich mal in seine Business-Strategieplanung mit eindenken. Memo an mich selbst.
Philip (51:56.829)
Ja, voll. Aber genau das ist so dieser shiny-object-Moment, weil du halt wieder an das nächste denkst oder an die neuen Kunden, reinkommen. Das war für mich ein krass wichtiger mentaler Switch, den ich erstmal umlegen musste. Weil ganz am Anfang ist es halt auch so, du kennst ja nur neue Kunden. Für dich gibt es ja sowas wie Bestandskunden noch gar nicht. Das ist ja eine Erfahrung, wie sich erst über die Jahre dann aufmacht. Du bist am Anfang, schaust, dass du irgendwie alles ranbekommst und dann, genau, dann
Victoria (52:16.4)
Stimmt, daher kommt das natürlich auch.
Philip (52:24.082)
gibt es nicht das erste über die Jahre. wenn du an einem Punkt bist, und das ist mit Payment Plans übrigens auch ganz praktisch. habe, früher hatte ich erstmal gar keine längeren Payment Plans und habe versucht, so viel wie möglich Cash Upfront zu sammeln.
Victoria (52:35.895)
Also Ratenzahlung für alle die nicht wissen was das heißt.
Philip (52:38.23)
Genau, ja. Genau. Und ... Inzwischen bin ich an einem Modell, da hab ich nach wie vor eine Upfront-Zahlung, dass Leute, die Supercommit, das ganze Jahr bezahlen. Aber ich hab auch eine monatliche Zahlung. Und die jährliche Zahlung verlängert sich fürs nächste Jahr. Die monatliche verlängert sich dann eben monatlich. Das hat am Anfang den Einbruch in meinem Cashflow verursacht. Aber der Riesenvorteil, an dem ich jetzt bin, ist, dass jetzt für Monate im Voraus, wenn ich meine Cashflow-Planung mir anschaue,
weil sich das da halt einfach mal so 15K einfach so reinkommen. Punkt. Das ist einfach ... Klar, dann gibt's mal welche, wo irgendwas ausfällt und so was, bei einer gewissen Masse macht das dann auch nicht mehr so den Unterschied. Das sind so diese kleinen Dinge, wo ich mir gewünscht hätte, ich hätte das irgendwo mal gehört, oder das hätte mir irgendwann jemand schon früher gesagt, dass es halt auch so sein kann dann und das auch eine Sicherheit dann reinbringt.
Victoria (53:28.663)
Ich liebe das auch total. Ich habe früher schon immer sehr viele Podcasts, Businesszeugen gehört. Das war eine Sache, die ich sehr viel gehört hatte, wie viel Ruhe es einem gibt, wenn man so paar Einnahmen hat, die einfach kommen, egal was passiert. Deswegen bin ich zum Beispiel auch so ein Affiliate-Fan immer gewesen. Da ist ja trotz allem noch so bisschen, dass man aktiv Sachen auf Stand hält. Aber es gibt auch im Software-Bereich einfach sehr viele, die lebenslänglich Kommissionen und alles bezahlen.
kann man sich nicht 100 Prozent darauf verlassen, aber wenn man ein paar Diversivizierte hat, dann ist das cool. Und auch dieses Wissen, wenn man mal drei Monate zum Beispiel nicht arbeiten könnte, weil wieder irgendwas Dummes, also das Leben passiert ja irgendwie immer, hat natürlich schon was. Und diese Payment Plans, was du auch gesagt hast, also Ratenzahlungen, ich hab das gerade auch total, wo du sagst, okay, das ist eigentlich alles schon abgedeckt und dann kommen noch mal die nächsten Sachen hinterher. Und wenn man dann ordentlich mahnt...
mal anwesen hat, das ja, wie du gesagt hast, ab und zu, bringe mal ein paar ab oder so, da gibt es ja auch Tools inzwischen, dann mega cool. Das heißt, ich erwarte eine glorreiche Zukunft, Philipp, ich finde das super.
Philip (54:31.862)
Schauen wir mal, ich versuch's natürlich, versuch mir da jetzt auch nicht, eigenes Gefängnis zu bauen mit dem Business, aber das ist eine Herausforderung jeden Tag, weil ich bin super ambitioniert auf der anderen Seite, diese beiden Seelen in Balance zu halten, diese Ambition und dann aber auch trotzdem dieses andere, dass ich ein krasser Familienmensch bin, dass ich ein Künstler auch bin. Das sind zwei völlig unterschiedliche Seiten, die irgendwie miteinander auskommen müssen. Und ich glaub, der Balanceakt ist real, das ist echt schwierig.
Victoria (54:58.519)
Vor allem, das was du, ich glaube wahrscheinlich haben sich voll viel auch wiedererkennet, was du zwischendurch gesagt hast, mit diesem, auch gerade wenn man eben viel in der Familie auch hat, einfach dieses Gefühl von so, das ist alles voll toll und das nervt mich und ich könnte so viel weiter sein und alle ziehen mich vorbei. Gerade so in diesen Kleinkinderjahren, ist der Gefühl, so die ganze Welt überholt einen so links und rechts und man denkt sich so, nein, und ich sitze hier mit, keine Ahnung, Erbrochenem auf der Schulter mit dem Wickeltuch in der Hand. Ich glaube, das kennen sehr viele Leute und
Wahrscheinlich kann man am Ende des Tages nur sagen, es ist alles eine Phase, was einem ja so dann die ältere Leute sagen. Ja, ja, das wird schon wieder. Und man denkt sich so, das wird nie. Aber hier sitzt du nun und hier sitze ich auch. Ich hatte das nämlich auch. Und ich finde das cool. Vor allem auch, weil du so transparent auch mit dem geteilt hast, mit diesen Angebotsstrukturen und so weiter, was du alles gegen die Wand gefahren hast. Wenn du jetzt noch eine Sache, du hast ja eben gesagt, das hätte dir mal jemand vorher sagen müssen, wenn du noch so eine letzte, ich meine letzte Frage noch an dich stelle, gibt es doch irgendwas anderes, wo du denkst, boah, das hast du so in letzten
Jahren oder Monaten egal gelernt wurde, denkst das war mal eine schlaue Erkenntnis, die teile ich noch.
Philip (56:07.286)
Muss mir jetzt kurz Zeit geben, ich tatsächlich da, ähm, ich, bisschen in mich gehen muss.
Victoria (56:12.088)
Mhm.
Philip (56:37.094)
Ich glaube, dass jede Phase, in der man drinsteckt in seinem Business, einem was ganz bestimmtes beibringen will. Und anstatt die zu verfluchen, lohnt es manchmal zu fragen, was will mir denn diese Phase gerade beibringen. Und in dem Fall von, mit kleinen Kindern und so weiter, wenn alles superschwierig ist, die Phase ist halt zum Beispiel Fokus. versuchst, du lernst in dieser Phase, den Hebel richtig anzusetzen.
Und ich wage zu behaupten, dass ich schlechter dastehen würde jetzt, hätte ich diese Phase nicht gehabt. Hätte ich das nicht gelernt, würde ich immer noch wahrscheinlich versuchen, alles Mögliche selbst zu machen und mein Business wäre im Endeffekt viel kleiner. Und ich glaube, so kommt es halt. Die Challenges, kommen an, gerollt und du musst dich einfach fragen, okay, was will mir diese Challenge jetzt beibringen? Und wenn man dann die richtigen Geschlüsse zieht, dann ist es auf jeden Fall, dann kann es nicht schief laufen die nächsten Jahre.
Das nächste ist, eine Peergroup zu haben. Mir hat das extrem geholfen, so eine kleine Mastermind-Group mit Leuten zu haben, die was Ähnliches machen wie ich, die auch so in diesem Mischung zwischen Musik und Education. Da habe ich meine eigene Peergroup, mit der ich mich austauschen kann, wo man mal auch durch echt schwierige Zeiten gemeinsam durchgehen kann. Und da passieren dann auch krasse Sachen teilweise, sowohl Business als auch privat, was dann ...
Auswirkungen hat aufs Business und wenn du da die richtigen Leute dich herum hast, das ist Gold wert und das ist auch eine andere Gruppe von Leuten als die, mit denen du sonst vielleicht in deinem privaten Umfeld abhängst. das nicht jeder deiner Freunde mit einem fest eingestellten Job ist der richtige Ansprechpartner für die Gedanken, du dir in der Business machst und diese Erfahrung muss man auch erstmal machen, dass diese unterschiedlichen Freundschaftsgruppen auch für was ganz anderes eigentlich da sind. Aber es ist wichtig, das alles zu haben. Es ist genauso auch wichtig,
Netz außerhalb dieses Business Kontext zu haben. Das Schlimmste, dir halt passieren kann, ist, dass deine komplette Lebenszufriedenheit nur abhängig davon ist, wie es deinem Business gerade geht. War ich auch, hatte ich auch diese Phase. Ich finde es ganz furchtbar. Und mir tut es extrem gut, so eine Balance drin zu haben, wo ich sage, wenn das nicht läuft, sind genügend andere Sachen da, eben schon laufen und wo ich Stabilität rausziehen kann. Und ich glaube, dann kann man da wirklich gut durchgehen durch diese unterschiedlichen Phasen.
Victoria (58:51.832)
Cool, vielen, vielen Dank, Philipp. Ich hab auch gerade daran gedacht, weil du auch gemeint hast mit den unterschiedlichen Leuten und worüber man reden kann. Ich hab manchmal so Phasen, also ich nenne das immer so Tunnelphasen, kennst du wahrscheinlich, wo man sagt, ich muss jetzt halt irgendwas vorbereiten oder es steht ein Launcher und so weiter. Und dann komme ich manchmal in diesen Phasen raus und stehe entweder keine Ahnung, mit den Nachbarn, stehe in der Supermarktkasse. Und dann bin ich immer so total baff, wie das Leben, also die ganz anderen normalen Leben.
was heißt normal, aber jeder hat ja so seine eigene Bubble. Und dann denke ich manchmal, in was für einer Bubble schwebe ich da eigentlich? Und dann reden die so über komplett ganz andere Themen und ich hör dann da so zu und denk mir so, okay, egal, ob das jetzt schief läuft oder nicht, es gibt doch so viel anderes da draußen, weil man, ich finde, gerade so als Online-Mensch hat man so diese Tendenz, so alles ist dann so hier Launch und da noch Conversion und so. Und dann geht man raus und Leute regen sich über komplett andere Sachen auf, haben so ganz andere Probleme, ihre Jobs sind...
50 Milliarden Meter von dem weit weg, was ich mache. Und dann denke ich mir so, ja, okay. Manchmal muss man sich auch daran erinnern, dass die Welt größer ist und es gibt noch ein andere Sachen da draußen. Und das klingt jetzt bisschen banal, aber ich habe das dann immer so. Und dafür auch in Anführungszeichen Freunde zu haben, einmal natürlich diese Businessfreunde, aber eben auch Freunde, die halt so komplett gar keine Ahnung haben, was man da so vertickert im Internet, finde ich auch sehr hilfreich tatsächlich.
Philip (01:00:13.732)
Ja, auf jeden Fall.
Victoria (01:00:15.705)
Von daher, ja, lass mal gucken, wie es die nächsten Jahre so bei dir läuft. Ich bin sehr gespannt. Und letzter Punkt, Valencia, du bist ja ausgewandert. Kannst du empfehlen?
Philip (01:00:25.35)
Auf jeden Fall. Es kommt darauf an, was man sich aus einer Stadt erhofft oder auf welche Prioritäten man so setzt. bin ursprünglich in München groß geworden. Super schön, war halt großen Teils von den Leuten nicht so ganz meins, bis auf meinen engen Zirkel, aber ist jetzt nicht die, wie es mal, künstlerisch und kulturförderndste Stadt der Welt leider. Dass wir München nicht hören, ich weiß es, das wollen Sie überhaupt nicht gerne hören, aber es ist tatsächlich so.
Victoria (01:00:45.82)
das will jetzt mich jetzt aber nicht hören.
Philip (01:00:54.39)
Das ist wirklich ein schweres Pflaster, dort Jugendkultur zu etablieren. Und wenn es jemanden gibt, der was aufgebaut hat, dann bekommen die auch immer wieder alle Optionen und so was. Und dann ist es schwierig, die nächste Generation nachzukommen. Das ist ein Problem, das München leider nach wie vor hat, mit super wenig Raum und super hohen Kosten. Dann hab ich lange in Berlin gelebt, was wieder völlig andere Nummer war und war für die Phase auch das Richtige. Aber da hab ich auch gemerkt, dass das vielleicht nicht unbedingt ...
Also wir haben mitten in Neukölln gewohnt und es war wirklich schwierig mit kleinen Kindern. Auch wenn wir super viele Freunde da haben und noch gut vernetzt sind und so weiter. Es gibt schon auch viele Aspekte, da wirklich schwierig sind, die einem da erst bewusst sind, wenn du dann irgendwie da mit deinem Kind unterwegs bist. Und Valencia ist so eine Stadt, die hat einen ganz gewissen Charme, weil sie einerseits tatsächlich sich als Stadt der Künste und Wissenschaften so gebrandet hat und ist auch sehr erfolgreich.
Da gibt es krass viel Kultur, auch krass viel Wissenschaft natürlich. Und das ist einfach was, womit ich mich generell wohlfühle, wo ich es mag. Den Vibe da drin in der Stadt, die hat irgendwie bisschen was Traditionelles wie München, aber eben auch ein bisschen was Fortschrittliches wie Berlin. Ist trotzdem komplett anders und von der Größe einfach auch genau das, wo ich mich sehe. Also für den Moment jetzt gerade super, aber wer weiß, wo das Leben hingeht. Also kann schon auch nochmal sein, dass es uns in ein paar andere Ecken verschlägt.
Victoria (01:02:08.505)
Mio.
Victoria (01:02:12.377)
Ja, jetzt ist ja, ich hab mir sagen lassen, was ist jetzt, wenn die Folge rauskommt, keine Ahnung, ob dann August oder September, es soll eine gute Zeit sein. Also wenn dann so die crazy Hitze vorbei ist, die spanische Hitze, wo man quasi nicht das Haus verlassen kann, dann soll das sehr, sehr schön sein. Also ich hab mir das auf jeden Fall seit diesem Sommer jetzt auch die Liste gesetzt und du bist ja auch schon der zweite Gast in diesem Monat oder wie auch immer, aus Valencia kommt. Also der neue Place to be, fahrt dahin.
Ich muss dir noch so einen Affiliate-Link von Visit Valencia geben lassen, dann kann ich den auch noch in die Show notes packen, so als guter Influencer. Na ja, vielen, Dank auf jeden Fall, Philipp. Wir werden natürlich mit dem geneigten Hörer hier alles in die Show notes setzen, YouTube, alles was so gibt, könnt ihr euch angucken. Und ansonsten, ja, ich würde sagen, wir gucken uns an, was du so machst und wo du dann in nächsten Jahren so stehst. Vielleicht kommst du ja noch mal irgendwann wieder.
Philip (01:02:42.192)
Das wäre cool, ja. Auf jeden Fall.
Philip (01:03:02.605)
Sehr gerne, Spaß gemacht.
Victoria (01:03:03.897)
Bis dann, ciao ciao.
Philip (01:03:05.799)
Bis dann, ciao!
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