YouTube First: Der unterschätzte Wachstumskanal für Podcasts (mit Moritz Maas)
YouTube First, Mann!
Du lädst deinen Podcast auf Spotify hoch, schneidest ein paar Reels und hoffst auf Wachstum? Dann solltest du unbedingt diese Folge hören!👀
Moritz Maas ist unter anderem der Mann hinter der Personal Brand von Johannes Kliesch und optimiert mit seiner Agentur die YouTube-Kanäle seiner Kunden. Er kennt die Hacks, wie du YouTube als Wachstumskanal für deinen Podcast nutzt. 🚀
Denn YouTube ist eine der besten Möglichkeiten, um Vertrauen aufzubauen (gerade jetzt, wo AI das Internet mit Content flutet). Mit YouTube hat er es auch geschafft, den Podcast von Johannes Kliesch von 10.000 auf 60.000 monatliche Hörer aufzubauen. Krass, oder?
Wie du deine Klickrate auf YouTube ankurbelst und warum die Anzahl deiner Abonnenten viel weniger wichtig ist als die meisten denken , hörst du in der neuen Podcast-Folge!🎧
Mehr zu Moritz findest du hier:
Hör dir das Interview mit Moritz jetzt in Folge #0291 des Creatorway-Podcasts an:
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Uneditiertes Transkript zur Folge:
Victoria (00:02.006)
Alright, Moritz, wie ich gerade eben im Intro gesagt hab, ist ja YouTube jetzt gerade so voll die angesagte Plattform mal wieder, was ja eigentlich interessant ist, weil es ist ja jetzt echt nicht was Neues oder so, Also warum YouTube jetzt gerade wieder im Jahr 2026?
Moritz (00:18.166)
Also grundsätzlich hab ich das Gefühl, es kommt immer drauf an, welcher Bubble man unterwegs ist. Weil ich oft das Feedback bekomme, grad auch so aus Agenturbubble. Für die ist es grade so, wie du gesagt hast, dass die kommen und sagen, ja, YouTube ist grad wieder voll das Ding und man muss unbedingt YouTube machen. Wenn ich aber so in der Coachingszene rumgucke, ist es irgendwie so dauerhaft ein Thema. Und auch von der Creator-Szene aus würd ich sagen, war YouTube dauerhaft ein Thema. Warum YouTube aber grade jetzt wieder am Kommen ist, zumindest haben wir so bisschen die Erfahrung oder das Gefühl, ist ...
dass das Thema AI gerade extrem stark wird. haben gerade mit den ganzen Cloud-Updates, ich weiß nicht, wie stark du Thema AI drin bist, es gibt die Möglichkeit gerade extrem viel zu automatisieren. Also wenn wir das Thema LinkedIn jetzt einfach mal als Beispiel holen, dann haben wir den großen Vorteil, wir können LinkedIn so weit durch automatisieren, dass wir einen Monat Content ohne Probleme in einem Tag durchplanen können. Und das mit einer Strategie dahinter. Also nicht einfach wie damals, ja, chat GPT, gib mir mal Texte, sondern wirklich mit Strategie dahinter, mit Hand und Fuß.
Und das Problem bei dem Ganzen ist, dass dieser ganze organische Content gerade so auf Masse rausgehauen wird, dass man sich irgendwie abheben muss. musst irgendwie, musst du anders sein, irgendwie musst du deine Persönlichkeit mit reinbringen. Und der große Vorteil, den YouTube da eben bietet, ist, dass du, na ja, du musst vor der Kamera sitzen, weil in einem Zehn-Sekunden-Video sieht man vielleicht, dass die Person, äh, sieht man vielleicht nicht, dass die Person AI ist. Wenn du aber eine halbe Stunde YouTube-Video hast, wo ich dir Input gebe, da sieht man, ob die Person AI ist oder nicht.
Plus du hast auf YouTube die Möglichkeit, krankes Vertrauen aufzubauen. Das ist gerade so in dieser ganzen Business-Ekonomie ein super starkes Thema, weil Vertrauen, gerade durch AI jetzt auch nochmal, viel, schwieriger ist zu bekommen, weil jeder kann mit AI wirklich auf einen guten Wissenstand kommen. Also wenn ich jetzt anfange bei Null und sage, ich möchte wissen, wie funktionen Facebook-Ads, dann kann ich wahrscheinlich in der Woche mit Hilfe von Claude da schon sehr viel herausfinden und wahrscheinlich auch schon Ads schalten, die profitabel sind. Wenn ich jetzt aber in einem Unternehmen was vielleicht
Siebenstellige Umsätze im E-Commerce macht, helfen wird, auf achtstellig zu kommen. Ja, dann brauch ich halt die richtige Person, die Erfahrung hat. Und da ist YouTube halt eine Plattform oder die einzige Plattform fast schon, die das möglich macht, dass ich da zeigen kann, hey, guck mal, ich hab's drauf so und ich kann's dir jetzt hier auch 30 Minuten lang zeigen. Korrekt.
Victoria (02:31.416)
Ich bin der Pro, du suchst. Ich finde es auch so interessant, dass du direkt Claude genannt hast. einem Jahr haben immer noch alle gesagt, wenn ich mit Chatschie Pitti und so heute mit Chatschie Pitti, alle sind so voll zu Claude drüber gewechselt.
Moritz (02:43.21)
Ich gefühlt hat Chachipitier aber auch stark nachgelassen.
Victoria (02:45.904)
Ja, ich bin jetzt auch untreu geworden. Ich glaube, das ist irgendwie so eine ganze Welle. Also abgesehen von diesen ganzen Wellen der Empörung, natürlich alle gaben, aber auch die Leistung ist quasi, aber ich fand's einfach nur so lustig, wie du das grad eben gesagt hast. Und eine Sache, natürlich auch spannend ist, weil du ja gesagt hast, in einem 30-minütigen oder 30-minütigen Plus-Video, dass man dann erkennt, ob jemand AI ist. Glaubst du, das wird so bleiben? Oder glaubst dass irgendwann auch einstündige Videos, easygoing, von dem quasi AI-Avatar, also wir zwei zum Beispiel, könnten wir diese ...
diese Unterhaltung hier auch führen, keine Ahnung, in ein paar Jahren? Ich glaube so.
Moritz (03:18.892)
Naja, sagt niemals nie, Hättest du mich vor zwei Jahren gefragt, ob man kurze Videos erstellen kann, hätte ich wahrscheinlich auch nein gesagt. Jetzt inzwischen bin ich der andere Meinung. Hab genug Beispiele gesehen. Ich glaube, was funktionieren wird, ist, dass man schon Interviews faken kann. Das funktioniert ja auch jetzt schon. Der Unterschied wird aber sein, ich glaube, man kommt nie so weit, dass man wirklich diese hundertprozentige Art und Weise erreicht. Weil es wird immer Bewegung geben im Video, die vielleicht bisschen unnatürlich sind.
Es wird Gesichtszüge geben, die bisschen anders aussehen. Das ist, glaube ich, so das größte Merkmal, man hat. Und wenn ich jetzt hingehen würde und würde von null an meine gesamte Personal Brand auf AI aufbauen und keiner wüsste, wie ich in echt aussehe, oder man sieht mich nur in echt rumlaufen und ich bin auf Social Media komplett als AI-Person, dann kann ich mir vorstellen, dass es funktioniert, dass die Leute es nicht checken können. Aber ich glaube, sobald du den echten Vergleich hast, gibt es immer Merkmale, wo die Leute sagen werden, guck mal, da sieht die Nase aber ein bisschen anders aus.
Victoria (04:15.574)
Irgendwas ist komisch.
Moritz (04:17.416)
Genau, wir haben jetzt bei Johannes, ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, Johannes Klisch, da betreuen wir die ganze Personal Brand, da haben wir 30 Tage AI-Contact gemacht. Ja, genau. Da haben wir 30 Tage... Ja, wir haben 30 Tage lang komplett Claude die Personal Brand übernehmen lassen. Es war ein bisschen komplexer, wir haben es natürlich nach außen hin so gemacht, so ja, wir haben Claude die Personal Brand gegeben, wir haben auch einen Podcast aufgenommen, wo ich das ganze System erklärt habe, aber es war wesentlich komplexer. Wir haben mit Nano Banana Pro die Bilder erstellt.
Victoria (04:23.264)
Das LinkedIn-Experiment habe ich gesehen. Ich glaube, du musst noch kurz erklären, wenn dir jemand zuhört.
Moritz (04:44.748)
Und da hat man schon gemerkt, so egal wie viele Versuche wir Nano-Banane gegeben haben, einen konstanten Output hast du nie hinbekommen. Du hast zwar Bilder hinbekommen, wo ich sag, okay, als jemand, der jetzt nicht Johannes aktiv verfolgt, würdest du nicht erkennen, was da von AI ist und was nicht. Leute, die Johannes aber öfter sehen, das ist genau das, was ich eben auch meinte mit Videos, die werden das erkennen, dass es irgendein Merkmal gibt, was anders ist.
Was da aber auch ganz witzig war, die Leute sind dann so bisschen, die fangen teilweise auch an zu suchen, auch wenn es nichts zu finden gibt. Wir haben einen Beitrag gehabt, der online ging, der nicht von AI war, weil Snox hat Hilfe gebraucht, weil sie selber ihr Clot aber auf Enterprise upgraden wollten und das Sales Team hat den nicht geantwortet. Dann haben wir gesagt, ja, dann machen wir halt einen Aufruf, damit das funktioniert. Und dann haben wir gesagt, okay, ey, das ist eine Ausnahme von dem Careers Experiment, wir müssen heute Menschlichkeit dahinter, damit der Beitrag performt so mäßig, damit die Leute jetzt nicht da in den Kommentaren haten oder ihre Kritik äußern, sondern dass die einfach
das ganze Ding pushen. Und sogar da haben die Leute angefangen zu schreiben, ja, das ist kein echtes Bild von Johannes. Ich sehe es an der Uhr und ich sehe es, es war ein echtes Bild von Johannes. Also das ist so ein bisschen so, die Leute, die probieren dann auch was zu finden.
Victoria (05:49.424)
Ja, aber das ist tatsächlich super spannend, weil das ja auch wirklich zeigt so ein bisschen, man Vorteile hat, man quasi zunächst als echte Person auch auftritt, dass die Leute dann schon irgendwie das Gefühl haben, sie haben sich an einen geknüpft und vergleichen einen dann mit seinen Ersachen. Ich habe sogar jetzt von mindestens fünf, sechs, sieben Leuten, entweder in Podcasts oder direkt schon gehört, dass gerade sehr viele so ein Loch sehen, dass man gerade voll schlauerweise, wenn man es noch nicht aufgebaut hat, jetzt eine Personal Brand aufbauen sollte, weil man in ...
in ein paar Jahren nicht mehr weiß, wer jetzt eigentlich wirklich damals auch schon echt war. Das heißt, die Leute werden dann zurückgehen im Zweifel und gucken, okay, was gab es damals schon für Content? Ist das eine echte Person? Ja, nein, einfach quasi nach diesem Beweis zu suchen, ob es irgendwie echt ist. Weil wer kann schon noch sagen, wer wirklich ein Mensch ist?
Moritz (06:30.952)
Ich glaube, das ist übertrieben. das ist so, ja, weil man merkt jetzt schon, die Leute sind, die übertraumatisieren das alles so. Natürlich gibt es viel Content und ich kann sie auch offen sagen, wir schreiben auch für viele Kunden von uns die LinkedIn-Beiträge. Schreiben wir komplett mit KI. Wenn du es nicht kommunizierst, checkt es keiner. ja, und es ist so
Victoria (06:33.508)
Klavsow!
Victoria (06:49.378)
Das haut jetzt glaube ich auch keinen, ja das haut jetzt auch keinen vom Hocker dieser Aussage.
Moritz (06:53.58)
Wir haben das Ding komplett durchautomatisiert, das checkt keiner, das klingt eins zu eins wie der Kunde so. Also es ist wirklich so, wenn ich das jetzt selber lesen würde und mir würde es keiner sagen, würde ich auch nicht sagen, ja okay, das ist eindeutig KI und die Performance ist geisteskrank. So, wir können gute Performance auf Scale produzieren, Kunde ist happy, wir sind happy. So, ich verstehe das Problem nicht. Ich glaube, es wird immer die Grenze geben, wo die Leute sich dann so dagegen wehren werden an einem bestimmten Punkt, es dann heißt, okay, da wird man dann auch die Performance merken.
Weil das war zum Beispiel bei Johannes so ein Ding, als wir das dann, Bilder quasi auch von AI machen lassen haben, da hast du schon gemerkt, Engagement ging ein bisschen runter, die Leute wurden schon so bisschen stinkiger in den Kommentaren, die waren schon so bisschen abgefuckt. Und ich glaube, dass es da eine Grenze gibt, wo die Leute irgendwann sagen werden, ja, nee, hab ich keinen Bock drauf. Und wo dann auch der Content drunter leiden wird, dann werden die Plattformen sehr wahrscheinlich auch irgendwie diesen Content sperren. YouTube hat sich ja schon dazu geäußert, die haben ja schon gesagt, wenn sie AI-Content erkennen, dann sperren sie das alles konsequent weg.
Weil sie halt sagen, die Leute haben keinen Bock auf AI. Und gerade AI produziert ja auch super viel Müll. Die Leute denken, ich kann schnell was raushauen, haben aber gar nicht das Plattformwissen und dann produzieren die einfach extrem viel Müll. Bringt ja auch keinem was, die Plattform leidet drunter. Das Ziel von jeder Social-Media-Plattform ist, wie kann ich den User möglichst lange auf meiner Plattform halten. Wenn die User jetzt aber einfach massiv viel Müll produzieren, mit Hilfe von KI, dann ist schön, dass viel Output da ist.
Aber dieser Content wird die Leute nicht auf der Plattform halten und dann wird die Plattform auch nicht das Interesse haben zu sagen, okay, ich will das weiter pushen.
Victoria (08:25.232)
Ach so, ja, ja, die haben ja das einzige Interesse, die Leute darauf zu halten. Da wird ja alles darauf optimiert.
Moritz (08:27.976)
Genau, so und da wird es irgendwann auch genug Mechanismen im Hintergrund geben, die KI erkennen und die das dann alles wegbannen werden. Bis zu einem bestimmten Punkt wird das funktionieren. Alle Hebel nutzen, da sind, aber es wird irgendwann der Punkt kommen, bin ich fest von überzeugt, ja 100 Prozent.
Victoria (08:42.06)
Das wird eine Grenze geben. Ja, okay, voll spannend. Du hast ja super viel von YouTube auch als Plattform geredet. Gib uns noch mal den kleinen Schlenker zurück, wie du selber zu der Plattform gekommen bist, was du jetzt auch so machst und was auch jetzt quasi an YouTube, wo du so Gelegenheiten siehst, jetzt auch in Bezug auf das Thema, was wir später noch ansprechen, der Podcasts. ja, YouTube, also grundsätzlich ist er jetzt echt nicht das große Geheimnis. Video ist so irgendwie gefühlt die Zukunft für alles. Wobei, meine persönliche Theorie auch ist, dass Text auch wieder so eine Renaissance ...
wird, wahrscheinlich in ein paar Jahren, weil auch zum Beispiel LinkedIn und so weiter, da sind ja die Leute teilweise wirklich auch so, weil sie denken, Text ist cool und da haben sich alle gegen Video weichert. Das ist aber nur so ne Nebentangente. Gib uns doch mal das YouTube-Intro, du so gerade speziell mit dieser Plattform, du angefreundet hast, so die Backstory.
Moritz (09:27.96)
Also angefreundet, würde ich sagen, schon als kleines Kind. glaube, jeder, der in meiner Generation groß geworden ist, hat die ganzen YouTuber damals verfolgt, die ganzen Gaming-YouTuber. Ich glaube, da hat jeder so eine Liebe zur Plattform entwickelt. Man wollte selber damals YouTuber werden. Man hat seine Versuche gestartet. Leider nicht erfolgreich geworden damals als YouTuber, als Gaming-YouTuber. Ja, natürlich.
Victoria (09:51.032)
Du hast es probiert.
Moritz (09:53.47)
Ich glaube jeder in meinem Alter hat's probiert, so ein paar Minecraft-Videos oder FIFA.
Victoria (09:55.804)
Okay, Moment mal, jetzt musst du... Jetzt sagst du gerade in deiner Generation, welche Generation bist du? Bist du Gen Z, bist du Millenial, bist du... Nee, Alpha sind die ganz jungen, das oute ich mich hier.
Moritz (10:05.39)
Ich hab keine Ahnung, wie man das einordnet. Ich bin 2000er-Jahrgang. würde sagen, von 99 bis 2003 oder so was wird so meine Generation sein.
Victoria (10:16.56)
Okay. Ja, okay. Weiß ich Bescheid. Äh, Tats... Boah, krass. Krass, krass, krass. 2005 Geburtstag, da fühl mich jetzt schon ein bisschen alt. Okay, aber sprich weiter. gut. Der Gaming, der Gaming, die Gaming-Espiration, die du hattest.
Moritz (10:18.414)
Also ich habe einen Mitarbeiter, der ist 2005, da würde ich sagen, ist nicht mehr meine Generation. Der ist nicht mehr meine Generation.
Moritz (10:31.694)
Ähm ... Ja, also da ... Ob das damals der ausschlaggebende Punkt war, warum ich heute wieder bei YouTube gelandet bin, wahrscheinlich eher weniger. Aber man hat so bisschen die Liebe zur Plattform entwickelt. Was dann kam, ist ... Die Kurzfassung, weil sonst artet das komplett aus, dann machen wir ein Podcast über, wie bin ich zu YouTube gekommen. Ich hab mich eigentlich relativ früh dafür interessiert, wie kann ich mich selbstständig machen, weil ich keinen Spaß an meiner Ausbildung hatte.
und hab dann nebenbei alles Mögliche angefangen. So Klassiker, wie man es kennt, Dropshipping. Dann Closing hab ich auch eine Zeitung. Das hat jeder gemacht. Auch da wieder damals, als ich angefangen hab. Damals hätt ich immer so extrem an, aber so 2019, 2020. Da gab's halt nur Dropshipping und Trading so. Das waren so die zwei Dinge im Internet. Dann komm ich noch vom Dorf. Das heißt, ich war jetzt auch nicht irgendwie groß am Netzwerken, sondern es war so, okay, alles, was im Internet existiert.
Victoria (11:03.958)
Ich wollt grad sagen Dropshipping.
Victoria (11:12.272)
1857.
Moritz (11:26.382)
ist für mich potenziell da, ... um irgendwie selbstständig zu werden. Gut, dann hat man das alles ausprobiert. Na ja, Surprise. Es hat irgendwie nicht geklappt, leider. Und dann kam irgendwann diese TikTok-Zeit. Das war so 2022, glaube ich. Da war TikTok dann auf einmal noch mal ... ... einem zweiten Frühling erlebt. Während Corona ging das ja übelst ab. Und dann, so ein paar Jahre später ... hat es dann noch mal so einen übelsten Aufschwung bekommen, ... wo dann auch die ganzen Unternehmer ... auf einmal am Start waren.
Und da hab ich dann auf einmal gesehen, okay, Moment mal, alle posten grad irgendwie, da kann man Geld verdienen. Und dann hab ich meine Video-Editing-Plattform geholt. Das war irgendeine Free Software. damals musste ich ja meine YouTube-Videos schneiden, das heißt, ich wusste zumindest mal ein bisschen, wie man schneidet. Und hab das dann genutzt, da irgendwie in diesen TikTok-Space reinzukommen. Hab dem lieben Franz Wegner geschrieben. Vielleicht kennen den manche, macht jetzt LinkedIn.
Dann4U hat damals TikTok Dann4U gemacht und hat Leute wie Johannes aufgebaut, die Purelay-Gründer, mit Christian Wolfer, der glaub ich auch kurz gearbeitet gehabt. Also schon sehr erfolgreiche Leute. Und war so zumindest in meinem Empfinden eine der größten TikTok-Agenturen. Dem hatte ich dann geschrieben, ob man mir irgendwie helfen kann. Daraus entstand, dass ich für Videos geschnitten hab. Da hab ich dann bisschen diesen Space kennengelernt. Und hab dann auf einem Event tatsächlich, weil dann bin ich nach Mannheim gezogen.
hab ich dann auf einem Event Johannes kennengelernt, Johannes Klich, Gründer von Snox und hab ihm quasi mit dem Eisbrecher angesprochen, dass ich für Franz Videos schneide, weil ich wusste, Franz hat ihn erfolgreich gemacht, wenn ich ihn damit anspreche, wird er zumindest mal mir kurz zuhören, weil ich bin nicht einer von Hunderten, der jetzt ein Foto will oder Hallo sagen will, sondern ich komm irgendwie mit Social-Proof die Ecke. Ja, nee, das auf gar keinen Fall.
Victoria (13:06.87)
Unterschreib bitte meine Socke.
Victoria (13:12.523)
Das wär auch ein guter Icebreaker.
Moritz (13:13.832)
Ich kannte auch Snox gar nicht. Ich kannte Johannes von TikTok durch Franz. Ich fand Johannes cool und war so, wenn er da ist, lass ihn vielleicht mal kennenlernen. Ja, genau. Ich fand einfach, ist ein cooler Gründer gewesen. Das war alles, was ich wusste. Das war mir egal. Er hat gegründet, er ist erfolgreich. Das war für mich interessant.
Victoria (13:15.888)
So, okay.
Victoria (13:22.39)
Wie lustig, das heißt, du kannst ihn einfach nur für seine Persönlichkeit, aber gar nicht für das Unternehmen, wofür er eigentlich steht. Das sehr spannend.
Victoria (13:30.476)
Was ein Gründet hat, egal.
Victoria (13:37.904)
einen ehrlichen Aussage. Finde gut.
Moritz (13:40.472)
Und dann bin ich hingegangen, hab ihn angesprochen, dann hat es auch irgendwie, der Eisbrecher hat irgendwie funktioniert. Da meinte er, ey, wir brauchen immer wieder Videoeditor. Dann haben wir Nummern ausgetauscht und darüber bin ich dann so bisschen ins Videoediting gekommen, bei ihm auch. Und das ganze TikTok-Ding ist dann bisschen größer geworden. Ich hab mit PureLate zusammengearbeitet, weil die jemand aus Mannheim gebraucht haben. Hab so ein paar andere Kunden dann über Johannes gewonnen. Und dann irgendwann kam der Punkt, wo der interne Videoeditor von Snox gesagt hat, okay, ich will mehr als nur den Podcast und TikTok schneiden. Ich...
geh meinen Weg so und wie das halt so ist. Und da Johannes mich angerufen und gefragt, ob ich Vollzeit bei Ihnen arbeiten möchte als Videoeditor, weil Sie brauchen jetzt jemand, die TikToks schneidet und den Podcast. Und dann hab ich mir so zwei Tage den Kopf zerbrochen, weil war so, ey, Selbstständigkeit fängt grad an zu laufen. Der hat mich aber angerufen für Vollzeit so. Schon besonders, mal schauen. Und dann hab ich ihm ganz offen gesagt, hey, ich hab Bock auf das Projekt, auch so Podcast, weil es ist noch mal eine ganz neue Ecke.
Aber ich will es als Selbstständiger machen. Da war meine Voraussetzung, zahl mir das, was ihr den Mitarbeiter zahlt, und ich mach alles, was er gemacht hätte. Aber ich will selbstständig bleiben. Das hat auch funktioniert. Und dann hab ich diesen Podcast angefangen zu übernehmen. Und da kam dann quasi der Sprung in YouTube. das war auf einmal so, bis jetzt hab ich nur TikTok gemacht. Ich verstanden, wie Aufmerksamkeit funktioniert, wie Content funktioniert, wie Editing funktioniert. Ich wusste auch, wie man Clips aus dem Podcast schneidet.
Victoria (14:47.203)
Voll der gute Move.
Moritz (15:06.874)
Aber diese Plattform YouTube habe ich zu dem Zeitpunkt halt nur aus die eigenen Versuche kennengelernt. Und die, genau. Und dann war es so, okay, man muss erst mal diese ganze Plattform lernen. Dann kam auch so bisschen Shift, wo ich gemerkt habe, so, ey, TikTok war zu dem Zeitpunkt sehr anstrengend, weil nicht nur ich habe die Opportunity gesehen, da Geld zu verdienen, sondern auch 100.000 andere Videoeditor.
Victoria (15:11.691)
Aus den Gaming-Zeiten.
Moritz (15:29.432)
Und dann hatte es so eine Zeit lang so wirklich so ein Highfish-Becken, wo die ganzen Leute dann sich unterboten haben und dann kamen da wirklich Agenturen die Ecke, die haben dann For You gemacht für 1000 Euro im Monat und dann kamen Kunden auf mich zu und waren so, hey, guck dir mal an, was der mir für ein Angebot geschickt hat und ich war so, ich bin schon günstig, wie zum Teufel ist das tragbar für den.
Victoria (15:43.098)
Du bist aber teuer.
Moritz (15:51.262)
Naja, und sind halt manche Kunden gegangen wegen Preis, weil wie das so ist, ich krieg's günstiger irgendwo an. Das waren ja teilweise keine schlechten Agenturen. Die waren halt einfach nur, die sind mit Dumpingpreisen auf dem Markt gekommen, einfach mal sich präsent zu machen. Und es ist ja auch eine bewiesene Strategie, dass es funktioniert. Und da hab ich halt gemerkt, okay, ich hab keine Lust mehr auf TikTok. Also zumindest nicht auf den Markt, der gerade TikTok rund herrscht. Und hab halt diese Podcast-Chance genutzt und hab dann sechs Monate Vollgas gegeben mit diesem ganzen Podcast-Thema.
Wir haben die Zahlen verdoppelt vom Podcast. Das war so sechs Jahre. Den ehemaligen E-Commerce-Why-Not-Podcast von Johannes Klisch und Romy Riffel. Jetzt inzwischen heißt er der Johannes Klisch-Podcast, weil Romy ihren eigenen Podcast hat.
Victoria (16:23.651)
muss noch ganz kurz für den geneigten Hörer sagen, welchen Podcast es geht, sonst wissen alle nicht.
Victoria (16:39.831)
Davor hatte der noch auch noch noch einen anderen Namen, oder?
Moritz (16:42.459)
Snog Salding Podcast, ja. So wie die Amazon Agentur hieß. Der wurde zweimal unbenannt. Snog Salding war sogar noch vor meiner Zeit.
Victoria (16:46.802)
Das heißt ein Podcastname im Wandel.
Moritz (16:52.494)
Ja, genau, genau. Auf jeden Fall war der Podcast, der war schon sechs Jahre alt, also der war schon existent und war so bei, der war gar nicht so klein, 10.000 monatliche Hörer, also es war schon ganz solide. Aber die haben den einfach nicht mehr zum Wachsen bekommen und dann war YouTube so das Ding, wo wir gesagt haben, okay, lass uns da Vollgas geben, weil wir sehen das als Chance. Und dann hab ich halt, wie gesagt, ich hab nichts anderes gemacht als YouTube, so noch ein paar TikTok-Kunden nebenbei geschnitten. Und dann haben wir die Zahlen verdoppelt, also sind von zehn auf ...
20.000 und dann haben wir sie sogar noch mal ein Jahr später auf 60.000 durchschnittlich sogar hochgepumpt. Und das kann ich schon mal von wegnehmen. Dank YouTube.
Victoria (17:30.417)
Voll gut. Und habt ihr da auch, also vielleicht kannst du auch noch kurz was so bisschen zu dem Hintergrund sagen, weil Podcast ist ja auch nicht gleich Podcast. Man muss ja auch so bisschen sagen, wenn man so was hat wie so ein quasi E-Commerce B2B-Podcast, ist ja noch mal was ganz anderes als sowas wie, keine Ahnung, einen Laberpodcast, den man durch Schokoladenwerbung monetarisiert. In dem Fall ist es ja schon eher nicht die Schokoladenwerbung, die da dahinter steht, sondern ein anderes Modell.
Moritz (17:51.919)
Genau, also war damals die Amazon Agentur, ... Snox Salting, so wie der Podcast ... ... da ehemalig hieß. Das heißt, es wurden ganz einfach Kunden ... ... darüber generiert, wir E-Commerce-Leute ... eingeladen haben, haben mit denen über ... ihre E-Com Story geredet, haben dadurch natürlich ... andere E-Com Founder als Hörer gehabt. Die wollten Amazon starten, das war so bisschen der, ... ich sag mal ganz einfach runtergebrochen, ... die Vertriebsstrategie hinter dem Podcast ... ... ist natürlich dann auch wesentlich komplexer geworden. Aber das war so am Anfang das vereinfachte Modell, das heißt, es ging auch einfach ...
schlichtweg darum, mal nur mehr Reichweite zu generieren, egal welchen Preis. So, jetzt nicht das Podcast-Konzept ändern, aber einfach schauen, es kommen schon Leads rein, wie kriegen wir jetzt einfach mal mehr Reichweite da drauf?
Victoria (18:33.009)
Das ist auch wirklich so im B2B-Bereich ist die, wenn du die selber kaufst, quasi wenn du das mit Ads und so weiter machst, ist es ja einfach unendlich teuer. Deswegen ist natürlich schon krass, wenn man das organisch schafft. Okay, jetzt sitzen hier alle und hören zu und fragen sich so, ja aber Moritz, was habt ihr denn so krasses gemacht? Wie seid ihr von 10 auf, was waren 60.000 Hörern gekommen? Was war die magische Zutat?
Moritz (18:52.846)
Es gibt nicht die magische Zutat. Das muss ich leider schon mal so vorwegnehmen. Ja, ist aber leider so. Die Leute wollen immer die goldene Abkürzung. Auch wenn wir mit Leuten zusammenarbeiten, die im Podcast haben.
Victoria (18:56.914)
nein, jetzt hast du alle verjagt aus dem Podcast. Das war der Downer.
Victoria (19:09.873)
Die wollen die 3 Hacks und dann gehen.
Moritz (19:11.694)
Genau, wollen, okay, wir machen jetzt fünf Reels die Woche und laden zwei Folgen hoch und dann in drei Monaten hat das Ding 6000 Hörer. An alle Leute, die Podcast machen, so ist es leider nicht. Also eine Sache ... Eine Sache braucht man auf jeden Fall und das ist ein langer Atem, wenn es um Podcast geht, ... Außer du ballerst jeden Tag einen Podcast, wenn du die Frequenz so hochschraubst, dann go for it oder du schaffst es einfach unendlich, viele Reels zu produzieren. Aber, und das ist ja auch immer so ein Ding, Kosten und Nutzen ...
Was macht wirklich Sinn? Wie viel Geld gebe ich aus für den Podcast? Für die meisten Leute pauschal gesagt macht es einfach keinen Sinn, 30 Reals am Tag zu ballern. So, das ist natürlich eine Strategie. Wir haben ja auch den Podcast von Christian Wolff und Erik Demuth mit aufgebaut, den Beyond-Business-Cast. So, da haben wir, ich möchte keine falschen Zahlen nennen, ich glaube, waren 10 Reals am Tag gepostet auf jeder Plattform.
So, das ist halt ein Scale, den können die ohne Probleme fahren. Dementsprechend haben wir es geschafft, den Podcast zum Wachsen zu bringen. Aber das kann halt nicht jeder. Deswegen, was sind so die magischen Hebel, wenn man sie trotzdem benennen möchte? YouTube verstehen. Wie funktionieren Titel, wie funktionieren Thumbnails? Und wieso schauen Leute meinen Podcast jetzt an? Weil, und das vielleicht auch mal kurz zum Verständnis, nämlich was, viele Leute gar nicht wissen oder nicht verstehen.
Du hast ja grundsätzlich immer zwei, ich sage immer zwei Bereiche. So hast du einmal YouTube und hast die ganzen Audioplattformen, wenn es Podcast geht. Und das Problem bei diesen ganzen Audioplattformen ist, du hast eine super schlechte Discovery. Das heißt, wann öffne ich Spotify? So, das kann jetzt jeder mal kurz drüber nachdenken. Wann öffne ich Spotify? Jetzt kommt die Auflösung. Ich hole mein Handy in die Hand, wenn ich im Sport bin, wenn ich vielleicht die Wohnung aufräume, wenn ich am Kochen bin, keine Ahnung, so normale Aktivitäten mache, wo was nebenbei laufen kann. Und ich weiß aber schon, wo will ich hin. So.
Ich weiß, wenn ich Sport mache, dann höre ich eher Musik, weil ich mich nicht auf dem Podcast konzentrieren kann. Wenn ich lange Auto fahre, höre ich einen Podcast. Ich öffne Spotify und gehe auf einen Podcast, den ich mag. Ich weiß, ich meine drei Lieblingspodcasts, ich öffne den jetzt. Wann hast du das letzte Mal, einfach mal Frage an dich, wann hast du das letzte Mal auf Spotify die Startseite durchgescrollt, dich inspirieren zu lassen?
Victoria (21:21.563)
Ich glaube, ich bin nicht das prägnante Beispiel, weil ich gerade tatsächlich immer in diesen Bezug gucke, weil ich ja selber einen Podcast habe. Aber ich weiß, dass es keine anderen machen. Wobei man muss auch echt sagen, Spotify hat sich ja im letzten Jahr krass verändert. Also kleiner Shoutout an die im Vergleich zu Apple Podcasts, finde ich, das schon echt... haben sie viel gemacht, aber ja, ist kein Vergleich mit den anderen Discovery-Plattformen. Und bei mir ist es auch echt so, ich kriege sogar Notifications von meinen Lieblingspodcasts, die einzigen Notifications, die ich zulasse auf meinem Smartphone.
Moritz (21:27.222)
Ja, okay, okay.
Moritz (21:33.071)
Ja, es...
Moritz (21:38.271)
Das auf jeden Fall und es...
Victoria (21:49.177)
Und deswegen gehe ich dann einfach genau dahin, speicher mir die in meiner Favoritenliste und genau dort gehe ich dann hin. Das heißt, ich gucke auch fast keine neuen.
Moritz (21:56.75)
Ich weiß nicht, wie es in deinem Podcast ist, es mal angeschaut hast, aber wenn du dir die Discovery Analytics anschaust bei deinen Audioplattformen, die sind halt bodenlos. Weil die Leute dazu überzeugen, halt... Wenn du Research machst wie bei dir jetzt, okay, aber dann hast du einen ganz anderen Sinn und Zweck. Du gehst ja nicht auf die Plattform, zu sagen, ich suche meinen neuen Lieblingspodcast. Genau so. Und das ist eben genau das Ding, und das verstehen viele Leute nicht, weil die denken, ich mach das Ding auf Spotify und schau mal, was passiert. Und dann ballern sie noch ein paar Reels.
Victoria (22:07.469)
Ja.
Victoria (22:12.973)
Ich bin nicht als Privatkonsument quasi, genau.
Victoria (22:23.139)
Da passiert halt nix. Da passiert halt gar nix.
Moritz (22:26.414)
Dann hauen die noch ein paar Reels raus, weil sie denken, Reels war ja der große Erfolg von dir in dem Podcast. Surprise, auch das ist es nicht, ja, wenn du zehn Reels am Tag hochlädst, dann kriegst du eine sehr starke Präsenz. Und wenn du noch Christian Wolff und Eric Demuth hinten dran heißt, dann ist die Präsenz noch mal stärker. Wenn du aber jemand bist, der jetzt nicht irgendwie Bitpanda oder More Nutrition gegründet hast, im schlimmsten Fall bist du einfach eine Privatperson, die noch gar keiner kennt.
Dann sind die Reels halt auch nur halb so interessant. So, dann hast du vielleicht auch nicht den Snipes CEO als Gaster sitzen, sondern keine Ahnung, vielleicht ist es einfach nur dein bester Freund oder so was am Anfang. Auch da, noch mal uninteressanter. Und dann sind auf einmal die Reels nicht mehr so interessant, dass Leute wirklich die Reels sehen und rübergehen. So, und da hat YouTube halt den ganz großen Vorteil, dass YouTube zu wahrscheinlich, ja man sagt zwar, es ist die zweitgrößte Suchplattform, also es ist die zweitgrößte Suchplattform und es hat auch einen super starken SEO-Anteil.
Aber man sieht es in den Podcasts, man hat trotzdem so 90 % Discovery-Anteil. Die ganzen Abonnenten, ja, die kommen wieder, aber auch da, das sieht man sehr, oft. Die Leute sehen das Ding vielleicht auf YouTube zum ersten Mal, speichern sich den aber auf Spotify oder ihrer Audioplattform ab, weil das ist da nachher, wo die hören. Keiner macht YouTube im Hintergrund auf und lässt diesen Podcast laufen daheim. Die gehen alle auf Spotify und haben den da abgespeichert. Und das sieht man auch in den Zahlen immer bei YouTube. Und dann hat man aber super ...
Victoria (23:49.219)
Ach so, dass die das gar nicht fertig gucken das Video quasi. Sondern dass ich es nur anfange.
Moritz (23:51.562)
Die gucken das fertig, die schauen die erste Folge, aber die wiederkehrenden Zuschauer sind gar nicht so hoch, weil die Leute nicht die nächste Folge auf YouTube hören, sondern auf ihre Audioplattform. Das heißt, YouTube ist quasi gezielt ein Tool bei Podcasts, eine Folge Discovery zu machen. Und die nächste Folge gibt's dann für die meisten Leute auf Spotify, deswegen sieht man auch ganz gut in den Analytics, dass die beiden Plattformen immer sehr gut gleichmäßig wachsen.
Normalerweise, von dem, ich jetzt erzähle, müsste es so sein, dass Spotify hier ist und YouTube wächst so und Spotify wächst so mit. Aber man sieht schon, dass die beide so wachsen, weil die Leute dann, es kommt neuer über YouTube, der springt aber rüber zu Spotify. Und nächste Folge sind wieder neue über YouTube dabei. Das heißt, es wächst schon sehr konstant und die geben sich nachher gar nicht so viel. Ist dann auch wieder ein Grund, warum viele den Trugschluss haben, dass sie sagen, Spotify kommen doch voll viele neue dabei. So. Eher weniger.
Victoria (24:45.739)
Ach so, ja, weil die quasi so bisschen dann quasi so überspringen.
Moritz (24:47.978)
Genau, weil wenn du dann YouTube abschaltest, das haben wir auch schon getestet, wenn du YouTube dann abschaltest, ja, dann wächst Spotify auf einmal doch nicht mehr so stark, oder die Audioplattformen. Und das ist das, wo viele Leute eben dann gar nicht so weit reingehen, gar nicht so tief drüber nachdenken. Deswegen ist es auch für alle Leute, einen Podcast haben, wenn ihr merkt, okay, ihr habt bei YouTube super schlechte, wiederkehrende Raten, dann liegt es nicht dran, weil ihr einen schlechten Podcast habt, sondern außer Spotify wächst nicht mit und die Audioplattform, dann könnte das schon eventuell ein Indiz sein, dass es langweilig ist.
Aber wenn ihr merkt, okay, das wächst konstant alles mit, dann ist es keine Indiz, YouTube schlecht ist, sondern eine Indiz dafür, dass ihr eigentlich alles richtig macht und genau so weitermachen solltet.
Victoria (25:27.505)
Wie siehst du denn dann bei YouTube generell das Problem, dass ja YouTube schon auch gerne hat, dass die Leute natürlich dort auch sehr gerne dann natürlich abonnieren, viel gucken, lange gucken und so weiter, weil du hast eben gesagt, keiner lässt das im Hintergrund laufen. Gerade wenn man eher lange Folgen hat, was ja durchaus viele Podcasts sind, also die meisten sind ja nicht kurz, würde ich jetzt mal so im Durchschnitt sagen, gerade auch so B2B-mäßig, wer hier zuhört. Ist es dann nicht am Ende des Tages doch ein Problem für YouTube, wenn die Leute quasi rübergehen?
Moritz (25:55.278)
Jein, also du hast ja trotzdem immer wieder neue Leute. Es gibt immer einen Teil, auf YouTube bleibt. Also wenn ich zum Beispiel am Arbeiten bin und ich will mir nebenbei einen Podcast anmachen, weil es irgendeine Buchhaltung oder so was ist, dann höre ich Podcast nebenbei. Ich bin zum Beispiel jemand, der gerne auf YouTube guckt, weil ich weiß, auf YouTube kann auch was anderes kommen. Ich bin zum Beispiel der perfekte Konsument für, ich öffne die Startseite und lasse mich berieseln auf YouTube. Und wenn jetzt da natürlich ein
ein Video von Dave oder von MrBeast, was ich mir gerne anschaue, dann klick ich da drauf. Wenn ich jetzt aber sehe, der Beyond-Business-Cast hat vielleicht eine neue Folge hochgeladen, dann klick ich da drauf. Da bin ich trotzdem wieder YouTube-Zuschauer. Und auch da, nur weil die Leute nachher sich das Ding auf Spotify absichern, heißt es nicht, dass sie nicht auf YouTube dann auch mal wieder reinschauen oder das Ding abonnieren. Also es ist jetzt nicht so, dass man sagt, die Leute springen alle rüber auf Audio-Plattformen und das Ding kannibalisiert sich komplett. Das ist es nicht. Das hält sich immer schon ...
gut die Waage, plus es gibt so viele neue Leute, das entdecken, weil wie gesagt, YouTube ist Discovery. ich weiß nicht, alle Podcaster, die zuhören, können ja mal in ihre Analytics schauen bei wiederkehrenden Zuschauer auf YouTube und auch mal bei wie viele Leute kamen jetzt über die Startseite rein, weil das ist ja immer so mit das Wichtigste dann. Da wird man schon sehen, da kommen meistens 80 Prozent über die Startseite. Das heißt, es ist ein bunt gemischtes Publikum an Leuten, wo YouTube sagt, okay, das könnte potentiell interessant für die sein. So, und solange die Leute da klicken, ist alles gut.
Abonnenten sowieso auf YouTube inzwischen zweitrangig.
Victoria (27:25.233)
Das ist auch eine gute Aussage. glaube, das ist bei vielen im Kopf noch nicht so ganz angekommen, weil man ja immer über die Jahre so bisschen auf diese Vanity-Metrics, also auf diese, wie heißt das auf Deutsch, Eitelkeitsmetriken getrimmt ist, so ja, viele Follower. Zieht halt immer noch sehr viel. Und ich glaube, das ist tatsächlich auch so bisschen die Sache, die halt auch viele am Ende noch von außen, die jetzt vielleicht auch nicht so weit in dem Game drin sind, halt total pompös finden, wenn man sagt, man hat so und so viele Follower. Aber wenn man halt viele Follower hat und keine Views, bringt es einfach am Ende auch nichts. Von daher ist es ja ganz spannend.
Du hast auch eben eine Sache gesagt mit dem Thema Discovery. Was ja auch so bisschen eine Sache ist, ist, dass YouTube ja schon so eigene, ich sag jetzt mal, Arten von Content hat, die gut funktionieren. Also eine bestimmte Videolänge, oft sind es halt diese ominösen 12-Minuten-Videos, die gut funktionieren und so. So diverse Sachen, die halt sehr, sehr plattformspezifisch sind. Bei Podcasts ist es ja bei vielen Leuten aber genauso, dass sie eigentlich viele Sachen, von so, ich sag jetzt mal, auf YouTube-optimierte Videos können, eigentlich von Podcasts gar nicht wollen. Vielleicht ein bisschen eine langsame Start, nicht so eine crazy Hook.
Alles ein bisschen tiefgründiger, wofür ja vielleicht auch viele gerade in Podcast gestartet haben. Was sagst du solchen Leuten, die jetzt vielleicht hier sitzen und denken so, ja cool, aber YouTube, mein Podcast ist halt nicht dafür optimiert, dass es so ein krasses Hucki-Gespräch ist, wo ich eine crazy Headline drüber klatschen kann. Was sagst du solchen Leuten?
Moritz (28:41.098)
brauchst nicht also das sind das ding ist das problem was was man hat ist so ein bisschen die ganzen versprechen oder die ganzen mythen dies da gibt auch so mit ja youtube tech sind wichtig und optimiert es für seo an welcher stelle steht das wort und du brauchst den und den einstieg so das ist alles gar nicht mehr so relevant wie es mal war also wenn du mich vor fünf jahren gefragt hättest gut vor fünf jahren da habe ich drop shipping probiert da hätte ich wahrscheinlich keine ausgabe darüber geben können aber
Die Tipps, die man von der Zeit noch kennt, das waren genau die, die du jetzt auch Beispiel genannt hast. Und natürlich sind das Tipps, dann auch viele Leute sitzen und sagen, okay, das könnte ja für mich relevant sein. was man auch gerade sehr viel sieht, ist, was extrem gut funktioniert, ist einfach Content, wo Leute sitzen, komplett ungeschnitten, 30 Minuten einfach in die Kamera reden, da ist eine Pause dabei, da ist man dabei, da passiert gar nicht so viel. Die Leute wollen gar nicht mehr, ich glaube, die haben auch so bisschen, das ist wahrscheinlich auch Grund dafür.
Die wurden von TikTok so bisschen überstimuliert, von diesen drei Sekunden und alle zwei Sekunden Schnitt und hier und da da, dass die da gar nicht mehr so drauf abgehen. Es kommt natürlich immer drauf an, in welcher Niche bin ich unterwegs, was mache ich. Grundsätzlich, wenn ich jetzt Kindercontent mache, für wahrscheinlich Zielgruppe sechs bis zehn Jahre alt, wenn wir uns da mal so anschauen, was die ganzen Leute da produzieren, so iCrymax, Standardskill und Co., das ist schon sehr aktiv, weil die kleinen Kinder da, die brauchen einfach die ganze Zeit was, wo sie hin und her gucken können.
Wenn wir jetzt aber eine Zielgruppe haben, gerade wenn es dann auch Richtung Business geht, dann interessiert mich ja gar nicht der nächste Cut. So, wenn ich jetzt auf YouTube gehe und möchte jetzt herausfinden, okay, wie kann ich denn mit vielleicht Facebook Ads starten und ich schaue mir dieses Video an, dann ist mir relativ egal, wie viel am Anfang animiert ist, mir ist relativ egal, ist da jetzt alle zwei Sekunden Cut. Theoretisch reicht es, wenn ich mich einfach hierhin setze, die MacBook-Kamera anmache, vielleicht eine Handy-Kamera, damit es bisschen geilere Qualität ist, so.
Aber mich interessiert das alles außenrum gar nicht. interessiert am Ende des Tages nur der Mehrwert. Weil am Ende des Tages, das ist auch wieder so bisschen der Bogen zu dem, wo wir am Anfang drüber gesprochen haben, ich kann mit AI schon super viel rausholen, was Wissen angeht. Und gerade in dieser Businessniche geht es einfach darum herauszufinden, okay, hat die Person das wirklich drauf? Das entscheidet sich nicht anhand von, okay, da passiert gerade alle zwei Sekunden ein Cut, sondern das entscheidet sich von, okay, was bekomme ich mit? Und gerade auch in diesem...
Moritz (31:00.936)
Podcast-Space ist ja auch so, gibt es eine Person da draußen, die von einem Podcast erwartet, dass das Ding jetzt cut hier, cut da und jetzt hier Animation und da Einblendung und da, da, da. Das gibt's ja gar nicht. Also kein Mensch geht ja mit dieser Erwartungshaltung ran. Und was wir auch am Anfang gesagt haben, ist, das höchste Ziel von der Social-Media-Plattform ist, wie kriege ich's hin, dass Zuschauer möglichst lange auf der Plattform bleiben. Das heißt, wir haben schon mal eine Sache, die der Podcast ja perfekt liefert. Und das ist ein langes Video, was Leute lange hält. Wenn ich eine Stunde Podcast hab oder ...
Das Paradebeispiel Tim Gabel, 3 Stunden Podcast. Und Tim Gabel schafft es mit diesem Podcast, Leute für potenziell 3 Stunden zu halten, ist für YouTube ein absoluter Traum. So ist ja viel leichter, einem Video eine Person einmal zu gewinnen und zu halten, mit 5 Videos, die dann irgendwie auf diese Länge kommen, wo aber die ganze Zeit dann was passieren muss, damit die Leute dranbleiben und das nächste Video konsumieren. Und in dem Moment ist es YouTube ja relativ egal. Passiert was, passiert nichts. Am Ende guckt YouTube auf die Zahlen. Und wenn die Leute sagen, ich hab da Bock drauf,
Deswegen auch da am Ende des Tages ist nicht die Frage, was sagt jetzt gerade der heilige Algorithmus, gibt es da jetzt das Update oder dieses Update, sondern findet meine Zielgruppe das geil, passt das zu meiner Zielgruppe? Ja. Wenn es in deiner Zielgruppe performt, dann wird YouTube auch froh darüber sein, weil die Leute, da draufklicken, die Leute, die mit der Erwartungshaltung reingehen, die bekommen das, was sie sehen wollen, die schauen lange, die schauen uns vielleicht sogar noch ein zweites Video an und YouTube ist am Ende des Tages happy.
Victoria (32:23.409)
Ja, okay. Was würdest du denn jetzt jemandem raten, hier zuguckt und denkt so, ja, aber ich lad meine Videos schon bei YouTube hoch und also so krass sind die jetzt irgendwie nicht und mach ich irgendwas falsch und so, ich vielleicht doch was an meinen Inhalten ändern und so weiter. Das gibt ja durchaus Podcasts, die als Podcasts gut funktionieren. Und wenn man dann aber quasi noch das Video mitlaufen lässt, dann denkt man sich so, könnte ich eigentlich auch lassen. Und das. Nein, also ich hab, ich hab von relativ vielen, also ich hab in meiner Agentur, wo wir auch Websites machen, da gibt's einige Leute, die haben Podcasts relativ
Moritz (32:42.612)
Wie genau meinst du, könnte ich auch lassen.
Victoria (32:52.401)
mittelgroß sind so. Aber das ist wirklich als Podcast, weil die auch jahrelang quasi im Audiobereich gestartet haben. Und wenn die dann anfangen, Videos zu machen, dann ist es immer so ein bisschen so, ist halt ganz nett. Aber da da auch nicht irgendwie was Besonderes passiert, haben immer die das Gefühl, dass auf YouTube eigentlich gar nicht so viel passiert. Und da wäre eben so bisschen meine Frage, muss sich wirklich nichts ändern oder gibt es schon so paar kleine Kniffe, wo man sagt, ja, okay, das und das wäre eigentlich schon gut für YouTube, auch wenn das nicht jetzt irgendwas von der Audioqualität oder sowas wegnimmt? Weil es gibt schon auch so ein paar Fälle.
Moritz (32:53.966)
Mhm.
Victoria (33:21.169)
Ich hab aus dem US-Raum ein paar Sachen gehabt, wo ich einen Podcast reingehört hab und ich hab gehört, dass es eigentlich auf YouTube optimiert. Das war dann auch so, pff, und wow, und das war im Prinzip einfach, als hätte man den YouTube-Sound, also ein Video genommen, halt noch mal als Podcast gesetzt. Und ich konnte dem dann aber nicht so gut folgen, weil ich gedacht hab, da fehlt irgendwie noch ein Bild und das ist zu schnell und was reden die da gerade? Und das Gegenteil davon ist ja quasi, dass man sagt, okay, ich mach was, was so super podcast-y ist und setz das dann bei YouTube rein.
gibt es vielleicht doch irgendwas, wo du sagst, das könnte man mal vielleicht überdenken, wenn ich jetzt merke, so die Videos laufen gar nicht.
Moritz (33:54.15)
Also grundsätzlich, dass mit dem YouTube First es gut ist, du es ansprichst, weil jeder Podcast, mit dem wir arbeiten, wir denken immer YouTube First, weil am Ende, wir wollen das Ding zum Wachsen bringen, also denken wir als erstes an die Plattform, die das Ding auch zum Wachsen bringen kann. So wir brauchen nicht bei der Plattform anfangen, die dann die dreuesten Hörer bei uns hält, sondern wir müssen erstmal neue Leute reinbekommen.
Victoria (34:13.265)
Das ist doch schon mal eine Aussage. Das ist doch schon mal eine Aussage, weil das könnte man ja auch als Ziel haben, zum Beispiel, wenn man sagt, das ist mein Vertiefungskanal oder so.
Moritz (34:20.718)
Ja, aber das kommt ja sowieso. Also, ist ja ... Die Leute, die das Ding feiern, werden ja so oder so bleiben. In den meisten Fällen feiern die ja den Content, du machst. Die feiern ja das, was du rausgibst, das, was sowieso im Inhalt passiert. Wenn ich sag, wir denken YouTube first, dann mein ich nicht, okay, wir schneiden geisteskrank und editieren das und passen Inhalt an mit, jetzt muss hier passieren, jetzt muss da passieren. Und wir optimieren auch nicht die Hook-Crazy so. Ja, wir haben ein geschnittenes Intro, was Aufmerksamkeit weckt.
Aber es geht auch da einfach nur darum, Erwartungshaltung zu setzen und vielleicht bisschen Spannung aufzubauen. Wenn wir sagen, denken YouTube first, dann bedeutet das, dass wir uns als allererstes darauf konzentrieren, wie kriegen wir das Ding auf YouTube vermarktet. Das bedeutet, was sind die wichtigsten Metriken bei YouTube? Watchtime und Klickrate. Klickrate ist noch mal bisschen wichtiger, weil wenn nicht geklickt wird, dann wird auch keine Watchtime entstehen. Und wenn man das dann einmal runtertröselt, auch da relativ simpel, Klickrate entsteht aus Titel und Thumbnail.
Zusammen nennen wir das Packaging so. Und das ist quasi das Zusammenspiel und das ist so der heilige Kral dann auf YouTube am Ende. Weil das entscheidet, ob geklickt wird oder nicht. Und das ist so das allererste, man nachdenken sollte, sind mein Titel und mein Thumbnail wirklich gut genug, dass Leute es auch interessant finden. Weil ich kann jetzt einen Podcast haben mit als Beispiel, wir nehmen jetzt einfach mal mich als Beispiel, denn dann kann ich es am leichtesten grad machen. Ich kann den Podcast jetzt nennen, auf YouTube Podcast mit Moritz Maas und mein Gesicht ...
dein Gesicht draufpacken und auf dem Fam-Welt steht vielleicht noch Podcast. wird das relativ interessant sein, wahrscheinlich nicht, weil ich jetzt nicht das Gesicht bin, was man in ganz Deutschland kennt. naja, wir sind dran, wir arbeiten dran. Aber es ist, wenn ich Podcasts mit Moritz Maas lese, es im ersten Moment erstmal für die meisten Leute uninteressant, beziehungsweise, und das ist ja auch so das Ding, die Leute gehen ja immer mit dem Gedanke an, okay, was habe ich davon, wenn ich das jetzt gucke? Kriege ich einen Mehrwert mit?
Victoria (35:54.251)
Noch nicht, Moritz, noch nicht.
Moritz (36:12.59)
werde ich unterhalten, lerne ich was Neues, werde ich inspiriert. Die wollen irgendeinen Mehrwert für sich mitnehmen. Und wenn es nachher nur ist, sie gelacht haben. Und Podcasts mit Moritz Maast ... gibt mir halt 0,0 Mehrwert. Wenn wir jetzt aber hingehen und sagen, ... sprechen ja über Podcasts, ... wir machen es jetzt einfach an dem Beispiel. Wenn wir jetzt drauf eingehen ... ... und nennen den Podcast auf einmal, ... ... so hat er den Podcast von seinem Kunden ... ... 10 auf 60.000 monatliche Hörer gebracht.
Und packen dann vielleicht noch ein Zitat aufs Thumbnail, was ich gesagt hab in diesem Podcast. Dann ist auf einmal was, ich sag, okay, mich interessiert vielleicht die Person gerade gar nicht, aber ich erfahre irgendwie in diesem Podcast hier, wie dieser Typ es geschafft hat, den Podcast von 10.000 auf 60.000 Hörer zu skalieren. Oder was ich auch schon gesehen hab, so was wie, er ist der Kopf hinter Johannes Klich, Christian Wolf und Co. So hieß mal ein anderer Podcast, ich war.
Victoria (37:03.661)
Und dann dein riesiger Kopf drauf.
Moritz (37:05.75)
Und dann mein riesiger Kopf drauf, weil dann bin ich auf einmal wieder interessanter, weil dann bin ich nicht Moritz Maas, sondern bin ich der Kopf hinter. Dann ist es wieder interessanter. Aber das sind auf einmal quasi Framings, wo Leute da sitzen und sagen, irgendwas muss dieser Typ ja richtig gemacht haben, sonst hätte er nicht diesen Podcast gelebt, sonst würde er nicht mit diesen Leuten arbeiten, sonst wäre er nicht da, wo er ist. Und dann geht es nicht mehr meinen Namen. Und das ist so, was man als allererstes meistern muss, ist Search in der Theorie, wie ich es jetzt erzähle, bin ich immer bisschen leichter an, weil die Leute haben nicht immer ...
die Geschichten dafür und viele Leute haben vielleicht auch eine Story, wo man sagt, ist ja auch immer die Frage, wen will ich damit erreichen? So, heißt, ich muss natürlich auch immer um meine Zielgruppe denken. Wenn jetzt deine Zielgruppe zum Beispiel gar keine Leute sind, sich für Podcasts interessieren würden, dann würde es keinen Sinn machen, den Podcast so zu nennen. Er hat den Podcast skaliert. Weil dann ist die Frage, okay, warum soll ich meiner Zielgruppe das jetzt liefern? Wenn wir mit Johannes einen E-Commerce-Podcast haben, dann brauche ich den Podcast nicht nennen. So hat er eine Reinigungsfirma aufgebaut.
Das wird wahrscheinlich, oder eine Security-Firma aufgebaut. Das wird wahrscheinlich wenig E-Commerce-Leute interessieren. Und wer an der Zielgruppe vorbei kann gut funktionieren, zielt aber nicht auf unser Ziel vom Podcast ab. Das ist immer was, was man im Hinterkopf behalten sollte. Und wenn man das einmal verstand, wie das funktioniert, das Zusammenspiel, und das auf einem guten Level spielt, das Coole bei YouTube ist, du kriegst für alles Daten. Also es ist nicht so wie TikTok, wo man so drei Sachen auswerten kann und der Rest ist posten und hoffen.
sondern du kannst bis ins kleinste Teil alles auswärten. siehst die Klickrate, du siehst die Klickrate auf jeder einzelnen quasi Anzeigeoption auf YouTube.
Victoria (38:35.779)
Das liebe ich bei YouTube, das ist so cool. Also man kann wirklich in jeder Sekunde sehen, wo die Leute dann abspringen und was die machen für jedes einzelne Video, das ist wirklich eine Goldgrube. Das ist total krass, wenn man dann ein Podcast macht, wie schlimm dann quasi was für ein schwarzes Loch das dann ist, wo man gar keine Ahnung mehr hat. Also wenn man quasi die Audioplattform dagegen anguckt.
Moritz (38:38.335)
Genau, so und dann...
Moritz (38:45.834)
Und genauso ...
Moritz (38:53.422)
Genau das ist es nämlich, bei Audio auch da. Ich sehe ja fast gar nichts so. Dann sehe ich aber bei YouTube auch, und das ist dann wieder Thema Klickrate, ich sehe, wie ist die Klickrate überhaupt im Allgemeinen? Und ich sehe, wo wird das Ganze wie geklickt? Weil das Ding ist, es bringt mir jetzt zum Beispiel nichts, meine Klickrate auf meine Abonnenten-Kanalseite zu optimieren, weil ich will ja neue Leute erreichen. Das heißt, ich kann genau sehen, wie viele Leute klicken von der Startseite. Ich sehe, ist die Watchtime von den Leuten, auf der Startseite sind.
Ich sehe bis ins kleinste Teil alles ausgewertet und sehe, ist die Erwartungshaltung, die ich mit dem Framing baue, passt die überhaupt? Es kann sein, ich habe eine 10-prozentige Klickrate, was schon sehr gut ist für einen Podcast. Dann klicken vielleicht viele Leute drauf auf der Startseite. Dann habe ich aber von einer Stunde Podcast drei Minuten durchschnittliche Watchtime. Dann weiß ich in dem Moment, ich habe ein gutes Titel und ein guter Thumbnail. Aber ich habe vielleicht den Leuten was Falsches versprochen, weil die brechen relativ schnell wieder ab.
ist ja für YouTube auch wieder scheiße, weil dir bringt der Klick nichts, wenn die Leute dann wieder wegspringen, die Plattform wechseln, dann ist YouTube auch nicht happy so. Und das sind aber Sachen, die müssen nicht alle in einem Video optimiert werden, also es muss jetzt nicht von heute auf morgen passieren, das ist auch ein ganz wichtiges Mindset für die Leute, sondern das ist eine Reise so. Deswegen am Anfang gesagt, es gibt nicht den goldenen Hebel, der den Podcast morgen verändern wird, sondern das ist eine Reise, du brauchst einen langen Atem, weil du musst nach und nach und nach anpassen, du musst alles lernen und du wirst auch nicht morgen ...
den perfekten Titel und das perfekte Thumbnail haben. Wir haben auch Titel und Thumbnails. Wenn ich mir die vor zwei Jahren anschaue, ... denke ich mir heute, wow, was ich da gemacht habe, ... dass ich das für gut gehalten habe, Wahnsinn. So ehrlich muss man ja auch mal sein. Zum Glück, sonst hätte ich irgendwas falsch gemacht. Das sind aber genau die Sachen, ... wo viele Leute dann zu schnell hoffen, ... dass es zu schnell geht, ... weil im Performance Marketing da teste ich halt ... 20 Werbeanzeigen und eine funktioniert, ... die skaliere ich hoch und dann teste ich halt die nächsten 20.
Victoria (40:29.921)
Ich besser jetzt.
Moritz (40:46.954)
Naja, wenn ich einen Podcast habe, dann kann ich nur einmal die Woche, in den meisten Fällen, optimieren. Muss das dann auch richtig auswerten. Und dann kann es aber auch sein, dass ich einfach einen Podcast hatte, der inhaltlich einfach nicht gepasst hat. Der inhaltlich nicht gut war, wo wir vielleicht, wir haben zu viel über andere Sachen geredet. Vielleicht war das Thema auch einfach allgemein nicht geil. So, bestes Beispiel bei Johannes auf dem Kanal, haben wir letztens diese Auswertung dann, einen Podcast drüber gemacht zum Thema LinkedIn-Content-Experiment. Johannes, Zielgruppe interessiert sich nicht für LinkedIn. So, das war jetzt ein Podcast.
Da hätten wir alles auswerten können von A bis Z. Es wäre egal gewesen, weil die Zielgruppe hat sich nicht für LinkedIn interessiert. Wir haben den Titel geändert, Thumbnail, alles ausprobiert. Die Zielgruppe hat sich nicht dafür interessiert. Heißt, wir haben noch mal eine Woche, wo wir in dem Moment weniger lernen können. Es ist auch Learning zu sagen, LinkedIn ist nicht so interessant für die Leute. Genau, so.
Victoria (41:35.249)
Thema gekillt.
Moritz (41:38.958)
Aber das ist ganz wichtig, dass man dann aus jedem Podcast was mit holt und sich auch bewusst ist, okay, ich lade einmal die Woche hoch, ich lade 52 Podcasts im Jahr hoch und ich kann im Jahr nur 52 Sachen optimieren. So. Und wenn du das als Bewusstsein hast und dann so vorgehst, dann wirst du auch langfristig erfolgreich.
Victoria (41:56.983)
Und wenn du jetzt sagst, diesen, eine Sache, ich euch anguckt habe, kannst du vielleicht, damit wir auch den Titel hier über diese Podcast-Folge schreiben können, dem Thema, haben wir das, so haben wir das anguckt, noch so paar andere konkrete Sachen, wo man sagt, okay, das sind so Sachen, ich meine, wie viel du natürlich erzählen kannst, aber einfach so, ich glaube, einfach so taktisch, dass man das noch bisschen tiefer reingeht und sagst, so das sind typischerweise auch Sachen, oder die du bei anderen siehst, oder was ihr auch konkret gemacht habt. Ich glaube, am Ende des Tages, gerade wenn jemand jetzt anfängt mit optimieren und so, ist es, glaube ich, immer so sehr fluffig, meine jetzt, ja,
Ich will optimieren, aber wo fange ich an? Also Thumbnail ist schon mal ein super erster Eindruck, weil ganz viele Leute bei Podcasts nehmen ja einfach das Cover, klatschen es drauf und denken, das ist jetzt ein gutes YouTube-Video, aber bei YouTube-Videos ist es ja ein ganz bestimmter Stil, den diese Thumbnails normalerweise haben müssen. Das ist ja schon mal ein guter erster Punkt, beziehungsweise auch, dass man die Folgen vielleicht sogar anders nennt. Also ich nenne zum Beispiel inzwischen Folgen oft bei YouTube anders, vom Titel her als für zum Beispiel Audio, weil es einfach mehr ziehen muss und klarer sein muss, Keywords und so weiter.
Vielleicht hast du noch ein andere Sachen in dieser Richtung.
Moritz (42:55.674)
Ja, es gibt noch einen ganz großen Hebel und das nennt sich Gästeauswahl. Weil, wer hätte es gedacht, der Gast entscheidet am Ende des Themas. So, wenn ich jetzt meinen besten Freund einlade, dann werde ich mit dem vielleicht nicht drüber reden können, wie er irgendwas skaliert hat oder irgendein Unternehmen aufgebaut hat. Dann kann ich mit dem über die coolsten Stories von uns sprechen. Interessiert es die breite Masse, kommt auf die Stories an. So muss man auch ganz ehrlich sagen. Es gibt bestimmt Leute, die extrem wilde Stories haben, die die breite Masse interessieren.
Victoria (42:59.953)
Mmmh.
Moritz (43:25.326)
Aber in den meisten Fällen eher weniger. So, das ist was, wo man auch immer drauf schauen sollte, wenn man Gäste auswählt. Gerade am Anfang, weil auch da wieder, du hast 52 Versuche im Jahr. Und wenn ich aus 52 Versuchen 10 Gäste hab, die von Anfang an vielleicht jetzt gar nicht so gut gewesen wären für Reichweite, na dann hab ich halt schon ein Fünftel meiner Versuche so ein bisschen in die Luft geschossen, einfach weil ich die falsche Person eingeladen habe. Es klingt immer so hart.
Aber wenn du wirklich optimieren willst, wenn du wachsen willst, wenn du Gas geben willst, dann ist genau das eine Strategie. Weil was haben wir gemacht? Wir wussten, okay, unsere Zielgruppe sind E-Commerce-Founder. Und dann haben wir geschaut, okay, welche E-Commerce-Founder haben denn besser funktioniert, welche haben schlechter funktioniert? Gibt es Nischen vielleicht im E-Commerce? Welche Art von Geschichten hat am besten funktioniert? Also war es jetzt vielleicht die 0815 vom Tellerwäscher zum Millionärstory? Oder war es dann vielleicht die, so hat er ...
keine Ahnung, Facebook Ads oder er hat Facebook Ads durchgespielt, Framing so. Was interessiert denn unsere Zielgruppe mehr? Wo kommen die meisten Leads rein? Auch das ist am Anfang natürlich viel testen, weil man kennt zwar seine Zielgruppe, aber herauszufinden, was die wirklich konsumieren und was am besten auch konvertiert dann im Nachhinein, das ist nachher auch immer viel testen. Gerade wenn man eine neue Plattform angeht, da sind die Leute einfach noch ein bisschen anders drauf. Die brauchen andere Incentives, dann danach weiter zu gehen, auf den nächsten Schritt zu gehen.
So und das sind Sachen, auf die man auch optimieren sollte. mein, gerade am Anfang jetzt so als No-Brain-Tipp, holt euch Leute, die entweder superbekannte Gesichter haben oder Leute, die mit superbekannten Gesichtern zusammengearbeitet haben oder in irgendeiner Relation mit denen stehen, weil dann kannst du eben genau diese Hebel spielen. So, es ist halt superinteressant, wenn es heißt, er hat mit 15 Jahren seine erste Million gemacht. guess what, das wird super viele Leute da draußen interessieren. Wenn es jetzt aber heißt, er hat sich mit
60 Jahren seinen ersten Porsche gekauft. cool, aber wird jetzt nicht die breite Masse interessieren. So, jetzt hart auf hart gesagt. Ja, aber das ist sehr unwahrscheinlich. Mit 60 Jahren Porsche ist jetzt nicht das YouTube-Video.
Victoria (45:30.275)
Na ja, kommt auf die Ziegenhofe an, kommt auf die Ziegenhofe an.
Victoria (45:40.881)
Naja, aber auf jeden Fall, also was du im Prinzip sagst, ist man soll Leute wie dich einladen. Call to Action, schreibt Amoriz. Was ganz interessant ist, was ich selber so bisschen für eine Erkenntnis habe, dass ich gesehen habe, dass Leute, die zum Beispiel auch selber einen Podcast haben oder die selber gar nicht, also es gibt ja sehr viele Leute, die sowohl B2C als auch B2B machen. Und ich habe festgestellt, dass entweder die Leute, die selber einen Podcast haben, plus die Leute, eigentlich quasi deren Zielgruppe sich eigentlich für was anderes interessiert, die haben gar nicht so den Hebel zumindest, was bei mir angeht.
Moritz (45:46.409)
Im besten Fall.
Victoria (46:10.145)
Weil entweder der eigenen Podcast, machen die dann Werbung für den oder so. Was ich gemerkt habe, ist, dass Leute, quasi schon auf einer anderen Plattform eine große Bekanntheit haben, aber noch selber noch nicht so oft oder nie in Podcasts waren. Das sind die, es bei uns immer vollgebracht haben. Das war sehr interessant.
Moritz (46:26.222)
Bedingt kommt immer auf die Personen. Wir haben sowohl als auch Erfahrungen gemacht mit genau diesem Case. Vielleicht einfach, da mal anzuknüpfen, weil ich es einen interessanten Take finde. Also auch da haben wir Leute gehabt, man muss sagen, es kommt immer so bisschen auf die Plattform an und auf die Treue der Community. Also bei sowas würde ich immer darauf achten, weil es gibt einfach Leute, die sind auf LinkedIn super groß, die gehen auf YouTube, starten da ihren Podcast, ihr Projekt und es interessiert keinen Schwein.
Victoria (46:31.953)
Mhm.
Moritz (46:52.34)
So, es interessiert wirklich niemanden. Die können 50, 60.000 Link in den Follower haben, es interessiert niemanden. Wenn man jetzt aber auf Instagram vielleicht 30.000 Follower hat und man hat vielleicht eine super enge Community, das ist ja immer eigentlich die Frage dahinter. Also man sieht, okay, die Story-Interaktionen sind krass, die Person ist vielleicht gerade gut am Interagieren, die ist gerade überall präsent. Dann ist es wieder ein anderes Thema. Also da muss man schon sehr stark differenzieren zwischen genau diesen Dingen, weil sonst hat man schnell jemand da sitzen, der vielleicht
50.000 Follower hat, man denkt, das ist jetzt mein Durchbruch. Und dann sieht's am Ende doch ein bisschen Mauer aus.
Victoria (47:27.825)
Naja, du recht mit was quasi so die Community angeht und wie viel die dann auch sozusagen wollen. Aber ich glaube, das hat natürlich auch so bisschen was damit zu tun, wie übersättigt die sind. Also wenn jemand seine Story schon in 20, 30 Podcasts identisch erzählt hat und dann ist man Podcast 21, weil solche Kandidaten gibt es ja auch ganz viele, die dann so bisschen quasi das Gleiche immer machen, wo man da gar nicht so den eigenen Take hat oder wo die auch nicht wollen, dass man irgendwie über was anderes redet. Aber ich glaube so gerade dieses, dass man eine enge Community hat, die aber auch quasi noch Bereiche haben, wo sie eigentlich noch mehr wissen wollen. Das finde ich so ganz interessant.
Moritz (47:38.123)
Ja, gut.
Victoria (47:57.873)
quasi dass man seinen eigenen Spinner noch dieses Interview herum umsetzt. Ist es denn so?
Moritz (48:02.004)
Das sowieso, das 100 % ... bringt nichts, wenn ich zum 400. Mal dieselbe Founder-Story höre.
Victoria (48:37.489)
Apropos, was du bei YouTube so siehst, gibt es denn Sachen, die du in letzter Zeit beobachtest, wenn man das jetzt mal so sehen will, Trends oder so Formate oder auch so in der Podcastwelt, wo du denkst, boah, eigentlich interessant und sollte man sich mal näher angucken?
Moritz (48:50.414)
Also eben ja schon kurz vorher gesprochen, dieses Thema, alles wird wieder bisschen ruhiger, Videos werden teilweise länger, inhaltlich tiefer. Das ist so was, man schon merkt, dass da der Trend hingeht. Auch kann ich mir auch gut vorstellen, dass es auch in Bezug ist auf YouTube mahnt AI-Content ab. Also nicht jetzt Content über AI, sondern Content erstellt von AI. Da gibt es ja super viele, die so YouTube-Automation und sowas auch machen, damit ihr Geld zu verdienen.
Victoria (48:56.081)
Hm.
Moritz (49:15.982)
Aber was man merkt, dass die Leute, die Leute werden ruhiger, die Leute setzen sich hin, die reden auch einfach mal nur eine halbe Stunde, kommt natürlich auch da wieder ganz auf die Nische an. So gerade in dieser Businessnische sieht man das vermehrt. In der Unterhaltungsnische natürlich weniger. So das ist wahrscheinlich so... Genau, so da ist alles durch, Anime bis zum Gehen nicht mehr. Das würde ich sagen, ist grad wahrscheinlich so der größte Change, man sieht. Ansonsten so die 0815-Dinge. Okay, vor einem halben Jahr war Editing halt voll das Ego-Ding, siehe Iman Gaji und Co.
Victoria (49:29.681)
Naja, da ist ja alles polierter und optimierter.
Moritz (49:45.454)
Das hat auch irgendwie was dazu beigetragen, dass er so erfolgreich ist. Aber auch da merken die Leute jetzt so langsam, okay, Editing ist dann doch mehr Ego als nachher wirklich wichtig für die Performance und der Inhalt ist doch das, was am Ende des Tages entscheidet.
Victoria (50:00.429)
Aber das waren ja alle tatsächlich ganz cool, weil das ist ja auch wirklich immer so eine Sache, dass, glaube ich, so viele auch mal ein Gefühl hatten, dass man immer denkt, die beste Verpackung gewinnt ja quasi immer noch. Aber wenn dann das, dahinter ist, dann quasi nicht mithält, dann hat man ja auch nicht gewonnen. Und wenn man eigentlich quasi auch selbst, wenn man jetzt so sagt, man so ein Expertenbusiness oder man macht irgendwas, was eher so bisschen, ich sag mal so educationmäßiger unterwegs ist, dass man da quasi auch diese Talking-Hat-Videos eigentlich noch cool machen kann und dann nicht dazu abgefahren ist, ist ja eigentlich auch eine ganz gute Erkenntnis.
Weil ich hatte oft das Gefühl, dass viele so bisschen in diese Richtung geredet haben in den letzten Jahren, dass eben alles wird noch hochpolierter und alles wird noch wilder und so weiter. Und das ist ja dann eigentlich eine ganz entspannte Entwicklung, wenn man sagt, ja, ne, setz dich halt einfach an deinen Tisch und rede über deine Expertise zum Beispiel.
Moritz (50:43.054)
Ja, ich glaube, was da sehr stark verantwortlich ist, ist eben genau dieses Thema AI. Die Leute sind, man hätte auch meinen können, okay, vor ein paar Jahren, das wird alles immer krasser. Das war ja gefühlte ein Editing-Wettbewerb zwischen den Leuten. Wer hat das krasseste Editing? Da ging's ja mehr ums Editing nachher als um den Inhalt. Wer hat einfach nur das verrückte Editing und wie hochwertig kann man's noch produzieren und Villa gemietet und krasse Sachen gemacht, nur irgendwie krass wirken? Genau, genau das. Genau das und ...
Victoria (50:54.455)
Fand ich nämlich auch, ja.
Victoria (51:05.911)
Ja und die Sofas hatten dann so Stoffe, wo man gar nicht mehr wusste mit so glänzenden Zeug und ich so wow, brauch ich das jetzt auch?
Moritz (51:12.99)
Ich glaube jetzt auch mit dem Thema AI, weil die Leute einfach gemerkt haben, so dumm ist sich Android, aber Wissen ist halt so, ja, Wissen bekomme ich an jeder Ecke und ich kann es mir überall abholen. Aber es ist ja auch so bisschen, wenn ich jetzt erkältet bin, so, was mache ich? Ich lieg daheim, okay, ich frag vielleicht mal Claude, hey, ich hab die und die Symptome, was könnte das sein? Was soll ich machen, schnell gesund zu werden? Für so einen ersten Input ist AI immer gut, aber wenn ich dann wirklich eine Diagnose will oder wirklich, bevor ich Antibiotikum nehme ...
Geh ich zum Arzt. Das werd ich mir nicht nehmen, weil Claude mir das gesagt hat. Und ich achte sehr drauf. Und dasselbe ist es ja auch mit den ganzen anderen Angeboten. Das heißt, wenn ich jetzt einen Meta-Elsexperten suche, dann kann ich vielleicht mit dem Einstieg einfach machen mit Claude und Co. Aber diese ganzen Sachen, die grad so rumgeschrien werden von wegen,
Victoria (51:45.523)
Immerhin, du bist ein kritischer Bürger.
Ja.
Moritz (52:04.654)
schmeißt der Media-Buyer raus, das macht alles AI. Ganz so einfach ist es dann halt nicht. Das sind Leute, die verkaufen irgendwas in die Richtung und deswegen lässt es sich gut schreien. Aber am Ende des Tages brauche ich trotz einen Experten und den Experten finde ich in den meisten Fällen dann über Plattformen wie YouTube, Persönlichkeit gezeigt wird. Und da bin ich einfach froh als Zuschauer, wenn ich einfach herausfinde, okay, der Typ hat wirklich Wissen und wenn der mir 40 Minuten lang seine Google Doc zeigt, in der er aufbereitet wurde, wie krass seine Ergebnisse sind, wie er vorgeht und was er anders macht als andere.
Dann ist mir das Editing relativ egal.
Victoria (53:26.929)
Wahrscheinlich ist es am Ende wirklich so, dass man einfach so dieses Zielgruppenverständnis ist ja wahrscheinlich wirklich so eigentlich so der Hauptfaktor, wenn man sagt, okay, was...
Moritz (53:30.851)
Ja, das kommt noch dazu.
Victoria (53:51.137)
Weil wie gesagt, auch das, was du eben gesagt hast, es mir überhaupt nichts, wenn Hunderte von Tausenden von Leuten irgendwelche Sachen sehen und die sind aber überhaupt nicht die, ich erreichen will. Weil das ist ja auch so ein bisschen immer bei allen Entdeckungsplattformen, finde ich immer so ein bisschen das Verführerische, weil die drängen einen ja oft schon so in so Richtung. Also man kann ja auch so auf Reichweite gehen, auf Teufel komm raus. Auch wenn man so so, keine Ahnung, niedere Instinkte, dann hätt ich das immer, aber da kann man ja im Prinzip alles so ein bisschen Münzen. Aber will ich genau diese Leute dann auch haben? I don't know. Das ist ja dann immer so ein bisschen die Frage, was man dann halt auch so, also...
Moritz (54:17.247)
eher weniger.
Victoria (54:20.881)
Das meine ich, mit diesen Value-Dimensions-Songen man echt aufpassen. Ich berate ja auch sehr viele Crater-Leute, die ihre Filme aufbauen. Viele sind über die Jahre in so Richtung geschwappt, wo die gemerkt haben, mein Algoritmus, mein Publikum treibt mich in diese Richtung, das läuft, ich wachse, aber man von dem abgekommen, wo man selber hin wollte. Das ist ein Problem bei algorithmenbasierten Plattformen generell.
Moritz (54:44.244)
Die Leute sind halt, die sehen halt gerne, und das muss man einfach sagen so, das ist bei jedem im Urinstinkt drin. Ich sehe halt gerne, wenn ich auf mein YouTube gucke, grüne Zahlen, dass es hochgeht. Und natürlich sehe ich da lieber 50.000 Abonnenten stehen als 500 Abonnenten so. Und dass 500 Abonnenten mir vielleicht aber 100.000 Monatsumsatz bringen und 50.000 Abonnenten mir vielleicht 50 Euro Monatsumsatz bringen, naja, da denkt dann im ersten Moment keiner dran, weil die Zahl halt das direkte Ergebnis ist und ...
Wir sind alle ungeduldig, wir wollen alle schnelle Ergebnisse, wir wollen alle schnell reich werden, schnell erfolgreich werden, schnell Ergebnis, schnell Sixpack, so. Und dann sind die 50.000 Aufrufe halt wesentlich schneller da als die vielleicht 100.000 Euro Umsatz. So, die sind vielleicht nicht so greifbar.
Victoria (55:28.409)
Muss man sich echt abtrainieren, dieses langfristige mit dem, aber das ist wahrscheinlich wirklich so dieses noch auf alt programmierte Gehirn, das damit nicht umgehen kann mit diesen verschiedenen Verhältnissen. Das ist halt wirklich so. Aber voll die coolen Insights. Ich glaube, dass hier bestimmt jetzt einige Zuhörerinnen und so paar To-Do's haben, wo man sich denkt so, was ist denn da so? Wenn du jetzt so ein bisschen noch...
Moritz (55:48.247)
Ich hoffe es.
Victoria (55:52.529)
zusammenfassen müsstest, weil du redest ja auch zum Beispiel sehr viel. Ich liebe ja das Thema Assets. Wir hatten gerade auch erst diverse Newsletter-Folgen und Podcast-Folgen zum Thema Assets. bin ein großer Fan von so digitalen Assets. Ich finde bei YouTube und das schreibst du auch glaube ich bei deinem LinkedIn-Account und an diversen anderen Orten, ich finde bei YouTube nämlich auch selber cool, dass das so wirklich so, das ist ja so, das reischt wie so ein guter Wein und man bekommt auch Videos von vier, Jahren angezeigt und so. Ich finde YouTube mega cool und sehe das auch absolut als Assets.
Aber die Frage ist natürlich, ab wann hast du das Gefühl, wird das auch was? Also wenn man jetzt hier zuhört und sagt so, boah, ich starte ganz neu, wie viel Zeit muss man dem auch geben, zu wissen, ob es funktioniert? Weil du hast ja eben schon gesagt, das kann auch schon mal echt dauern. Aber gibt es vielleicht auch Cases, wo man sagt, so irgendwann muss man es auch aufgeben und dann vielleicht was anderes suchen? Wie lange würdest du dem geben?
Moritz (56:39.412)
wie lange so eine, also sobald man so eine Timeline hintransetzt, ist immer, finde ich, falsche Ansatz. Weil es ist ja auch nichts, wo man sagt, ich höre irgendwann damit auf. Also es ja nicht so, ich sage, okay, ich mache meine Personal Brand jetzt drei Jahre und dann, naja, dann habe ich meinen Erfolg gehabt und dann ist meine Personal Brand vorbei. Sondern das ist ja ongoing. Und in dem Moment, wo ich schon mit dem Gedanken rangehe, ja, wie lange brauche ich, damit ich erfolgreich bin?
Victoria (56:51.825)
Dann läuft die.
Moritz (57:01.152)
Das ist der falsche Ansatz. Das wird ja exponentiell wachsen. Klar, am Anfang werde ich vielleicht 50 LinkedIn-Beiträge machen. werde vielleicht 10 YouTube-Videos hochladen und ich werde vielleicht erst mal null Impact haben. Das kann passieren, dass da was bei rumkommt. Mit der richtigen Strategie kann da auch schon sehr schnell was bei rumkommen. Aber für alle Leute, die einfach mal starten wollen, macht euch weniger Gedanken, wann werde ich erfolgreich? Macht euch eher Gedanken, was muss der nächste Schritt sein, vielleicht jetzt schnellstmöglich erfolgreich zu werden? Weil irgendwann, und das ist auch wichtig,
beginnt man so ein bisschen diesen Prozess einfach zu mögen. Das ist zumindest das, man muss sich so darauf einlassen, weil ich hab jetzt hier nebenbei, deswegen hab ich eben bisschen runtergeguckt. Ich hab hier mal Beispiel-YouTube-Video geöffnet. Da sieht man, das Video ist jetzt 702 Tage online. Und man sieht hier, am Anfang ist es relativ flach gewesen, so bis hierhin circa, da ist es jetzt markiert. Das ist circa vier Monate nach Upload gewesen. Das heißt, in ersten vier Monaten hat das Video 1.000 Aufrufe gemacht. Das ist erst mal was, wo vielleicht viele Leute da sitzen und sind so, wow.
1.000 Aufrufe, das jetzt noch nicht das, was ich mir erhofft habe. So, jetzt inzwischen hat das Video knapp 17.000 Aufrufe, weil das Video einfach über die letzten Jahre konstant seine Aufrufe gemacht hat. Und dieses Video hat mir, ich kann es noch mal kurz nachschauen, 364 Abonnenten gebracht auf YouTube. Hätte ich jetzt aber gesagt, ich will in drei Monaten erfolgreich sein, naja, dann hätte ich halt aufgehört, bevor das Video überhaupt abging. So. Klar, das Video bei YouTube, jetzt sind wir wieder beim Thema Assets.
Solange das Video online bleibt, es irgendwann im Algorithmus aufgenommen und wird ausgespielt, wenn es ein gutes Video ist. Wenn es ein schlechtes Video ist, wird es auch nicht ausgespielt. Aber ich würde das ganze Content-Game, das ganze Personal Branding-Game eher sehen als ich starte damit, weil ich weiß, was es für einen Hebel haben kann. Ich bin mir bewusst, dass es wichtig wird, weil auch da wieder in der Welt von AI, was sind die zwei wichtigsten Sachen, es gibt? Die Personal Brand, die Menschlichkeit dahinter und das Thema verkaufen können, weil verkaufen können wird immer wichtig sein.
Das sind so die beiden Dinge, die super wichtig sind. Und die Personal Brand ist einfach eine Reise. Johannes hat sechs Jahre diesen Podcast gehabt. Und ja, hat ihn auf 10.000 Höherer bekommen. der war super lange am Stagnieren mit dem Podcast. Der hätte auch sagen können, ist das jetzt gerade das Richtige? Ist das jetzt gerade das, was ich machen soll? Wir haben mit Johannes den YouTube-Kanal gelauncht vor knapp zwei Jahren. Müsste das schon her sein. Auch da haben wir die ersten drei Monate ...
Moritz (59:23.47)
super lange gebraucht, weil es die Leute von LinkedIn einfach nicht wirklich interessiert hat. So, der hat 200.000 LinkedIn-Follower, hat sie nicht wirklich interessiert, so ehrlich muss man sein. Und dann haben wir für die ersten 1000 Abos bestimmt zwei Monate gebraucht. So, was bei einem Johannes-Klichi im ersten Moment so ist, wo Leute sagen, boah, das ist aber doch wesentlich unter den Erwartungen. Jetzt hätte Johannes auch hingehen können und sagen können, nee, da ist nichts für mich, da habe ich keine Lust drauf. Johannes ist aber drangeblieben, jetzt ist Ding zwei Jahre alt, wir haben jetzt knapp...
15.000, 16.000 Abonnenten. haben in sechs Monaten 6.000 Newsletter aufgebaut. haben seine 1-2-1-Beratung mehrfach ausgebucht. Sein Inner Circle bekommt dadurch regelmäßig Bewerbungen. Dieser YouTube-Kanal ist für ihn ein Asset geworden, was unglaublich ist. Wir machen knapp 100.000 Aufruf im Monat mit diesem Kanal. Wahnsinn. Aber das ist einfach, weil Johannes gesagt hat, er sieht die langfristige Vision und er denkt gar nicht drüber nach, wann ist erfolgreich, sondern okay, was ist der nächste Schritt, ich jetzt gehen kann. Und das ist so die Message, die ich an alle rausgeben kann.
Victoria (01:00:19.761)
Ja, und das Coole ist ja auch wirklich, weil auch das ist ja tatsächlich am Ende des Tages ein relativ großes Zeitinvestment, aber auch gerade mit diesem, in der Kombination mit dem, du ganz am Anfang und in der Mitte auch gesagt hast, diesem, das ist auch ruhig Lowkey vom, ich sag jetzt mal Setup sein kann. Nein, man muss keinen irgendwie für 20.000 Euro beauftragen, der einem die Videos schneidet, sondern man kann auch erst mal starten und sich hinsetzen und so weiter. Dann ist es ja am Ende des Tages vor allem ein Zeitinvestment und man braucht gar nicht jetzt das große, super krasse Geld, da irgendwie zu starten, weil das ist ja auch mal so bisschen, glaube ich, was
was viele Leute abhält, auch zum Beispiel vielleicht da mehr einzusteigen oder auch weiterzumachen, ist ja dieses so, aber wenn das nicht so shiny ist, dann und so weiter und so fort. Und ich habe das auch gesehen, ich habe zum Beispiel einen Kanal im Webdesign Space, ist, Ahnung, nicht so groß, 2.400 Leute vielleicht, wenn überhaupt. Das ist krass, weil das ist einfach so super targetiert, ultraspezifische Videos für so bestimmte Arten verkunden. Hat für mich super funktioniert, sieht nach außen hin so bisschen lowkey aus, so, ja, nix halbes und nix ganzes von den Followerzahlen, komplett egal.
Ich habe eben auch als Gemälde gerade auch so für Dienstleistungen, für höherpreisige Sachen, aber auch so für Beratungen und so weiter. Total krass. Also YouTube hat mich selber immer wieder überrascht. ich glaube, wenn jetzt jemand hier zuhört und denkt, so sollte ich das mal probieren, ich glaube, es ist ein klares Voting von uns beiden.
Moritz (01:01:29.87)
Es wäre komisch, wenn ich jetzt nach einer Stunde sage, nee, lass YouTube lieber sein. Nee, die Plattform ist nichts. Wir einfach nur eine Stunde darüber geredet, aber lass es sein. Mach's nicht.
Victoria (01:01:33.105)
Der Plot-Twist.
Victoria (01:01:39.729)
Ja, lass es sein, Leute. Ja, voll gut. Du kannst ja jetzt hier noch mal ganz am Ende noch mal deinen Call to Action einbauen. Du hast ja quasi auch selber deine ... Ist es eine Agentur? Nennst du das Agentur? Oder ...
Moritz (01:01:51.406)
Ja, ich nenn's Agentur. Wobei wir jetzt tatsächlich passend dazu, für alle Leute, neu starten wollen, haben wir tatsächlich ein neues Offer. wir haben bis dato Done For You gemacht. Das heißt, wir waren sehr eng an der Person dran. Skripte vorbereitet, die Videos gedreht, Sets gebaut, alles für die Person gemacht. Wir haben aber super viele Anfragen von Leuten, die eben genau wie du gesagt hast, die haben vielleicht nicht das Geld für jetzt das dicke Setup zu bauen und die fetteste Kamera und nach Mannheim zu kommen und zu drehen in unserem Studio, sondern die wollen einfach mal anfangen.
Weil ich selber gemerkt habe bei meinem Kanal, ... weil ich es ausgetestet habe extra, ... ich mich einfach hier, genauso wie ich hier sitze, ... die Kamera anmache und einfach ein YouTube-Video aufnehme, dass es auch super gut funktioniert. Genau dafür haben wir jetzt quasi eine Beratung gegründet, ... beziehungsweise ein neues Offer erstellt, ... wo wir Leute eben genau in der Hinsicht helfen, ... eins zu eins begleiten, ... wie sie ihren eigenen YouTube-Kanal aufbauen, ... darüber Kunden gewinnen können, ... worauf es ankommt, ... so dass sie eben auch mit sehr wenig Budget ... da schon reinstarten können.
Victoria (01:02:49.681)
Das heißt für Starter quasi. Okay, weil das ist ja auch immer so bisschen die Frage, weil am Ende ist ja schon ein Riesenunterschied, ob man neu anfängt oder sagt, okay, ich habe hier meinen Kanal, der ist schon bei e.x oder so und weiter machen. Aber ihr macht beides. Oder du oder ihr. Was ist denn die größte, also was ist denn jetzt gerade dein Setup? Weil bist du immer noch, also ich bin komplett verwirrt, weil du ja quasi Selbstständigkeit und dann arbeitest du aber noch für die...
Moritz (01:02:52.11)
Genau.
Moritz (01:03:03.788)
Genau.
Moritz (01:03:10.738)
Wir sind nach außen noch nicht so gut aufgestellt. Wir sind die letzten zweieinhalb Jahre im Hintergrund gewesen. ist so sechs Personen, sechs Mann, sechs Mann-Team, zwei Video-Editor, zwei Strategien, einen Copywriter, die alle den ganzen Tag nichts anderes machen als YouTube. Das ist das, was wir den ganzen Tag machen.
Victoria (01:03:19.249)
Aber wer ist wir? Bist du mit noch anderen? Sechs Personen? Okay.
Victoria (01:03:32.709)
Okay.
Moritz (01:03:35.198)
Ja, wie gesagt, waren bis jetzt immer halt super im Hintergrund, sind gar nicht so krass rausgegangen, weil wir auch einfach dann viel über eben diese Kontakte dann an neue Leute rankamen. Und Dann4U ist halt super aufwändig, wenn du es so groß aufziehst. Wenn du auf einmal ein Set baust und ... Genau, so. Genau, wenn du auf einmal ein Set baust und so, dann ist es schon sehr aufwändig, macht auch ultra Spaß. Aber dadurch, dass wir eben so schon viele Anfragen bekommen von Leuten, sagen, ... Auch viele Leute, kommen und sagen, ich hab einen Kanal.
Victoria (01:03:46.743)
Ja, so viele Kunden kann man gar nicht haben. So viele Kunden gehen gar nicht bei Done For You.
Moritz (01:04:03.39)
Ich möchte den gerne skalieren, aber irgendwie fehlt mir gerade so bisschen der Hebel. Auch die Leute, für die ist ja super attraktiv, wenn wir sagen, wir können dich in der Hinsicht beraten, du musst nicht direkt mit uns Set bauen und wir schreiben Skripte für dich und wir machen das Riesenpaket, sondern wir gehen hin und helfen dir einfach. Wir begleiten dich einfach auf deinem Weg dahin, deinen YouTube-Kanal aufzubauen oder zu skalieren.
Victoria (01:04:25.003)
Ja und der nette Punkt an Beratung ist ja auch im Verhältnis zu Services, also ich habe ja auch schon alles verkauft, es gibt auf dieser Welt. Bei Beratung ist ja auch das Coole sowohl für einen selbst, aber auch für die Leute, dass die Leute es dann selber machen müssen. Das ist ja das Coole. Das sind ja so für so motivierte Leute, sagen, ich will es selber machen und ich glaube, ist auch gerade, wenn man so in so Plattform reinkommt, eigentlich voll gut, dass man erst mal so checkt, wie alles funktioniert. Aber dann quasi Händchen halten statt Sache selber machen, das ist ja eigentlich ganz cooler Ansatz. Für beide Parteien.
Moritz (01:04:50.67)
Bis jetzt war ja Zielgruppe Leute, die einfach keinen Bock haben, selber die Zeit zu investieren. Aber es gibt ja viele Leute, die, wie ich vielleicht aus der Generation kommen und sagen, ich habe Bock, diese Plattform zu knacken, ich habe Bock, das Ganze hinzubekommen. Aber auch aus allen anderen Generationen sind die Leute natürlich herzlich willkommen bei uns, ohne sie jetzt auszuschließen.
Victoria (01:04:58.03)
Ja.
Victoria (01:05:08.753)
Auch wenn ihr 60 seid und euch gerade euren ersten Porsche gekauft habt, dürft ihr durchaus bei Moritz erscheinen.
Moritz (01:05:14.158)
Wenn ihr einen coolen Newscase für YouTube habt, ihr gerne trotzdem mit mir sprechen.
Victoria (01:05:20.401)
Ja, finde ich gut. Ja, krass. 2000 geboren. ist irgendwie bei mir, in meinem Kopf ist so voll der harte Cut zwischen pre-2000 und nach 2000. Das ist voll interessant. Weißt du, wenn man selber einfach, ich glaube, das ist einfach so in so einer Zeit, wenn man, das ist glaube ich einfach so dieses 2000 gefühlt, wenn man einfach nur ein paar Jahre alt war in dem Jahr, ist es einfach so ein krasser Schnittpunkt gewesen. Und wenn dann jemand das nicht erlebt hat, ist das so voll crazy.
Moritz (01:05:29.182)
Das habe ich noch nie verstanden. Das habe ich wirklich noch nie verstanden.
Victoria (01:05:48.283)
Ich höre mich jetzt an wie so eine alte Frau, aber das ist okay. Weil wir wollen ja auch alle Alter hier abholen und wie gesagt alle über 60-Jährige, hier zuhören sollen, sich genauso willkommen fühlen. Also ich fühle das jetzt schon, dass alle anderen so jung sind. Das ist sehr seltsam. Na ja, anyway Moritz, vielen, Dank für deinen ganzen Input. Und ich bin gespannt, was wir jetzt hören von den Leuten hier, irgendwas umsetzen. Ihr dürft uns hier immer gerne schreiben bzw. mir, uns oder auch weitere Themen wünschen, wenn ihr noch mehr zu YouTube hören wollt. Und alle Links zu Moritz und Team.
Moritz (01:05:49.87)
Ja.
Victoria (01:06:17.985)
und den unsichtbaren Leuten im Hintergrund, was ihr gerade gehört habt, findet ihr in den Show Notes. Haben wir noch irgendwas, was wir noch in den Show Notes? Deinen YouTube-Kanal? Den sollten wir vielleicht noch reinsetzen. Gibt es sonst noch irgendwas? Link in YouTube. sonst noch. Bis noch auf TikTok.
Moritz (01:06:26.894)
links, da sind.
Moritz (01:06:32.174)
Tatsächlich, als ein oder andere TikTok kommt noch, aber LinkedIn und YouTube sind wahrscheinlich so die beiden Hauptplattformen aktuell.
Victoria (01:06:39.203)
Ja, finde ich gut. Ich kann ja noch mal gucken, ob wir in unserer Deep Research Arbeit noch deinen alten Gaming-Kanälen irgendwo finden.
Moritz (01:06:44.894)
Das ist alles offline genommen. Das ist alles nicht mehr safe für die... Ja, genau.
Victoria (01:06:46.801)
Okay, it's in the archive. Ja, besser ist es. Cool, vielen, Dank, Moritz, und ja, weiterhin viel Erfolg und ich bin gespannt, wie gesagt, was hier für YouTube-Cases dann entstehen werden. Ciao, ciao.
Moritz (01:07:01.838)
Hat mich gefreut.
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