So baut Philipp Wolf mit Swyytr den Newsletter für die deutschsprachige Food Economy auf
Newsletter-Imperium hochziehen!
Philipp Wolf baut mit Swyytr einen Newsletter rund um die Food-Welt auf – allerdings nicht für Hobbyköche, sondern für B2B-Leute, die die Branche wirklich verstehen wollen. 👀
Dabei geht’s um Trends, Startups, Geschäftsmodelle und Entwicklungen in der Lebensmittelbranche. Und das Ganze zieht er einfach mal neben seinem Teilzeitjob hoch.
Mittlerweile hat Philipp knapp 2.000 Abonnenten, über 300 Ausgaben rausgehauen und seinen Newsletter auch schon monetarisiert. 💸
Wie Philipp seine ersten Einnahmen mit dem Newsletter macht, warum diese Nische perfekt für ihn ist und was gerade alles in der Food-Bubble abgeht, hörst du in der neuen Podcast-Folge! 🎧
Mehr zu Philipp findest du hier:
Folge 0137: Vom Mymuesli-Co-Gründer 🥣 zum Buchautor: Max Wittrock
Folge 0162: Buchtipp: "The Art and Business of Online Writing" von Nicolas Cole 📘 #Buchclub
Folge 0206: #Buchclub: Super Bücher über das Schreiben (im Bereich Non-Fiktion)
Folge 0262: Buchtipp: "Write Useful Books" von Rob Fitzpatrick (#Buchclub)
Buch: Business Model Produkt-Treppe - Ehrenfried Conta Gromberg + Brigitte Conta Gromberg*
Buch: 4000 Wochen: Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement - Oliver Burkeman*
Hör dir das Interview mit Philipp jetzt in Folge #0286 des Creatorway-Podcasts an:
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Uneditiertes Transkript zur Folge:
Victoria (00:02.414)
So, Philipp, ich hab dich ja eben schon angekündigt. Endlich mal wieder ein Newsletter-Mensch hier im Podcast. Alle wissen, die hier schon länger zu hören, dass ich gefühlt den ganzen Tag über das Thema Newsletter nachdenke, rede und so weiter. Und du bist hier, du hast ein Newsletter, aber nicht nur ein Newsletter, und der heißt Sweeter. Und als allererstes musst du natürlich mal kurz den Pitch machen. Worum geht's da und warum sollte man den lesen? Was ist das Thema?
Philipp (00:25.147)
Es geht Essen in erster Linie. Natürlich geht es vor allem aber die Lebensmittelbranche. Die ist nämlich wahnsinnig spannend. Da können wir vielleicht später noch mal zu einsteigen. Und warum sollte man den lesen? Ja, wahrscheinlich weniger, wenn man jetzt B2C mäßig einfach irgendwie nach den neuesten Rezepten sucht. Vielleicht, wenn man nach neuen Trends sucht. Allerdings hier auch eher sehr frühphasig und auch sehr im Business Kontext. Also der Newsletter ist schon eher angelegt für Menschen.
aus dem Lebensmittelsektor, egal ob man jetzt im Business Development arbeitet, im Innovationsmanagement, aber auch in der Produktentwicklung oder auch so einfach nur bisschen darüber behalten möchte, was passiert eigentlich in dem Sektor so und dafür nicht jeden Tag zehn Minuten oder sogar mehr Zeit hat, einfach insbesondere sonntags, morgens, da geht nämlich der News Newsletter raus, einfach mal in maximal fünf Minuten erfahren möchte, was ist eigentlich diese Woche spannend, was passiert.
Victoria (01:19.688)
Voll gut, eine Nische, aber nicht zu nischig, das gefällt uns doch. Richtig.
Philipp (01:22.753)
Er darf auch gerne noch größer werden, aber grundsätzlich ja, stimmt schon. B2B ist natürlich immer ein bisschen anders.
Victoria (01:29.614)
Ja, voll cool. Und ich meine, du hast ja auch schon so bisschen gesagt, dass es da auch sehr viel so Trends geht, B2B. Ich lese die Newsletter natürlich auch, habe dich auch darüber entdeckt. Und ich finde das auch cool, weil Leute, die mich besser kennen, wissen auch, dass ich auch so ein kleiner Foodie bin und so weiter. Und ich finde das immer so mega spannend, was auch gerade in diversen Teilen der Welt auch gerade abgeht. Es gibt ja auch diese ganzen Strömungen mit den ganzen vegetarischen Produkten, Ersatzsachen und so. Dann gibt es diese ganzen crazy neuen Brands wie diese Olivenöl, die alle in diesen neuen Packungen sind und...
Ich finde, im Foodsektor passiert einfach ganz viel, was so bisschen so die Trends der Gesellschaft auch auffängt und abbildet, was ich total spannend finde. Und bei dir gibt es halt immer so diesen coolen Überblick, was so auf der Welt und so in diesem ganzen Bereich passiert ist, ohne dass jetzt irgendwas businessmäßig damit zu tun hätte. Das ist so reines privates Nebeninteresse. Deswegen fand ich das so spannend. Bei dir ist es aber natürlich aus einer ganz anderen Ecke gekommen. Das heißt, lass uns doch mal einsteigen. Wieso hast du dich irgendwie auserkoren gefühlt, über diesen Foodbereich zu sprechen?
Philipp (02:26.721)
dass du die lange Version hörst.
Victoria (02:28.647)
Warte mal, wir stoppen. Also ich geb dir fünf Minuten.
Philipp (02:31.821)
Fünf Minuten, okay, ich versuch's. Ja, warum Foo generell? Meine Mutter hat immer schon gerne gekocht. Ich saß als kleiner Junge dann irgendwie noch daneben und hab dann irgendwann mitgeholfen. Wahrscheinlich nicht geholfen, aber ich hab's versucht. Hab deswegen Koch gelernt. Ich war sehr schlecht in der Schule. für mich war klar, es muss irgendwas Handwerkliches sein, weil was Theoretisches, etc. Wissensarbeit, konnte man sich damals echt kaum vorstellen. Bei mir zurecht.
Leider muss man auch sagen, auch als Koch muss man ein bisschen was wissen und lernen und idealerweise sogar sehr viel. Und da war ich auch noch nicht so motiviert, sagen wir es mal so. Deswegen war ich kein guter Koch und die Gastronomie hat auch sehr, sehr viele Schwächen, muss man leider sagen. Nicht nur harte Arbeit generell und auch damals vor allem noch schlechte Bezahlungen. Und von den Arbeitszeiten muss man, glaube ich, auch nicht sprechen. Jedenfalls habe ich der Gastronomie dann nach sechs Jahren den Rücken zugekehrt, habe noch mal studiert, habe auch damals überlegt.
Versuchten, Kosten, bleibe ich jetzt in dem Bereich, mache ich doch was anderes. Aber ich habe dann irgendwann tief in mich hineingehört und dann festgestellt, ne, ne, also von den Lebensmitteln kann ich nicht weggehen. Hab studiert in Osnabrück, hab die gesamte Werkstaffungskette im Werkstall kennengelernt, hab im Master mich nochmal spezialisiert. dann, dann auch mal, ich weiß nicht warum, ich war aber immer schon von dieser Start-up-Welt so fasziniert. Ich bin mir relativ sicher, ich kann es nicht zu 100 % sagen, ich habe damals den Galileo Beitrag über mein Müsli.
gesehen und das hat mich irgendwie komplett gecatcht. Man müsste ja mit so die ersten Food-Startup-Founder in dieser Neuzeit und bin dann auch bei Glass... Ja, das ist einfach eine spannende Story und auch was sie jetzt noch alles machen ist, ist einfach wahnsinnig spannend. Jedenfalls bin ich dann bei Glass-Bestes gelandet, weil ich halt irgendwie in dieser Startup-Welt wollte.
Victoria (04:02.446)
Wir hatten den Co-Gründer schon zweimal hier im Podcast. Den Max.
Philipp (04:18.187)
Erst ein Praktikum, weil der damalige Produktentwickler weggegangen ist, durfte ich dann durch meinen Background als Koch auch eine Zeit lang Gewürze selbst entwickeln. Gewürzmischungen natürlich. war dann noch mit einem Master, musste dann noch mal Praktikum machen, hab das bei Rieve gemacht. Jetzt kommt der Start-up-Mängel ausgerechnet zum großen Konzern. Mein großes Problem war, es hat mir gefallen und es gefällt mir auch heute noch. Das heißt, ich bin da jetzt schon ziemlich lange.
Aber das hat mir auch nicht gereicht. Ich liebe Marketing. Ich arbeite total gerne bei Rewe und mag mein Team total. Aber ehrlicherweise habe ich da wenig Einfluss auf die Branche oder partizipiere da jetzt nicht so direkt dran. Und deswegen damals, ich verfolge halt OMR. Da ging es halt darum, dass Newsletter wieder ein Ding sind. Und manchmal habe ich Newsletter. Habe eh sehr viel Input aufgenommen und wollte den halt auch um die anderen mitteilen.
nehme ich das auch selber noch mal ganz anders auf, wenn ich darüber schreibe und habe das halt gemacht. Zehn Tapfere haben sich auf die Warteliste eingetragen, an die zehn ging der erste Newsletter dann auch raus. Ich bin heute jetzt nach knapp vier Jahren bei über 300 Newslettern, ich rausgeschickt habe. Ausgaben, Ne, ne, Ausgaben. Das fühlt er halt...
Victoria (05:31.678)
Also Ausgaben. Nicht Abonnenten.
Philipp (05:39.841)
Vieles führt dann irgendwie zusammen. Aus dem Newsletter wurde quasi eine digitale Plattform, da sind noch weitere Ideen daraus entstanden. Da sprechen wir nachher sicherlich auch nochmal drüber. Ich kam irgendwie mit Leuten in Kontakt, bzw. die sind vor allem auf mich zugekommen und das war natürlich toll. Ich war auf Events und irgendwie bin ich in diese Bubble reingeraten und das hat sich so alles ein bisschen versebstständig und so ist jetzt quasi der Status quo.
Victoria (06:01.838)
Voll die gute Schnittmenge, wenn du gleichzeitig in Start-up-Bar bist und mit Essen immer was zu tun hast, weil da gibt es ja dann bei den Events wahrscheinlich immer gutes Essen, oder?
Philipp (06:09.761)
Ja, vor allem bei den Start-ups, weil die sind ja quasi auch gezwungen, gute Produkte halt rauszubringen. Ich finde es noch viel geiler, die Sachen, ich immer zugeschickt bekomme. Also da fühle ich mich manchmal eher wie so B2C-Influencer, die wahrscheinlich auch ständig irgendwie gratis Sachen zugeschickt bekommen. Nee, also ich habe heute erst wieder ein Paket bekommen und das ist natürlich immer sau geil, weil das sind halt schon meistens ziemlich geile Sachen.
Victoria (06:13.151)
Die machen das ja.
Victoria (06:32.659)
Ja, okay, erste Tangente dieses Podcasts, was ich überhaupt nicht geplant hab. Hast du mal darüber nachgedacht, was noch nebenher zu machen, dass du noch so eine B2C-Foodfluencer-Sparte aufmachst?
Philipp (06:40.257)
Ja, wirklich tatsächlich würde ich ganz gerne irgendwann die ideale Schnittmenge, ich weiß noch nicht, wo sie genau liegt, finden zwischen B2C, Medium, weniger Info, ich muss jetzt nicht unbedingt immer irgendwo von der Kamera zu sehen sein oder so. Heute auch eine Ausnahme, ich habe ganz gerne die Kamera aus bei Podcasts.
Victoria (07:00.071)
Wow, schaut euch, wer hier hört, muss sofort auf YouTube rüberwechseln.
Philipp (07:04.577)
Ja, bitte nicht. Naja, jedenfalls. Ja, also ich finde das schon sehr spannend, weil ganz ehrlich, da interessiert sich ja jeder für Lebensmittel. Du hast ja gerade eben schon selber gesagt, du hast ja eigentlich gar nichts damit zu tun. es sind halt das, was wir essen, ist ja wohl das, was uns ausmacht. Und wir stopfen ehrlicherweise heute sehr viel Müll uns hinein, weil es gibt sehr viel Müll zu kaufen. Und ich hoffe, das wird sich ändern. Ich versuche, meinen Beitrag dazu zu leisten in sehr kleinem Rahmen. Aber irgendwo fängt es halt mal an.
Und ich würde schon gerne nach außen tragen. Und das ist halt dann die große Masse, was alles Spannendes passiert. Also die Lebensmittelbranche wird sich in den nächsten 10, 20 Jahren nochmal komplett verändern, wahrscheinlich in dem Maße, es das letzte Mal bei der Industrialisierung passiert ist.
Victoria (07:47.592)
Oha, ein Hot Take. Da können wir nachher ganz am Ende, wenn wir unsere Quasi-Kern-Themen durch haben, da würde ich nochmal voll gerne einsteigen, einfach zu hören, was du da so, ja, so inhaltlich, was überhaupt nichts mit dem Business-Teil jetzt zu tun hat, aber einfach was da... Ich habe auch gerade diverse Bücher, so über hyper-processed food und alles gelesen, deswegen bin ich da auch gerade so voll interessiert. Aber okay, bevor wir jetzt hier noch die Taguette aufmachen...
Philipp (07:54.017)
Ja,
Philipp (08:05.836)
Zum Beispiel.
Victoria (08:11.183)
Das heißt, du bist jetzt im Prinzip auch an einem Punkt, du 300 Folgen hast, das heißt, du bist jetzt nicht ganz neu und so weiter und hast das jetzt so bis aufgriffen. Wann hast du das gestartet? 2021. Stimmt das? Erst mal hier, Link in Öffnen.
Philipp (08:23.526)
bin nicht so gut im Rückrechnen, aber ja, vor etwas über vier Jahren. Ich glaube November oder September. Ja, dann wird das gestimmt.
Victoria (08:30.453)
Hier steht November 2021 in deinem LinkedIn-Profil. Wenn du da nicht geschummelt hast, dann stimmt das. Ja, okay. Ja, das heißt, du bist ja jetzt auch schon ein bisschen dabei. Wie ist denn heute dein Status? Wie viele Abonnenten hast du? Und was machst du so mit den Newsletter? Weil du hast ja schon erzählt, du hast damit angefangen, Newsletter zu machen. Dann gibt es auch noch, muss mal gucken, dass ich hier nichts vergesse. Am besten sagst du das selber. Es gibt ja noch diese Website, wo noch super viel steht. Inzwischen machst du auch nicht nur so diese quasi Round-up, sondern schreibst auch selber noch so.
quasi so bisschen so die Opinien, dann gibt es noch so Trends, also gibt ganz viel. Erzähl mal, was sich so entwickelt hat und was du jetzt genau machst.
Philipp (09:06.886)
Erstmal, jeden, vielleicht selber mal ein Newsletter starten möchte, kann ich sagen, es läuft am Anfang in der Regel sehr zäh an. Es ist halt nicht wie in Social Media, wo sich das Ganze dann zunehmende Follower zahlt. Die versteckt sich dann irgendwo gegenseitig und dann wird es immer mehr. LinkedIn muss man sagen, klappt das doch schon deutlich besser. Bei Newsletter muss man darauf hoffen, dass die Leute einen weiterempfehlen oder man schaltet halt Werbung, was ich halt nicht gemacht habe. Das heißt, es ging lange Zeit sehr schleppend voran. ich habe, wenn ich mich kurz überlege, ziemlich genau vor einem Jahr, da waren wir gerade im Japan-Urlaub,
habe ich endlich die 1000 geknappt gehabt und ich dachte, wow, es hat so lange gedauert, bis ich 1000 Subscriptions hatte. Und im nächsten Jahr geht das schon viel schneller. Das heißt, ich bin jetzt knapp über 2000, was jetzt okay ist. Ich denke, ich bin irgendwie immer unzufrieden, was das Thema angeht. Aber ich sage mal, im B2B-Kontext ist das schon ganz geil. Aber es ist halt nicht alleine nur den Newsletter. Ich versuche halt vor allem, als Tool für mich zu nutzen. Das verstärkt sich dann immer so bisschen gegenseitig. Und ...
Victoria (10:05.433)
Und bei LinkedIn hast du 8.500 Follower.
Philipp (10:07.808)
Genau. Du hast gefragt, was mache ich da jetzt alles? Kern ist wirklich schon noch der Sonntags-Newsletter. Es sind wirklich News. Ich gucke mir schon einmal im Monat an, was passiert da eigentlich. Einmal Monat, einmal in der Woche an, was ist diese Woche eigentlich passiert und versuche das wirklich auf das Wichtigste runterzubrechen. Das Wichtigste ist, es sehr subjektiv ist. Aber gleichzeitig gibt es halt auch gewisse Dinge, die relativ gut wegstreichen.
Victoria (10:12.833)
Genau, machst du eigentlich, Philipp? Was machst du eigentlich?
Philipp (10:34.322)
Und ich versuche den Inhalt danach auszurichten, was braucht jemand, der in dieser Branche aktiv ist, der vielleicht auch interessiert daran ist, diese Branche zum Guten zu beeinflussen, an Input, für das nächste Jahr, die nächsten drei, fünf oder zehn Jahre richtig aufgestellt zu sein. Und das heißt, selbst wenn ich vielleicht eigentlich irgendeine Limo rausbringe, die vielleicht weniger Zucker hat, dann ist es trotzdem, glaube ich, interessant, was passiert irgendwie im Bereich der Future Food, also kultiviertes Fleisch, weil das sind ja schon disruptive Andeutungen.
die vielleicht auch immer mich betreffen könnten. Und so versuche ich da die Waage zu halten mit Informationen, die jetzt aber auch vielleicht für die Zukunft und in der Peripherie interessant sind. Donnerstags geht auch noch ein Newsletter raus, den gönne ich mir eher so bisschen, auch mal bisschen was schreiben zu können, was jetzt nicht nur einfach guck mal da ist das und das passiert. Ich gucke mir viel Startups an, gucke mir Trends an, Konzepte, Geschäftsmodelle, auch mal Marketing Trends, auch alles so in die Richtung, was passiert eigentlich gerade.
Die Website, ich habe immer schon Input gesammelt und hatte auch so meine eigenen Datenbanken. Ich weiß gar nicht warum, ich hatte eine Datenbank irgendwann mit 100 Food-Podcasts nur für mich. ich so, warum mache ich das ja eigentlich? Ich wollte halt einfach mal geile Food-Podcasts finden und habe das dann alles aufgeschrieben. So bin ich vom Typ her irgendwie. Man hat mir gesagt, die kann ich auch anderen zur Verfügung stellen. Und deswegen auf sweeter.com gibt es halt Datenbanken über Food-Events, über Food-Podcasts, über ...
WeSea über Food Hubs. Ich glaube, ich kann sie nicht mal alle aufzählen. Ich glaube, noch irgendwas habe ich gerade vergessen. Ja, die laufen so nebenbei. Da kommt ja nur hier und da immer mal was hinzu. Ja, und dann habe ich jetzt angefangen. Also ich habe zudem noch einen Podcast, wobei der auch sehr nischig ist, wo ich mit meinem Kollegen Tobias einmal im Monat nochmal so den letzten Monat in der Branche Revue passieren lasse. Der ist aber wirklich ganz, ganz, also wir machen das eher auf Spaß.
Victoria (12:03.991)
So viele Datenbanken, ja.
Philipp (12:28.712)
Und ich probiere mich hier und da bisschen aus an Reports, wo ich jetzt das erste Mal einen richtigen Reporter, wie es auch OMR macht, über Longevity rausgebracht habe, der auch ziemlich gut ankommt. Ich teste hier und da und manche Sachen funktionieren, andere wiederum nicht.
Victoria (12:45.58)
Also im Großen und Ganzen quasi so der Food-Trend-Scout, wenn man das so und Analysierer und
Philipp (12:51.226)
Ja, ich tue mich sehr schwer mit dem Begriff Innovation, aber eigentlich ist das tatsächlich der geeignete Überbegriff. Da fällt halt schon viel runter. Trends einerseits, auch Geschäftsmodelle etc.
Victoria (13:03.471)
Ich finde tatsächlich das, was auf der Website steht, das ist eigentlich voll gut getroffen, steht, ich verlese, der digitale Food Hub für Foodies und Founders, das natürlich cool wäre auf Deutsch, kann man das nicht so cool sagen, das Innovationszentrum für die Lebensmittelwirtschaft, Information und Inspiration für alle, die etwas verändern wollen. Krasser Claim.
Philipp (13:13.237)
Ja, deswegen.
Philipp (13:20.666)
Ja, das hat die KI schon gut gemacht.
Victoria (13:23.471)
Nicht schlecht, nicht schlecht. Nee, ich finde das super. Und was ich auch super spannend finde, da werden wir gleich noch im Part über so das Geschäftskonzept und Geschäftsmodell reingucken, ist ja, dass du auch bewusst oder unbewusst, das kannst du mir gleich erzählen, aber es ja schon ein bisschen smart, dass du jetzt auch aus der Richtung Kurator rausgehst und sagst, du gehst eher in so eine Beratereinschätzung und sagen wir mal Wissens-Thought-Leader-Richtung, wenn man das so sagen darf.
Philipp (13:46.976)
Aus Hortlieder, ja, das wird es häufiger erwähnen in meinem Kontext. das sind so Basswörter, ich tue mich mit Basswörtern immer so schwer.
Victoria (13:51.881)
Ja, ist so wie ich mit dem Wort Mehrwert. Das ist in diesem Podcast verboten. Keiner darf das Wort Mehrwert sagen, sonst legen wir so ein Piep drüber. was gibt es noch? Eskalieren, ist da gesagt, einiges so Wörter, die sind in dieser Online-Business-Bubble, da kriegen alle die Krise. Nee, aber was ich da ganz interessant finde, eben so dieses, du bist ja quasi einfach, wie ich das verstanden habe, aus diesem Newsletter rausgekommen, einfach gesagt, hast einfach Bock drauf. Und jetzt ist ja quasi das Thema, okay, wie holst du da jetzt das Geld raus? Das finden ja immer alle so mega spannend. Und deswegen
Philipp (13:57.879)
Ich bitte viele Mehrwerte.
Victoria (14:21.42)
Ist natürlich jetzt die Frage, dieses, dass du rausgegangen bist aus so einer rein kuratorischen Rolle, war das aus deinem reinen Interesse her oder hast du jetzt auch schon so bisschen mehr überlegt in die Richtung, wie du die ganze Marke und das ganze Konstrukt jetzt sozusagen monetarisieren willst?
Philipp (14:36.22)
Beides. Das ist die kurze Antwort. Beides. Ja, also die lange Antwort. Ich habe natürlich Spaß Dinge einzuordnen und ich habe halt auch gelernt, dass Menschen daran sehr interessiert sind. Das fällt mir persönlich immer ein bisschen schwer, weil ich eigentlich nicht der Mensch bin, das klingt das jetzt auch abgehoben, weiß es nicht, der anderen seine Meinung aufdrängt. Ich versuche es zumindest nicht. Falls es so ist, dann sorry.
Victoria (14:38.187)
Voll die Frage und du so, ja, beides.
Philipp (15:02.076)
Ich lebe ja auch in meiner eigenen Bubble. So habe ich lange Zeit über gedacht, Maxxer ist doch schon längst vorbei und plötzlich nimmt er jetzt als so richtig Fahrt auf. Ich habe das Thema schon so viele Jahre auf dem Schirm, dass man einfach denkt, okay, diese Hype Cycle muss wir jetzt einmal absprechen. Und so geht es mir auch ganz häufig generell mit sowas wie Trends oder Einordnungen. Wenn man alleine Menschen, aus dem Mittelstand, aber es geht, glaube ich, noch für viele andere hinaus,
mal so was wie Google Trends zeigt, man, das ist ein bekanntes Tool, wo man einfach nur ein Keyword eingibt und sieht, wie performt das eigentlich so als indexiert und im Vergleich zu vielleicht anderen dazugehörigen Keywords, dann sind die hoch begeistert. Und da dachte ich, krass, wenn so etwas schon so gut ankommt, etwas, was jedem verfügbar ist, was meines Wissens irgendwie auch schon sehr bekannt ist, dann muss ja auch so eine andere Einordnung, so ich nenne es mal Deep Dives oder Short Deep Dives, wie auch immer zu Trends, Entwicklungen etc. auch
ganz gut funktionieren. tut es halt. Also die Menschen aus der Branche, die suchen halt auch einfach danach. Weil viele wissen es halt einfach noch nicht oder haben es vielleicht nur mal gehört, aber können es noch nicht wirklich einordnen. Deswegen, also es macht mir Spaß zu schreiben, jetzt auch bisschen KI unterstützt, ich keine Zeit habe. Aber ich möchte trotzdem so bisschen meine Gedanken da irgendwie mit einbringen. das. Ja und Monetarisierung auch.
Ja, also ich bin halt ein Konzeptmensch. Ich sag immer so ein bisschen, ich möchte mal das OMR für Food machen. Jetzt habe ich OMR glaube ich schon ein drittes Mal erwähnt. zeigt es so ein bisschen. Ich mag auch, ich bin definitiv auch ein Fanboy, auch wenn sein Name jetzt ein bisschen verbrannt ist in den letzten Jahren von Fink Liebmann, der ja auch so ein Machertyp ist, der auch einfach irgendwie, ich mach den ja kacke selber, warum soll ich mich jetzt mit irgendwo durchwurfen? Ich mach das jetzt halt einfach so.
Victoria (16:27.2)
He's a fanboy.
Philipp (16:43.162)
Und das mag ich halt. deswegen dachte ich, ich versuche mal irgendwie so eine Art Konzept zu entwickeln. Ich habe auch ein ganzes MyRobot voller, also wenn ich jetzt noch 300 Angestellte hätte und Kohle ohne Ende, dann hätte ich hier schon das große Unternehmen, was wahrscheinlich richtig geil wäre. Nein, Spaß, aber so ist es zumindest in meinem Kopf. Aber das hilft, diese Vision zu haben. Und ich arbeite total einfach gerne an diesem Konzept weiter. Und die Monetarisierung ist, stand jetzt daher einfach Mitte zum Zweck. Das heißt, ich finde es vor allem aber auch
Schön, dass Menschen jetzt bereit sind, mir im Newsletter Werbung zu platzieren und dafür zu bezahlen. Und gleichzeitig brauche ich mir auch nicht mehr so viele Gedanken machen über, kann ich noch ein Tool einkaufen? Kann ich mir noch einen Laptop leisten? Also Dinge, die mir das Leben deutlich einfacher machen. Also du glaubst gar nicht, wie oft ich darüber nachgedacht habe, dass ich die 12 Euro für Canva, und Canva ist ein sehr wichtiges Tool für mich, ob ich die jetzt schon wieder investiere oder ob ich nicht warte noch mal einen Monat, bis ich dann in einem Monat noch mal mehrere Sachen gleichzeitig machen kann.
Man kann leider nicht transparente Hintergründe ohne die Paid Version stellen. Und der Workaround über andere Tools, gehen wir irgendwann so auf die Nerven.
Victoria (17:44.285)
Ja, das haben die ganz schlau gemacht. ist die wichtigste Funktion. Ohne Witz.
Ohne Witz, war der Grund, warum ich Canva die Bezahlweise genommen habe, wegen des transparenten Hintergrunds. Shoutout an Canva, ihr wart so schlau, Leute. Das hat kein anderes Tool so einfach gemacht damals.
Philipp (17:56.539)
Ja, ich glaube, das geht wahrscheinlich 99 Prozent der Leute so. Ja, aber es ist einfach schön, dass ich mir über diese Sachen jetzt keine Gedanken machen muss. Und es ist auch toll, Werkschätzung, die ich dadurch bekomme.
Victoria (18:09.089)
Okay, dann erzähl doch mal, du hast das jetzt so hier ganz so lowkey so eingebaut, so ja, Newsletter-Werbung verkauft und so. Erzähl doch mal, wie du das Geld verdienst. Ist das vor allem Newsletter-Werbung, auch Newsletter-Werbung, machst du auch noch andere Sachen?
Philipp (18:22.016)
Also ich werde mich in Zukunft auch noch weiterhin ausprobieren. Also grundsätzlich, bin erst, also ich mache das jetzt seit knapp vier Jahren. habe letzten Sommer habe ich das Ganze auch wirklich dann als Nebengeschäft angemeldet und im letzten Jahr habe ich ganze, ich glaube, 300 Euro Verlust gemacht. Das heißt, ich habe, ja genau, das war ungefähr auch der Betrag, ich in den Jahren davor quasi schon in das, wie ich damals auch genannt habe, Hobby oder von mir ist irgendwie persönliches Projekt.
Victoria (18:38.564)
Das gehört dazu.
Philipp (18:48.864)
investiert habe. heißt, Geld ist ja quasi immer schon reingeflossen. tatsächlich ziemlich genau mit Beginn des neuen Jahres kamen dann aber die ersten Interessenten. Ich habe natürlich auch immer mal wieder hier und da gedroppt. Hey Leute, könnt jetzt bei mir Werbung platzieren. Habe so kleines Media Paket gemacht und das kommt jetzt auch rein. Und in der Regel verkaufe ich halt Pakete. So ein Paket kostet knapp 1000 Euro. Auch da, ehrlicherweise, aktuell gebe ich dann ganz gerne noch mal einen Rabatt, weil ich freue mich auch einfach, dass viele Anfragen kommen. Das hat jetzt niemand gehört, der bei mir Werbung platzieren möchte. Bitte den Vollpreis zahlen.
Nein, so fürs erste Jahr bin ich dann noch bisschen gönnerhaft unterwegs. probiere mich halt aus. der Großteil der, was sind es denn jetzt? glaube im Laufe des Jahres waren es jetzt 4.000 Euro, die ich Umsatz gemacht habe. Ein kleiner Kleckerbetrag, also auch nicht Kleckerbetrag, wir sind knapp ein Drittel davon.
habe ich tatsächlich mit einem Report jetzt auch schon verdient. Auch da hätte ich, glaube ich, preislich höher ansetzen können. haben schon ein paar gesagt, ich hätte ruhig mal bisschen mehr nehmen können. Diese Reports verkaufen sich in der Regel ganz gut. habe schon gesagt, ich habe was über Longevity geschrieben und das kam auch sehr gut an. Und so versuche ich halt Stück für Stück irgendwie. Ich mag dieses Konzept der Produkttreppe, falls du das verzeihst, es ein Begriff ist, dass man halt wirklich stufenweise Monetarisierungsmechaniken findet.
wo die Einsteiger bereit sind, dafür zu zahlen. Das günstigste ist ja im Prinzip Werbung. Ich kriege es umsonst, aber dafür wird mir halt Werbung ausgespielt. Bis hin zu etwas, was ich in zehn Jahren mal sein könnte. Irgendwie Beratung oder etwas, wo man halt wirklich dann die großen Verträge für nehmen kann. Davon bin ich aber noch weit entfernt.
Victoria (20:23.851)
Ja, man muss ja anfangen. Also soweit ich mich erinnere, wir können das Buch auch verlinken. ist ja von diesen, wie heißen die Autoren? Konter, Kronberg, das Ehepaar glaube ich. Verlinken wir den Show Notes. Diese Produkttreppe hat ja... Ich glaube Konter, Kronberg oder irgendwie sowas. Ich habe das auch vor viel. Genau. Und da ist glaube ich der, der Thema, das man in der Mitte anfangen soll, quasi so mein Bread and Butter. Und dann legt man das andere drunter und das andere drüber, wobei man glaube ich erst dann mit dem unten anfangen muss.
Philipp (20:31.524)
Ich hab's vor mir liegen, aber ich seh die Autoren nicht auf dem Buch. Es heißt auf jeden Fall Businessmodell Produkttreppe.
Philipp (20:47.872)
Genau daran habe ich mich nicht gehalten, aber ich finde, ich mag auf jeden Fall dieses Denken. Das finde ich halt sehr gut, weil es stimmt ja. es ist ja, wenn ich jetzt im B2B Kontext wirklich als Angestellter oder Angestellte für mein Unternehmen ein Input einkaufen soll, dann kaube ich vielleicht mal eher so ein Report, weil das ist gut, ist ein gutes Argument. Aber ich kriege sicherlich nicht in der Situation ein Paid Newsletter argumentiert, der jetzt monatlich irgendwie 20 Euro abgebucht bekommt. Aber als
Grunde, Gründerin, Freelancer oder so, irgendwie in der Branche aktiv ist, da neigt man glaube ich schon eher dazu, einem das auch wert ist, dann dafür zu zahlen und dann zum Beispiel so eine Paid-Version zu zahlen. Und so hat halt jeder irgendwie seinen anderen Hebel und so kann man dann halt auch wirklich jeden dieser Hebel monetarisieren. Klingt auch voll nach abgreifen, aber...
Victoria (21:34.674)
Nein, hallo, die ganzen Leute, die diesen Podcast hören wollen, monetarisieren. Das ist hier, das ist hier, äh, also alle, die diesen Podcast hören wollen, Geld verdienen. Du darfst da sehr offen darüber reden. Da, da verurteilt dich keiner dafür. Es verurteilt dich keiner, der hier zuhört, dass du dafür, dass du mit deinen Inhalten Geld verdienen möchtest. Das ist der gesamte Sinn dieses Podcasts. Aber lass mal doch mal reinkommen. Ich bin jetzt hier gerade auf der Website. Der Longevity Code hast du für 39,99 netto verkauft. Das heißt, wie viel von denen hast du denn ungefähr verkauft? Ja, wo ich war. Was hast du eben gesagt? Oha.
Philipp (21:37.664)
Die wollen abgreifen.
Philipp (21:44.224)
Gut, ich möchte auch Geld verdienen.
Sehr gut, danke schön.
Philipp (22:02.108)
Jetzt kannst du rechnen. ich hab grad eben schon gesagt, ich war nie gut in der Schule. Das hast du dir jetzt eingebockt.
Victoria (22:04.593)
Ja, gut, das bewäscht dir. Keine Ahnung, ich hatte immer Taschenrechner. Kannst ja nur so ungefähr, wie viel Umsatz war das ungefähr?
Philipp (22:13.736)
Ja, ich habe auf manch schon auch Rabatt und sowas gegeben, so Menge Rabatt. Wenn Leute sich melden und sagen, du, ich könnte das Ding jetzt natürlich auch einfach verschicken, aber ich will so nicht sein. Deswegen kannst du mir nicht ein Rabatt geben, damit ich das im Unternehmen noch an andere schicken kann. Weil eigentlich ist ein Report ja Einkauf für eine Person. Da mal Shout out an die ehrlichen Personen unter allen. Ich glaube 120, 150 Stück oder so.
Victoria (22:36.481)
Aber voll gut. Für so Erstprodukt.
Philipp (22:37.798)
Ja, vor allem ich habe es als Test gemacht. Ich wollte einfach mal wissen, wie kommt das so an? Weil man muss ja schon. Also ich kann natürlich als Mensch selber nicht einschätzen, wie hoch ist meine Reputation? Es ist ja nicht messbar. Und ich dachte mir halt auch so, okay, das ist für mich ganz gut, es mal zu messen. Wie geben Leute jetzt wirklich auch? Also ganz viele Unternehmen, das sehe ich an den Mail-Adressen, die da jetzt halt eingekauft haben und
Dann merkt man auch schon, wow, die vertrauen mir so sehr, dass die jetzt dieses Geld in die Hand nehmen, diesen Input von mir aufzugreifen.
Victoria (23:07.057)
Mhm.
Ja, das ist mega krass. Also wenn du überlegst, du hast 2000 Abonnenten und du verkaufst 120, sagen wir jetzt einfach 120 von diesen Dingern, das ist ja eine Conversion Rate von 6%. Das ist ja mega. Das ist voll gut.
Philipp (23:20.22)
Ja, und vor allem ich nehme also ich werde sicherlich noch, ich habe jetzt schon im Kopf zumindest noch einen weiteren Report und das würde ich auch immer nur mit Themen machen, die jetzt nicht in zwei Wochen nicht mehr aktuell sind. das Thema Longevity wird, ich habe sogar es als Data Guide genannt. Das heißt, ich habe noch die Möglichkeit daraus noch den Professional Guide zu machen. Den kann ich dann für 100 Euro verkaufen.
Victoria (23:34.445)
Du hast die Möglichkeit noch Teil 2, 3, 4. Sehr smart, Philipp. Ja, okay, jetzt kommt die Frage der E-Mail-Strategien. Das mache ich ja auch mit allen Leuten, mit denen ich zusammenarbeite. Hast du denn schlauerweise schon in deine Willkommensequenz oder was auch immer du machst, wenn man sich anmeldet, den auch überall schön verlinkt, dass man den kaufen soll?
Philipp (23:50.176)
Den habe ich verlinkt und habe einen 10 % Rabatt noch mit drauf gegeben.
Victoria (23:52.811)
Boah, super, super, super. Weil das ist auch immer das, wenn man solche Sachen hat, ewig funktionieren, das ist ja immer so der erste Schritt, dass man die so voll promotet und dann vergisst man sie. Und das ist ja noch richtig cool, wenn du dann noch so Tröpfel, Tröpfel immer die neuen hast, weil die sind ja super interessiert, dass die sich dann da noch direkt sozusagen reinholen. Voll gut. Und du hast sogar eine Hörprobe auf seiner Website, was ich extrem smart finde. Das hab ich. Ja, mega. Richtig cool. Und ich mein, Longevity, ich alle cool und ist auch grad überall. Also sehr.
Philipp (24:01.006)
Ja, ja.
Philipp (24:12.668)
Ja, auch da danke an KI, das war stark.
Philipp (24:19.964)
Und ich glaube, da steht vor allem noch wahnsinnig am Anfang. Also ich glaube, da passiert noch ganz, ganz viel.
Victoria (24:23.442)
Ja, Long Jovity Teil 2, coming soon. Ich hör das schon. Okay, sehr nice. Aber das heißt, du hast im Prinzip jetzt so bisschen so die erste Phase der Monetarisierung gestartet. Du hast jetzt gesagt, du machst die ersten Ads, du machst diese Reports. Und was ich ja so ein bisschen am Anfang auch, als ich gesagt hab, so ja, mit diesen Solo-Assays von dir, die du jetzt auch machst und so weiter, hast du auch schon überlegt, in diese Beratungsrichtung zu gehen. Weil ich finde, wenn jemand dir vertraut, was ja offensichtlich jetzt schon die Leute tun, dann ist ja wahrscheinlich das große Geld.
Philipp (24:26.608)
Hahaha
Victoria (24:54.017)
Dort, oder?
Philipp (24:55.712)
Also mir wurde das schon von ein paar Leuten gesagt, du kannst 10.000 Euro im Monat machen, wenn du in die Beratung gehst. Ja, die Frage, ich also ich mache das jetzt aktuell nebenbei. Das heißt, ich bin ja zwar in der stressigen, aber glücklichen Situation, Dinge machen zu können, die mir Spaß machen, auch wenn Dinge, Spaß machen, auch manchmal sehr viel Arbeit sind. Aber das gehört halt irgendwo dazu. Und ich habe mich schon gefragt, was mag ich eigentlich? Und.
Victoria (25:02.636)
Äh ja, vielleicht sogar noch mehr. Vielleicht sogar noch deutlich mehr.
Philipp (25:22.472)
Das habe ich jetzt nicht irgendwie. Ich habe mich nicht einen Abend hingesetzt und gesagt so, okay, jetzt überlege ich mal, was mache ich eigentlich und das mache ich dann, sondern das hat sich jetzt einfach über die Jahre so ergeben. Und ich habe früher schon ich glaube, ich hatte eingangs noch nicht im Podcast in unserem Vorgespräch erzählt, dass ich mich mit Webdesign und so auseinandergesetzt habe. Meine ersten Käufe 2005 bei Amazon waren zwei Bücher und zwar einmal über HTML und einmal über JavaScript. Das heißt, ich habe mir Webdesign selber beigebracht.
Ich dann halt Websites gemacht, habe auch angefangen zu programmieren. Und er hat aber damals eigentlich noch gar keinen Content. ich habe einfach irgendwie, ich male, habe ich für Freunde und sowas gemacht, aber dann irgendwie einen Unsinn dann auf diese Seite gepackt. Aber es hat mir mega viel Spaß gemacht und auch vielleicht noch mal eine nette Side Story. Ich habe mal Cartoons gemalt. Ich war großer Ralf-Rute-Fan und habe angefangen, Cartoons zu zeichnen. mir eine Website gebaut, habe Cartoons einmal die Woche gezeichnet, veröffentlicht.
Eine Ausgangsfrage war ja Berater. Ich glaube, dieses Beratertum liegt mir nicht. Ich glaube, ich bin einfach eher der Typ, gerne für sich arbeitet. habe jetzt, also ich mache gerne was mit Menschen, nicht so, dass ich jetzt wirklich einen Beratervertrag über mehrere Wochen oder ich glaube, mir würde es selbst schwerfallen, wenn ich jetzt irgendwelche Online Seminare machen würde und anderen erzähle, was sie machen müssten oder so. Das ist, glaube ich, nicht meine Art. Ja.
Victoria (26:42.011)
Wobei da natürlich noch ein riesen Unterschied ist, du sagst, sitzt mit einer Person im Call oder du musst einen ganzen Vortrag halten. Das ist ja nochmal dezent anders.
Philipp (26:46.496)
Ja, es geht mir auch gar nicht die Anzahl der Personen. Zum jetzigen Zeitpunkt zumindest finde ich es irgendwie ganz cool, dass ich wieder so bisschen back to the roots bin, wieder gelernt habe, was macht mir eigentlich besonders Spaß. Und das ist halt dieses für mich arbeiten, macht mir, also welche Themen interessieren mich, das zu schreiben und im besten Fall interessiert es halt auch andere. Und das ist das, worauf ich arbeite, wo ich gucke, wie kann ich das am besten
ausbauen und was danach, also was quasi auf der Produktteppe, wenn wir wieder darauf zurückkommen, ganz oben vielleicht mal oder zumindest weiter oben stehen wird, das kann sich noch ergeben. Du hast ja auch eingangs ein bisschen was von deiner Geschichte erzählt. Also ich habe Visionen, aber keine Pläne.
Victoria (27:26.034)
das Zitat, ich habe Visionen, aber keine Pläne. Voll gut. Nee, aber es ist ja auch gut zu wissen, dass man eben auch nur das macht, was man Bock drauf hat. Und tatsächlich kann ich ja auch nur dazu sagen, aus meiner eigenen Story weiß ich auch, das ändert sich ja. Man hat ja immer so so Phasen im Leben, man, also ich hatte mal die Phase, wo ich dachte so, ich kann einfach keine Zoom-Call, ich möchte einfach nicht mehr in Zoom-Call sitzen, ich kriege die Krise. Und jetzt habe ich Mentoring-Kunden, mit denen ich regelmäßig in Zoom-Call sitze. Und das ist mega cool. Das ist so...
Philipp (27:39.836)
Ja, bestimmt.
Victoria (27:52.259)
Also das ist auch deshalb, wenn man mir das vor zwei Jahren gesagt hätte, hätte gesagt, mein Gott, nein, nicht noch mehr. Und auch so asynchron.
Philipp (27:56.961)
Ja, ich glaube auch, aktuell freue ich mich über Werbeplatzierungen, aber wer weiß ob ich schon keine Lust mehr drauf habe, weil es ist halt auch immer dasselbe. Man muss ja auch bisschen Akquisition betreiben. Dann muss man halt den ganzen bürokratischen Akt dahinter machen. Das muss eingebunden werden, Abstimmung etc. Also viele E-Mails hin und her. ist ja jetzt auch nicht die spannendste Arbeit.
Victoria (28:06.638)
Ja, ich mach zum Beispiel gar keine Werbeplatzierung, genau.
Victoria (28:18.898)
Naja, irgendwann muss man sich Leute hinsetzen, die diese Wiederholungssachen machen, wenn man da Bock drauf hat.
Philipp (28:25.373)
Ja ich hoffe noch auf oben Claw oder so.
Victoria (28:28.114)
Genau, alles in Workflows und Skills übersetzen und dann funktioniert das. Aber ich glaube, was bei dir halt auch spannend ist und das sehe ich bei vielen Leuten, die erst nur mit Werbung anfangen. Also du siehst auch zum Beispiel diese klassischen Influencer-Modelle, du hast Reichweite, du machst Werbung darauf. Du hast ja jetzt sofort schon direkt dein eigenes Produkt hinterher geschoben und ich finde das noch mal eine ganz andere Erfahrung, wenn man weiß, als Alternative zu Werbung könnte ich auch mein eigenes Produkt verkaufen, wo ich die komplette Marge einstreichle.
Philipp (28:31.516)
Genau.
Victoria (28:54.168)
Was ja was ganz anderes ist. Und bei mir ist es zum Beispiel so, ich relativ, also ich mache sehr, sehr, sehr wenig Werbung, außer so affiliate oder so, auch in meinem Newsletter, obwohl ich die relativ teuer verkaufen könnte. Einfach nur, weil ich denke, wenn ich Werbung für meine eigene Produkte mache oder meine eigenen wasseroma Beratungen, Dieter und Produkte, wasseroma, dann nehme ich ja alles mit im Vergleich zur Werbung, wo natürlich nur ein Bruchteil ist. Sonst würde es ja für die keinen Sinn machen, das zu schalten. Und sobald du eigene Sachen hast, wie zum Beispiel diesen Guide oder so, ist es ja total schlau, dass du auch auf deine eigenen Sachen hinweist und du kannst es auch kombinieren. Das ist ja mega gut.
Philipp (29:23.288)
Ich nenne es immer oder es ist ja quasi dieses Flywheel Prinzip, also das tut einfach Inhalte oder was auch immer im einen Fall halt Inhalte, die sich gegenseitig verstärken können. Thema LinkedIn, Newsletter, Reports, selbst der Podcast, wenn auch nur wenige Zuhörer und Zuhörerinnen da sind, aber auch selbst das verstärkt sich halt irgendwo gegenseitig und das merkt man schon ganz gut und habe auch schon eingangs gesagt, ich bin jetzt auch eher nicht so der
Ich bin eher ein risiko-averser Mensch. will halt auch irgendwie, das Wort Säulen ist immer so altbacken, aber das Modell auf unterschiedlichen Säulen stehlen haben und nicht alles auf einer backlichen. Und deswegen finde ich es für mich persönlich auch sehr wichtig, einfach an unterschiedlichen Produkten, sind es ja Produkte, zu arbeiten und zu schauen, wie können die sich gegenseitig verstärken, wie funktionieren die.
Victoria (30:17.698)
Ok, ja krass, das heißt, du hast Großes vor.
Philipp (30:20.524)
Ja, ich sag ja, hab Visionen, ja, das würde ja schon wieder Pläne beinhalten.
Victoria (30:24.403)
Ach so. Okay, aber die große Vision schwebt da oben. Also du musst jetzt... Die Vision schwebt da, jetzt musst du noch die ersten Schritte gehen.
Philipp (30:27.378)
Ich bin ein Tagtreumer, sagen wir es mal so. Ich habe in meinem Handy, ich lese sehr viel, immer wenn ich über tolle Zitate oder generell über tolle Inhalte stolpere, dann speichere ich die in meinem Handy. Und dann tauchen die immer einmal im Jahr auf, so verteilt übers gesamte Jahr. Und ich bin nicht sehr gut darin, mir zu merken, von wem sie sind, aber ich kann mir zumindest die Inhalte ganz gut merken. Und eines dieser Zitate ist so was in etwa wie, also parafforisiert,
Wenn du einen Traum hast oder eine Idee hast oder sowas, dann hab die einfach nur permanent in deinem Kopf. Dann gehst du zu Straße hinaus, zu Tür hinaus und du wirst feststellen, deine Nase trägt dich von ganz alleine dahin, wo du eigentlich hin möchtest. Das ich, das habe ich relativ oft im Kopf, weil so ist es tatsächlich. wenn man irgendwie, also jetzt habe ich gesagt, weil ich schon gerne lese, ich habe auch unter anderem Big Five for Life gelesen und ich habe halt Big Five. Also ich habe wirklich so Ziele.
die jetzt keine Ziele sind, die mal erledigt sind, abhaken dran und dann vorbei, sondern eher Ziele, ich erreichen kann und dann quasi mein Leben lang weiterleben kann. Und das hilft total. Also es hilft mir wirklich total. Und es passiert von ganz alleine. Also es ist jetzt nicht so, als ob ich da irgendwie ein OKR mache und jetzt jährlich dann darauf hinarbeite und gucke, mit welchem Kugelsalz kann ich denn jetzt auf diesen Ziel noch mal ein bisschen was beitragen. Nee, es passiert wirklich von ganz alleine.
Victoria (31:46.131)
Und ich glaube auch, also ist das nicht auch so bisschen was in dieser Richtung, dass wenn man so die, wenn man so das was genau weiß, also wo man hin will, das ist ja auch dieses, was man so manifestieren nennt, glaube ich. Dieses, okay, wie, das überlässt man dann sozusagen dem Universum, wenn man so spirituell angehaucht ist, aber man weiß genau, wo man quasi am Ende sozusagen landen möchte und der Weg dahin, ist man dann so bisschen flexibler. Da kenne ich einige Leute, die danach arbeiten und extremst erfolgreich sind, von daher.
Philipp (32:09.856)
Ja, beziehungsweise ich finde auch fast viel wichtiger eigentlich das Warum. Es gibt ja diesen Golden Circle und das ist ja das Warum in der Mitte. Das glaube ich die beiden nicht verwechseln, das Wie und das Was. Und ich finde halt das Warum genau so und das Warum. ist für mich so, das ist eigentlich so dieses, was mich dann so antreibt oder was wahrscheinlich viele auch irgendwie antraten. Warum mache ich das ja eigentlich? Ich glaube selten gibt es nur ein Warum. glaube häufig sind es eher mehrere. Aber wenn man das für sich so weiß, dann kann ja auch so
Victoria (32:22.34)
Ja, das ist ja diese Start with Y, du dann quasi in der Mitte...
Philipp (32:39.89)
Es gibt ja auch Ikigai, habe ich ehrlichweise auch mal gemacht, wo man so guckt, was das...
Victoria (32:43.5)
Ich merke schon, du bist sehr buch- und persönlichkeitsentwicklungsversiert. Das gefällt doch allen, die hier zuhören.
Philipp (32:47.148)
Ja, ich habe vor vielen Jahren war in einem Tag, wir bei REWE hatten, war Michael Trautmann zu Gast. Ich glaube, der hat SYNC, die Agentur, mitgegründet. Ich hoffe, ich erzähle jetzt nichts Falsches. Jedenfalls ist vor allem bekannt durch oder jetzt bekannt durch den Podcast On the way to New Work.
Victoria (33:04.44)
Man kennt auf jeden Fall den Namen. Ich wüsste jetzt auch nicht.
Philipp (33:10.624)
und der hat damals viel über New Work erzählt. Begriff ist ja leider auch schon ziemlich verbrannt, aber das hat mich schon sehr interessiert. Man lernt eigentlich, wenn man sich damit auseinandersetzt, sehr schnell, dass das mehr ist als einfach nur Home Office, sondern dass das viel auch mit was möchte ich eigentlich im Leben zu tun hat. Und die haben ja auch immer wieder auf, ich sage ja einen Namen,
Friedhof Bergmann, der so bisschen der Begründer von New Work ist, verwiesen und der hat mal, auch da muss ich jetzt wieder paraphrasieren, aber so was gesagt wie, wir haben jetzt die technologischen Möglichkeiten, aus Arbeit etwas zu machen, das uns nicht schwächt, sondern das uns stärkt. Und dieses Zitat ist auch so eins, dass ich permanent eine Kopfhörbe, weil so ist es einfach. So ist es tatsächlich. Ich bin Toolmensch, jetzt kommt KI hinzu. Es gibt auch noch viele Schwächen, aber man merkt halt einfach, und das zeigt sich jetzt, glaube ich, auch in den relativ aktuellen Gründungsdaten.
dass wir erstens sehr viele Gründungen jetzt haben aktuell und ein sehr hoher, ich glaube 70 Prozent davon sind nebenbei. Und natürlich sind davon leider auch sehr viele, die das irgendwie auch müssen, weil sie irgendwie noch nebenbei sich was dazu verdienen müssen, aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Aber ich sehe es zumindest in meinem eigenen Umkreis sehr viele, die gerade nebenbei gründen, weil sie feststellen, ich habe
einen Anspruch auf Teilzeit. Das heißt, ich mache meinen Hauptshop immer noch, so wie ich es auch mache, aber ich kann auch noch was anderes machen. Und das gibt mir vielleicht noch mal ein bisschen mehr. Und das finde ich total schön. Ich habe gerade Kolleginnen und Kollegen, die studieren wieder. Andere machen sind jetzt noch Yoga-Lehrerinnen nebenbei. Ich finde es total schön. Und warum auch nicht? Also ich glaube, da profitieren ja alle von, weil ich habe, selbst wenn es irgendwie auf dem Hauptshop mal ein bisschen anstrengender ist.
dann habe ich plötzlich noch was, was mir im Kopf irgendwie noch die Ruhe gibt. Da läuft es aber zumindest und genauso auch andersrum. Warum alles auf eine Karte setzen? Ich glaube, da gibt es heute wirklich mehr Möglichkeiten als früher.
Victoria (35:03.026)
absolut begrüßenswert finde ich auch, tatsächlich der Schritt von, also viele, ich weiß, dass sehr viele, hier zuhören, die sind Vollzeit drin, super fortgeschritten und so weiter, aber ich weiß auch, dass einige so denken, oh, da wäre ich gerne, also weil wir auch viele Leute schon hier im Podcast haben, die schon viele, viele Jahre dabei sind. Und ich habe immer ganz oft das Gefühl, dass es immer so dieser, dieser, für viele ist es so ein harter Sprung und so ein harter Bruch mit, okay, entweder ich muss halt einen Vollzeitjob machen oder ich springe halt ins kalte Wasser und dieses, das ist ja für die meisten, ich sage jetzt mal zumindest, erwachsenen Leute mit irgendwelchen...
Verantwortlichkeiten ist es ja nicht so, dass man einfach sagen kann, man weiß auch mal, man hat Hauskredit, Kinder und so, tülü. Das kann man machen, wenn man 20 ist und keine Verpflichtungen. Genau, oder man ist nicht der Typ dafür. Egal, ob man Hauskredit hat oder nicht, man muss ja auch der Typ dafür sein, der so bisschen risikok crazy sozusagen ist. Und ich finde das auch total gut, dass das dann so bisschen demokratisiert wird. Zusätzlich zu natürlich der
Philipp (35:33.085)
Ja ey...
Philipp (35:37.513)
Genau. Oder man ist halt auch nicht der Typ so wie ich. Ich bin auch nicht der Typ dafür.
Victoria (35:55.479)
Produktivität, die demnächst mit AI viele, mehr Leute zur Verfügung haben. Also früher musste man ja echt entweder Geld haben oder viel Zeit oder was auch immer. Und heute kann man sich auch viel abnehmen lassen. Ich glaube, dass es viele auch Einstiege in bestimmte Branchen auch erleichtern wird. Neben den ganzen Sachen, die natürlich auch alle passieren, wo Jobs wegfallen, das darf man eigentlich... Das Kurzfristige und das Mittelfristige ist halt immer so zwei verschiedene Sachen. Und da gibt es ja auch ganz viele, die... Also wir brauchen jetzt nicht hier die...
Philipp (36:09.456)
Ja, glaub ich auch.
Ja, ja. Es gibt leider auch schlechte Seiten.
Victoria (36:22.706)
die Ethik von AI und so machen. Aber es ist ja wahrscheinlich wie bei allen Technologien, am Anfang, okay, ganz viele Jobs fallen weg und ganz viele neue Sachen, die halt von denen keiner eine Ahnung hat, dass es sie geben wird, entstehen. Ich habe vor kurzem voll die spannende Story gelesen, wo ich echt dachte, so krass, das ist so weit weg für mich, dass ich noch nie darüber nachgedacht habe. Ich weiß nicht, ob ich da schon mal im Podcastsprache geredet habe, aber es gab anscheinend mal Leute, deren Job war, Eis mit Kutschen oder Wägen durch die Gegend zu fahren, weil Leute hatten noch keine Kühlschränke. Das heißt, man war Eislieferant.
Philipp (36:50.88)
Kühlschränke, Das ist tatsächlich ein Thema, mit dem ich mich auseinander gesessen habe, weil das so einer der großen Revolutionsschritte in der Lebensmittelindustrie war.
Victoria (36:53.45)
Ja, deswegen habe ich crazy stuff, wo ich mir dachte, im Leben wäre mir das ein Sinn gesunken gekommen. Und da müssen ja auch massenweise dann Jobs weggefallen sein, genauso wie die Leute, früher millig ausgetragen haben. Also es gab ja so viele Jobs, die heute für uns extrem weit weg sind oder Leute, die Buchsatz manuell gemacht haben mit so diesen kleinen Buchletterdingern oder was auch immer.
Philipp (37:14.304)
Ey, kannst du dir vorstellen, dass man Menschen ohne E-Mail gearbeitet haben in der Wissensarbeit? Ich weiß gar nicht, wie das funktioniert hat.
Victoria (37:20.156)
Ich stelle mir das so richtig romantisch vor mit so einer Feder und so einem Pergament, wo man dann seinem Schreibtisch sitzt. Und wie man dann seinem Sekretär so diktiert, schreiben Sie dem Herren X zurück. Ich sehe mich da total. Slow Living. Nee, aber ich glaube, das einfach, wir sehen ja jetzt noch nicht, alles quasi, jetzt ist ja gerade der große Trubel und das große Übereinanderwerfen und der große Angststatus in vielen Branchen.
Philipp (37:24.461)
Da gab es aber noch eine Zeit dazwischen zwischen Feder und E-Mail.
Victoria (37:48.848)
Und wenn man dann schon mal zehn Jahre weiter in Zugriff gucken könnte, also ich wäre sehr daran interessiert zu sehen, was da so alles kommt.
Philipp (37:55.537)
Ich bin auch eher AI-Optimist. ist so, gibt es halt auch die andere Seite. Aber jetzt nehmen wir mal dieses Nebenerwerbs-Thema mit. Wo ist das Problem, wenn plötzlich jeder, nicht mehr jeden großen Konzern, halt wahnsinnig viel Kapazitäten einsparen kann durch AI und gleichzeitig Menschen, die dadurch allerdings halt weniger Arbeit haben, vielleicht einfach alle in Teilzeit gehen und nebenbei halt ihr eigenes Ding noch irgendwie machen. Und wenn es halt, ich will keine Ahnung, Gärtnern...
Victoria (38:22.836)
Nice, Dude!
Philipp (38:23.994)
Ne Eisdiele, ja. ich will ja immer jemanden einen Kaffee eröffnen. Dann ist das vielleicht jetzt. brauchen wieder... Ja. Also heute, ich hab ja gesagt, ich mach viele Probefehlungen. Ich schreib auch ein Buch. Natürlich schreib ich auch ein Buch.
Victoria (38:29.412)
Stimmt, so Café ist auch noch so der typische Traum. Café, Blumenladen.
Victoria (38:39.588)
Ich glaube, gibt keinen, diesen Podcast hört, der nicht ein Buch schreibt.
Philipp (38:41.996)
Ja, wahrscheinlich. Und einer meiner Takes ist halt so, früher wollten die Leute alle einen Kaffee oder eröffnen, kam Mhaua mit dem Muzzer, dann wollten alle eine Bar aufmachen und sie Puzzles nennen und dann später, jetzt seit Hülle der Löwen, wurden halt alle einen Food-Startup-Kunden. Also das ist schon, wenn man die Hülle der Löwen guckt, ich schon lange nicht mehr tue, ich kann es mir nicht mehr antun, aber grundsätzlich, ich glaube, es gibt keine Folge, wo nicht mindestens zwei oder drei Food-Startups dabei sind. Das ist definitiv die Branche, die immer am häufigsten vertreten ist.
Victoria (39:09.455)
Ich bin tatsächlich auch, also in Dänemark ist es auch tatsächlich ziemlich krass, was so in dieser Foodbubble abgeht. Ich weiß nicht, ob das bei dir vorkommt, aber da passiert tatsächlich dafür, dass so kleines Land ist, auch immer erstaunlich viel. Und ich lieb...
Philipp (39:19.388)
Ja gut, Dänemark ist natürlich auch gerade so was Gastro-Kultur, ... Nordic Cuisine und so angeht. Ja, aber Nordic Cuisine ist halt deutlich mehr als Noma. Noma ist jetzt kein gutes Beispiel neuerdings. Ja, das ist richtig.
Victoria (39:23.48)
Ja, die hatten ja immer Noma als den Großen, als das große Flaggschiff mit bestes Restaurant. Das ist halt der... Nein, aber das kennen halt alle. Das kennen halt alle. Ja, aber ich glaube, dass da auch... Ich meine, ich sag mal, interessant, bei dir gehen einfach so viele Themen. Also ich glaube, wenn du dir so... Du hast wahrscheinlich auch so Venn-Diagrams und so gezeichnet. Du hast ja dann echt so eine super Überlappung von verschiedenen Faktoren, Themen und Trends, die dir so voll in die Karten spielen für die Zukunft.
Philipp (39:49.126)
Ja, also ich glaube der Content geht mir nicht aus.
Victoria (39:51.683)
Nee, aber auch so vom öffentlichen Interesse her und so ist es ja auch ein guter Zeitpunkt quasi, auch weil einfach dieses Thema Essen, ich meine, du hast ja plakativ auch das Thema longevity, das ist ja ein sehr, sehr, sehr großer Teil davon. Jetzt mal abgesehen von Muskelaufbau und dem Kram.
Philipp (40:05.076)
Also ich würde ganz ehrlich, du hast ja eben gefragt, ich nicht auch in die B2C-Gruppe möchte. Mein großer Traum ist ausgerechnet in einem Magazin und natürlich aus Papier. Also jetzt nicht nur irgendwie in einem PDF-Report oder sowas, sondern aber ich glaube, das geht halt auch vielen so. Aber die Inhalte werden halt da und auch da sind wir wieder beim Thema Flywheel. Es müsste nur anders verpackt werden, also anders formuliert und bisschen andere Inhalte. der Grund, die Grundthematik bleibt ja dieselbe. Wie du gerade sagst, das Wissen, die Möglichkeiten etc. sind ja da.
Na gucken, lasst noch einen.
Victoria (40:34.642)
Ich sag mal, du hast den Grundstein für dein Imperium jetzt auf jeden Fall angelegt.
Philipp (40:40.202)
Ja, in meinem Kopf ist das ein Imperium.
Victoria (40:43.256)
Das ist der erste Schritt, Philipp, das ist erste Schritt. finde das... Das muss man sein, das muss man sein. Ohne Witz, das muss man sein. Ich glaube, ich habe das vor kurzem gelesen, ist so, das was Leute die Sachen gründen, das ist Einzige, dass man immer so leicht über seine Möglichkeiten denkt oder stark über seine Möglichkeiten denkt.
Philipp (40:45.236)
Vielleicht bin ich bisschen groß und wahnsinnig.
Philipp (41:00.992)
Ja, ist so dieses OKR-Prinzip, 80 % Zielerreichung sind eigentlich zielreich. Und in dem Fall sind es dann vielleicht, wenn du groß und wahnsinnig bist, 20 % Zielerreichung.
Victoria (41:08.334)
Wenn du 1 % genau, wenn du 1 % erreicht hast. Ja, ich glaube, das ist cool, weil ich meine, wenn du es dir nicht vorstellst, wie soll es dann, also wie soll es dann passieren?
Philipp (41:15.652)
Ja, und was spricht, also wenn man es gibt ja dieses Denken Sie groß Prinzip, was ja aber eigentlich aus einem weniger schönen Kontext kommt, dass Menschen, also insbesondere im Finanzwesen oder sowas, halt immer mehr und immer schneller und immer härter und so weiter. Das ist jetzt vielleicht eher so das negative Beispiel. Aber Denken Sie groß zeigt ja auch, wo es theoretisch hingehen könnte. Und dann folgt man halt einfach irgendwie diesen Weg, den man sich selber sucht. Und dieser Weg geht, glaube ich, ziemlich wir. Also viele Wege führen nach Rom. Die einen gehen sehr lange. Die anderen gehen vielleicht.
Victoria (41:43.299)
Und zu Fuß.
Philipp (41:44.512)
Ich glaube, ich habe mich schon im Kreis bewegt, links, rechts hier, da, Schleifen gedreht. Dann nimmt man aber auch wiederum sehr viel mit.
Victoria (41:53.899)
Ja, und außerdem ist es ja nicht so, du hast dich ja zwischendurch mal als Tagtraumer bezeichnet, du träumst ja nicht vor dich hin, du schickst ja jede Woche zwei Mails, du hast jetzt deinen eigenen ersten PDF-Guide verkauft, du verkaufst jetzt die Ansagen und so, ja nicht so, dass du da nicht die quasi real world Schritte gehst, sondern du machst ja auch das sehr viel wert, weil die meisten, es gibt nämlich auch die Leute, die haben die Vision, aber die machen nichts damit.
Philipp (42:09.328)
Nee, das ist viel wert. ja, aber dieses, ich gerade noch so... Ja, das stimmt. Ich verliere mich trotzdem ganz gerne in diesen Visionen, aber es macht mir wahnsinnig Spaß. Ich glaube, ich habe schon mindestens mal zwei Wochen dazu geopfert, mir eine B2C-Marke, die ich jetzt hier nicht erzähle, zu gestalten. Und wie könnte das aussehen? dann, ja, gerade Magazin habe ich dann quasi auch schon. Irgendwann habe ich dann Interesse verloren und festgestellt, ich habe jetzt eigentlich gar nicht so die Zeit, jetzt weiter darüber nachzudenken. Aber es macht wahnsinnig Spaß, mich in diesen Träume rein zu verlieren.
Victoria (42:38.04)
Okay, aber dazu muss ich doch ganz kurz sagen, dass es tatsächlich voll gut ist, wenn du sagst, du hast in Anführungszeichen nur zwei Wochen geopfert, hast das ausgearbeitet und dann verworfen. Und dann, was viele andere Leute machen, die fangen damit an, die machen das dann öffentlich, die setzen das in die Welt und so weiter und dann ist zwei Wochen verloren, aber dafür hast du es sauber für dich in deinem Kopf auch abgehakt und hast nicht die ganze Zeit diesen Drang, das zu machen. Das ist eine sehr, sehr, sehr, sehr gut investierte Zeit. Also wirklich, weil stell dir vor, du hättest es quasi öffentlich gemacht, dann würdest du halb in der Luft rumhängen und so.
Dann hättest du noch so ein offenes, so ein offenes halbfertiges Ding da draußen und so. ich sag mal dieses, dass man unter der Hand Sachen testet und dann schnell auch wieder verwerfen kann, ist glaube ich eine mega Stärke.
Philipp (43:05.456)
Ja, stimmt.
Philipp (43:14.917)
Oder ist das ja Stealth Mode?
Victoria (43:16.626)
Stealth Mode, genau. Wobei ich glaube Stealth Mode ist eigentlich für Projekte, bei denen man plant, sie in die Öffentlichkeit zu setzen, wo man sich erstmal so den Anschubsvorteil verpassen kann. Stealth Mode. Ja, ich sehe das immer öfter bei LinkedIn, Leute in Stealth Mode ihre krassen Startups aufbauen und manchmal ist dann auch wieder der Stealth Mode des Startups verschwunden. Aber er klingt halt cool, ne? Ich musste tatsächlich, als ich das vor ein, zwei Jahren zum ersten Mal gesehen habe, musste ich erstmal das Wort Stealth googeln, weil ich das noch nie gehört hatte.
Philipp (43:23.421)
Ja, meines Erachtens ist das das neue Gappi.
Ja.
Philipp (43:35.964)
Genau so ist es.
Ja, das stimmt.
Victoria (43:45.561)
Also es ist quasi, sich jetzt auch hier so blöd fühlt wie ich damals, es ist quasi der Secret Mode, also wenn man das so ganz geheim, der Under- Undercover-Modus sozusagen. Ja, Stealth-Modus aus Neugebje, das ist ein gutes Zitat. können wir... Ich sehe schon, diese Folge wird voller guter Zitate.
Philipp (44:00.769)
Damit werde ich sehr vielen auf die Füße treten wahrscheinlich, aber kann ich mitleben.
Victoria (44:05.33)
Ja, wir sehen schon den Shitstorm. Meldet euch an Podcast. Thank you. Sehr gut. Aber noch mal zurückzukommen aus der visionären Wolkenwelt, zurück zu den nächsten Schritten, du gehen willst, das noch bisschen abzuschließen. Ich weiß, du hast gesagt, du planst nicht, aber du willst ja trotz allem schon die nächsten Schritte jetzt für die, ich sag jetzt mal, aller nächsten Sachen, die du so machen möchtest, geplant haben. Hast du da schon Lust und kannst schon irgendwas bisschen öffentlich erzählen, was als nächstes kommt? Ich meine, du hast schon mal so bisschen deinen...
Philipp (44:12.352)
für die auch okay. Verdient.
Victoria (44:35.156)
Nächstes, deinen nächsten Guide erwähnt. Gibt es sonst noch irgendwas?
Philipp (44:38.976)
Ja, genau, also Guides hatte ich ja schon erwähnt. Da wird es auf jeden Fall weitergehen, weil es auch Spaß macht, die Themen wirklich mal tiefer einzuordnen. Ja, eigentlich möchte ich vor allem einen Teil des Newsletters hinter eine Paywall packen, weil das wurde mir auch schon ganz oft geraten. Man sieht es ja auch bei anderen und gerade diese Einordnungen, die funktionieren da woanders eigentlich ziemlich gut als als Paywall.
Ich versuche mir gerade noch nicht so ein bisschen in Reichweitenaufbau zu verbauen, weil ich stehe da ja schon noch Bubble hin oder her, immer noch am Anfang. Also man sieht ja an anderen einschlägigen Medien ungefähr die Potenziale, die man erreichen kann. Gut, da sind jetzt Unternehmen hinter und so. Die haben natürlich noch bisschen mehr Möglichkeiten. Aber selbst wenn ich das jetzt mal ausklammer, geht da noch ein bisschen. Und ich glaube, aktuell kriegt man schon nochmal deutlich mehr Drive drauf, wenn das wirklich frei verfügbar ist.
Was ich nie machen würde.
Victoria (45:33.304)
Was glaubst du, was glaubst du, ist der Deckel hast du da so, was haben denn so die großen anderen, so in deinem ähnlichen...
Philipp (45:37.341)
Also 10.000 ist auf jeden Fall problemlos möglich, wenn man halt sich jetzt so eine lebenswerte Praxis oder sowas anguckt oder Beconomist, die halt eher auf die pflanzlichen Business Markts sich angucken. Jetzt sind das halt Unternehmen. Das heißt, wenn man das jetzt mal ausklammert, wäre für mich so die 5.000 in dem Setup, das ich heute habe, glaube ich, easy machbar.
Ich habe gerade eben schon gesagt, ist halt dieses Selbstverstärken, ist da eher ein bisschen schwieriger, bei LinkedIn ist das einfacher. Aber es wird halt empfohlen. Ich weiß von vielen, dass es im Unternehmen geteilt wird. Das heißt, ich habe dann eine Subscription, aber der ist ja auch online abrufbar. Das wird dann wiederum geteilt. Daran sieht man dann auch, dass die Impressions in der Regel auch nochmal ein gutes Stück höher sind als die Subscriptions. Deswegen die 5000 kann man, glaube ich, erreichen. Ich glaube, ich werde aber die Paywall schon früher einbauen.
Aber ich will nicht den Content, ich jetzt habe, plötzlich hinter eine Paywall packen, sondern ich will da schon nochmal eine Stufe draufpacken und dann sagen, so, jetzt habe ich aber auch nochmal hier ein bisschen was investiert in Qualität, in Tiefe, was auch immer. Ein paar Sachen habe ich im Kopf, aber ehrlichweise da noch nicht so konkret drüber nachgedacht, dass ich dann auch sagen kann, jetzt kann es das euch, ich weiß, ich finde es sehr schwer, so eine Preiseinschätzung vorzunehmen, aber sagen wir mal, die 20 Euro Monat kann ich, kann man jetzt auch dafür nehmen.
Da fällt natürlich dann auch einfach bisschen was weg.
Victoria (47:03.384)
Wahrscheinlich, wenn das ein B2B-Ding ist, wahrscheinlich sogar locker, weil das ist ja geschäftsrelevant. Das ist nicht ein privates Vergnügen, was sich die Leute kaufen.
Philipp (47:12.422)
Ja, und vor allem, wie ich gerade schon meinte, es wird ein Großteil der Menschen geben, die den Newsletter abonniert haben, die das aus dem Prinzip schon gar nicht machen können, weil sie im Unternehmen halt nicht ihren Vorgesetzten erzählen können, dass sie jetzt für 20 Euro im Monat ein Newsletter abonnieren wollen. Das heißt, da fällt ja von Natur aus schon mal mindestens wahrscheinlich sogar die Hälfte aller Subscriptions weg. Und ja, dann ist es halt die Frage, können oder wollen die Menschen das dann halt noch für sich oder ist es ihnen dann wert oder nicht? Aber ich habe da...
Es war ja auch mit dem Report wollte ich es auch mal ausfassen. Also ich habe da wirklich sehr schwer ein Gefühl für was kann man dafür nehmen. Ich bin dann auch da vielleicht eher vorsichtig, aber ist auch okay. Das ist ja auch wieder die schöne Situation für mich.
Victoria (47:52.403)
Ja, kommt. Ja, und ich glaube, es kommt auch wirklich drauf an, wenn du sagst, es ist natürlich voll anders, wenn du dich jetzt zum Beispiel gezielt an die Gründer von Start-ups oder so was wendest oder halt die Leute mit den Entscheidungen sozusagen. Aber ich glaube, was du auch eben gesagt hast, ich überlege gerade, weil ich habe zwei bezahlte Newsletter abonniert. Ich glaube, die sind beide so 200 Euro im Jahr oder so. Die sind halt businessrelevant und ich habe die ohne mit der Wimpern zu zuckern. Zu zuckern.
Philipp (48:11.419)
Ja, also...
Victoria (48:15.602)
Ohne mit der Wimper zu zucken, habe ich die abonniert, weil die einfach 100 % relevant sind für mich. Und ich glaube, die wäre auch so 200 Euro oder was irgendwie so, vielleicht auch 250, aber irgendwie so im Jahr.
Philipp (48:20.102)
Ja, das ist halt...
Philipp (48:26.104)
Man hat ja auch keine Zeit. Jeder freut sich darüber, dass es diese Medien gibt. Gar nicht mal nur ob jetzt paid oder nicht paid, aber dieses Warum funktioniert mein Newsletter? Das kam ja nicht von ungefähr, sondern man hat ja vor allem an solchen Geschichten wie The Hustle oder Morning Brew einfach gesehen. Dieses Ich nehme Content aus der ganzen Welt zu einem bestimmten Thema und kuratiere das für euch, damit ihr jetzt
in dem Fall trotzdem täglich, aber trotzdem nochmal, da ist es dann halt die ganze Welt täglich. In meinem Fall ist es dann irgendwie eine Bubble quasi einmal wöchentlich, dass das halt sehr angenommen wird. Und man gibt den Leuten ja Zeit und das kann man dann wiederum auf eine gewisse Art Weise monetarisieren. Ist ja ein fairer Deal.
Victoria (49:08.338)
Ja, super, Fira deal. Ich finde, ich finde, das klingt gut. Aber cool, hast du dir so eine Grenze gesetzt, ab wann du, also hast du so eine Subscriberzahl, ab wann du sagst, du setzt die Paywall drauf oder machst du das nach Gefühl, wenn du denkst, so heute ist der Tag gekommen.
Philipp (49:22.112)
Nee, eher nach Gefühl, aber auch nach dem, was ich dann halt nochmal oben drauflege, dass ich halt sage, jetzt ist die Qualität auch gewachsen und das ist bei mir halt auch leider ein großes Thema, wie ich auch die Zeit dafür finde. Weil dann müsste ich halt noch mal bisschen mehr Zeit investieren, nicht nur einmalig, das überhaupt erst mal auszuarbeiten, sondern dann natürlich auch in der Woche. Ich arbeite zwar Teilzeit, aber ehrlicherweise arbeite ich Teilzeit, weil ich mich sonst meinen Sohn kümmere. Das heißt, da geht nicht viel mehr Zeit für meinen Zeithustel drauf.
Das heißt, ich habe fast einen Vollzeitjob. Ich habe ein Kind, um das ich mich kümmere. Ich bin eher der Hausmann. Das heißt, ich mache sehr viel Haushalt, weil ich es einfach gerne sauber und ordentlich mag. Und der Rest geht dann irgendwie noch für das Thema Sweeter drauf. Ja, das mache ich zum Glück. Also ich achte schon sehr auf mich und ich gucke auch abends auf den Sofa Fernsehen, weil ich
Victoria (50:05.496)
Und irgendwann solltest du halt auch noch schlafen.
Victoria (50:11.086)
Longevity.
Philipp (50:13.084)
auch manchmal einfach nicht mehr kann und ich brauche keinen Deep Dive schreiben, wenn ich komplett durch bin, weil dann würde ich wahrscheinlich wieder 20 Subscriptions verlieren in meinem nächsten Newsletter, weil die denken, was hat der Idiot da geschrieben. Also das funktioniert auch alles nicht. Aber deswegen, das ist immer so eine Waage zwischen wie ist die Reichweite, was habe ich für Ideen und wie viel Zeit habe ich irgendwie für das Thema gefunden.
Victoria (50:34.13)
Ich glaube, Zeit ist bei allen das Problem, egal ob man Vollzeit, Teilzeit oder man bräuchte wahrscheinlich so 20 Menschenleben, alles zu machen, was man so gerne.
Philipp (50:40.192)
Ja, also ich habe jetzt nochmal sehr viel, ich lese sie gerne. Ich habe das Buch 4000 Wochen gelesen. Ein sehr gutes Buch darüber, warum Zeitmanagement eigentlich eine große Lüge ist. So ist es. Ja, wirklich. Aber ich fand den Inhalt, es hat mir wirklich nochmal viel gebracht. Ich bin halt, ich habe gesagt, ich bin tunmengisch und ich habe auch wirklich, du gerade gesagt, ich habe wahrscheinlich so ein Wenn Diagramm. Ja, ich habe alles aufgezeichnet. alles, ich habe versucht zu optimieren hier und da.
Victoria (50:50.04)
Ich liebe das deutsche Cover mit den Bananen, die dann so verrotten. so, mein Gott.
Philipp (51:06.144)
währenddessen schon bisschen gemerkt und ich habe jetzt auch noch mal nach dem Buch verstanden. Dieses ganze Optimieren, also erstens kostet dieses Optimieren wahnsinnig viel Zeit, also genau das, was es eigentlich nicht machen soll, setzt sich dann vielleicht maximal die Waage. Und dieses ich gewinne mehr Zeit für Themen ist halt auch eine Selbstlüge, weil man dazu neigt, diese Zeit, die man dann plötzlich gewonnen hat, wieder mit anderen Kram zu füllen. Sei es was Unnötiges wie ich hänge jetzt irgendwie zwei Stunden auf Instagram.
Oder von mir aus was Produktives, was dann aber halt auch einfach wieder Zeit kostet. Und deswegen habe ich versucht, jetzt einfach zu lernen für mich. Ich gucke, wie ich mich gerade fühle, wie ich gerade Lust habe. Und gerade an den Themen, die jetzt nicht daily business sind, die Newsletter, die immer kommen, da kann ich dann einfach mal schauen, wie fühle ich mich heute? Habe ich ja heute Bock, am Buch zu schreiben? Habe ich heute Bock, irgendwie einen Report zu machen? Habe ich heute Bock, vielleicht an meinem Geschäftsmittel zu arbeiten? Und das klappt deutlich besser. Da bin ich viel effizienter mit.
Victoria (51:58.899)
Und ich sag mal, wenn man so ein Imperium aufbaut, Rom ist ja auch nicht an einem Tag gebaut, du musst ja auch die Puste behalten für die nächsten 20 Jahre, in denen du dieses riesengroße Imperium aufbaust. Von daher ist es wahrscheinlich ein sehr gesunder Ansatz, das so zu machen.
Philipp (52:11.008)
Imperium lässt mich jetzt auch nicht mehr los.
Victoria (52:14.098)
Du lachst, aber man muss ja... Ich habe jetzt demnächst eine Folge in meinem Podcast, die habe ich Dekadendopamin genannt. Und das trifft, glaube ich, weil man muss ja den Drive behalten können, über richtig, richtig lange Zeit. Weil so kurz mal was schnell machen und dann quasi die Lust verlieren kann ja jeder.
Philipp (52:33.1)
Deswegen ja das Warum, immer so wichtig ist. Aber ich überlege jetzt gerade, ich mich, ich nenne mich auf LinkedIn ja ganz gerne der Food Economy Geek, ob ich mich jetzt von Food Economy Geek zu Food Economy Imperator weiterentwicke.
Victoria (52:43.89)
Musst du selber wissen, ob das für deine Zielgruppe zielführend ist? I don't know.
Philipp (52:46.4)
Kommt glaube ich nicht so gut an.
Victoria (52:50.002)
Der Imperator. Okay, ich glaube, mit diesen Worten ist das noch die perfekten Schlussworte des Imperators hier. Ich finde das super. Und gibt es noch irgendwas? Ich meine, wir werden natürlich alles in die Shownotes setzen. Ich glaube, natürlich sämtliche Buchtipps, ihr gedroppt habt, das lieben unsere Hörer immer, wenn ich buche. Ich mache immer so regelmäßig Buchfolgen. Ich mache Buchfolgen die ganze Zeit zu Büchern, ich gut finde. Die laufen immer super. Also wir setzen sie alle in die Shownotes. Natürlich den Link zu deinem Podcast, den Link zu deinem Report. Habe ich noch irgendwas vergessen? Ja, die Newsletter natürlich.
Philipp (53:04.0)
Nehm ich übrigens auch mal gerne.
Philipp (53:18.234)
Der wäre gut. Folgt mir auf LinkedIn.
Victoria (53:19.544)
Richtig, der kommt dann Platz eins. Genau, folgt Philipp auf LinkedIn. Und ansonsten würde ich sagen, wenn wir irgendwas vergessen haben, dann kommt das noch hinterher. Also ihr werdet eine Riesenliste an Show Notes finden, liebe Leute. Und das Imperium wird wachsen.
Philipp (53:33.072)
Gott.
Victoria (53:34.61)
Sweet Joe, ihr habt sie gehört, Leute. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel, Erfolg. Ich werde das weiterhin beobachten. Ich bin natürlich auch Abonnent und gucke mir das alles an. Und ich kriege immer Hunger, wenn ich die lese. daher nicht auf leeren Magen lesen, Leute.
Philipp (53:46.125)
demnächst noch mehr. ist auch gut. Kommt immer sonntagsmorgen, ist gut zum Frühstück.
Victoria (53:51.147)
Ja, voll perfekt. Cool. Vielen, Dank, Philipp. Und wie gesagt, viel, Erfolg. Und ich bin gespannt, was ihr nächsten Jahr bei dir tut. Ciao, ciao.
Philipp (53:57.248)
Danke, dass ich hier sein durfte.
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