Oops, she did it again!
Erst eine erfolgreiche Recruiting-Agentur aufbauen, dann ein Tech-Startup gründen, einen Exit hinlegen und anschließend wieder zurück ins Agentur-Business? 😎
Genau diesen Weg ist Viktoria Lindner gegangen! Nach ihrer ersten Recruiting-Agentur gründete sie das Tech-Startup Bloom, baute es über mehrere Jahre auf und verkaufte es schließlich.
Und jetzt? Geht's zurück ins Agentur-Business! 🚀
Mit ihrer neuen Agentur Storytellarr setzt Viktoria auf KI-Agenten, kleine Teams und eine ziemlich spannende Strategie: B2B-Influencer-Marketing über LinkedIn.
Denn während viele noch darüber diskutieren, ob LinkedIn nicht längst überlaufen ist, sieht sie dort riesige Chancen. Vor allem für Experten und Micro-Influencer, die vielleicht gar nicht wissen, wie wertvoll ihre eigene Reichweite für Unternehmen sein kann.
In der neuen Folge verrät Viktoria, warum KI das klassische Agenturmodell gerade komplett verändert, warum Unternehmen zunehmend auf B2B-Creators setzen und wie sich organischer Content gezielt für erfolgreiche Werbekampagnen nutzen lässt.🎧
Mehr zu Viktoria findest du hier:
Folge 0155: Millionen-Business & Inhouse Creator statt Papafluencer 🚀 (mit Timo Heinz)
Folge 0237: Wie sehr muss ich auf LinkedIn "netzwerken", Robert Heineke?
Hör dir das Interview mit Viktoria jetzt in Folge #0313 des Creatorway-Podcasts an:
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Uneditiertes Transkript zur Folge:
Victoria (00:01.4)
Bevor wir den echten Content starten, muss ich dir zu deinem Vornamen gratulieren. Du heißt auch Victoria. Du bist die erste andere Victoria, die ich interviewe. Herzlichen Glückwunsch.
Viki (00:06.539)
Ja.
Viki (00:11.406)
Danke, danke. Also ich glaube, unsere Eltern haben sich ganz viel Mühe gegeben bei der Vornahmauswahl.
Victoria (00:17.052)
Weißt du auch so lustig ist? Tatsächlich, nachdem wir unsere Verabredung für diesen Podcast hier hatten, sehe ich Berlin in überall Victorias. Es ist als hätte da irgend so ein Algorithmus gesehen, so okay, sie möchte anscheinend mit anderen Leuten reden, die Victoria heißen. Jetzt sehe ich überall welche. Ich weiß nicht, ob das irgendwie so dieses, nennt man das, diese Wahrnehmung ist, die sich verändert hat. Naja, aber du bist ja von den meisten Wiki genannt, deswegen, was ist denn
Viki (00:28.947)
Das wird übergehend,
Viki (00:36.334)
Witzig, ja.
Victoria (00:41.452)
Die Rolle von Victoria Wikilindner im Internet. Und was machst du so? Weil wir werden ja die ganze Story aufdröseln, auch wie du so heute zu dem gekommen bist, was du jetzt machst. Aber ich glaube, dass davor ist mindestens genauso spannend.
Viki (00:52.518)
Ja, ja, ja, Boah, die Rolle von mir, wenn man mal ganz zurückgeht, im Internet hat ganz anders angefangen und auch relativ früh angefangen mit 14. Ich hab nämlich irgendwann mal angefangen, mich bei einer Modelagentur damals zu bewerben. Wurde auch aufgenommen und hab dann angefangen, ja, professionell zu modellen. Hab zu einer Zeit meinen Instagram-Account damals aufgebaut, wo einfach noch niemand Instagram überhaupt so richtig kannte.
Mich fragen nämlich auch Leute immer so, warum hast du denn so viele Follower auf Instagram? Du machst doch da eigentlich gar nichts. Dann sag ich mal so, ja, das ist noch so Legacy von damals. So so meine ganzen Modelfollower von früher. Genau, so hat es eigentlich angefangen. Hab damals das erste Mal das Internet betreten als Modelfigur. dann aber damals ins Studium reingegangen, hab parallel studiert, Psychologie und hab dann mit 25 ein Praktikum gemacht im Start-up-Bereich.
im Personalabteilung in einer Firma, heißt Foodspring. kennen die einen oder anderen das noch. Das war damals eine mega coole Nahrungsergänzungsmarke, die gerade frisch in den Markt kam. Da war so Start-up-Vibes gerade so ganz frisch noch irgendwie in Berlin. Das war so 2015, glaube ich. Und das war richtig cool. Ich habe es geliebt und habe danach auch so bisschen meine Ambition, Therapeutin zu werden, über den Haufen geworfen. Da dachte ich mir nur so, ne, was kostet die Welt? Ich gehe in Start-up. Ich habe richtig Lust irgendwas im Personalbereich.
Victoria (02:10.306)
Ja mann, Weltherrschaft!
Viki (02:12.538)
im Start-up zu machen, ist ja viel cooler. Die haben Kickertische und die haben Proteinshakes in der Küche. Wie geil ist das denn bitte? Also es war wirklich so.
Victoria (02:20.508)
musst gerade so grinsen, weil ich hab 2015 auch angefangen in einem Start-up-Kub Magen zu arbeiten. Das war genau gleich. die hatten auch... Nein, die hatten eine Tischtennisplatte.
Viki (02:23.405)
Ja.
Viki (02:26.785)
Ja, ja. Und ich hab gesagt, das ist genau das, wo ich mich drin sehe und da will ich arbeiten und viel coolere Leute als irgendwie jetzt in so einer verstaubten Klinik. Genau, und hab damit dann auch so bisschen meinen Weg in diese Welt reingefunden. Hab danach in einer Beratung angefangen, die sich auch auf Start-ups fokussiert hatte und hab dann 2018 meine erste Firma gegründet, damals eine Recruiting Agentur.
Ich habe die vier Jahre lang gemacht, auch ziemlich erfolgreich, also auch Fokus auf vor allem so Tech Recruiting für Tech-Unternehmen in der Start-up-Szene, hauptsächlich auch in Berlin. wie es dann aber auch öfter mal so ist, dann ging gerade so diese ganze Venture Capital Welt irgendwie los, dass 2020, 2021 es mit einem total hip war, Fundraising zu bekommen und irgendwie ein cooles VC-Team mit aufzubauen und VCs zu haben.
Und the grass is always greener on the other side, würde ich sagen. Dann stand ich da mit meiner kleinen Agentur und dachte mir nur so, boah, jetzt mal so paar Millionen Euro raisen und mal so eine richtig coole Tech-Firma aufbauen. Das ist bestimmt viel geiler. Und habe mich dann tatsächlich entschieden, alte Firma hinter mir zu lassen. Beziehungsweise habe eine andere Geschäftsführerin eingestellt in die Firma und habe mich entschieden, nochmal neu zu gründen im Tech-Bereich. Und habe meine Firma Bloom gegründet mit meiner Co-Founderin Leonie damals.
Und wir haben quasi eine HR-Software-Plattform für den ganzen Bereich, so Arbeitsschutz und Arbeitssicherheitsmanagement aufgebaut. Genau, hab das Ganze wieder fast fünf Jahre gemacht und hab die Firma dann Mitte letzten Jahres verkauft an Private Equity. Firma, die Asibagruppe. genau, das ist so in den letzten Jahren bei mir mal in der Nutshell gewesen. Also verschiedene Verstattungen. Der Berliner Traum, gell? Ja.
Victoria (04:06.084)
Das ist der Berliner Traum, der Berliner Traum. Erstmal ein Exit hingelegt. Voll gut. Ich find's auch so lustig, wie du dich dann hast influenzeln lassen von den Gesamt-Vibes der Stadt, was so wirklich eigentlich so dem folgt, was halt gerade cool war. Vor allem, weil...
Viki (04:19.085)
Heute sieht man natürlich alles immer anders. Heute sehe ich, denke ich mir wieder nur so, nee, so Bootstrapping ist schon das wahre und viel cooler, wenn du nicht irgendwie investorenabhängig bist und so weiter. man macht ja immer alles seine Learnings und man ist immer schlauer im Nachhinein.
Victoria (04:30.232)
Ja, ja, und es ist auch tatsächlich, ich glaube, man muss auch echt alles auch erstmal so gefühlt und durchgegangen sein, bevor man also immer, ich hatte mal einen Gast im Podcast, hat immer gesagt, wie viel wir weiter dazu gehabt haben, befreit von haben müssen, irgendwie so, dass wenn man alles schon mal gesehen hat, dann kann man so sagen, ja, ja, so grün ist das Gras, außerdem ist
Viki (04:46.733)
Ja, ist 100 % genau so. Und du kannst auch von den Erfahrungen von anderen wirst du es auch in der Regel nicht lernen. Du musst den Schmerz einmal selber fühlen. Ja. Genau. Genau so.
Victoria (04:53.02)
Nee, das ist es ja. Die Leute können dir ja auch sagen, so, mhm, und du so, ja, ja, ja, Das ist es halt wirklich. Das heißt, du bist jetzt alles einmal durchlaufen. Aber das Coole ist ja auch, dass du jetzt quasi auch die Vibes der aktuellen Zeit aufnimmst und wieder weitermachst. Das heißt, du hast das, warte mal, sind jetzt im Herbst 2026, du hast das im Mitte 2025 quasi verkauft. Ja, und dann hast du erst mal getillt.
Viki (05:03.021)
Verleumdase.
Viki (05:15.855)
Genau, richtig. Sommer, ja, 25.
Nee, dann hab ich, wir wurden mitgekauft, also wir wurden ja übernommen komplett als Firma und war da jetzt sozusagen ein Jahr tätig in der Firma. Du hast ja in der Regel noch sogenannte Urnautklauseln, also du wirst quasi eingestellt, damit du da noch eine Weile weiterführst. Die müssen ja die Firma noch übernehmen, müssen ja noch, darfst du sozusagen nicht am Tag eins einfach aufhören und gehen. Und ich war jetzt noch ein Jahr tätig in der Firma und bin jetzt raus.
Victoria (05:46.076)
ok krass, weil die meisten Leute die ich kenne haben so 3 Jahre oder so Earnout.
Viki (05:50.121)
Ja, hatte ich auch, aber wurde verkürzt, würde ich mal so behaupten. wir haben uns dann früher getrennt. Ist ja öfter so, dass da irgendwie auch die Kulturen auf der anderen Seite Genau. Richtig.
Victoria (05:57.159)
Okay, cool. das heißt, ach so, ja, ja, das ist ja quasi dann einfach mit Abstufung, dass man dann quasi überlegen kann, wie lange man das machen will. Ich hab auch schon von Leuten gehört, die hatten fünf oder sieben Jahre, da dachte ich so, das ist eigentlich ganz schön lang, wenn man eigentlich da raus wollte sozusagen. Aber es ist klar, dass die immer wollen, dass es nicht so ein harter Cut ist, dass man da quasi dann rausspringt. Okay, cool. Aber jetzt natürlich hier, die große Spannung. Was machst du jetzt?
Viki (06:09.294)
Ja, das ist ...
Viki (06:20.142)
Ja, was mache ich jetzt? Genau, also jetzt gerade vor ein paar Tagen live gekommen, habe mich tatsächlich witzigerweise wieder entschieden, nochmal in dieses Agency-Game zurückzugehen, Agentur. Wobei ich noch weiß, talking to my past Wiki, wie ich es verflucht habe, Agentur im Jahre 2018 oder 2019 und ich habe gedacht, nee, bloß nie wieder Agentur und ja, People-Business und nicht skalierbar und kein recurring revenue und was auch immer.
Victoria (06:41.468)
Voll anstrengend.
Viki (06:48.34)
muss ich sagen, gerade durch diese KI-Wende hat sich das Agenturbild für mich wieder krass verändert. muss sagen, Agentur ist für mich wieder extrem interessant geworden, weil du einfach inzwischen nicht mehr nur über People skalierst, sondern eben auch wirklich über KI-Agenten. Du kannst so viel automatisieren, was damals einfach nur Traum gewesen wäre, sowas zu haben. Du kannst viel, viel effizientere Agenturen aufbauen, wesentlich weniger Overhead-Kosten, viel, viel höhere Marge letzten Endes auch in der Agentur aufbauen.
Das habe ich mir auch so bisschen als Challenge angenommen. Also der Traum eines jeden Gründers, der schon mal irgendwie gar nicht mal eine größere Firma geführt hat, ja immer so dieses am besten irgendwie Dreimann-Business und trotzdem irgendwie 100 Millionen Euro Umsatz machen. Das ist ja so gerade so der Silicon Valley Traum geführt. Ja, ja, ja. Unicorn. Mit einer Person, genau, natürlich. Ich kann diesen Wunsch.
Victoria (07:32.646)
Ich wollte schon sagen, die ganzen Big CEOs sagen doch so, wann kommt die erste Billion Company mit einer Person und so. Das wirst du, Vicky, das wirst du.
Viki (07:44.687)
Let's see, let's see. Nee, bin... Also, ganz realistisch muss auch sagen, die letzten Jahre waren auch jetzt nicht unstressig, ja, so dass ich auch an einem Punkt bin, wo ich schon auch schaue, dass ich mir ein Modell baue und eine Firma baue, die jetzt vielleicht nicht unbedingt krass wachsen muss und riesig werden muss, sondern einfach auch so bisschen...
Victoria (07:52.7)
Ist das so?
Viki (08:04.21)
in mein Leben passt. bin auch Mama geworden vor einigen Monaten. Dementsprechend, ändern sich Prioritäten sowieso so ein bisschen. Da ist es eben nicht mehr die 70-Stunden-Woche, die das Allerwichtigste ist, sondern man will irgendwie ein Modell schaffen, wo man auch Zeit hat mit seinem Kind irgendwie und wo man einfach wieder flexibler ist. Weil darf man auch nicht vergessen, auch wenn man quasi Inhaber einer Firma ist, gerade mit Venture-Capita finanziert, bedeutet das nicht automatisch, dass man frei ist, sondern man ist einfach nur eine bessere Angestellte, wenn man es so will. Man ist ja trotzdem...
Du hast Shareholder, du musst einfach trotzdem sehr vielen Menschen das Recht machen und dementsprechend auch wieder nicht ganz frei und doch irgendwo fremd gesteuert. Und das war schon so eine Entscheidung, ich für mich jetzt bewusst getroffen habe, dass ich mir so ein System bauen will. Ich liebe es, unternehmerisch zu arbeiten. Ich liebe es, was aufzubauen, gerade so von 0 auf 1. Das ist genau mein Ding, aus dem Nichts, so grüne Wiese, irgendwas zu schaffen und zu kreieren. Und genau das will ich jetzt auch eigentlich mit der neuen Brand, die Storyteller heißt.
eigentlich machen, eine kleine Agentur und hauptsächlich in dem Bereich, in dem ich in letzten Jahren viel Kompetenz aufgebaut habe, glaube ich, nämlich in dem Bereich Go-to-Market für B2B-Tech-Unternehmen. Genau, und das ist das, was jetzt als nächstes kommt.
Victoria (09:15.26)
Voll cool. Und du bist ja sowieso relativ viel, wie du mir erzählst, auch über LinkedIn gewachsen für quasi deine Firma, eure Firma. Das heißt, du hast, ich kann ja mal verlesen, stand heute 30.149 Follower auf LinkedIn. Das ist schon im deutschsprachigen B2B-Raum ziemlich viel. Und das heißt, du bist ja dann auch so bisschen so LinkedIn-Influencer geworden, slash bist du es jetzt immer noch oder baust es auch noch aus.
ist dann so der Fokus auf LinkedIn, bzw. ich muss es mal ganz kurz hier verlesen, Storyteller mit ARR am Ende, also so richtig cooles Wortspiel mit Annual Recurring Revenue, finde ich mega. Verlinken wir natürlich auch in den Show-Notes, wenn jemand denkt, wie schreibt man das und so, check ich nicht, setzen wir einfach unter die Folge, dann könnt ihr euch das angucken. Ist das LinkedIn-lastig oder was ist da genau der Plan und woher kommt das auch aus deiner eigenen persönlichen Erfahrung?
Viki (09:42.606)
Ja.
Viki (10:09.384)
Ja, also es ist LinkedIn-lastig, ja, auf jeden Fall. Ich muss dazu vielleicht ein bisschen ausholen, wenn man jetzt, sag ich mal, so klassische LinkedIn-Influencer sieht, dann gibt es ja ganz, ganz viele, die auf gewisse Art und Weise nur LinkedIn-Influencer sind und sich beispielsweise aus einer Selbstständigkeit heraus das aufgebaut haben.
Ich bin, glaube ich, ein anderer Weg. Ich bin eine Unternehmerin, die dann LinkedIn-Influencerin dadurch geworden ist. Also ich habe sozusagen diesen Kanal nicht aufgebaut, weil ich LinkedIn-Influencerin werden wollte, sondern weil ich für meine Firma und für mein Produkt damals, mein Tech-Produkt einen Go-to-Market-Kanal aufgebaut habe über meine Personal Brand. Also ich war sozusagen erst Unternehmerin im Tech-Bereich und bin dann quasi LinkedIn-Influencerin geworden und nicht erst Personal Brand und dann habe ich was gegründet. Es gibt ja immer so diese beiden Wege gerade so gefühlt.
Genau, und das ist, glaube ich, ein bisschen anders, weil ich jetzt auch eben meine Personal Brand mit dem Hauptziel damals aufgebaut habe, wirklich Sichtbarkeit für meine Firma und den Painpoint meiner Kunden, das Problem, was wir unsere Kunden damals gelöst haben, aufzubauen. Und habe so eigentlich gelernt, was für ein unfassbar powerful Kanal dieses Thema ist.
People-led-Content, so würde ich es jetzt mal nennen, im B2B-Bereich sein kann. Gerade auch im B2B-Tech-Bereich. ich würde gar nicht sagen, es ist LinkedIn, weil LinkedIn nur mal das Business-Netzwerk überhaupt für B2B-Entscheider ist. Ich würde das Ganze aber tatsächlich auch ausweiten und sagen, YouTube ist auch ein super Kanal für B2B. Und muss sagen, auch Podcasts, also Longform-Sachen, wo Longform-Videos, Longform-Content überhaupt kommt, kommt immer mehr.
kommt auch immer mehr Relevanz im B2B-Einkaufsprozess oder im B2B-Kunden-Einkaufsprozess. Und was ich einfach superdolber merke, ist, dass dieses klassische Playbook, wie wir es so im Consumer-Bereich haben, also Instagram, gibt es ja Influencer-Marketing schon immer, oder was heißt immer, aber schon sehr lange, User-generated-Content, TikTok ohne das geht eigentlich gar nicht. Und auch irgendwie Instagram ohne das geht gar nicht.
Victoria (12:05.884)
Mmh.
Viki (12:12.372)
Und genau dieses Playbook fängt der B2B-Bereich gerade an, auch irgendwie zu übernehmen und auch immer mehr zu adaptieren in ihrem Bereich. Weil sie eben auch merken, die klassischen Go-to-Market-Taktiken wie Cold Calling, Webinar Funnel, Newsletter, konvertiert einfach nicht mehr so gut. Cold Outbound Messaging und so weiter. Die müssen sich auch neue Kanäle überlegen, wie sie halt an Kunden kommen. Weil wir sind nun mal gerade durch KI in so einer Attention Economy gelandet.
wo es einfach wirklich darum geht, wer schafft es überhaupt noch Aufmerksamkeit auf sein Produkt zu bekommen.
Victoria (12:46.14)
Ja vor allem weil halt wirklich, also ich glaube, dass der Wert von so echten Personen nochmal, also es gibt ja auch schon die ganzen KI-Fluencer quasi, die es nicht echt gibt, aber ich habe auch inzwischen mit einigen Leuten geredet und gesagt, endlich war so ein echter Mensch mit dem man reden kann und man weiß gar nicht mehr was echt ist und so. sag ich auch immer, ihr wisst ja auch nicht, ob ich echt bin. Aber noch sitze ich hier persönlich, irgendwann schicke ich dann mein Avatar ins Interview. Aber ich finde das richtig cool und das heißt Agentur, ist sehr, sehr
Viki (12:52.558)
Ja.
Viki (13:00.142)
Das ist total... ...nihaja.
Ja, ja.
Viki (13:13.774)
Ja.
Victoria (13:15.996)
dass du das auch sagst, weil genau wie du gesagt hast, bis vor fünf Jahren oder so war das so auch gerade in diesen Founder Bubbles. Also ich bin jetzt schon ein bisschen länger aus diesen quasi klassischen Start-up Bubbles, mehrere aus. Ich habe zwar noch sehr viele Freunde dort, aber bin jetzt natürlich durch meine Arbeit auch viel in dieser Lifestyle Business Bubble. Also Leute, halt ein Business bauen, einfach nur Cash sich aufs Konto zu überweisen, was halt so bisschen Freiheit uns ermöglicht. Was ja immer so ein bisschen auch belächelt wird, teilweise von den in Anführungszeichen richtigen Gründern.
Viki (13:36.046)
Ja.
Victoria (13:43.734)
Und deswegen find ich's total cool, du jetzt sagst, hier Agenturleute. Man, also... Ist zwar jetzt nicht, wie nennt man das, exponentiell skalierbar, aber vielleicht halt eben doch mit diesen KI Sachen, deswegen...
Viki (13:54.539)
Ich glaube durch KI heutzutage tatsächlich doch. Ich glaube der Service hat sich auch geändert. ist eben nicht mehr bei mir auf jeden Fall nicht diese klassische Beratung, sondern es gibt wirklich ein richtiges Playbook, was wir aufbauen bei dem Kunden. Ich bringe meine eigenen KI-Agenten mit. Also auch der Service ist KI-influenzt, wenn man es so will, die der Kunde bekommt bei uns. Also er bekommt eigene programmierte KI-Agenten von uns,
sozusagen mit Unterstützungen auf dem Projekt und gewisse Aufgaben für ihn mit erledigen. Er bekommt Skills, die wir selbst erstellt haben, die hilfreich sind. bekommt super viel Zugang zu letzten Endes Templates, Knowledge Sachen. Es ist eben nicht einfach nur dieses, wir sitzen da so bisschen in Calls und alle reden ganz nett und zum Schluss passiert nichts. Das hat sich sehr stark geändert.
Victoria (14:35.708)
Da fühlen sich jetzt ein paar Agenturen angegriffen, persönlich von der Wiki. Das kannst du so nicht sagen. Wir sitzen alle nur in Calls und Labern. Nee, aber stimmt ja. Und außerdem, natürlich auch gerade bei diesen, also ich habe selber auch, ich bin ja auch so bisschen B2B-Fluencer sehr lange im Website-Bereich so gewesen. Da ist auch einfach, ich habe immer, weil ich aus der Welt komme, wo ich zuerst meine persönlichen eigenen Produkte sehr viel angeboten habe und dann quasi Sponsoring dazu gemacht habe. Ich war dann auch immer so, boah, was das alles für Prozesse sind. Und dann kommt hier ein Vertrag und dann muss man da die Details abstimmen.
Viki (14:39.982)
...
Victoria (15:05.602)
und dann dies und dann müssen die Creatives noch abgestimmt werden. Und ich am Ende immer so, in der Zeit hätte ich schon irgendwie fünf Produkte selber gemacht. Das heißt, wenn es da was gibt, was das vieles, also was das vereinfacht und diese ganzen Sachen irgendwie einem aus der Hand nimmt, glaube ich, auch allein für viele, ich sage jetzt mal, Anbieter, also für B2B-Creator-Menschen viel interessanter, weil ich immer das Gefühl habe so, da ist ganz viel mit dabei. Da gibt es auch dieses Buch Sponsor Magnet, was ich auch schon ein paar Mal empfohlen habe, was das so bisschen erklärt mit den
Viki (15:29.678)
Ist los?
Victoria (15:32.866)
wie man das macht und so. Aber wenn da die Hälfte wegfällt an diesem ganzen Admin-Zeug, dann glaube ich, wird das auch für die, ich sag jetzt mal für die Creator-Seite viel spannender oder auch für eben Business-Menschen, die vielleicht noch gar nicht für andere Werbung machen. Weil auch bei mir war es so, ich habe dann irgendwann sehr mit Sponsoring zurückgesteckt, weil ich gedacht habe, boah, der Aufwand. und dieses ganze Admin-Zeug, die Sachen selber fand ich mega cool, auch den Content für die zu machen und die ganzen, ich habe auch so Online-Konferenzen und alles gemacht. Aber mich hat wirklich abgeschreckt, wie viel
Viki (15:35.758)
Ja. Ja. Ja. Ja.
Viki (15:47.63)
Mhm. Ja.
Viki (15:53.646)
Ja.
Victoria (16:01.17)
Ratten-Schwanz an Edmund Auer dahinter gesteckt hat.
Viki (16:03.822)
Wieder Freigabeprozesse und so weiter. Jaja, auf jeden Fall.
Victoria (16:06.585)
Genau, und auch schwierig, auch zu sourcen, weil du musst ja am Ende des Tages selber trotz allem damit den Leuten den richtigen Weg finden, weil ich glaube, Management ist dann auch erst auf einer bestimmten Stufe sinnvoll. Aber wie ist es das denn dann bei euch? Was ist dann konkret? Also kauft man, du hast ja gesagt, mit diesen KI Sachen, kauft man sich dann nur diese Templates oder habt ihr auch wirklich so die Kontakte und sagt so, hey, hier, wir machen eine komplette Kampagne von A bis Z, wir suchen die Leute raus und so weiter?
Viki (16:15.886)
Ja, ja, ist richtig.
Viki (16:31.27)
Genau, also vielleicht das zuerst sagen, wir sind ganz klassisch auf der Brandseite. Also wir sind nicht auf der Creatorseite. Wir sind jetzt keine Creator-Management-Agentur, sondern wir sind ganz klassisch auf der Brandseite und kümmern uns vor allem alles aus Brandsicht sozusagen. Und das Playbook, was wir eigentlich anbieten, und es ist wirklich ein Playbook, weil es sozusagen End-to-End zusammenhängt, nur dann führt es auch wirklich zu Sales-Pipeline und zu wirklich qualifizierten Leads und eben nicht einfach nur so bisschen Aufmerksamkeit und bisschen so Marketing-Vanity-KPI. Darum geht es mir nicht.
ist wirklich immer so dreistufig. Es fängt an mit sehr, sehr strategischen Content-Kohorten, die wöchentlich quasi organisch gepostet werden. Das können sowohl entweder Content sein, der von internen Personal Brands kommt. ich bin da auch...
mit meinem Team dabei, den Unternehmen zu enablen, dass sie internes Personal Branding aufbauen. Also beispielsweise über das CEO-Profil oder über irgendwelche Executive-Profile innerhalb der Firma. Ich bezeichne das immer so bisschen als das Long-Term-Game, so bisschen vergleichbar mit SEO damals. Du wirst eine Brand nicht sofort haben. Da musst du mal mindestens ein Jahr richtig investieren, jeden Tag Content posten und so weiter. Aber es lohnt sich, weil wenn du es dann mal durchziehst und du hast diese eigene Personal Brand in-house, dann ist es natürlich viel günstiger, als wenn du die ganze Zeit extern
Content einkaufen musst. Deswegen fahre ich immer direkt zweischneidig mit meinen Kunden. sagen immer, hey, wir starten mit internen Personal Brands, die wir aufbauen. Das ist das Long-Term Game und parallel kaufen wir aber sozusagen performanceorientiert Content bei B2B Creators dazu. Das heißt also, was ich an dem Schritt mache, ist, dass ich gucke, welche Audience hat der Kunde, also wer ist eigentlich der ICP von dem Kunde. Jetzt beispielsweise du.
passen jetzt Sales Software oder so, willst quasi an Head of Sales verkaufen, dann suche ich sozusagen nach Sales Influencern. Also Leute, die groß sind auf LinkedIn und in ihrer Audience viele Sales Leute haben, die ihnen folgen und Sales Content posten. Genau, und mit denen verhandeln wir dann, dass wir Content bei denen einkaufen. Das kann teilweise Videocontent sein, das kann aber eben auch ganz klassisch Posting Content sein und so weiter und lizenzieren den auch.
Viki (18:31.342)
Also es ist auch sehr wichtig, dass die uns die Lizenzrechte geben, dass wir darum Ads bauen können, weil wir wollen auch eben Performance-Marketing damit schalten. Genau, das ist so das erste und da ist so ein großes, wichtiges Learning bei mir, dass man das auch sehr, sehr performanceorientiert angehen muss, ähnlich wie im Performance-Marketing. Früher hat man ja immer ganz, ganz viele Creatives getestet. Also wenn du jetzt mal so im E-Commerce Bereich beispielsweise ballerst du teilweise irgendwie 200 Creatives in so eine Kampagne und testest halt, welche von denen gut performen und welche...
199 nicht gut performen. Und so ähnlich ist es auch mit dem B2B-Content-Game auf LinkedIn. Du wirst Posts haben, organisch nicht gut performen. Da hast du nur seine 2000, 3000 Oppressions. Keine Ahnung. Dann hast du sogenannte Outlier-Posts. Solche, die organisch mindestens über 10.000 Oppressions bekommen haben. Das sind die Gold Nuggets, nach denen ich schaue. Deswegen ist es wichtig, viel Content und dauerhaft immer wieder neu zu produzieren.
Weil diese Goldnuggets sind dann die, die wir quasi nehmen und darum das ganze Thema LinkedIn-Kampagnen bauen. Also LinkedIn-Ads-Kampagnen, weil der LinkedIn-Algorithmus so funktioniert, dass er auch Creator-Content extrem stark pusht und vor allem Content, der schon organisch proven ist. Also Content, du schon organisch bewiesen hast, dass die Audienz ihn gut findet, wird automatisch vom Algorithmus, wenn du jetzt noch Geld draufschmeißt, einfach quasi bevorzugt und bekommt sehr, gute Cap-Eyes. Also du bekommst extrem gute Reichweite damit.
Victoria (19:50.109)
Ja.
Victoria (19:55.422)
Ja, habe ich das jetzt auch schon gemacht. Das ist ganz cool, wenn man das so kostenlos vortestet sozusagen und dann Geld hinter das legt, was läuft. Das ist ganz nice.
Viki (19:56.975)
Ja. Ja, richtig. Richtig. Genau so. Genau so. Und wir haben da teilweise CPMs von 4 Euro oder so was bei unseren Kunden für irgendwie 1000 Impressions genau in der Zielgruppe. Das ist ja auch der Vorteil von den Ads, weil wenn du jetzt organisch postest, sieht ja jeder deinen Post. Auch deine Studienkollegen von damals, die vielleicht nicht deine Kunden sind. Also du hast einfach so einen Streuverlust. Und wenn du jetzt diese Ads schaltest, kannst du diesen Streuverlust einfach extrem minimieren, weil du einmal nur noch deine Zielgruppe diese Post siehst.
Und vielleicht hat man das ja schon mal gesehen, im Feed bei LinkedIn sieht so ein Post eben nicht aus wie Werbung, sondern er sieht aus wie ein sehr, sehr normaler Post von jemandem, nur steht da oben so ganz, ganz klein Sponsored by... Man merkt halt auch wie LinkedIn auch versucht wegzugehen von dieser Werbeplattform hin zu so einer Creatorplattform. Die wollen viel, viel mehr werden wie einen TikTok oder wie ein Instagram.
Victoria (20:35.803)
So voll unauffällig haben die das da so hingeschrieben,
Victoria (20:48.285)
Ich merke, dass Sachen Werbung sind, wenn ich die ganze Zeit im nerdegleichen Post sehe. Alter, ich hab das jetzt schon 20 Mal gesehen, gib mir was anderes. Aber das ist ja tatsächlich auch cool, weil ab und zu sieht man ja da wirklich auch mal was Relevantes. Und LinkedIn hat halt diese krassen Daten, mit denen sie genau ihren Berufstitel und den Werdegang usw. Das kann ja im Prinzip fast keine andere Plattform auf der Ebene.
Viki (20:52.142)
Ja, ja. Ja.
Viki (21:03.79)
Ja. Richtig. Richtig. Ist immer noch so sehr, gut mit B2B-Targeting auf jeden Fall. Kannst ja auch Accounts machen.
Victoria (21:11.865)
Ja, ja, genau, wenn jemand bei Instagram ist und zwar ein Head of Sales ist aber da nur Kochrezepte, das nicht interessiert, dann hat man halt auch keine Ahnung, was der da macht. glaube ich, ist das schon ziemlich cool. Okay, sehr nice. Das heißt, du hast da jetzt schon voll den Plan und willst du das alleine aufbauen? Scheufst du dich auch nicht vor einem Team oder was ist so dein Masterplan? So viel, wie du natürlich jetzt zeigen kannst.
Viki (21:16.59)
Genau.
Viki (21:32.47)
Mhm.
Viki (21:38.223)
Genau, ja auch da wieder Learning. Ich liebe es mit dem Team zusammenarbeiten, aber gerne in ein kleines Team. Also ich liebe es einfach sehr, sehr gute Leute und wenige davon zu haben und mit denen sehr, sehr stark auf Augenhöhe zu arbeiten.
Ich hab jetzt auch schon ein kleines Team, aber was es jeden Fall nicht mehr werden soll, ist irgendwie eine 100-Mann-Firma oder so. Sondern ich find, Sweetsport für mich sind so 10 Leute. Irgendwie mag ich sehr, weil da hat man ein cooles Teamgefühl. hat irgendwie Menschen, man ist fühlt sich nicht so einsam, es kommt irgendwie gute Vibes auf, aber du hast trotzdem noch zu jedem eine persönliche Bindung. Du hast noch nicht diese People-Themen, wo irgendwie Konflikte im Team entstehen, wo du dann einfach sehr, sehr viel Energie als Führungskraft investierst, diese zu lösen und gar nicht mehr so selten die Sache hineinarbeitest, sondern viel, viel in den People-Themen arbeitest.
Ne, das ist wirklich... Ja, nicht nur die AHA, auch die Gründerin. Man sagt ja nicht umsonst, more people, more problems. ist leider auch so, dass große Teams irgendwann auch sehr viel Energie nehmen, weil du einfach interne Reibereien hast. Du hast Konflikte, du irgendwie dauerhaft Themen einfach.
Victoria (22:21.835)
Da spricht die H.A. Dame.
Ja.
Victoria (22:41.725)
Das ist natürlich auch lustig, weil das ist auch so ein bisschen so ein Trend, dass sehr viele einfach sagen, wie kann man so das kleinstmögliche Team haben, weil es ja auch was mit Status zu tun hat. Früher war das ja immer so, wie viele Mitarbeiter hast du? Das war ja so die Frage, wenn du ein Unternehmen hast. Umsatz und Mitarbeiter. Und heute stellen alle fest, Umsatz und Mitarbeiter sind komplett entkoppelt von Gewinn und persönlichen Sellerie sozusagen. Das heißt, das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob man irgendwie jetzt...
Viki (22:49.838)
Ja.
Ja,
Viki (23:00.078)
Ja, ja, das kommt mit.
Ja, wundervoll.
Victoria (23:09.101)
Also, aber ich kenne das immer noch, dass Leute immer fragen, wie viele Mitarbeiter und wie viele Umsatzungen. Zwei komplett, werden, die Symmetriken werden ja im Prinzip immer eher relevanter, aber das dauert noch ein bisschen, bis das angekommen ist bei den Leuten deswegen.
Viki (23:19.16)
Irgendwann fragst mich, wie viele KI-Agenten arbeiten bei dir? Das ist dann so die neue Metrik. 300.
Victoria (23:24.469)
Und du so 3000. Genau. Riesengroßer Laden. sitzen da alle, aber die haben nicht ihren eigenen Schreibtisch. Eigentlich ist es eher so Token. Dann kann man den Token-Vergleich machen. Wie viele verbrauchst du so? Und was kommt darum?
Viki (23:30.094)
Ja.
Viki (23:34.862)
Genau. Obwohl ich auch da schon wieder gelernt habe, dass das war ja eine Zeit irgendwie bei Meta und so teilweise ein KPI, dass es darum ging möglichst viel Credits aufzubrauchen und sie jetzt aber irgendwie festgestellt haben, dass das jetzt doch alles bisschen teuer wird und sie das jetzt so langsam einschränken und sagen, okay Leute, nicht so krass viel bitte spenden, es wird teuer.
Victoria (23:49.471)
Ach nee.
Victoria (23:53.842)
Genau, schreib doch vielleicht mal an die E-Mail selber und verwende dich das neuesten Modell.
Viki (23:56.515)
Ja, genau. Wenn Sie mal das neueste Modell bei einem verwenden.
Victoria (24:00.542)
Ja, aber das machen die tatsächlich auch manche, manche von den Adwins machen das, finde ich, ganz schön sneaky, wie die einem dann so automatisch so dieses Upgrade und so hier ganz klein dann so Sternchen, übrigens, die verwenden hier gerade das keine Ahnung was und die Rechnung schicken wir ihnen dann zu. Naja, aber das ist ganz cool, weil so Leute wie du und ich sind ja auch in diesen wilden Westen dann total happy, weil man denkt so, cool, überall so neue Möglichkeiten, ich kann voll tolle Sachen machen. Andere Leute verschreckt das ja, glaube ich, eher.
Viki (24:08.504)
AIS.
Victoria (24:27.897)
Aber wenn man so gerne unternehmerisch unterwegs ist, ist natürlich gerade so die absolute Goldzeit für alles. Und du wirst ja auch sehr motiviert. Also ich höre, das klingt nach vollem guten Plan. Hast du denn dann auch vor selber quasi LinkedIn-Influencer für dein neues eigenes Business zu werden?
Viki (24:33.486)
So.
Viki (24:37.931)
Ja, ja.
Viki (24:43.566)
Ja, eat your own dog food, ich sagen. Also dadurch, dass das ja quasi mein Playbook ist, was ich an meine Kunden verkaufe, kann ich in Art und Weise natürlich auch beweisen, dass das auch mein eigenes Playbook ist. Und ich hatte lustigerweise selber schon so paar dieser Gespräche in letzten Wochen, wo auch immer Leute kamen und meinten so, ja, im Call, ja, funktioniert das denn? Und dann war immer meine einzige Frage so, na ja, überleg dir doch mal, wie bist du hier gerade gelandet? Ach so, ja, na ja, ich sehe dich halt immer in meinem Feed. Und dann...
Victoria (24:49.277)
Musst du auch dich selber mieten.
Viki (25:10.51)
Jemand hat mir den Post weitergeleitet und dann habe ich das gesehen und dachte mir, ich gucke mir das mal an. dann habe siehst du, dann hat es ja funktioniert. Ich bin ja selber der Beweis, dass es funktioniert, weil ich ja immer das eigene Sales Playbook bei mir anwende, was ich euch sozusagen aufbauen möchte bei euch.
Victoria (25:18.877)
Du bist der Beweis.
Victoria (25:27.037)
Plus du kannst dich auch selber als Creator quasi mit in den Deal, also das ist ja auch ganz praktisch, dass du die eigene Reichweite hast, die du nicht für dich selber nur nutzen kannst, sondern eben auch für deine Kunden.
Viki (25:37.942)
Absolut, ich habe das ein paar Mal schon einfach angeboten, dazu zu sagen, guck mal, das mal auszutesten, ohne dass wir jetzt direkt irgendwie viel Budget bei einem Creator lassen müssen, dann machst mich doch einfach mal Post machen, dann gucken wir mal, wie das so performt, dann können wir den einfach mal nehmen, da mal ein Ads drauf zu schalten und so, dann spürt ihr das mal, wovon ich rede, ohne dass ihr viel Budget investieren müsst. Das fand ich auch immer eigentlich ganz cool.
Victoria (25:57.47)
Schaltet ihr dann die Ads auf den Personencount
Viki (26:01.105)
Naja, nee, es funktioniert schon so, dass der Businessmanager das für dich schaltet. Also du schaltest das Company-Profil an sich. Aber es sieht aus im Feed, also du musst den Post lizenzieren, du musst eine Anfrage stellen, dass du den nutzen darfst, dir eine Kampagne einzubauen bei LinkedIn. Und dann sieht es halt so aus, als wenn der Post vom Profil der Person kommt im Feed.
Victoria (26:20.049)
Genau, ja, das meinte ich. Weil es gibt ja auch Leute, machen dann quasi einen neuen Post draus und so weiter. Aber dann hat man diese ganzen Effekte, über die wir eben geredet haben, halt überhaupt nicht. Ja, weil das machen ja ganz viele bei anderen Social Media-Kanälen, dass man quasi die Nutzungsrechte kauft und dann eigene Kampagne noch mal dazuschaltet. Aber dann ist eben auch der ganze organische Effekt von dem Goodwill weg.
Viki (26:24.62)
Nee, nein, Das wird für die Stickets effekt,
Viki (26:36.686)
Vor allem das Trust Layer. geht ja darum, dass bereits eine Person, die bereits Vertrauen genießt, die bereits Sichtbarkeit hat und Vertrauen in der Audience aufgebaut hat, dass man die eben nutzt. Und wenn die mit einem weg ist, hast du nur Content. Und das Content kann jeder machen.
Victoria (26:52.921)
Ja genau, wobei das dann und ist es auch beschränkt auf die Leute, die die Person dann erkennen, wenn eben der Name fehlt. Das ist ja eher so bisschen diese UGC Richtung, was ja dann im Prinzip wieder der Witz weg ist von daher. Voll cool. Aber das heißt, ich bin jetzt ja auch mal noch gerade auf der Website, das heißt es gibt alles von Konjunktrategie bis zur Erstellung, Publishing, laufende Betreuung und so weiter. Bist du jetzt aktiv am Scouten nach diesen, ich meine du bist wahrscheinlich schon extrem gut vernetzt, weil du ja selber quasi so viel in Erstellung getreten bist, aber bist du jetzt aktiv auch am Scouten nach sozusagen
Viki (26:56.718)
Ja. Ja. Ja. Richtig. Jaja, stimmt. Ja.
Victoria (27:23.174)
Link in Gesicht dann für die Marken oder machst du das spezifisch jetzt pro Marke, dass du sagst, okay, wir haben jetzt zehn Kunden und dann fangen wir an zu suchen oder versuchst du schon so einen Pool aufzubauen?
Viki (27:32.751)
Genau, also wir haben uns schon eine eigene Datenbasis aufgebaut, also wir haben so eine kleine eigene Database. Da gibt es auch inzwischen einige Tools, die sowas übrigens anbieten, auch für LinkedIn nicht. Also sowas gibt es ja schon lange auch für Instagram und so, wo du Influencer scouten kannst quasi drin als Agentur oder so, aber sowas gibt es inzwischen auch für LinkedIn. Aber wir haben uns was selber gebaut, weil unser Bereich noch mal ein bisschen spezifischer ist. Genau, und auf die greife ich erst mal zu. da haben wir schon einen sehr, guten Pool, sind aber auch eigentlich immer happy, wenn sich neue Leute bei uns irgendwie registrieren wollen, melden wollen, mit aufgenommen werden. Genau.
Victoria (28:01.453)
Gibt es Bereiche, also wenn jetzt hier Leute zuhören und denken so, ja, also erste Frage ist, gibt es Bereiche, sagen wir mal Branchen oder Arten von Tools, wo du sagst, da ist Bedarf, da suchen wir oder da ist einfach grundsätzlich viel los.
Viki (28:17.674)
KI natürlich, AI-Tools, weil genau die ja sozusagen Aufmerksamkeit alle kämpfen, weil jeder ja gerade was mit KI baut, aber die Frage ist, wer kriegt die Aufmerksamkeit der Kunden dahin?
Victoria (28:27.567)
Ja, da muss man wahrscheinlich gar nicht unbedingt KI-Fluencer sein, also quasi über KI reden, sondern wahrscheinlich einfach innerhalb seines Bereichs dann über Tool X reden können, oder?
Viki (28:35.022)
Genau, richtig. auf jeden Fall. HR funktioniert immer gut, gerade präsentiert für LinkedIn, weil LinkedIn natürlich irgendwie eine Arbeitsplattform ist und deswegen HR da einfach sehr, sehr präsent ist und deswegen auch viele HR-Firmen LinkedIn sehr, sehr stark spielen und nutzen als Kanal. Sales-Tools funktionieren immer gut, weil auch letzten Endes die Audience einfach sehr, sehr doll auf LinkedIn unterwegs ist. Head-of-Sales-Marketing-Tools funktionieren gut. Was so schwieriger wird, ist, wenn du jetzt so ein ganz spezifisches Tool hast.
für Schifffahrt zum Beispiel, eine Software für Schifffahrtsbereich von Frachtern oder so. Da kann es halt einfach sein, dass der Einkäufer eben nicht unbedingt auf LinkedIn SuperFio unterwegs ist. Da wird es dann schwieriger.
Victoria (29:21.976)
muss man dann doch wieder persönlichen Outreach machen.
Viki (29:24.142)
Dann muss man auf Messen gehen und so was.
Victoria (29:26.269)
Ja, ja, wahrscheinlich muss man wirklich so rückwärts denken und gucken, wer hängt denn so alles bei LinkedIn ab. Und dann...
Viki (29:30.318)
Genau, eigentlich so. überraschenderweise hängen da mehr Menschen ab, als man denkt. Also ich hör das immer wieder. Genau, das sind so die, ich nenne sie immer die, die stillen Leser, nenne ich sie. Und es ist so interessant, zu sehen. Also ich hätte bei meiner anderen Firma Blum damals auch nicht gedacht, dass Arbeitssicherheitsmanager und Betriebsärzte auf LinkedIn sind. Herrgott, doch. Sie sind den ganzen Tag anscheinend auf LinkedIn. Wir haben so viel.
Victoria (29:35.319)
Die posten noch nicht, die posten noch nicht. Die sind halt einfach still.
Viki (29:52.527)
Nachrichten bekommen. Aber sind eben, wie du sagst, nicht die aktiven Posters, es die stillen Leser. Und ich würde echt behaupten, ganz, ganz, ganz, viele Leute sind auf LinkedIn, auch wenn sie es ungern zugeben und immer ein bisschen drüber belächeln und eigentlich auch so bisschen rumhaten, dass es eigentlich nur noch so eine Selbstbeweihräucherungsplattform ist. Aber zum Schluss hängen auch irgendwie alle da ab und lesen. Also es ist immer ganz interessant.
Victoria (30:11.677)
Was sagst du denn? Was ist denn dein Hot Take zum Thema Selbstbeweihung und so? Weil ich arbeite auch mit sehr vielen so eben, keine Ahnung, so Businessbesitzern und und viele von denen sagen, dieses Selbstdarstellungsgame und ich möchte das nicht und ich so, ja, aber welches Game Online ist denn kein Selbstdarstellungsgame? Das ist ja also...
Viki (30:26.542)
Ja genau. Das ist so Leute, die eine Firma gründen wollen und sagen, Sales möchte ich aber nicht machen. Dann mir gedacht, ja sorry, da muss keine Firma gehen und jeder muss Sales machen. Du bist Gründer. Dann musste ich Lernstufe machen. Natürlich schockt das die Leute. Also was nicht funktioniert, ich hatte neulich so ein Gespräch, hab ich auch in der Post zugemacht, auch ein Gründer, der so meinte, das Produkt ist fertig, es muss jetzt nur verkauft werden.
Victoria (30:36.317)
Du sagst das so cool, aber am Anfang schockt das immer viele Leute.
Victoria (30:47.965)
Das war's
Viki (30:48.526)
noch verkauft werden. das ist sorry to say, aber das ist genau das, was ich hier habe, das Ding zu verkaufen. Das Produkt kann inzwischen niemand bauen mit Lavaboo oder sowas. so denke ich aber immer, ja, Sales liegt mir nicht. Ich würde, glaube ich, gerne jetzt einfach so drei Sales Leute einstellen und die sollen es dann verkaufen. So, wenn ich mir denke, wenn du es noch nicht ein einziges Mal selber verkauft bekommen hast, warum sollen denn die drei Sales Leute es verkauft bekommen? Du hast obviously kein Product Market Fit. Also dementsprechend.
Victoria (30:52.035)
Das ist die Hauptaufgabe.
Am Ende sind es immer Marketing und Sales, das
Victoria (31:11.549)
Und dann alle so, was war das für ein glätzes Bekatz? Das ist nochmal klar.
Viki (31:15.47)
Ja, genau. Deswegen sage ich, sorry, jeder, gründen will, muss auf gewisse Art, weil es ist Sales lernen. Zum Schluss ist Sales ja auch nicht nur Kundengewinnung, ist auch Investorengewinnung, ist Mitarbeiter überzeugen und motivieren. Das ist alles Sales. Sales ist ja nicht einfach den ganzen Tag Cold Calling machen, das denken Leute des Sales. Aber Sales ist ja auch einfach eine Kommunikationsart.
Victoria (31:34.141)
I am.
Naja, und ich meine der Übergang zum Marketing ist ja fließend. Da gibt es ja alle Leute, die sich immer darüber streiten, was ist jetzt Sales und was ist Marketing. Und ich würde mal sagen, LinkedIn sich da hinzustellen und Sachen zu posten ist wahrscheinlich dann auch eher in Richtung Marketing, aber führt zu Sales, je nachdem, wie man das sagt. Aber wenn jetzt jemand zuhört und denkt so, okay, lohnt sich es heutzutage überhaupt noch? Weil das habe ich auch ein paar Mal in letzter Zeit gehört, so, aber LinkedIn ist schon so voll, alle sind da schon und so. Und ich denke mir immer so, nee, die sind da überhaupt nicht. Siehst du das auch so?
Viki (31:40.302)
Ja.
Viki (32:02.594)
Ja, komplett. hab auch neulich mal eine Statistik gelesen. glaube, von allen angemeldeten Leuten auf LinkedIn posten insgesamt nur 3 % oder so oder 5 % posten überhaupt. Also da ist noch so viel Greenspace. Das merkt man ja auch, ich immer. Ich merke das manchmal so, ich habe mir immer ab und an den Feed von Freunden zeigen lassen. Die haben mit einem ganz anderen Content im Feed als ich ihn habe. Und ich denke mir zum Beispiel jetzt halt so,
Ich sehe ganz einfach das gleiche oder so. Und denk, mach dadurch automatische Schlussfolgerungen. Alle sehen nur noch das. Aber so ist es nicht. Jeder sieht was super unterschiedliches. Also, das ist ganz gut für Geekspace. Ja? Jaja.
Victoria (32:32.573)
Das ist voll lustig. Ich hatte genau das gleiche vor kurzem auch, wo ich auch dachte, so krass, was da alles passiert und so. Und bei mir ist halt alles so sehr in eine bestimmte Richtung. Mein Algorithmus.
Viki (32:40.974)
Also so typisches Beispiel, wir beide hängen ja jetzt relativ stark schon in dieser KI-Bubble. Man hat ja die ganze Zeit das Gefühl, man ist krass abgehängt. Nur weil dein ganzes Unternehmen noch nicht agentic ist. Und dann gucke ich mal in so Feed von so mittelständischen Unternehmen, wo irgendwie eine Freundin von mir arbeitet, die gar nichts mit dem Thema zu tun hat. Da ist nicht mal ein Wort von Claude oder Chatchity P.T. oder so wird da überhaupt erwähnt. Also die haben die App noch nicht mal irgendwo. Und dann merkst du, wir haben so eine Bubble, wo wir irgendwie denken, wir sind abgehängt, weil alles noch nicht agentic bei uns ist.
Victoria (33:03.165)
Die dürfen das gar nicht.
Victoria (33:09.885)
Ja, das ist wirklich so. ist bei, glaube ich... Ich glaube, das ist wirklich ein Problem von allen Social Media Plattformen, dass man einem so krass in so Bubble reingeschoben wird. Ich hab's tatsächlich selbst verlinkt in das Problem. Da kann man's ja bisschen kuratieren, weil man diese Follow Sachen ein besser einstellen kann. Aber ich hab auch das Problem, dass selbst Sachen, die ich cool finde, dass die mir gar nicht ausgespielt werden, weil die drücken mich in so eine Ecke, wo ich mir denke, nein, ich will auch mal wieder bisschen breiter, Leute, lasst mich mal wieder bisschen was anderes sehen.
Viki (33:30.286)
Ja.
Victoria (33:34.862)
Und das machen die aber alle natürlich ganz aggressiv, weil sie denken so, ja, bei der sind wir sicher, dass wenn ich ihr das oder das zeige, dass sie es dann cool findet. Das heißt auch so dieses Discovery-mäßige. Und das ist aber natürlich auch wieder der Vorteil, wenn man eben verschiedene Arten von, wenn wir jetzt auf Brand-Seite nochmal wieder gucken, wenn man verschiedene Arten von diesen Creator-Menschen dann auch hat oder Influencern. Weil eben jeder hat so seine andere Bubble, dann die einen haben bisschen mehr den Fokus. Bei mir ist es zum Beispiel auch so, ich bin so bisschen auch teilweise zwischen den Stühlen, weil das ja so eine Mischung ist. Dann hören E-Commerce-Leute zu, dann hören
Agenturleute zu, dann so die typischen Lifestyle-Creator oder die Experten-Business-Menschen. Okay, aber zum Beispiel die richtig großen, ich sag jetzt mal, Corporate-Leute, die hab ich zum Beispiel nicht, die würden da wieder rausfallen, da muss man jemand anders finden. Also es schon ganz interessant, dann so welche Arten von Sub-C-Gruppen dann abgreift. Und das ist natürlich auch eine Sache, die ist in diesem, was du auch eben gesagt hast, in diesem B2C-Bereich schon super deutlich gewesen, weil es gibt ja Leute, die zum Beispiel nur für Beauty Sub Sub Sub Kategorie X
Viki (34:07.79)
Mhm.
Victoria (34:33.773)
Influencer sind, zum Beispiel nicht für andere Kategorie. Die machen zum Beispiel keinen Content über Haare, aber über keine Ahnung Make-up. Ich habe da keine Ahnung, deswegen. Aber genauso wird das jetzt alles Platz schaffen in dieser B2B-Welt, wo einfach diese ganzen Plätze noch frei sind. Und das finde ich so spannend. Ja, weil die großen Namen, ja okay, die reden über alles, aber so diese ganzen Unterkategorien oder so ist schon wild.
Viki (34:53.774)
Genau das meine ich auch. das ist auch zum Beispiel so was, wir arbeiten gar nicht mit großen Influencern. Keine Ahnung, was jetzt jetzt Frank Thiel oder so ein Post macht oder Diana zu Löwen oder so. A, kosten die viel zu viel und B, ist das mir viel zu unspezifisch. Sondern wir gehen auch viel, eher auf diese Mikro-Influencer, die sich selber vielleicht noch nicht mal als Influencer bezeichnen, die einfach Experten in ihrem Bereich sind, die einfach wirklich Vertrauen genießen, weil sie Experten in etwas sind und nicht einfach nur Creators.
Victoria (35:21.821)
Ich sag mal, der Influencerbegriff ist ja so bisschen im Deutschsprachigen Raum so bisschen verpönt. Ich sag immer auch, dass Creator und Influencer ein Unterschied haben, weil Influencer ja quasi, also Creator kann ja alles mögliche verkaufen, aber Influencer wollen ja quasi einfach Influence verkaufen. Und ich glaube, die Namensgebung wird auch noch ein spannendes Thema, sich das in den nächsten Jahren, wie sich die Leute so nennen, ob man sich dann Expert Creator oder Creator Expert oder wie auch immer man sich da nennt.
Viki (35:26.894)
Ja, ja.
Viki (35:49.55)
Ja, ja.
Victoria (35:49.982)
Ist ja auch verspannt, aber ich glaube dieses Thema, dass man eben, wenn man eine Expertise hat und so eine kleine Gruppe an hyperspezifischen Leuten, dass man da auch für Sponsoring und solche Sachen in Frage kommt, glaube ich, ist für viele immer noch so what? Also ich weiß noch, als ich das erste Mal eine Anfrage kriegt, ich so, mein Gott. Ja, für so eine...
Viki (36:03.566)
Heiß, tschüss!
Viki (36:08.814)
Wo kommt das denn her? Sowas geht hier hoch? Jaja.
Victoria (36:11.081)
Dann wurde ich für so eine Werbeanzeige, die tatsächlich gedruckt und in diversen Zeitschriften erschienen ist, wurde ich angefragt und ich so, mein Gott, ich bin abgedruckt in einer Zeitschrift, wie kam es dazu? Und dann irgendwann habe festgestellt, ja, okay, macht voll Sinn, weil halt für diesen spezifischen Bereich, dass das dann ist und ich glaube, so will es dann auch ganz vielen Leuten gehen. Das heißt, wenn jemand zuhört und denkt, ja, LinkedIn und so, Leute, LinkedIn ist immer noch cool. Auch wenn alle weinen, dass die Reichweite runtergeht, aber das sind immer so Wellenbewegungen, glaube ich.
Viki (36:32.27)
Ja,
Viki (36:36.27)
Absolut, komplette Wellenbewegung. geht auch nicht darum, consistency schlägt irgendwie den Hand nach viral posts. Konsistent weitermachen, gute Strategie haben, guten Content posten, immer einfach dranbleiben und man wird sehen, man wird erfolgreich werden. Auch wenn da irgendwie Wellenbewegung drin ist und der Algorithmus nicht mal wieder irgendwas Neues überlegt hat oder man irgendwie mal echt einen Monat hat, wo gar nichts gut läuft, mit einem Mal hat man wieder einen krassen guten Monat. Also, es ist wichtig, dran zu bleiben.
Victoria (37:01.273)
Ja, und dann diese blöden Karussellposts, siehst du auf einmal so winzig, hallo. Also irgendwas ist immer, worüber man sich aufregen kann, deswegen. Ich glaube, das ist einfach grundsätzlich auch die Sache, weil wenn man sich mal auf was eingelassen hat, dann kann man halt auch mitspielen. Und das ist natürlich auch der Unterschied, wenn man diverse Plattformen bespielt hat, ist es schwieriger, als wenn man sagt, okay, ich mache jetzt zum Beispiel nur LinkedIn oder 1,5 Sachen oder irgendwie so. Was ja dann auch wahrscheinlich das Beste ist. Hast du denn noch andere Kanäle aus... Du hast ja eben von deinem Instagram-Kanal geredet, aber der ist tot oder...
Viki (37:04.622)
Ja, ja.
Viki (37:22.958)
Das es.
Viki (37:27.694)
Ja.
Der ist mein privater Kanal, wenn man so will. Da bin ich so der klassische stille Leser. Ich poste da gar nichts aktiv, sondern bin da wirklich nur, guck meine Freunde an, guck...
ein paar Folgen, ein Accounts, ich so businessmäßig spannend finde, aber stiller Leser. Einfach auch, ehrlich zu sein, zeittechnisch und fokustechnisch. Ich finde Fokus schon wichtig, gerade jetzt in der Stage, wo ich bin. Ich bin halt noch klein als Firma. Da mache ich lieber einen Kanal fokussiert und gut, anstatt irgendwie drei und dann so bisschen den Fokus zu verlieren und alle drei nicht gut machen. Ich glaube, so der einer der nächsten, der für mich anfangen wird, halt so Video...
Victoria (37:42.237)
Mhm.
Viki (38:01.77)
Longform werden, sei es jetzt entweder ein Video-Podcast, den man startet, woraus man dann natürlich auch direkt Shortform-Video machen kann, auch für andere Kanäle, sei es LinkedIn oder auch YouTube. Genau, aber das wäre wahrscheinlich jetzt so mein nächster Schritt, aber auch jetzt nicht sofort.
Victoria (38:15.133)
Ja, das ist auch was, was man lernt nach den Jahren des Gründens. Man will immer alles gleichzeitig. Nee, das sollte man lassen. Man sollte erst mal langsam, vor allem, wenn man die Ressourcen hat, man hat. Das ist auch wirklich noch der Unterschied, wenn man in einer VC-Bubble und woanders rumhängt, wo dann durchaus mehrere Kanäle mal gefüllt werden können. Was man sich als einzelner Mensch eher nicht so erlauben sollte. daher voll cool. Gibt es denn für deine...
Viki (38:21.134)
Ja, gut.
Victoria (38:38.297)
Hast du denn jetzt, also ich meine, du machst jetzt quasi das Unternehmen, hast du dann vor deinen kompletten Fokus auch jetzt zum Beispiel LinkedIn darauf auszurichten oder bist du jetzt auch selber quasi immer noch offen für Creator zusammenarbeiten, wo du selber quasi auch das Gesicht bist oder so oder musst du da jetzt ein bisschen aufpassen, dass du das...
Viki (38:53.332)
Das Stöne ist, ich muss es, glaube ich, gar nicht trennen, weil es ist ja letzten Endes eine Personal Brand, lebt ja davon, dass es eine echte Personal Brand ist, die eben nicht nur fachlich den ganzen Tag über sein Produkt und seine eigene Firma redet, sondern eben auch wirklich den Menschen hinter dem Produkt zeigt. Dementsprechend wird mein Content weiterhin einfach die Themen sein, die mich beschäftigen und interessieren. Und das ist natürlich zum einen Sachen, die, sage ich mal, jetzt das Thema meiner Firma betreffen. Ja, also sei es jetzt Go-To-Markt-Kanäle im B2B-Bereich, Creator Economy im B2B-Bereich.
aber auch weiterhin Sachen, die ich als Founder erlebe, eigene Tools, die ich auch in meinem Alltag nutze, ich, wie ich gerade irgendwelche coolen KI-Sachen lerne und ausprobiere und so weiter. Also es ist einfach wirklich so ein Tagebuch meiner selbst, meiner Gründungsreise, meines Gründungsalltags und dementsprechend ist dem eigentlich auch nichts gegengestellt, dass auch andere Brands mit mir kooperieren. Weil das ist glaube ich so das Allerwichtigste auch bei dem Thema LinkedIn. Es muss einfach authentisch sein. darf eben nicht diese perfect polished Business
Sprache sein, nur weil man eben gefallen will, sondern es muss wie jedes andere soziale Netzwerk irgendwie echt sein.
Victoria (39:59.346)
Ja, gerade heute, weil also gefühlt ist auch wirklich viel und das ist auch so ein Punkt, viele Leute so bisschen bemeckern. Es wird auch wirklich viel so, ich sag jetzt mal, liebloses KI-Zeug geschrieben. Man sich denkt, sie mussten halt irgendwie einen Content-Kalender füllen, aber interessiert einen das halt so wirklich nie. ich sag jetzt nicht, dass man nicht mit KI-Korte erstellen darf, aber wer das einfach quasi so ohne Inhalt ist, dann ist halt so bisschen traurig. Von daher.
Viki (40:08.104)
Ja.
Viki (40:13.166)
Ja.
Viki (40:19.79)
Ja.
Victoria (40:23.261)
Aber ich bin da sehr gespannt, wie es dann bei dir laufen wird mit den, wie hast du gesagt, 300 Super-KIs, die dann auch mit und für dich arbeiten.
Viki (40:29.455)
Die drei in unserer Kette arbeiten, ja, let's see. Bin gespannt.
Victoria (40:32.541)
Voll gut. Ja, gibt's noch irgendwas, ich dich nicht gefragt hab, wo du sagst, boah, da müssen wir jetzt auch drüber reden?
Viki (40:39.694)
Nichts, das mir jetzt gerade einfällt.
Victoria (40:42.441)
Okay, dann habe ich meine letzte Frage an dich und zwar, du hast ja jetzt wie viele Jahre, viele Jahre inzwischen so Unternehmer und Gründungen und so weiter. Sag uns doch mal so die top ein bis drei Sachen, wo du sagst, boah, das hättest du voll gerne am Anfang gewusst, was dir mal hätte jemand sagen sollen, bevor man so was startet.
Viki (40:57.742)
Gründen meinst du generell, also in Unternehmerreise. Boah, also das ganze Thema Buchhaltung und Finance ist wichtiger als du denkst und versuch dich früh damit zu beschäftigen, weil je früher du dich leider dann durchquälst, desto mehr kannst du dir tatsächlich Paying später ersparen, weil ich kenne das natürlich als Gründer, du nur die coolen Sachen machen, ja, irgendwie Produkt und Sales und coole Sachen.
Victoria (40:59.406)
Ja, kann ja auch sein, was Kleines.
Viki (41:24.114)
nicht unbedingt den langweiligen Scheiß, aber leider ist der langweilige Scheiß der, der darüber entscheidet, ob es seine Firma noch gibt oder nicht. So, das ist auf jeden Fall ein Learning. Dann höre auf dein Bauchgefühl. Also ganz oft hat man ein gewisses Bauchgefühl und ignoriert es aber so bisschen und denkt sich so, ach nee, komm, ich gebe euch noch eine Chance. Sei es jetzt irgendwie bei Mitarbeitern, wo man eigentlich das Gefühl hat, hm, irgendwie läuft das nicht so gut, ja, oder, äh, äh, da auch wieder...
lieber früher trennen als später. Meistens ist das Bauchgefühl das Richtige in dem Sinne. Also das ist nur ein Beispiel, da gibt es noch viele andere Sachen, wenn man merkt, ein Kunde ist unhappy, da Sachen direkt ansprechen, nicht irgendwie versuchen weg zu ignorieren. Das wird in der Regel nur schlimmer. Also solche Sachen einfach auf Bauchgefühl hören und auf reagieren. Das ist Nummer drei.
Viki (42:11.15)
Nummer 3 ist auch so dieses...
Es geht irgendwie immer weiter. Man hat ja manchmal so Momente, du so denkst, das ist das Ende der Welt. Firma ist, keine Ahnung, also ich äh, äh, äh, hab ich auch noch nicht mal einen Post drüber gemacht, diese Gedankenspiele von, ist, wenn hier alles so richtig gegen die Wand fährt. Dass die Firma insorvent geht. Ich hab insorvent verfahren an der Backe. Keine Ahnung, meine Familie verlässt mich, mein Freund verlässt mich, was mach ich dann? Da hab ich nur noch 500 Euro zum Leben, dann wander ich nach Thailand aus und lebe da auf einer Hängematte. Dass man sich mal so bisschen zu diesem Gedankenkarussell hingibt.
und sich eigentlich mal sagt, was ist eigentlich fucking worst case, passieren kann. Also wir alle, noch und noch, privilegierte Menschen haben aber in der Regel ja eine Art soziales Netz, in das man aufgefangen wird und wieder Fehler machen kann und das Leben weitergeht. Und auch das rückblickend, alles ist immer weniger schlimm, als man denkt, auch wenn man denkt, das ist jetzt gerade das Ende. Es geht irgendwie immer weiter und man muss irgendwie einfach positiv daran glauben, dass... Es gibt doch so schönen Satz.
Es geht immer weiter und wenn es nicht weitergeht, dann war es nicht das Ende. Genau so ist es auch. Es wird weitergehen und es wird auch wieder gute Zeiten geben. Dann wird man auf diese harten Zeiten, wo man dachte, das ist alles ganz schlimm und furchtbar, zurückgucken und sich denken, richtig gutes Learning gewesen. Danke Welt, dass ich das erleben durfte. Das Learning hat man natürlich in sich.
Victoria (43:14.468)
Mhm.
Victoria (43:34.558)
plus man hat neuen Content, weil die Leute... Ich versuch, ohne Witz immer alles umzuframeen für mich selber. Alles, schief läuft, im Notfall ist es Content. Und die Leute lieben Content, wenn Sachen schiefgelaufen sind. Das ist in dem Moment immer total schwierig. Aber wenn man dann so denkt, okay, in einem Jahr werd ich drüber reden können, dann ist es voll guter Content und ganz viele Leute werden es... Aber ich finde, mittelfristig kann man sich damit mit diesen Gedanken helfen. Aber kurzfristig denkt man sich nur so...
Viki (43:36.27)
machen noch einen Content für Fakir-Stories.
Ja. Ja, ja, ja.
Viki (43:55.566)
Ja, ja, ja, ja.
Viki (44:02.51)
Ja, genau.
Victoria (44:03.829)
Von daher, aber ja, also ich glaube, das muss man auch wirklich viel öfter sagen. Ich auch gerade eine Umfrage laufen, beziehungsweise in aktuellen Zeit, wo Leute, wo ich auch Leute gefragt habe, was wollt ihr vom Podcast und so. Und da kam ganz oft einfach so dieses, ich finde es einfach toll zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meinen weirden Problemen. Und ich glaube, das weirde Problem, dass man gefühlt so mindestens jede zweite Woche sein ganzes Unternehmen gegen die Wand schmeißen möchte und denkt so, voll schlimm und dann wieder voll gut und die Weltherrschaft und dann wieder, nein, voll im Keller. Ich glaube, das ist einfach so.
Achterbahn der Gefühle, die ist, glaube ich, normal. Man sollte halt vielleicht nicht unten aussteigen, wo es einen dann so aus der Kurve rausschmettert. Von daher sehr cool. Vielen Dank für deine Learnings. Und wir werden natürlich, auch schon zwischendurch angekündigt, alles in die Show notes setzen, falls jemand immer noch nicht die coole Domain gecheckt hat. Und natürlich auch dein Link in, wo man dann auch folgen kann, was du Zukunft machst. Und ich bin gespannt, wie dein neues Kapitel dann so läuft.
Viki (44:41.646)
Ja, gut gemacht. Bestes.
Viki (45:00.334)
Ja. Das auch.
Victoria (45:02.425)
Website sieht schon mal sehr stylisch aus von daher.
Viki (45:05.192)
Ja, auch mit KI gemacht tatsächlich. Mit Claude Design kann ich sehr empfehlen. natürlich. Also du merkst da auch, dass gewisse, sag ich mal, so Frameworks von Design immer wieder verwendet werden. Aber ich muss sagen, ich finde super. Ich liebe es, dass ich jetzt independent bin und jetzt nicht extra irgendeine Design- oder Webflowagentur beauftragen musste, mir das zu coden, sondern einfach das selber machen kann jetzt. Ich liebe es.
Victoria (45:09.421)
Claude hat eine Vorliebe für beige. Ist dir das schon mal aufgefallen?
Victoria (45:30.851)
Und ich glaube, wird tatsächlich, ich bin ja so bisschen aus dieser Designbarbe, das wird mega interessant werden, wie sich dann über die nächsten Jahre die Design vorlieben von KI ändern. Weil gerade, finde ich, sieht man schon ziemlich krass so bestimmte Design-Sachen, was ja jede Ära immer so hatte. Und das wird mega spannend werden, wie sich das so entwickelt, wenn dann die ganzen, weil gerade sind ja noch viele von den Design-Designern, bleiben in ihren Tools, aber die werden ja früher oder später dann auch das influenzen.
Viki (45:39.854)
Ja,
Ja.
Victoria (45:56.109)
Das ist mein persönliches, da werde ich nochmal reingucken, aber das hat nichts damit zu tun. Das hat nichts mit deiner Website zu tun, sieht sehr schön aus und es kann ja auch sein, dass bis zur Folge, dass da schon wieder neue Sachen dazugekommen sind und Claude gesagt hat, hey wirklich wir brauchen hier, wir brauchen was ganz Neues, wir haben hier den, ja voll cool. Na dann, wir werden alles die schon setzen und ich wünsche viel Erfolg und einen guten Start. Ciao, ciao.
Viki (45:58.926)
Ja.
Viki (46:06.316)
Genau.
Viki (46:10.702)
Na, guck mal.
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