Die 180-Grad-Kehrtwende von der Copywriting-Expertin zum Yoga Online Business (mit Daniela Rorig)


Krasser Business Switch!

Daniela Rorig im Creatorway Podcast

Daniela Rorig hat sich in den letzten Jahren einen richtig starken Namen als Copywriting-Expertin aufgebaut. Doch jetzt will sie das nicht mehr und hat einfach mal ihre Branche grundlegend geändert: Sie baut sich ein Yoga Online Business auf! 🧘‍♀️🕉️

Yoga war nämlich schon immer ein Teil von Daniela. Bereits 2019 hat sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht und neben ihren Copywriting-Kursen offline auch Yoga unterrichtet.

Mit dem KI-Boom hat sich die Werbetexter-Branche massiv verändert. Daniela wollte sich ein zweites Standbein aufbauen und dachte sich: Nur weil man eine Sache gut kann, ist es nicht Pflicht, immer nur das zu machen. Denn es gibt vielleicht auch noch andere Dinge, die man gut kann. Also why not mal eben das Business ändern? 👀

Wie Daniela den Switch gemacht hat und wie sie ihr neues Yoga Online Business aufbaut, hörst du in der neuen Folge! 🎧

Mehr zu Daniela findest du hier:

  • Uneditiertes Transkript zur Folge:

    Victoria (00:02.664)

    So, weißt was wir jetzt machen? Wir werden die Leute ein bisschen auf die Folter spannen, weil bevor wir diese ganze 180 Grad Kehrtwende-Geschichte erzählen, müssen wir eigentlich erstmal noch einen Schritt zurückgehen und sagen, wie es überhaupt dahin kam. Also wie bist du überhaupt in diese Copywriting, Werbetexten, Schreibseite, also wie bist du quasi in diese Richtung gegangen? Und bevor wir überhaupt darüber reden, wieso du jetzt auch wieder davon weggegangen bist, das heißt, wo willst du anfangen? Bei deiner Geburt? Beim Kindergarten? Wie weit gehen wir zurück?

    Daniela (00:27.721)

    Nee, glaube, also ein super guter Wendepunkt wäre, also ich habe Kunstgeschichte studiert, Politik, Wissenschaft im Nebenfach und mein erster Job war völlig unüberlegt. Ich war Redakteurin bei einer Talkshow. Ich war tatsächlich Redakteurin bei der Andreas-Türk-Show. Also Leute, die in den 90ern Fernsehen geguckt haben, die kennen die Andreas-Türk-Show und das war eher so eine zufällige Entscheidung. Ich brauchte nach dem

    total lukrativen Kunstgeschichte Studium natürlich einen Job und ich wollte nicht Taxifahren und das hat sich einfach so ergeben. Genau, ich will nicht Taxifahren, also gehe ich zur Talkshow. Und da habe ich aber tatsächlich schon festgestellt, ja, schreiben, das ist schon gut für mich. Also schon nach der Schülerzeitung und so. Also ich habe schon vorher ein bisschen journalistisch geschrieben, aber da habe ich dann wirklich gemerkt, okay, dieses Schreiben, das ist schon mein Ding, dafür habe ich Lob bekommen.

    Victoria (01:04.269)

    Dein Lebensziel. Ich will dich Taxi fahren.

    Daniela (01:24.489)

    Und dann meinte ein Freund von mir, mit dem ich zusammen Fantasy Role-Playing Games gemacht habe, also wie die Leute aus Stranger Things, daher kennt ihr das vielleicht, der sagte zu mir, weißt du was, Daniela, ich bin Werbetexte und ich bin richtig gut und du kannst viel besser schreiben als ich. Warum machst du das nicht auch? Und ich so, hey, du hast recht, das ist voll eine super Idee. Und dann habe ich mich in Werbeagenturen beworben, weil ich das mit der Talkshow-Redaktion auch so bisschen unmoralisch fand.

    Es hat mir nicht so gefallen, dass mein Job hauptsächlich war, Leute dazu zu bringen, in so eine Sendung zu gehen. damit war ich nicht ganz fein. Und dann dachte ich so, okay, das mache ich jetzt. Und ich hatte Glück, habe einen Job als Junior-Texterin in einer Werbeagentur bekommen in Hamburg und habe mich dann da so hochgedient über verschiedene Agenturen und habe dann das Handwerk des Werbetextens gelehrt.

    Ja, danach habe ich dann, also nach einigen Jahren Agentur, habe ich mich selbstständig gemacht und habe das dann auch freiberuflich gemacht, teilweise noch auch in Festanstellungen, also ganz viele verschiedene Sachen. Bin dann auch, weil ich meinen Mann kennengelernt habe, nach Frankfurt umgezogen. Und ja, nach einiger Zeit hatte ich also das Bedürfnis, was ich da alles gelernt habe, weiterzugeben und dachte, Mensch, Online-Business ist voll im Kommen. Ich sehe immer mehr Leute, die machen online was.

    Victoria (02:48.726)

    Passives Einkommen, for the win.

    Daniela (02:50.877)

    Ja, also naja, gut, so passiv hab' dachte ich jetzt gar nicht so, sondern ich dachte irgendwie so, hey, jetzt haben alle auf einmal eine Chance, Content zu machen. Also ich hab' wirklich Content-Marketing entdeckt. Die Agentur, in der ich damals gearbeitet habe, die war eine der ersten HubSpot-Partner und HubSpot hat ja quasi allen erzählt so, hey, du kannst als Unternehmen Content machen, Inboard-Marketing,

    Victoria (03:09.544)

    Inbound. Die haben ja das Wort Inbound so geprägt.

    Daniela (03:13.897)

    Genau, und ich hab dann darüber auch voll viel geschrieben und ich hab mich da voll mit identifiziert und dachte, hey, das ist mein Ding, ich mach jetzt inbound. Und dann dachte ich mir aber, ja, wie wär's denn, wenn ich nicht einfach für Leute schreibe, sondern was wäre, wenn ich jetzt Leuten Werbetexten beibringe? Das brauchen ja alle.

    Und das war dann der Start meines Blogs und meiner, ich sag mal in Einführungszeichen, Berühmtheit. Also dann hat mich auch der Verlag entdeckt und hat mich dann gefragt, ob ich ein Buch schreiben möchte, weil die meine Blog-Anzüge cool fanden. Ja, nee, also ich dachte so, wie, warum ich? Habt nicht jemanden, irgendwie kompetenter ist? Also ich war völlig überfahren, dass die wollten, dass ich das mache. Und ich hab dann aber gedacht so, okay, du kannst jetzt natürlich nicht nein sagen. Eigentlich traust du es dir nicht zu.

    Victoria (03:39.544)

    Und du ja!

    Daniela (03:57.563)

    Aber irgendwie wäre Nein sagen auch doof und du machst das jetzt.

    Victoria (04:01.236)

    Ich kann nur sagen, dass in den letzten fünf Jahren dieses Buch mir ungefähr ständig empfohlen wurde. Also besser ist es, dass du nicht Nein gesagt hast. An alle da draußen, wenn euch ein Verlag fragt, ob ihr das Buch schreiben wollt, schreibt das Buch. Es werden gute Sachen da rauskommen, z.B. Podcast-Intervios.

    Daniela (04:04.84)

    Haha!

    Daniela (04:12.84)

    HAH!

    Daniela (04:17.448)

    Ja, das war tatsächlich, ich würde auch sagen, auch so eine Wende im Leben, weil dadurch wurde ich dann auf einmal auch quasi bekannt in der Branche. Und dann lief das auch ziemlich super. Also ich habe wirklich viele Leute gefunden, die von mir Werbetexten lernen wollten. Und ich hatte dann eine Zeit lang auch richtig Spaß dran und bin da voll drin aufgegangen. Okay.

    Victoria (04:42.05)

    und jetzt merke ich schon, da kommt jetzt der Wendepunkt in der Heldengeschichte. Du hast schon so hingeleitet, so eine Zeit lang lief alles gut. So hätte es theoretisch bleiben können. Aber was kam dann? Also in welchem ganz kurz nochmal für die Timeline, in welchem Jahr sind wir denn ungefähr? Dieses Buch kam 2019 raus, oder? Hier, kurzer Amazon-Check, 28. Oktober 2019.

    Daniela (04:45.32)

    Ja.

    Daniela (04:50.056)

    Genau.

    Gute Nacht!

    Daniela (05:01.448)

    Ja, ich habe es aber schon so...

    Daniela (05:06.536)

    Genau. Und tatsächlich auch mit dem Rauskommen des Buchs, also so 2019, da dachte ich dann, da habe ich gedacht so, okay, wow, ich habe mich jetzt so wahnsinnig verausgabt, mit diesem Buch und meinem Business und ich war schon ziemlich kaputt. Also ich konnte auch eine Zeit lang nicht mehr wirklich so gut arbeiten. Also ich will es jetzt nicht labelen. Also es muss jetzt irgendwie nicht so ein Krankheitslabel bekommen. Aber ich war auf jeden Fall irgendwie durch und brauchte erst mal irgendwie Abstand so gefühlsmäßig.

    Und dann dachte ich mir so, weiß ich nicht, ob ich das wirklich bis zur Rente, bis an mein Lebensende machen möchte. Und hab dann gedacht, okay, ich brauch irgendwie einen Plan B. Ich möchte mir irgendwie ein zweites Standbein schaffen oder zumindest irgendwas machen, was ich vielleicht später machen kann, wenn ich dann über 50 bin, weil ich dann dachte, so, möchte ich dann noch im Marketing arbeiten? Und dann hab ich beschlossen, also eine Sache, die ich schon seit immer oder wirklich seit vielen, vielen Jahren mache.

    so ein bisschen zu vertiefen und hab dann gedacht, ich mache eine Yoga-Lehrerausbildung. Also das hab ich schon 2019 gemacht. Das heißt, für euch sieht das jetzt vielleicht so aus, oh, Dani ist jetzt Yoga-Lehrerin, ich bin schon seit 2019 Yoga-Lehrerin. Das wisst ihr nur nicht, ja? Weil ich eben in der Öffentlichkeit immer... Genau, ich hab Copywriting in der Öffentlichkeit gemacht. Und... Ja, und damals war das einfach so eine Sache, dass ich sozusagen den Plan B wollte.

    Victoria (06:20.979)

    Du so die Content-Dame quasi und die Texte drin.

    Daniela (06:33.563)

    Und dann änderte sich aber so ziemlich vieles auch in der Branche. Dann kam ChatGPT. Und ich will jetzt nicht sagen, dass ChatGPT meinen Job geklaut hat. So war das überhaupt nicht. Aber die Branche hat sich verändert. Ich hatte in meiner Kundschaft ganz, ganz viele Leute, die Texten als Beruf lernen wollten. Also das heißt, meine Primärzielgruppe waren wirklich Leute, die Copywriter werden wollten und nicht unbedingt Leute, die für ihr Business texten wollten.

    Und ich habe super gerne mit den Profis zusammengearbeitet, weil das einfach ein höheres Level war. Ich hatte mal das Gefühl, ich habe nicht so wirklich viel Bock mit so ganz blutigen AnfängerInnen zu arbeiten. Und mich hat das total beflügelt, mit Leuten zu arbeiten, die schon ganz lange Text machen, PR-Leute, die sich jetzt im Thema Werbetext fortbilden wollen oder die jetzt sagen wollen, okay, sie werden Copywriter. So, und dann habe ich aber angefangen, den Beruf des Copywriters anzuzweifeln. Also ich habe

    angezweifelt, ob dieser Beruf weitere Zukunft haben kann. Und natürlich klar auch wegen KI, weil ich meine, wir sehen das jetzt, also quasi alle, das oder nicht alle, viele sagen, okay, ihnen sind Aufträge weggebrochen, Menschen wollen nicht mehr so viel Geld für Text zahlen und ich konnte nicht mehr so guten Gewissens versprechen, hey, komm zu mir und ich bring dir bei, du toller, erfolgreicher Copywriter oder erfolgreiche Copywriterin wirst.

    Und das war für mich so bisschen der Punkt, dass ich gesagt habe, ich glaube nicht mehr, was ich da verspreche. Und jetzt hätte es ja zwei Möglichkeiten gegeben. Also entweder ich fokussiere mich auf die Leute, die eben nicht Copywriting als Beruf machen wollen, weil für alle, die immer noch für sich selbst schreiben wollen, finde ich auch den Skill, schreiben zu können, super wertvoll. Also keine Frage. Also Schreiben prägt einfach das Denken und schuld dich und

    Also schreiben ist so wahnsinnig gut für dich, egal ob du für dein Business oder privat tust. Und davon bin ich 100 Prozent überzeugt, das wird sich nie ändern. Aber dann würde ich ja dann mit den Leuten arbeiten, mit denen ich eigentlich gar nicht primär arbeiten möchte, ja. Und ja, dann dachte ich mir so, okay, vielleicht ist es jetzt wirklich an der Zeit, also vielleicht ist es jetzt einfach auch ein guter Punkt, wenn du siehst, okay, du kannst nicht mehr dahinter stehen. Vielleicht ist jetzt Yoga einfach dran. Ich habe auch dann die Jahre davor einfach schon gemerkt, dass

    Daniela (08:56.081)

    dass für mich einfach ein wichtigerer Bereich im Leben wird. ich habe ja auch seit Jahren Yoga-Stunden gegeben, im kleinen Bereich, offline, bei mir hier auf dem Land. Das hat mich einfach weiter begleitet und dann dachte ich so, okay, was ist, wenn ich das jetzt in die Online-Welt bringe?

    Victoria (09:12.82)

    Hattest du Angst, das so wegzuwerfen, was du dir über so viele Jahre aufgebaut hast?

    Daniela (09:15.364)

    Klar!

    Victoria (09:20.372)

    Weil das ist, also ich kenn einige Leute, die davon träumen, alles zu verbrennen und hinter sich zu lassen. Gerade wenn man auch sehr viel hart gearbeitet hat. Also das ist typisches Phänomen, dass man sagt, jetzt hab ich vielleicht auch bisschen teilweise übertrieben und so. Und da gibt es genug Leute, die entweder kurz davor stehen oder die das gemacht haben, sagen, ich verbrenne jetzt alles hinter mir und ciao. Und es gibt aber auch Leute, die wollen das eigentlich seit Jahren machen, aber denken so, Gott, alles wird zusammenbrechen und mein Leben wird den Bach runtergehen, wenn ich das tue. Deswegen finde ich das auch so spannend und das ist auch der Grund, ich die Eingliederin habe, weil du es gemacht hast.

    Aber was waren so deine Gedanken? Weil es gibt ja wahrscheinlich auch einen Grund, warum du das so übergangsmäßig gemacht hast. Du hast erzählt, seit 2019 schon hast du gemerkt, so, oh, eigentlich diese Richtung und so weiter. Jetzt sind wir im Jahr, also wo wir das ja aufnehmen, noch gerade so 2025, wenn die Folge rauskommt, 2026. Kannst uns so bisschen deine Gedankenwelt mitnehmen? Weil ich gehe mal davon aus, dass dir wahrscheinlich, wenn du mit Leuten geredet hast, alle gesagt haben so, oh Gott, will, man muss auf einem Feld bleiben und the one thing und Fokus und Nische und...

    Daniela (10:00.777)

    Ja.

    Victoria (10:19.871)

    Bekanntheit und die Welt wird untergehen und so weiter. Kannst uns da so bisschen in diese Jahre mitnehmen?

    Daniela (10:26.985)

    Oh ja, also genau das ist wirklich der Punkt. Du hast das voll getroffen. also als ich gesagt habe, ich möchte hauptberuflich Yoga machen, also haben alle gesagt, also wirklich alle, mein komplettes Umfeld, auch meine KollegInnen, also haben auch alle gesagt so, hey, das ist, das würde ich mir gut überlegen. Ich würde das machen. ich formuliere jetzt vorsichtig. Mir wurde auch härteres gesagt. Also letztendlich war mir dann total klar, okay, mir ist schon klar, dass

    Victoria (10:44.686)

    Was diplomatisch ist für don't do it.

    Victoria (10:52.43)

    Mhm.

    Daniela (10:56.953)

    alle sagen, so warum tust du das? Du bist doch bekannt in einem Bereich und du kannst eine Sache richtig gut, das ist deine Geniezone, warum machst du das nicht weiter? Und dann habe ich mir wirklich lange Gedanken gemacht und bin aber zu einem Schluss gekommen. Und zwar nur, weil man eine Sache richtig gut kann, heißt es nicht, dass man die Pflicht hat, sie immer zu tun, sondern es gibt vielleicht auch andere Dinge, die man richtig gut kann.

    Victoria (11:20.532)

    Das ist eine coole Aussage. hab da grad tatsächlich in diesem Moment gesagt, dass mit dieser Geniezone dran gedacht, weil ich weiß nicht, ob du das Buch The Big Leap kennst, wo das so bisschen auch herkommt. Da wird es ja unterteilt in Exzellenzzone und Geniezone. Das ist übrigens ein Buch, das werden wir in die Show nur setzen, jeder mal jedes halbe Jahr lesen, so gefühlt. Und da, also die Geniezone ist ja eigentlich das, was der Gedefinition entspricht, gar nicht mehr das war, was du eben gemacht hast, sondern das war quasi die Exzellenzzone. Du kannst es extrem gut, du wirst dafür bezahlt, aber du bist halt nicht mehr so im...

    und so weiter. Und dadurch ist es ja per Definition eben nicht mehr die Geniezone. Vielleicht war es dem mal für dich, aber ist es ja nicht mehr. Und die Gefahr, und das ist ja auch in diesem Buch beschrieben, dass die Leute einen vor allem extern auch in der Exzellenzzone festhalten wollen, weil das ist sicher, das ist lukrativ, das ist alles gut, aber du bist halt nicht an diesem höchsten Level sozusagen der Zufriedenheit.

    Daniela (12:09.256)

    Ja, genau. Und das ist halt so, dass mir die Arbeit mit Leuten an ihrem Text auch Spaß macht. Und es ist eben so, dass mir immer Leute gesagt haben, also sagen sie mir bis heute, wenn ich mit denen Texte mache, kommt immer so, boah, Daniela, das ist unfassbar. Bei dir sieht das immer so wahnsinnig leicht aus. Ich quäle mich damit ewig und bei dir ist es so leicht. Und es stimmt, bei mir ist das leicht, weil ich das 25 Jahre lang gemacht habe. Das ist die Leichtigkeit, mir der Erfahrung kommt. Aber trotzdem ist es nicht das, was ich machen möchte.

    Mein Herz brennt für ein anderes Thema schon sehr lange. Weil für mich ist Yoga etwas, das mein Leben schon echt lange verändert hat. Es ist nicht so, dass ich mit 40 Yoga gefunden habe. Ich mache das schon seit so langer Zeit. Das hat mein Leben so positiv geprägt, dass ich das einfach weitergeben möchte. Ich diesen tiefen Wunsch, mehr Menschen davon zu begeistern, die vielleicht auch sagen, ich kann das nicht, ich bin zu alt, ich bin nicht beweglich.

    Victoria (13:10.19)

    Ich finde das tatsächlich deswegen auch so cool, weil, und das ist, glaube ich, auch eine Sache, die man sich auch Stück weit quasi erlauben können muss, auch natürlich finanziell, aber auch insgesamt, weil es gibt ja auch Leute, müssen einfach das weitermachen, was sie gemacht haben, einfach so, weil Miete bezahlen, so ungefähr. Wenn man das also nicht, und du hast wahrscheinlich, da können wir gleich noch drauf eingehen, mit diesem Übergang wahrscheinlich auch schlau gemacht, dann hast du eine Zeit lang das weitergemacht, vielleicht machst du unter der Hand noch das alte weiter oder so. Aber ich glaube, es ist auch ziemlich cool, dass

    Ego weglegen zu können, dass man sagt, ich hab jetzt in diesem Bereich gefühlt irgendwie so alles erreicht, was so in meinem Bereich war, so den höchsten Gipfel, was jetzt in meinem Bereich ich wollte, hab ich erreicht. Ich sehe jetzt nicht so den Weg weiter. Das weglegen zu können und zu sagen so, ich verbrenne alles und gehe jetzt woanders hin, das finde ich, hat auch eine Art von, wie gesagt, wenn man sich das auch natürlich finanziell und als Mögliche leisten kann und das alles so passt mit den Rahmenbedingungen und weiter, es hat auch echt was von ...

    fast schon, finde ich, Weisheit, dass man sagt, mir ist es jetzt total egal, ob alle anderen Leute sagen, das und das das solltest du tun. Ich weiß selber, was mich glücklich macht. Ich mache jetzt komplett das Gegenteil davon. Finde ich, ist so eine krasse, einfach coole Sache, weil heute einfach so viele Leute immer noch danach gehen, was andere einem sagen, so, das ist der traditionelle Weg des Erfolges und du musst in dem Bereich bleiben und das ist deine Fähigkeit und blablabla, bloß nicht daraus ausscheren und du sagst einfach nö. Das finde ich.

    hat was sehr, wie sagt was auf Deutsch? Es sehr aspirational. Denn du weißt, was ich meine.

    Daniela (14:35.432)

    Ja, also tatsächlich hat es was Befreiendes. Also für mich hat es auch was sehr Befreiendes, einfach zu sagen, so wisst ihr was, ich weiß einfach in mir drin, dass das das ist, was ich machen möchte. Ich weiß, dass es vermutlich lange dauern wird, bis ich damit erfolgreich werde. Ich weiß, dass ich jetzt viel weniger Geld habe als früher.

    Das ist tatsächlich ein Opfer, das ich bringen muss und das mir vorher auch klar war. Aber zum Glück ist mir Reichtum auch wirklich nicht wichtig. Es ist wirklich so, es ist überhaupt nicht mein Antrieb. Also war es auch beim Texten nie. Solange ich für meine Familie sorgen kann und eben kleinere Brötchen backe, ist das für mich alles fein.

    Victoria (15:17.166)

    Ja, das ist voll gut, dass du es sagst, weil man muss sich natürlich bewusst sein, dass es einen Preis zu zahlen gibt. Das wäre zum Beispiel auch, glaube ich, eine andere Sache, wenn man sagt, komm hier, nee, ich habe jetzt keinen Bock mehr, ich mache alles dicht und dann so, upsie, jetzt habe ich auch viel weniger Geld, das wäre wahrscheinlich ein bisschen naiv. Aber du hast ja dann wahrscheinlich auch dadurch, dass es so eine lange Zeit war, eine sehr bewusste Entscheidung getroffen.

    Daniela (15:21.832)

    Ja klar!

    Daniela (15:30.344)

    Vielen

    Daniela (15:35.493)

    Genau, ich hab da eine bewusste Entscheidung getroffen, aber das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt von einem Tag auf den anderen glaubte, irgendwie mit Yoga reich werden zu können. Also das ist nicht so. Und das wird auch sicher noch eine Weile dauern, aber ich hab einfach gesagt, okay, ich schränke mich dann ein und zahle diesen Preis dafür, dass ich meine neue Karriere starte. Und ich hab auch lange probiert, ob die neue Karriere was für mich ist, weil ich ja schon seit so vielen Jahren auch so

    Yoga unterrichte eben nicht als Hauptbusiness, sondern als Nebenbusiness. Und deswegen weiß ich auch, okay, das ist das, was mir Spaß macht. Und auch da bekomme ich total viele positive Rückmeldungen gespiegelt. Also ich fand es zum Beispiel mega, ein Kunde von mir, mit dem ich heute Morgen Yoga gemacht habe, der schrieb mir irgendwie nachher, also er schrieb mir wirklich wörtlich, warte mal, ich muss das, ich kann das vorlesen, weil das hat er mir irgendwie per Signal geschrieben und das war so schön, ja.

    Ich hoffe, das dauert jetzt nicht so lange. Ich hab's wirklich sofort. ja, genau.

    Victoria (16:38.191)

    Im Notfall legen wir so total beruhigende Musik unter den Podcast. Du, du, du, warte Musik.

    Daniela (16:41.832)

    Der Schrieb mir heute Morgen, das hat heute richtig gut getan, verspannt, aufgestanden, Yoga gemacht, Verspannung weg. Und wenn ich für jemanden so was tun kann, dann freue ich mich einfach und ich habe damit jetzt nicht irgendwie tausende von Euro verdient, aber ich habe dann den Menschen glücklich gemacht und das gibt mir einfach was.

    Victoria (17:04.047)

    hast es doch auch, wenn du sagst, das ist dir jetzt quasi zum aktuellen Zeitpunkt wichtiger als das ganze andere. Und das heißt ja nicht, weil du auch gesagt hast, du musst jetzt nicht damit reich werden, das heißt ja nicht, dass du bist ja dann auch im Businessbereich so versiert, dass du auch wüsstest, was du jetzt tun müsstest, in welcher Reihenfolge, wie du quasi dann da weiterkommst. Das heißt ja nicht, dass du damit jetzt nicht quasi viel Geld verdienen kannst, sondern das heißt ja einfach nur, dass du quasi jetzt bei Null anfangen musst und das wieder so bisschen aufbaust. Gab es denn, also wir haben ja so bisschen geredet, 2019 bist du, ich glaube, du hast dann im...

    Herbst 2025 oder so, so offiziell? Bei LinkedIn zumindest oder so? Oder wann war denn so, vielleicht kannst du mal noch mal so bisschen die Timeline aufdröseln, dass jeder weiß, wie, wie, weil das waren ja viele Jahre, wo das dann so parallel alles lief, ne?

    Daniela (17:36.648)

    Ja.

    Ja.

    Daniela (17:45.149)

    Genau, so richtig aufgegeben habe ich das Textbusiness erst diesen Sommer, also Sommer 2025 oder im Herbst. Nein, das stimmt gar nicht, im Herbst. glaube, habe meine Textcommunity, ich glaube, zum Oktober erst geschlossen oder September, Oktober. Es war wirklich spät, ja. Und parallel habe ich das eine Weile gemacht und ich bin öffentlich mit Yoga aufgetreten ab

    April oder Mai, also 25. Und dann habe ich aber wieder eine Contentpause gehabt, weil ich nochmal meine Zielgruppe geändert habe, weil ich festgestellt habe, dass die erste Zielgruppe, die ich gewählt habe, nicht optimal war.

    Victoria (18:27.407)

    Das waren unbewegliche Männer oder so, oder?

    Daniela (18:30.12)

    Ja, genau. zwar, war nämlich so, ich habe Yoga schon seit Jahren immer auch für Karateka unterrichtet. Also für Leute, die mit mir Karate gemacht haben. Ich hatte ja immer dieses Karatenthema auch im Texten, weil ich wirklich viele Jahre lang eben selber Karate trainiert habe. Ich war auch Trainerin. Und ja, dann habe ich eben da die Erfahrung gemacht, dass die gesagt haben, so, Boah, Yoga tut ihnen so gut. Und dann dachte ich, Mensch, super Zielgruppe, ich nehme die unbeweglichen Männer.

    Vor allem, weil ich da viel Ahnung von hatte, wie man für die Yoga unterrichtet, sodass die mitkommen und das gut finden. Und dann habe ich festgestellt, erstens ist es schwer, die Zielgruppe zu motivieren. Und zweitens, ich weiß gar nicht, ob ich das in einem Podcast erzählen soll, ich habe seltsame Zuschriften bekommen. Es ist immer doof, wenn man sich als Frau in Yoga-Hose irgendwo hinstellt, egal wie alt. Dann bekommt man wirklich seltsame Zuschriften von Leuten, die nicht Yoga machen wollen.

    Und ich wollte wirklich überhaupt nicht so in diese Schiene. Und ich wollte irgendwie, ja, es geht nicht darum, dass ihr mich anschaut, wie ich für euch Yoga mache, sondern ich möchte dir ein besseres Lebensgefühl verschaffen. Und dann dachte ich so, okay, das geht mit Sicherheit mit einer anderen Zielgruppe besser. Und ich habe mich jetzt entschieden, die Zielgruppe zumindest zu erweitern und zu sagen, okay, egal, ob du ein Mann oder eine Frau bist, ja.

    Also wahrscheinlich, wenn du irgendwie 40 plus bist und das Gefühl hast, irgendwie du bist ein bisschen, also du sitzt zu viel am Schreibtisch rum oder der Sport, du gerade machst, der macht dich irgendwie trotzdem nicht geschmeidig oder macht dir vielleicht auch nicht so viel Spaß einfach, dann komm zu mir und mach Wugger. Also bei mir ist einfach der Unterschied oder eine Sache, die mir total wichtig ist, ist, also ich bin ja Sportlerin, also ich mach sehr, viel Sport schon immer und

    Das, was mir allermeisten Spaß macht, ist eben Yoga. Zu jedem anderen Sport muss ich mich irgendwie treten. Das mache ich, weil ich weiß, dass es gut ist, dass man Gewichte stellen muss und so. Aber Yoga ist das, was mir schon werden Spaß macht. Ich habe da Bock drauf. Und deswegen glaube ich, wenn ich da Bock drauf habe, dann haben das bestimmt auch andere.

    Victoria (20:39.439)

    Wo du selber Lust drauf hast,

    Victoria (20:47.765)

    Ich finde das auch cool. Du hast ja so bisschen auf deiner Seite, ich meine bisher wäre extra drin und so, aber ich finde das auch voll cool mit diesem so Motivation, Fliet, Routine bleibt, weil du so lieben lernst. Und mich hast du da nicht als Zielgruppe, weil hier steht 7 Uhr live am Morgen und ich bin die absolute Monster-Nacht-Person. Also 7 Uhr morgens ist für mich eine Todeszeit. Wenn das jetzt so 7 Uhr abends anfangen würde, dann könnte ich vielleicht da teilnehmen. Aber du hast es ja auch quasi so bisschen auf dieses, und deswegen ist es ja trotzdem relativ scharf positioniert, wie es ist im Yoga am Morgen.

    Nicht so Yoga für alle und so, sondern es ist Vinyasa-Flow, Morgen-Yoga-Routine. Superspezifisch. Das heißt, ist ja nicht so, dass du jetzt plötzlich gesagt hast, ich mach jetzt Yoga für die Welt. Was natürlich sehr smart ist, weil der Yogamarkt ist ja trotz allem wahrscheinlich auch gar nicht so leer.

    Daniela (21:22.12)

    Ja. Ja.

    Daniela (21:28.136)

    Nein, natürlich nicht.

    Daniela (21:33.571)

    Genau, der Yogamarkt ist natürlich total voll. Und das Ding ist, dass ich tatsächlich feststelle, ist Problem, das ich wahrnehme, also auch aus meiner Yoga-Erfahrung. Also, wie gesagt, tausend Jahre, ich kenne viele Leute, die Yoga machen oder gemacht haben. Und die große Schwierigkeit ist der Routineaufbau. Weil jemand, der jetzt nicht in Berlin wohnt oder so, der hat's echt schwer, oft ins Yogastudio zu gehen.

    Es bringt tatsächlich viel mehr, öfter Yoga zu machen, dafür kürzere Einheiten, als einmal die Woche die fette, lange Yoga-Einheit. Gerade Yoga ist dafür gemacht, es täglich zu praktizieren. Für mich ist total klar, täglich ist Yoga. Ich meine, es ist auch okay, wenn es nur drei- bis fünfmal die Woche ist, aber ich mache es jeden Tag. Ich merke einfach, es tut mir jeden Tag gut, mich einmal so durchzudehnen, alle Muskeln zu bewegen, zu kräftigen.

    Und deswegen sehe ich einfach, viele Leute haben das Problem, diese Routine aufzubauen. Und man kann sich auch nicht immer motivieren, YouTube-Video zu gucken. Oft ist es auch frustrierend, wenn auf YouTube dann irgendwie alle Yoga-Lehrerinnen so 25 sind, alle aussehen wie Models und Dinge können, die für dich niemals drin sein werden. Und da möchte ich einfach gerne so ein Kontraprogramm setzen und sage, hey, egal wie du ausziehst, egal wie alt du bist, egal wie unbeweglich du fühlst, du kannst Yoga machen.

    Das ist inklusiv. Also es ist auch anstrengend. ich bin wie gesagt, ich bin Sportlerin. kann auch irgendwie, also ja Kopfstand und Unterarmstand, also so fancy Yoga Sachen. Aber du musst das nicht können, mit mir gut Yoga zu machen und trotzdem was für dich zu tun.

    Victoria (23:07.095)

    Ich dass es auch so eine Sache ist mit das, was du gerade gesagt hast. Also ich bin sehr überhaupt nicht in dieser Yoga-Bubble drin. Ich habe allerdings mit sehr vielen durch meine Website, aber ich erstaunlicherweise extrem viele Lehrer in diversen Bereichen, auch Yoga und so, diese Websites und so weiter, auch in unserer Agentur und so weiter. Und ich finde das auch total krass. Alle sehen gut aus. Die sind alle markelos. Es gibt keine, in Anführungszeichen, normalen Leute und das ist ja auch sehr,

    sehr cool in der Sicht, weil es gibt ja auch ganz viele Beweise, dass viele Leute sich so gerne sehen wollen und man guckt da hin und sagt so will ich auch sonst weiter. Aber gleichzeitig ist ja auch wirklich immer dieser Gedanke so ja, aber was für ein Bier ich als normaler Mensch, was soll ich da tun und so weiter. Und das ist natürlich auch eine coole Überlegung, wenn man sagt, man hält das ein bisschen lowkey und es muss nicht alles super shiny sein und alle Wände sind beige mit den perfekten Pflanzen, in den perfekten Winkeln und so weiter. Das ist glaube ich auch wirklich was, wo wahrscheinlich noch viel mehr Leute in den nächsten

    Jahren die Ecke kommen werden und dich entdecken werden, die sagen so cool, endlich mal einer der Yoga nicht zu so einem Lifestyle macht im Sinne von Perfektion und so, sondern du machst es ja quasi eher so in Richtung Ruhe und Routine und auch teilweise natürlich Schmerz wahrscheinlich, dass man so Schmerzen damit ableiten kann. Also smarte Sache würde ich sagen.

    Daniela (24:19.4)

    Ja, also mal schauen. Ich bin 100 Prozent überzeugt von meinem Business. Ich brenne dafür richtig, weil es gibt auch tatsächlich kein Angebot, das mit meinem so vergleichbar ist. diese feste Routine, also dieses, treffen uns einfach morgens sieben auf der Matte. Und klar, morgens sieben ist nicht was für alle, aber für die, es dann für sich entdecken. ich möchte...

    Victoria (24:24.393)

    Ich merke das schon.

    Victoria (24:41.589)

    Ich sag mal, morgen Menschen lieben sowas. Für die das wahrscheinlich schon spät. Die sind dann so 5 Uhr schon wach.

    Daniela (24:45.576)

    Genau, für Morgenmenschen ist es gut. Aber ich möchte übrigens mal dazu sagen, dass ich auch kein typischer Morgenmensch bin. Ich bin jetzt zwar auch keine Nachtäule, ich bin vielleicht so dazwischen, natürlicherweise, aber mir fällt es eigentlich schwer, morgens aufzustehen. Ich denke, wenn der Wecker klingelt, für mich auch so, Gott, lass mich in Ruhe. Aber witzigerweise, durch das tägliche Morgen-Yoga, dadurch, dass ich diese Routine entwickelt habe, stehe ich auch wirklich leichter auf, weil ich es einfach jeden Tag mache.

    Und vor allem nach dem Yoga bin ich wirklich wach. Also das heißt dann ist gar keine Frage mehr, wie ich jetzt in den Tag starte und dass ich dann irgendwie grumpy bin, irgendwie fünf Stunden lang, sondern ich bin dann wirklich fit und ja, einfach bereit.

    Victoria (25:28.885)

    Ja, ist schon eine Sache, die nicht jeder von sich sagen kann morgens. Fit und bereit für den Tag zu sein.

    Daniela (25:32.332)

    Ja, genau. Und ich überhaupt nicht. Also so dann früher, so Gott, lass mich in Ruhe. Ich schlaf auch gerne mal bis neun oder so. Aber jetzt nicht mehr.

    Victoria (25:46.613)

    Ich kann mich damit sehr identifizieren. Also es wäre auch in Ordnung, wenn du sagst, du schläfst gerne bis 11 oder bis 13 Uhr. Das würde mich jetzt überhaupt nicht schocken hier. Aber was wollte ich sagen? Die, ich glaube, die von außen ist es wahrscheinlich für viele Leute jetzt so voll irritieren und denken und ich gehe mal davon aus, es wahrscheinlich einige Leute, die nach dir suchen, die haben jetzt ja, keine Ahnung, irgendwas anderes gemacht und so und die so, ja, da war doch diese Daniela und so. Ich will jetzt noch mal irgendwas mit texten. Was passiert mit denen? Und tatsächlich auch wie

    hast du diesen Übergang geplant, wie hast du den umgesetzt und so weiter. Weil ich hab dadurch, ich war nicht in irgendwie einer Mail-Liste oder Zielgruppe oder irgendwas, ich hab das bei LinkedIn so irgendwie durch, warum auch immer, irgendwie Zufall gesehen. Und ich so, huch, Themenwechsel. Fand das mega spannend, weil wie gesagt, ich kenn einige Leute, die das gerne würden oder gemacht haben oder davon heimlich träumen oder was auch immer. Und vielleicht kannst du uns da so bisschen mitnehmen. Weil ich glaub, viele, dann auch so hier zuhören, denken so, ja, okay, aber wie hast du das dann so ganz praktisch? Also was macht man denn? Dann sagt man so,

    alle Kunden sind jetzt fertig oder vielleicht kannst du auch nochmal kurz sagen, was genau vorher das Angebot war, weil auch zum Beispiel ist ja ein Unterschied, ob man laufende Memberships hat oder Kurse oder 1 zu 1 Kunden und so. Einfach so, wie hast du diesen Übergang ganz taktisch, praktisch vollzogen.

    Daniela (26:58.376)

    Genau, also erstmal dauerte der auch viel länger als das, was man von außen gesehen hat. Also ich hab schon vor, ich hab schon quasi vor einem Jahr im Herbst entschieden, ich mach Yoga. Also das hab ich wirklich schon vor etwas, oder vor ziemlich genau einem Jahr hab ich es definitiv entschieden und dann hab ich angefangen zu planen. Dann hab ich wirklich überlegt, was mach ich jetzt. Ich hatte, also ich hatte sagen wir zwei Schwerpunktsachen und zwar ich hatte eine Copywriting Dojo Community, also das heißt, hatte, das war eine monatliche Membership.

    Da konnte man einfach einen Monatsbeitrag bezahlen und dann mit mir Textkritik machen und zusammen Texte schreiben. Und dann hatte ich eine Copywriting-Ausbildung, den Gapgood Copywriting. Der dauert also drei Monate, allerdings hat man ein Jahr Zugriff auf alles und auch die Möglichkeit Feedback und so zu bekommen. Das heißt, jeden, den ich reinhole, muss ich ein Jahr betreuen.

    Und deswegen musste ich dann anfangen, also quasi meine Kunden nicht abzuwickeln, sondern keine neuen Kunden mehr anzunehmen. Also das war dann klar, dass ich niemanden mehr für dieses Copywriting-Programm annehmen konnte. Und dann habe ich eine Nachfolge gesucht für meine Community. Und ich habe tatsächlich jemanden gefunden, und zwar die Bianca Fritz. Die ist auch Autorin beim Rheinwerk Verlag. Und die hat dann angefangen, mit mir zusammen die Community zu betreuen. Und die hat dann aber ein eigenes

    Programmen sozusagen entwickelt für sich. Das ist jetzt die Wortkost-Community. Könnt ihr mal suchen und euch das anschauen. Ich bin da auch noch Mitglied und vertrete Bianca ab und an, wenn die im Urlaub ist. Und die hat dann quasi ein Angebot an meine Kunden gemacht, die sie aber schon kennengelernt hat, weil sie mir geholfen hat, die Community zu betreuen, schon mehrere Monate lang. Und so gab es einen total smoothen Übergang von den

    Für die Leute, die bei mir der Textcommunity waren, die konnten dann zu Bianca in die Wortkostcommunity wechseln und mit totaler Sicherheit, weil man sich kannte. Und die anderen, die bei mir die Copywriting-Ausbildungen gemacht haben, die habe ich das komplette Jahr über noch fertig betreut. Und so habe ich Genau.

    Victoria (29:06.649)

    Okay, das heißt, du hast dir quasi überlegt, wie lange muss ich überhaupt noch alles ordentlich fertig machen und so weiter und dann war es so rückwärts sozusagen geplant.

    Daniela (29:13.677)

    Genau.

    Ich habe von Anfang an ganz offen kommuniziert mit meinen Kunden und mit meinen Kundinnen. Das heißt, sobald ich die Entscheidung getroffen hatte, dass ich mich umorientiere, habe ich denen gesagt, so Leute, werde das hier perspektivisch oder dann zu Zeitpunkt X abschließen, weil ich nämlich 100 Prozent mich auf Yoga fokussieren möchte. Viele haben dann zu mir gesagt, ja wieso, du kannst doch beides machen. Und ich habe dann aber schon kapiert, nein, ich kann nicht beides machen.

    Ich kann auch in der Öffentlichkeit auf Social Media nicht als Copywriterin und Yoga-Lehrerin auftreten, weil man mir dann sehr lange die Yoga-Lehrerin nicht abnehmen wird und vielleicht auch das Gefühl bekommt, dass ich nicht mehr hundertprozentig Copywriting mache. Also ich habe daran nicht geglaubt, dann diese Doppelstrategie, die mir die ganze Welt empfohlen hat. Also so, hey, ist doch sicherer, mach doch beides. Und ich habe dann aber gesagt, so nö, ich mache nur eins. Also ich entscheide mich für Yoga und ich habe dann offen kommuniziert. Und das Schöne war,

    dass meine Kunden mich schon als Yogalehrerin kannten, weil ich im Coworking immer in der Mittagspause Yoga-Pausen angeboten habe. Das haben die dann immer schon begeistert angenommen. Mittlerweile sind mehrere Menschen, mit denen ich früher getextet habe, die machen jetzt mit mir Yoga.

    Victoria (32:04.015)

    Cool, das ist ja dann so total organisch, aus Versehen ungeplante Überleitung gewesen sozusagen. Also das hattest du ja zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht geplant, oder?

    Daniela (32:11.691)

    überhaupt nicht. Vor allem weil ich ja auch mit der Zielgruppe unbewegliche Männer angefangen habe. Und die haben dann gesagt, ja, hallo, kann ich auch als Frau mitmachen? Und dann habe ich gesagt, ja genau.

    Victoria (32:20.868)

    ich auch als bewegliche Frau mitmachen.

    Bitte lasst mich auch dazu.

    Daniela (32:27.207)

    Das haben die mich dann wirklich gefragt. Mittlerweile sind es drei oder vier sogar, die mit mir Yoga machen. Voll witzig.

    Victoria (32:35.695)

    Ja, wie cool. Das ist tatsächlich auch eine Sache, das habe ich vor kurzem irgendwann in diesem Podcast hier mit irgendjemandem geredet. Ich vergesse immer, ich mache gerade so viele Interviews, ich so, wow, mir spielt der Kopf. So, wie interessiert, also das ist eine Sache, die habe ich über die Jahre gelernt. Ich habe auch bei mir angefangen, dass ich so ganz streng auf meine Expertise und so, ich bin ja jetzt über die Jahre in dieser Squarespace, also für alle, die nicht wissen, das ist, so Webdesign Tool, so eine Webdesign Bubble bin ich sehr, sehr bekannt geworden in letzten Jahren. Und dann dachte ich so, ich darf jetzt nur noch über Webdesign reden und dann...

    haben es aber alle voll gefeiert, wenn ich mal darüber geredet habe, was ich für ein Buch gelesen habe. Ich bin so ein crazy buchssüchtiger Mensch, der fünf Bücher die Woche liest, mindestens. Und alle so, wow. Oder dann habe ich darüber geredet, dass ich früher so sehr viele Songs geschrieben habe und so Schlager und Schillerin war und alle, wow, voll spannend. Also, sodass man so ein dreidimensionaler Mensch wird, habe ich früher gedacht, dass es absolut problematisch ist. Und inzwischen denke ich mir so, das ist genau das, was die Leute cool finden. Noch mehr in Zukunft durch dieses KI-Thema, dass man halt eine echte Person ist, mit noch ein bisschen

    Ecken und Kanten und Persönlichkeit statt nur so, hier sind meine drei Tipps für deine krasse Expertise. Und du hast das ja dann aber anscheinend einfach intuitiv gemacht, dass du gesagt hast, so cool, weil ich hätte mich, glaube ich, gar nicht getraut, selbst wenn ich jetzt in der Mittpause XY mache, das quasi mit an mein Ding einfließen zu lassen. Das heißt, ich finde das voll cool, dass du gesagt hast, so ja, ich mache zwar Texten, egal, aber ich mache hier eine Yoga-Pause, will mitmachen? Finde ich mega cool. Weil ich hätte das mich bis vor kurzem, glaube ich, überhaupt nicht getraut, überhaupt nur darüber zu reden.

    Daniela (33:57.632)

    Ja witzig, das hat sich aber tatsächlich richtig gut ergeben, weil im Co-Working, wenn man irgendwie zwei Stunden rum sitzt, dann ist es ja super einfach mal kurz in Sicht zwischendrin zu bewegen. Und dadurch, dass man ja sowieso, also ich zumindest rede mit meinen Kunden auch immer sehr viel über Persönliches, also das bleibt beim Copywriting nicht aus, weil wenn dir jemand erzählt, was so hinter dem Business steckt, dann kommt da immer was raus, was auch total persönlich ist.

    Und dann stellt man einfach fest, wie? Wir machen ja beide Yoga, das ja toll. Oder wir mögen beide diese Netflix-Serie oder wir schreiben beide Songs oder so. Ich habe nur noch niemanden gefunden, der wie ich Blockflöte spielt. Aber sonst...

    Victoria (34:37.327)

    Kann ich leider auch jetzt hier nicht spontan, kann ich leider spontan nicht mithalten mit Blockflöte. Ich glaube so CDEFG, so du-lu-lu, so alle meine Entchen würde ich hinkriegen, was man so in der Schule mal gelernt hat. Aber ich finde Blockflöte tatsächlich klingt mega gut.

    Daniela (34:46.311)

    Ja.

    Daniela (34:53.479)

    da bist du eine der wenigen, also eher Helden.

    Victoria (34:55.893)

    Na

    Daniela (35:03.271)

    Ja voll, also ich spiele da ja im Ensemble mit, also so von der kleinsten Flöte bis zu der größten Bassflöte, die ist irgendwie so zweieinhalb Meter hoch, ja. Und das klingt super, aber die meisten Leute, kennen es eben nur als quietschig, Kinderinstrument zum Leute vertreiben.

    Victoria (35:20.143)

    Ich finde das gerade total interessant. Du erzählst so viel, du machst so mega viel Sport, du machst so mega viel so bis noch in dem Ensemble. Also voll cool. Das ist sehr, auch sehr aspirational, dass du es schaffst, so viel in deinem Privatleben noch an coolen Sachen zu machen. Finde ich voll gut. Das klingt sehr spannend, alles, was du machst. Vor allem auch das mit dem Karate und Yoga und alles, was du noch so alles in dein Leben reinpackst. Ich finde das, ich finde das richtig cool. Da kommt bestimmt irgendjemand nach diesem Podcast zu dir und sagt, ey komm Blockflöte, favorite Instrument.

    Daniela (35:47.335)

    Das würde mich mal freuen.

    Victoria (35:50.031)

    Also Leute, jeder Aufruf, der Call to Action, Schreib bitte Daniela. Warte, wie heißt deine Website? Auf Jomo.Yoga guckt ihr die Mailadresse nach oder wir setzen uns rein und schreibt bitte Daniela. Wer findet das Blog, für den du cool findest? Ich finde, das wird viel zu wenig gesagt.

    Daniela (35:57.0)

    Das ist es.

    Daniela (36:03.424)

    Gena!

    Daniela (36:08.812)

    Ja absolut, das ist eine Botschaft, unbedingt in die Welt muss.

    Victoria (36:13.295)

    Aber noch mal zurück zu dem Thema Übergang. Ich hab dich jetzt so bisschen aus der Spur geholt, weil wir waren ja eigentlich noch bei dem Thema, wie du diese Übergangsphase gemeistert hast. Das heißt, wir waren da stehen geblieben. hast, was ich übrigens sehr smart finde, dieser Zusammen, das du dich zusammen getan hast, mit Bianca Fritz heißt die, und dann das sozusagen Übergangsmäßig und dann zusammengelegt hast, was ja total cool ist, weil die Leute dann weiter betreut werden und du weißt, welche Qualität dahinter ist und so weiter. Und die Ausbildung selber hast du quasi beendet.

    Daniela (36:40.391)

    Genau.

    Victoria (36:40.551)

    Und hattest du, das ist jetzt voll die wichtige Frage, hattest du denn in der Zwischenzeit auch mal Zweifel oder Tage, du dachtest, boah, heute bin ich voll im Flow, eigentlich gefällt mir das Copywriting-Thema doch wieder so voll gut und treffe ich jetzt die falsche Entscheidung. Das hätte ich mir nämlich vorstellen können, passiert auch einigen Leuten.

    Daniela (36:55.907)

    Ja, du, das passiert mir natürlich auch. Also es ist so, dass ich von alten Kundinnen von mir angesprochen wurde neulich so, hey Daniela, du hattest doch mal diesen tollen Brand Voice Workshop und den bietest du ja gar nicht mehr an. Hättest du Lust, den nochmal für uns anzubieten? Und weil die wirklich sich darum gekümmert hatten, ein paar Teilnehmerinnen einfach schon zu organisieren, also es ist da standen Leute, die haben gesagt, Daniela, machst du bitte den Workshop mit uns? Dann habe ich gesagt, okay.

    Victoria (37:20.975)

    Bitte, bitte!

    Daniela (37:24.845)

    Also ich kann jetzt, also ich kann auch nicht zu Geld nein sagen, also das kann ich mir auch nicht mehr als Kundendrone mit Auftrag ich meine natürlich, also es ging, also natürlich habe ich da auch Lust zu, ja ich möchte halt nur nicht mehr in der Öffentlichkeit so als Copywriterin auftreten, das ist einfach auch eine Frage der Marke. Also es ist einfach eine Frage, welche Marke will ich da draußen sein und klar macht es mir noch Spaß Copywriting zu machen, aber ich sehe halt keinen Weg.

    Victoria (37:30.794)

    Kunde droht mit Auftrag.

    Daniela (37:51.604)

    beides so als Business zu tun. Also das ist zeitlich nicht möglich und auch fokussmäßig nicht möglich.

    Victoria (37:58.625)

    Das heißt, wenn jetzt jemand zuhört und käme mit einem krassen Auftrag an, unter der Hand nimmst schon noch Aufträge an und so, wenn irgendwas Cooles ist, aber du bewirbst es halt nicht mehr aktiv.

    Daniela (38:06.447)

    Genau, so ist das. Das heißt, wenn man bei mir einen Workshop machen möchte oder so, dann kann man das durchaus machen. Aber ich bewerbe das nicht und fahre damit eigentlich auch ganz gut. Und als ich das gemacht habe, hat mir das auch wieder richtig Spaß gemacht. Also ich habe wirklich gemerkt, so okay, also klar macht dir das Spaß. Also das geht nicht von einem Tag auf den anderen weg, aber das bringt mich...

    Victoria (38:28.559)

    Aber es macht noch mehr Spaß, du weißt, dass du es nicht mehr machen musst.

    Daniela (38:30.951)

    Ja, wer sagt mir so, es macht mir noch mehr Spaß, Yoga-Stunden zu geben? Also tatsächlich macht mir das, also das ist das, was mich immer noch total erfüllt. Also ich freue mich jedes Mal, wenn ich das Gefühl habe, so hey, ich habe eine tolle Yoga-Stunde gegeben, ich habe damit irgendwie Leute glücklich gemacht, ich habe die in den Flow gebracht, näher zu sich selbst und ja, und denen geht es nachher einfach gut so. Und das, also...

    Natürlich könnte man dann so ins Zweifeln kommen, ich bin noch nicht erfolgreich mit Yoga. Ich meine, ich hab damit erst angefangen, ich bau mir jetzt ein Publikum auf. Vor allem ist die Transition schwierig, weil die meisten Follower auf Social Media, die kennen mich halt als Copywriterin. Und die folgen mir, weil sie wissen, was Dani so macht, weil die neugierig sind. Klar, die finden das auch spannend, dass ich mal einen Job gewechselt habe. Und ich glaube ...

    Also ich sag's jetzt mal Böse, stalken mich immer und gucken wie ich das mache und die supporten mich auch. Also es ist nicht so, dass die mich böse stalken oder so, sondern die sind einfach interessiert. Genau, die beobachten das interessiert, genau. Also sie stalken mich. Nein, ich mach das gar nicht.

    Victoria (39:32.471)

    Muss es anderen Begriff verwenden, die beobachten, dass es interessiert.

    Victoria (39:41.513)

    Da gibt's doch, da gibt's glaub ich eine harte Grenze zwischen.

    Daniela (39:43.976)

    Ja, aber du weißt schon, wie man quasi die positive Auslegung des Begriffs, so meine ich das. ja, also das heißt, ich habe da zwar Follower, aber die folgen mir nicht für Yoga, sondern die folgen mir noch aus dem Copywriting. Und jetzt ist natürlich schwierig, als Yoga-Lehrerin glaubwürdig zu werden, wenn die mich nur als Copywriterin kennen, weil ich ja doberweise schon jahrelang Yoga-Lehrerin bin, aber das nicht gesagt habe. Also meine Copywriting-Marke nicht kaputt zu machen.

    Victoria (40:13.963)

    Das heißt, dass du eben nicht so rüberkommen willst, wie jemand, sagt so, jetzt bin ich heute eine Yoga-Lehrerin, weil ich habe gestern Yoga entdeckt. Dass du sowas vermeiden willst, ja. Hast du denn, voll wichtige Frage auch für alle, hier zuhören, glaube ich, was sich jeder denkt, so, hast du denn dann alle Social-Kanäle verändert und die bald behalten, die du schon hattest, oder hast du alles neu angelegt? Weil das ist ja auch mal so die Kernfrage. Behalte ich das, wo ich viel Reichweite habe, aber wo ich mich komplett zerschießen werde mit dem Thema, wo dann die Hälfte unfollowed oder das Engagement runtergeht, oder hast du neu angefangen? Weil ich sehe hier auf deiner Website, du hast verlinkt, YouTube.

    Daniela (40:19.312)

    Genau.

    Victoria (40:43.667)

    LinkedIn, TikTok, Instagram. Huiui.

    Daniela (40:46.087)

    Ja, diese Kanäle existieren, das heißt nicht, dass die alle bespielt werden. Also ich habe mein LinkedIn nicht gelöscht, sondern behalten, weil das ja an die Person gebunden ist. Genau, und das hat es mir dann erleichtert. Ich hätte natürlich jetzt beschließen können, ich lösche das Ding und mache es komplett neu, aber dann habe ich gedacht, so damals irgendwie mit so ungefähr 3000 Followern, das mache ich jetzt nicht. Also ich lösche das jetzt nicht einfach.

    Victoria (40:51.407)

    Mhm.

    Victoria (40:58.991)

    Da darf man auch gar nicht mehrere Kanäle haben.

    Daniela (41:15.915)

    Und dann habe ich gedacht, okay, gut, ich wechsle meine Karriere. Und jetzt bin ich aber in dieser Bredouille, dass ich relativ sicher bin, dass mir die meisten Leute noch für mein altes Thema folgen. Und ich kriege eben erst langsam... Ich komme eben erst langsam an Leute ran, die mir vielleicht für mein neues Thema folgen. YouTube habe ich neu angelegt. Da möchte ich jetzt auch richtig durchstarten. Da habe ich jetzt richtig Bock drauf. Da wird in nächsten Zeit was kommen.

    TikTok habe ich neu gemacht, da hatte ich früher auch einen Text-Account und den habe ich aber neu gemacht. Und Instagram habe ich ganz neu gemacht. Also Instagram hatte ich noch nie, also habe ich noch nie benutzt. Und das fange ich jetzt erst an, da habe ich auch, also da folgen mir auch noch keine Leute. Und meine Strategie ist, also eigentlich ist meine Strategie erst mal nur so ein, zwei Kanäle richtig gut zu machen. Also das heißt, ich werde weiter LinkedIn machen und ich werde mich auf YouTube fokussieren.

    Also das ist mein Plan, weil ich glaube, Yoga ist super, also YouTube ist super für das Thema. Und was bei YouTube dann abfällt, also Shorts und so, die benutze ich dann auch für Instagram. Nicht für Instagram, doch die benutze ich dann für Instagram und für TikTok. Das ist dann quasi das Abfallprodukt. Gott, das ist ein böses Wort. Das zweite Abfallprodukt.

    Victoria (42:30.699)

    Du darfst hier, das ist in Ordnung. Das ist Content Recycling, aber Recycling ist ja nur ein anderes Wort für Abfall. Von daher, das ist in Ordnung.

    Daniela (42:35.847)

    Genau, also gut, ist dann sozusagen, das benutze ich dann nur so als Content, nur so als recycelter Content. Aber die Hauptplattformen werden hoffentlich LinkedIn und YouTube. Und dann hoffe ich natürlich wieder, ein Newsletter zu starten, weil tatsächlich das, was mich im Texten auch erfolgreich gemacht hat, war ein Newsletter. Und ...

    Victoria (42:56.927)

    Sehr gut, dass du das hier sagst. Unbezahlt, wohlgemerkt. Ich hab dann ja nicht dafür bezahlt. Aber ich bin immer dafür bekannt, dass ich allen sage, ihr braucht ein Newsletter, ihr braucht eine E-Mail-Liste.

    Daniela (43:00.711)

    Ja, das...

    Daniela (43:04.711)

    Ja, ich möchte ein Newsletter haben, aber im Moment kann man sich nicht mal, also kann man sich nur auf LinkedIn für ein Newsletter anmelden und nicht mal über irgendeinen anderen Kanal, weil ich das gerade neu aufbaue, also auch mit einem neuen Lead-Magneten und deswegen möchte ich das erstmal fertig machen, bevor man sich da anmelden kann. Aber ich finde Newsletter super und zwar, also natürlich auch zum Verkaufen, aber vor allem ist das für mich eine schöne Möglichkeit, einfach regelmäßig mit meiner Zielgruppe in Kontakt zu sein.

    oder einfach den Austausch zu finden. Also ich liebe Newsletter. Und außerdem ist es für mich ein therapeutisches Tagebuch.

    Victoria (43:39.829)

    Du so irgendwo will ich doch noch schreiben, ich nehm den Newsletter. Dann... Irgendwo muss das noch raus. Auf irgendeinem Ort. Wenn du beim Yoga nicht gleichzeitig schreiben kannst, dann wird's eben in den Newsletter verbraten quasi.

    Daniela (43:42.375)

    Ja, Genau, das nehme ich dann ein.

    Daniela (43:52.492)

    Genau, da kann ich dann persönliche Geschichten erzählen. ich meine, es wird auch kein, wie immer bei mir, kein so ein Compilation-Newsletter oder so, sondern ich erzähle da halt irgendwie eine Geschichte und erzähle, was es so neuen Content von mir gibt und versuche eben ins Gespräch mit meiner Zielgruppe zu kommen. Und das macht aber was. Einfach, wenn man regenmäßig voneinander hört und es ist auch keine Einbahnstraßenkommunikation. Ich kriege auch ganz oft Zuschriften, also nach meinem Newsletter und einfach Antwortmails und dann...

    Das ist einfach so cool.

    Victoria (44:22.863)

    Mega. Das, äh, das finde ich, klingt doch alles voll gut. Ich glaube, du machst dir einigen Leuten Mut mit dieser Folge, die schon lange überlegen, so was zu machen. Gibt's denn aber jetzt hier auch wieder krasser, krasser, krasser Bruch hier, wenn man jetzt schon so in Storylines denkt. Gibt es denn auch Sachen, wo du dachtest so, oh, damit hast du es nicht gerechnet, das ist vielleicht nicht so gut gelaufen, oder das hättest du anders gemacht, oder gibt's auch Leute, bei denen du sagen würdest, denen würdest du jetzt vielleicht nicht raten, in der und der Lage so was zu machen, so einen harten Turnaround quasi, weil ...

    gehe mal aus, abgesehen davon, dass dir alle gesagt haben, was du tun sollst, dass du vielleicht auch einige Sachen für dich selber gelernt hast, wo du sagst, das wäre cool, wenn ich das vielleicht folgen wusst hätte oder das würdest du anderen Leuten sagen.

    Daniela (45:03.039)

    Ja, total. Also, eine Sache, als ich damals mich mit dem Copywriting selbstständig gemacht habe und da dann quasi meinen Blog gestartet habe und so, ich glaube, das war 2017, da ging das total schnell. Da dachte ich schon, ich habe das Hammerdurchhaltevermögen, wenn ich da drei Monate irgendwie blogge und ich habe da irgendwie drei Monate gebloggt und ich war dann bekannt. Also wirklich, das ging so schnell.

    Victoria (45:27.787)

    Die guten alten Zeiten.

    Daniela (45:28.939)

    Ja, das waren echt die guten alten Zeiten. Ich hatte da so einen Push, weil ich da gleich so viel gute Resonanz bekommen habe. Also nicht nur gute, sondern ich hatte auch gleich Hater und so. Aber es war toll, weil ich bin echt bekannt geworden. Das hat mich aber total positiv gepusht. Ich bin da auf einer Erfolgswelle irgendwie geschwommen. Ich hatte diese Erwartungshaltung jetzt insgeheim auch. Wenn ich jetzt auf Yoga umsattle, dann mache ich halt bisschen Yoga-Content. Dann mache ich das drei Monate und dann bin ich eben für Yoga bekannt.

    Ich war so naiv. Also, ich mach das jetzt schon, keine Ahnung, also, jedenfalls schon mehr als drei Monate und ich bin immer noch nicht für Jura bekannt.

    Victoria (46:08.117)

    Nach diesem Podcast musst du dir keine Sorgen mehr machen, dann kenn dich alle.

    Daniela (46:11.527)

    ja, das ist gut. Ich stelle mir fest, ich brauche viel mehr Durchhaltevermögen und muss viel, viel länger einfach sagen, dir ist total klar, du schreibst jetzt Briefe ans Universum und du kannst nicht beeinflussen, wann das Universum antwortet. Also wann du Leute findest, die damit resonieren. Und ja, ich habe einfach festgestellt, so offline oder so geht es einfach viel schneller. Offline habe ich riesige Yoga-Gruppen, also von Leuten, die immer in meine Yoga-Stunde kommen.

    Und online habe ich so, also ja, da ist einfach ewig, irgendwie allein so Follower zu bekommen. Und es dauert auch viel, lang. Also es dauert viel, länger, überhaupt Kundschaft zu gewinnen für mein Angebot, obwohl es wirklich mega gut ist. Also es ist mega gut, es ist alleinstellend. Es gibt für niemanden irgendwie eine ernsthafte finanzielle Hürde. Also letztendlich, ich meine, wenn du was für dich tun willst und wenn du dich einfach super in deinem Körper fühlen willst, dann ist es einfach.

    Einfach ein super Weg, zu machen. Ich sag nicht, dass mein Weg der einzig Richtige ist. Ich bin keine Missionarin. Aber ich stelle einfach fest, das hilft so vielen Leuten. Und ja, ich brauche dafür einfach so lange, diese für mich total gute Botschaft unter die Leute zu bringen. Und ich hätte damit echt gerechnet, dass das schneller geht. Deswegen war ich schon, an manchen Punkten, war dann wirklich frustriert.

    Ich lade dann irgendwie ein richtig tolles YouTube-Video hoch. Ich bin voll begeistert von diesem Video und ich denke mir so, boah, das ist was für eine gute Yoga-Stunde oder was für tolle Tipps, deine Routine beizubehalten oder so. Dann lade ich das hoch und dann sieht das niemand. Ja.

    Victoria (47:50.287)

    ist tatsächlich eine Sache. habe hier, du vorher erzählt hast, so bisschen diese Links aufgemacht zu deinen Kanälen. Ich habe die YouTube-Videos auch daneben gesehen und gedacht so, die müssten aber eigentlich mehr Views haben, weil die sind cool gemacht, die sind gut produziert, alles super. Aber das ist halt auch so bisschen die Sache, dass alle Kanäle heutzutage viel mehr Anschub brauchen als früher. Das ist so ein konstantes Thema, was ich auch mit Leuten durchgehe, die dann sagen, jetzt habe ich das drei Monate gemacht, das funktioniert nicht. Ich so, ja, stell dich auf ein Ja ein.

    Daniela (48:09.863)

    Ja.

    Daniela (48:15.303)

    Ja.

    Victoria (48:17.367)

    Ja, ein Jahr volle Kanone und dann kannst du überhaupt erstmal ansatzweise erkennen, ob das funktioniert und die Geduld haben ja die meisten Leute nicht. Es hat sich so angehört, als wärst du jetzt so erst kurz resigniert und dann so, ja, okay, dann dauert es halt länger. Aber das ist, glaube ich, heutzutages größtes Problem. Das ist halt nicht mehr mal so kurz, Das ist halt...

    Daniela (48:28.903)

    Genau.

    Daniela (48:32.651)

    Genau, vor allem bei mir war wirklich das Problem, ich hab das ja schon mal erlebt und das erste Mal. Genau, ich hatte schon mal so kurz, ich hatte schon mal den Instant Erfolg sozusagen oder was heißt Instant? Nee, Instant war es nicht. Ich fand auch schon, ich hab lange durchgehalten, bis ich dann endlich nach drei Monaten berühmt wurde.

    Victoria (48:37.898)

    Du hast es schon mal so kurz.

    Victoria (48:48.392)

    Endlich nach drei Monaten war ich berühmt. Drei Monate harte Arbeit.

    Daniela (48:51.559)

    Ja, also so dachte ich das eben damals. Und jetzt muss ich wirklich noch einen Schritt zurückgehen und sagen, okay, dann, es dauert länger, du bist toll. Also ich finde, ich habe jetzt nicht wirklich so ein Selbstwertproblem. Ich weiß, dass ich eine gute Yoga-Lehrerin bin, aber ich weiß jetzt auch, dass ich viel, viel mehr Arbeit reinstecken muss, mich bekannt zu machen.

    Victoria (49:13.761)

    Ich finde das übrigens ganz kurz, weil wir haben eben so beide gelacht, so hahaha, mit den drei Monaten. Ich finde das mega gut, dass du das aussprichst, weil ich weiß, dass voll viele Leute, die würden das jetzt nicht so laut sagen oder so was, aber insgeheim denken, denken das voll viele. Auch gerade so, weil wir haben eben über dieses Thema mit so blutigen Anfängern und so weiter geredet. Alle, und zwar alle, tatsächlich auch Vollkristin und so, alle unterschätzen, wie lange Erfolg in welchem Bereich auch immer dauert und wie viel unsichtbare, harte, anstrengende, total undankbare, unterbezahlte, viel zu viele Stunden reingesteckte Arbeit da drin steckt, bis man echt mal so ein

    Wie heißt das auf Deutsch? Tipping Point erreicht. Dass dann plötzlich die Leute kommen. Ich hab das Gefühl, es dauert immer länger, weil immer mehr Leute in dieses Game einsteigen. Deswegen ist es gut, dass du es aussprichst, weil die meisten würden es nie sagen. Aber Instagram denkt man, das muss schneller gehen. Warum dauert das so lange? Es dauert voll lange, Leute.

    Daniela (49:45.543)

    Ja.

    Daniela (50:01.0)

    Ja, genau, es dauert so lange. Und natürlich gibt es vielleicht einige wenige Leute, haben, also entweder sind die super gut oder die haben Glück oder die sind einfach irgendwie schon weiter, was Produktion oder so angeht oder treffen gerade irgendwie so einen Nerv. Bei denen geht es dann irgendwie schnell oder die, also keine Ahnung, es gibt immer wieder solche Erfolgsgeschichten, aber es ist halt nicht die Regel. Also ich glaube, ich kann jetzt irgendwie nicht sagen, dass Ja, genau.

    Victoria (50:19.887)

    Die Regel ist 10 night to an overnight success. Das ist wirklich so. Also ich glaube so zwischen 7 und 10 Jahren ist glaube ich echt so eine Daumregel. Zwischen 7 und 12 Jahren dauern die meisten Leute, bis es so richtig abgeht. Und das ist halt echt eine unangenehme Erkenntnis für die meisten Leute.

    Daniela (50:34.823)

    Gute Nacht!

    Daniela (50:38.763)

    Genau, aber ich denke mir jetzt eben, okay, ich sehe das jetzt ganz yogisch. ich lerne auch so beim Yoga so bisschen, ja, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und einfach irgendwie annehmen, was da ist. Also einfach zu sagen, okay, gut, es ist, wie es ist und wenn du das möchtest, also wenn das dein Ziel ist, dann machst du einfach irgendwie stolch weiter und vertraust drauf.

    dass dich irgendwann mal die richtigen Menschen auch finden werden. Und das werden die bestimmt. Also ich bin total guter Dinge und musste aber wirklich so meine Erwartungen an, wie lange dauert das, echt so bisschen korrigieren. Finde ich aber auch nicht... Also was heißt nicht schlimm? Also... Nee, ich finde es nicht schlimm, solange es zumindest auf so einem kleinen Level erst mal so läuft, dass ich nicht verhungern muss. Und das tut es, ja.

    Victoria (51:34.463)

    Ich glaube, das ist auch wirklich eine Sache, was bei vielen auch das Problem ist, weil am Ende des Tages und auch der Grund, warum viele so ungeduldig sind, sind ja auch wirklich reale Life-Probleme, nämlich, dass man auch Geld braucht, seine Miete und alles zu bezahlen. Und dass sich viele auch, und ich glaube, das ist auch Riesenproblem, wo ich gar nicht weiß, wo man da quasi anzuhalten kann, bei vielen Leuten auch quasi anfangen, ist eben das Problem, man hat gar nicht die, nennt man, ich habe jetzt heute echt ein Angriff, Problem mit dem Runway, also man kann sich gar nicht lange genug leisten, wie es dauert, bis man Erfolg hätte.

    Das heißt, ich glaube, das muss man sich auch immer mit einberechnen. Und ich hatte gerade gestern in einem von meinen Kursen auch diverse Gruppencalls mit Leuten, es auch darum ging, ja, soll ich noch mal einen Teilzeitjob annehmen und so weiter, weil es dauert alles viel länger, als ich dachte und so weiter. Wo dann einfach viele sagen, so ja, ich bin wohl nicht dafür gemacht, weil es nach drei Monaten noch nicht läuft. Wo ich mir denke, ja, dann nimm mal einen Teilzeitjob und kauf dir die Zeit, die du da brauchst, damit du überhaupt erst dahin kommst, dass du eine Chance hast, Erfolg zu haben. Und ich glaube, das sind wirklich auch so Geschichten, wo man sich selber auch wahrscheinlich ultra konservativ, wenn nicht sogar

    pessimistisch ausrechnen muss, wie lang kann ich das so machen, weil dieser Erfolg wahrscheinlich viel langsamer sein wird, als ich das denke. Das ist, ich, voll die gute Sache, was du auch eben gesagt hast, hier, wenn Leute zuhören und denken so, okay, bei mir geht es auch langsam. Aber die Gefahr ist natürlich, dass man es verwechselt. Geht es nur langsam oder ist es kein Produktfit, funktioniert die Zielgruppe nicht, funktioniert mein Angebot nicht und so weiter. Und das ist ja quasi, glaube ich, der Knackpunkt. Es wird ja sehr lange dauern, bis du weißt, das Produkt war echt gut, ich habe nur mehr Reichweite gebraucht.

    Daniela (52:39.812)

    Ja, genau.

    Victoria (53:02.271)

    Oder ist es ein Problem von, das Produkt passt vielleicht nicht oder was auch immer. Das ist ja super schwierig.

    Daniela (53:07.757)

    Ja, das ist total schwierig. Allerdings sehe ich das noch aus Copywriting-Zeiten fast andersrum. Also ich darf mal was Kätzerisches sagen. Ja, und zwar das, worüber irgendwie alle reden im Marketing. So hier, du musst deine Zielgruppe kennen und lalalala. Also der Witz ist, wenn du ein total geiles Produkt hast, ein relevantes Problem löst, dann ist ganz oft die Frage,

    Victoria (53:16.127)

    jetzt kommt's. Ein Hot Take!

    Daniela (53:37.282)

    Wie findest du deine Zielgruppe und nicht kennst du deine Zielgruppe? Also, weißt du, was ich meine? Ich kann mir halt auch sagen, okay, ich mach das, was ich machen will, bevor ich überzeugt bin, was mir hilft und was den zehn Leuten hilft, von denen ich weiß, dass es ihnen geholfen hat. Dann kann ich davon ausgehen, dass es noch weitere zehn und vielleicht auch 10.000 Leute gibt, die auch so ticken. Aber es heißt nicht, dass ich jetzt schon die Zielgruppe erreiche, da wo die ist. Aber die ist dann schon irgendwo. Und was viele Leute halt machen, also das...

    Also ist ja Marketing sehr innen, die arbeiten sehr viel mit so Zielgruppen-Interviews und so weiter. Ich interviewe meine bestehenden Kunden und versuche ganz, ganz viel über meine Zielgruppe rauszufinden. Und ich würde dann ganz oft auch hinterfragen, so hast du denn überhaupt schon die Zielgruppe, die du möchtest? Also wenn das schon die perfekten Leute sind, alles fein, dann willst du weitere von diesen Leuten finden. Aber nur weil du irgendwie drei Kunden hattest und die haben bestimmte Probleme, heißt es nicht, dass es deine ideale Zielgruppe ist. Was, was ich meine?

    Victoria (54:37.167)

    Das meine ich ja, die Balance bei diesen ganzen Fragen ist halt sehr, also das ist eine haarfeine Linie zwischen kann eh nie was werden und hat nur nicht genug Chance bekommen oder was auch immer.

    Daniela (54:47.745)

    Genau und tatsächlich hat das auch bisschen was mit Vertrauen zu tun. Also entweder du glaubst dran und sagst, okay, ich machs eben weiter, oder du glaubst nicht dran und wechselst dann. Und das ist ein Fehler, den ich aber ganz oft im Marketing gesehen habe, dass die Leute einfach zu schnell wechseln. Also die probieren halt, okay, funktioniert nicht, der erste Launch war nicht gut oder so, da mach ich jetzt was ganz anderes und ich wechsle die Zielgruppe, ich wechsle das Produkt oder ich bau noch 50 andere Produkte.

    Und ganz oft ist ja das Einzige, was fehlt, erstmal die Entscheidung und der Fokus und auch das Vertrauen, dass das was werden kann. Und klar, du hast schon recht, man muss dann darf dann auch nicht den Punkt verpassen, an dem man sich eingestehen muss. Okay, das geht eben nicht. Also das Produkt ist eben. Also ich finde wirklich niemanden, der das Produkt toll findet. Aber da ist es auch ganz oft so, dass es mit der Vermarktung zusammenhängt. Also ich habe ein Beispiel von einer Yoga-Lehrerin, also nicht von mir, sondern von einer anderen Yoga-Lehrerin, die hatte

    Die hat zum Beispiel am Anfang ihrer Online-Karriere ein Handstand-Programm vermarkten. Die dachte, boah, das ist doch der Skill, alle haben wollen. Wir wollen doch alle Handstand lernen. Dann hat die das entwickelt und dann hat es irgendwie niemand gekauft. Und die hat immer so argumentiert, so ja, du kannst dann Handstand lernen und irgendwie, sie war noch nicht bekannt genug, sie hatte keine Follower und irgendwie war das voll der Flop. Naja, Jahre später, mittlerweile ist die riesengroß auf YouTube, hat super viele Follower und so weiter.

    Mittlerweile ist quasi ein absolut wichtiger Punkt ihres Standbeins dieses Programm, das sie vor Jahren damals kreiert hat, das niemand gekauft hat. Das Programm hat sich nicht geändert. Das kaufen jetzt wahnsinnig viele Leute. Erstens, weil sie Publikum hat. Zweitens, weil sie es anders vermarktet hat. Weil sie nicht mehr gesagt hat, Lern Handstand, sondern weil sie gesagt hat, hey, du kannst, wenn du Yoga machst, kannst du stolz auf dich sein, du Resilienz entwickeln und du kannst was...

    Du kannst deine Persönlichkeit entwickeln, wenn du es schaffst, Skill zu lernen, den du vorher nicht hattest. Etwas, das dir unmöglich erschien. Das heißt, da geht es gar nicht Handstand. So hat die das. Genau, und das ist aber das gleiche Produkt. Das heißt, ganz, ganz oft geht es wirklich nur darum, das Produkt ist so oft gut. Du brauchst die richtige Zielgruppe, brauchst die richtige Reichweite, du brauchst die richtige Botschaft, das zu vermarkten.

    Victoria (56:49.081)

    anders verpackt quasi,

    Victoria (57:02.433)

    Das sind ganz schön viele Punkte, die man alle beachten muss.

    Daniela (57:04.999)

    Ja, voll. Und ich bestoche da ja auch. Ich weiß zwar theoretisch, geht, so hallo, 25 Jahre Marketing.

    Victoria (57:13.135)

    Ja, aber diesen Punkt zu finden, das alles ordentlich zusammenspielt, das ist schon nicht so einfach. Und das ist natürlich auch eine Sache, weswegen, glaube ich, die ganze Welt einem sagt, wenn du mal einen Punkt gefunden hast, wo Nachfrage auf das, was du kannst, triffst, auf wie du verdienst damit Geld triffst, dann will einen da keiner weglassen, weil alle wissen, dass es nicht so einfach ist. Und das ist, glaube ich, wirklich auch so bisschen da schließt sich der Kreis. Deswegen mahnen einen ja auch alle zu Vorsicht, Sachen wegzuwerfen, funktionieren, weil es gar nicht so häufig und schnell funktioniert, dass es funktioniert.

    Wenn man auch mal so ganz ehrlich ist, die meisten Ideen funktionieren ja auch einfach nicht. Und das ist halt deswegen doppelt mutig, finde ich, dass du dann einfach sagst, ja nö. Und du findest jetzt, du nimmst dir die Zeit, das aufzubauen. Ich finde das richtig cool. Von daher, gibt es noch irgendeine Sache zum Abschluss, die ich dich nicht gefragt habe, wo du sagst, da würdest du aber noch gerne einen Satz dazu sagen oder du hast noch irgendwas festgestellt oder findest noch irgendwas, wo du sagst, na, das ist noch so ein abschließender Gedanke, den möchtest du noch mitgeben?

    Daniela (58:07.719)

    Ja, also was ich auf jeden Fall mitgeben möchte, wenn jemand von euch, also wenn ihr das Gefühl habt, so ihr möchtet eine Sache in eurem Leben unbedingt machen, ja, also das ist zum Beispiel eben ein Karrierewechsel oder zumindest nochmal irgendwie eine andere Richtung ausprobieren und so, dann ich würde euch irgendwie raten, findet einen Weg, auszuprobieren. Weil wenn ihr es nicht probiert habt, dann könnt ihr auch nie wissen, ob es euch erfüllt und ob es für euch ist. Und wenn ihr es nicht probiert, die, also

    Die einzige Chance nur zu verlieren, es schafft ihr euch, wenn ihr es nicht probiert. Ich finde, probiert es irgendwie aus und wenn es nebenbei ist, Kleinen, mit finanzieller Sicherheit, als Praktikum, wie auch immer. Aber es kommt nie der richtige Zeitpunkt. Genauso wie nie der richtige Zeitpunkt für Kinder kommt. Irgendwann springt man halt ins kalte Wasser und macht es.

    Victoria (59:02.671)

    Das ist ein sehr weiser Satz. Vor allem, das sagen ja auch alle, man bereut ja immer nur die Sachen, die man nicht gemacht hat anscheinend. Sagen die weisen Leute, die dann so 80 sind oder so, die sagen dann, ja, er hätte, hätte. Also das finde ich einen coolen letzten Satz. Und mein letzter Satz ist natürlich, dass alle jetzt voll gerne mal auf die Website gehen sollen. Wir werden auch natürlich die Links zu LinkedIn und den ganzen YouTube natürlich. Du brauchst mehr YouTube-Follower. Wir werden auch den YouTube-Link in die Schaumos setzen. Das heißt, wer sich für das Thema interessiert oder vielleicht ist es...

    Daniela (59:27.399)

    Ja.

    Victoria (59:31.599)

    vielleicht sogar bis jetzt Yoga-Muffel war und dachte, nein, die sehen mir alle viel zu gefotoshopt aus und machen so komische Talks mit irgendwie was weiß ich. Bei dir ist das alles sehr, finde ich, real gehalten, auch super sympathisch. Dann guckt's euch mal an. Und wer Morgenmensch ist oder Morgenmensch sein möchte, kann ja auch an deine 7 Uhr Sessions kommen. Ich glaube, das ist für die Leute, die sagen so cool, weil es ja perfekter Zeitpunkt für die meisten noch, bevor sie zur Arbeit fahren, wer zur Arbeit fährt und nicht zu Hause arbeitet.

    Guckt euch an, wir werden eine riesengroße Liste in die Show Note setzen, dann könnt ihr euch das anschauen. Hab ich noch was vergessen?

    Daniela (01:00:03.276)

    Nö, klingt alles super.

    Victoria (01:00:04.815)

    Sehr cool. Dann vielen, Dank, Daniela. Und ja, weiterhin viel Erfolg, viel Durchhaltevermögen beim Aufbauen deiner neuen Marke. Und ich werde das auf jeden Fall beobachten, was du so machst.

    Daniela (01:00:15.316)

    Ja super. Aber jetzt darf ich schon sagen, danke, dass ich hier sein durfte, oder? Also vielen Dank für die Einladung. Tschüss.

    Victoria (01:00:20.719)

    Du sagen, dass du mich gefreut hast. Sehr cool, Anjela. Ciao, ciao.

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