3 Dinge, die du von Taylor Swift für dein Business lernen kannst (mit Nadine von Piechowski von OMR)

 
 

Marketing-Moves von Taylor Swift!

Was hat Taylor Swift mit Marketing zu tun? Ganz schön viel!

Sie macht das nämlich ultrasmart und hat sich eine ziemlich krasse Community aufgebaut – aka die Swifties! 👀

Nadine von Piechowski beschäftigt sich mit diversen Marketingphänomenen und hat das Ganze für uns einmal näher durchleuchtet. Im Interview verrät sie dir, was du dir von Taylor Swift für dein eigenes Creator Business abschauen kannst.

Die Top 3 Learnings von Taylor Swift:

  • Build a Community👯

  • Kanaldiversifizierung ist King!👑

  • Inhalte wiederverwenden und so mehrfach monetarisieren! *katschiiiing*

Wie das System von Taylor Swift genau aufgebaut ist, hörst du in der neuen Podcast-Folge!🎧



 
Nadine von Piechowski im Creatorway Podcast!

Mehr zu Nadine findest du hier:

Weitere Links zur Folge: 


Hör dir das Interview mit Nadine jetzt in Folge #0280 des Creatorway-Podcasts an:

  • Uneditiertes Transkript zur Folge:

    Victoria (00:01.922)

    Okay, Nadine, ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich jemals in meinem Leben eine Podcast-Folge hier aufnehme zum Thema Taylor Swift. Aber hier sitzen wir und ich freu mich mega. Ich find's richtig cool, dass du Podcast da am Start zu sein. Wir haben ja eben schon im Intro so ein bisschen erzählt, worum es bei dir geht und so weiter. Und wir gucken uns heute drei Dinge an, die man von Taylor Swift lernen kann. Was ja gerade auch extrem zeitrelevant ist, weil ja auch gerade so die Hochzeitsvorbereitungen sind und gerade wieder alle so bisschen darüber reden.

    Ich will aber, bevor wir in die konkreten Tipps für alle einsteigen, erstmal wissen, warum du, warum Taylor Swift, wie bist du auf dieses totale Nischenthema gekommen, für das sich sonst keiner außer dir interessiert?

    Nadine von Piechowski (00:40.307)

    Ja genau, also ich bin ja die einzige Taylor Swift Expertin Deutschlands, Der Welt, genau. Ich bin auf Taylor Swift als Thema gekommen, beziehungsweise eigentlich erst gar nicht als Thema irgendwie auf sie, sondern über die Musik bin ich auf sie gekommen. Ich höre immer schon irgendwie gerne Taylor Swift, jetzt ich bin kein so ein Superstan seit dem ersten Album.

    Victoria (00:46.855)

    Der Welt, der Welt. Wir haben sie hier im Podcast, Leute, exklusiv.

    Nadine von Piechowski (01:09.911)

    Aber ich hab das eigentlich immer schon gerne gehört und fand irgendwie immer cool, was sie macht. Und hab dann ja in meinem Podcast angefangen, Marketinggeschichten zu erzählen. Und ein Thema, das mir da immer und immer und immer wieder vorgeschlagen wurde, war halt Taylor Swift von Freundinnen oder von Hörerinnen, die mir dann eine E-Mail geschrieben haben. ja, so bin ich auf Taylor Swift als Thema gekommen und beschäftige mich seitdem.

    extrem viel irgendwie mit dieser Frau. Aus Marketing-Sicht und aus Creator-Sicht, aber auch so aus persönlicher Sicht. ich würde mich selbst zum Beispiel immer so als Swifty Light bezeichnen, weil ich habe jetzt kein Merch oder so von ihr. Aber so in Gesprächen merke ich schon, dass ich extrem viel über diese doch eher fremde Frau ja weiß. Und das hat eigentlich damit ja angefangen, dass ich nur die Musik cool fand. Genau, so bin ich zu Taylor Swift gekommen.

    Victoria (02:01.678)

    Das heißt, bist du zum Beispiel jemand, am 2. Oktober 2025 direkt das ganze neue Album Life of a Showgirl gehört und auswendig gelernt hat und es einen Tag später konnte?

    Nadine von Piechowski (02:12.531)

    nicht auswendig gelernt. Ich hab's direkt gehört und hab direkt einer Freundin, liebe Grüße an Kati, falls sie das hört, direkt geschrieben, wie findest du das Taylor Swift-Album? Und hab mir natürlich auch alles reingezogen, jeden Newsletter darüber. Ich konnt es nicht auswendig, aber ich hab's schon sehr oft gehört, ja. Ja, jetzt mittlerweile schon. Es sind auch viele Lieder da drauf, weil es ja so ein sehr fröhliches Album ist, so im Vergleich zu dem Vorgänger oder den beiden.

    Victoria (02:32.062)

    kann es denn jetzt wenigstens auswendig?

    Nadine von Piechowski (02:42.035)

    Vorgängern war ja ein Doppelalbum, die ich viel beim Sport höre, muss ich sagen. Und dadurch kann ich es irgendwie immer schneller auswenden. weiß auch nicht. Genau.

    Victoria (02:50.402)

    geht ins Ohr. Ja, kommt halt immer drauf an, wie viel Sport man macht. Wenn man nur einmal im Jahr ins Fitness geht, dann bringt das auch nichts, dass wir eine Sportplaylist haben. Da müsste ich mich dann auch selber ein bisschen... Aber cool, dann lass uns doch mal zu den Themen übergehen. Also ich sag mal, wenn man jetzt hier zuhört und keine Ahnung hat, wer Taylor Swift ist, also wir machen jetzt nicht das Intro, ne Leute? Also wenn ihr das nicht wisst, dann ihr wisst, chat, gbt, google, lasst euch eine Zusammenfassung geben. Also wer daran vorbeigegangen gekommen ist...

    Nadine von Piechowski (02:55.411)

    Ja, stimmt auch.

    Das stimmt.

    Victoria (03:19.406)

    keine Ahnung warum ihr diese Folge hört. Also wir gehen jetzt mal davon aus, ihr wisst so grob wen es geht und was das für eine krasse wirtschafts- und kulturelle Macht sozusagen geworden ist. Und was wir uns jetzt aber heute auch vor allem angucken wollen ist, dass am Ende des Tages, obwohl Tales of the Tales, also ein ganz eigenes Ligaspiel, gibt es einige Sachen, die man sich so bisschen abgucken kann. Und ich glaube, dass viele von den Sachen einfach auch

    Nadine von Piechowski (03:21.075)

    Hahahaha

    Victoria (03:45.39)

    megaaktuell in diesem Jahr werden. Weil ich weiß ja, dass ganz viele haben schon über dieses Thema geredet und Take the Swift und was kann man lernen und so weiter. Es gibt aber echt so ein paar Sachen, die sind auch jetzt aus dem letzten Jahr und auch was jetzt so macht, bin ich relativ noch mal in den Fokus gerückt, zumindest auch bei mir. Und deswegen will ich da auch noch so bisschen drauf rumreiten. Deswegen werde ich da auch immer meinen Senf dazu geben. Aber Nadine, fang doch mal mit Punkt eins an unserer drei Takes hier heute.

    Nadine von Piechowski (04:07.641)

    Ja, hab das offensichtlichste, was man ja so als Creator lernen kann von Taylor Swift, ist auf jeden Fall, dass sie sich von Anfang an eine Community gebaut hat. Also das ist ja wirklich krass, wenn man die Swifties irgendwie anspricht, dann... Die sind ja so doll mit ihrer Künstlerin und ihrem Idol und ihrer Musikerin verbunden, egal ob sie jetzt positiv oder negativ ist, aber jeder hat irgendwie eine Meinung zu Taylor Swift und Leute, die Fans sind.

    Die verteidigen sie ja auch, das sieht man ja auch so sehr, sehr viel. Also sie hat sich von Anfang an eine Community gebaut und das hat sie ultra clever gemacht. Die ist ja schon ultra lange im Game und hat aber von Anfang an auf MySpace und Tumblr und das Internet gesetzt, ihre Community aufzubauen und so einen direkten Draht quasi zu ihren Hörerinnen zu haben. Das übrigens entgegen der Empfehlung ihres Managements. Die wollten nämlich, dass sie bei TV und Radio bleibt und sie hat halt so gedacht, nee irgendwie ist es...

    blöd und ich möchte irgendwie mit den Leuten interagieren und war dann halt erst auf Myspace, dann auf Tumblr, dann hat sich das natürlich ausgeweitet auf Facebook und Instagram ist ja jetzt auch extrem groß genau und hat

    Victoria (05:14.708)

    glaube, du musst ganz kurz für die Jüngeren erklären, was Tumblr und MySpace ist. so, hüüüü

    Nadine von Piechowski (05:18.067)

    Ach so, ja, stimmt. Also, Myspace ist so... Stimmt. Stimmt, Entschuldigung. Also, Myspace ist quasi die Großmutter der sozialen Netzwerke. Das kam noch ein Jahr vor Facebook raus. Und ich weiß gar nicht mehr, ich war auch nie auf Myspace, ich weiß gar nicht mehr, wie das aufgebaut war. Man konnte da irgendwie enge Freunde haben. Es war so ein bisschen wie Facebook später, aber irgendwie...

    Victoria (05:21.216)

    Wenn hier so jemand mit 17 oder 20 sitzt und zuhört, die denken sich so, was redet sie?

    Nadine von Piechowski (05:47.833)

    so bisschen 90er-mäßiger. Ich weiß nicht so genau, wie man das beschreiben soll.

    Victoria (05:52.502)

    Hier steht, es ging im Jahr 2003 online und war in den 2000ern eines der erfolgreichsten sozialen Netzwerke. Vielleicht gibt es es sogar noch online. I don't know.

    Nadine von Piechowski (05:59.789)

    Bestimmt, konnte da auf jeden Fall auch so einen Favorite Song und so was alles machen. Das weiß ich noch, weil das wünschen sich so in meiner Instagram-Blase immer voll viele Leute, dass man so den Favorite Song irgendwie hinzufügen kann. Geht ja jetzt eigentlich auch bei Instagram, aber naja. Auf jeden Fall genau hat sie da so bei diesen ganz frühen sozialen Netzwerken. Tumblr ist so ein Microblogging-Dienst. Der hat jetzt gerade auch wieder so ein kleines Revival. Genau, da hat sie angefangen mit den Leuten...

    richtig zu kommunizieren und da halt auf die Kommentare einzugehen, was zu liken und so. Und wenn man selbst schon mal Fan von irgendwas war, weiß man, was für ein krasses Glücksgefühl das ist, wenn der oder die Musikerin auf dich reagiert. Und man hat das Gefühl, dass sie halt wirklich an dir als Fan interessiert ist. Das war sie wahrscheinlich am Anfang auch, weil die Fanbase natürlich nach und nach erst so riesig geworden ist. Aber ...

    Genau, am Anfang war das noch richtig krass und dadurch haben die Leute halt so eine richtig, richtig tolle Beziehung zu ihr aufgebaut. Und da hat es übrigens auch schon angefangen, dass sie Easter Eggs versteckt hat auf ihren Posts. Also dann hat sie zum Beispiel ein T-Shirt mit einer Aufschrift getragen und das hat dann auf den nächsten Song hin gewiesen oder auf eine Textzeile. Aber auf das Thema Easter Eggs können wir später sonst noch mal genauer eingehen. Genau, also...

    Victoria (07:20.642)

    Mhm.

    Nadine von Piechowski (07:23.959)

    Sie hat sich eine Community durch das Internet aufgebaut, weil das so bisschen Nähe mehr suggeriert hat. das ganze Thema parasoziale Beziehung ist natürlich auch in der heutigen Zeit größer, würde ich sagen, als es jetzt noch Anfang der 2000er war. Aber das hat sie gemacht. Und dann hat sie natürlich auch die Community durch Offline-Events aufgebaut.

    Ich glaube, bei den Alben Red und Lover hat sie vorher zum Beispiel so eine ausgewählte Gruppe Swifties eingeladen zu sich nach Hause, hat da Kekse gebacken und hat denen das Album vorher über ihr Handy vorgespielt. Muss man sich mal vorstellen, dass man bei Taylor Swift zu Hause ist und da sich Musik mit ihr anhört und Kekse backt. ja, genau, also es ist doch unglaublich. Oder zum Beispiel bei ihrem Musikvideo Shake It Off, da gibt es ja so eine Szene, da tanzt sie mit so ganz vielen Leuten.

    Victoria (08:05.13)

    und Kekse gebacken kriegt.

    Nadine von Piechowski (08:15.411)

    Das waren alle Swifties, die sie eingeladen hat, die aufgefallen sind, die positiv über sie gepostet haben oder die schon ganz lange Fans sind oder so. Also die werden dann quasi auch dafür belohnt, dass sie so lange treue Fans sind und Hörerinnen sind und so. Das finde ich eigentlich auch ein ganz cooles Learning, dass man über Events und echte Offline-Connection noch mal eine viel engere Bindung

    mit seinen FollowerInnen oder Fans oder der Community aufbauen kann. Und gestern habe ich mir noch mal die ganzen Sprachnachrichten angehört, die ich für meine Folge über Taylor Swift bekommen habe von den ganzen Swifties, die mir erzählt haben, warum sie Taylor Swift so toll finden. Und ein ganz großer Teil war da auch, dass in den Texten wirklich eine Beziehung

    aufgebaut, also dass sie durch die Texte das Gefühl haben, eine Beziehung zu der Person Taylor Swift aufzubauen, weil sie authentisch Geschichten erzählt aus ihrem echten Leben. Und das fand ich irgendwie auch noch einen ganz interessanten Punkt, weil jeder so Anknüpfungspunkte hat. Also jeder hatte, glaube ich, schon mal Liebeskummer, außer man ist halt zwölf. Und jede, vor allen Dingen auch weiblich gelesene Frauen, bestimmt auch mal wütend, dass sie bestimmte Sachen nicht einfach so machen können.

    wie sie das wollen. Männlich gelesene Menschen wahrscheinlich auch, aber sie bietet halt gerade für Frauen und bietet sie gerade so Anknüpfungspunkte in ihren Texten, womit man sich halt krass identifizieren kann. Und man fühlt sich Taylor Swift durch ihre Texte nahe. Also man fühlt sich so, als würde man wissen, was diese Person gerade wirklich bewegt. Obwohl das auch nicht...

    Victoria (10:00.712)

    ohne dass man es weiß.

    Nadine von Piechowski (10:01.731)

    Ohne dass man es weiß. Sie hat so Nähe, finde ich, so skaliert. Und das geht halt einher mit so einer ganz engen Community, die man sich gebaut hat. Also das, würde ich sagen, ist das Erste, was man lernen kann von ihr. Was sie auch sehr schlau gemacht hat.

    Victoria (10:17.927)

    Ich den guten Satz, sie hat Nähe skaliert. Das ist so richtig so Twitter-Satz, den man dann so cool posten kann.

    Nadine von Piechowski (10:25.779)

    Ja, fühlt euch... Ja, genau.

    Victoria (10:29.49)

    Ja, finde ich super. Hast das schon direkt hier geliefert? Hast du voll geliefert. Was ich auch voll spannend fand, was du auch eben gesagt hast, dieses Offline-Sachen, das ist auch so lustig und deswegen wollte ich auch unbedingt jetzt diese Folge machen. Das ist gerade auch vollkommen bei allen, die ich kenne, wieder so voll im Kommen. So, okay, alles ist mit irgendwelchem Zeug zugespammt, zugeschwemmt, KI und so weiter. Dazu kommen wir ja nachher auch noch. Was läuft gerade voll gut? Offline-Sachen. Die Leute wollen wieder in die reale Welt, die Leute wollen sich treffen, die Leute wollen zu echten Events gehen.

    Und natürlich in der Musikbranche auch noch, also jetzt mal abgesehen von so super Streaming Leuten wie Taylor Swift, ist es ja auch einer der Wege, wo die Leute noch richtig Cash verdienen können, auch mit Musik, dass man sagt, okay, man gibt Konzerte, die ja inzwischen auch deutlich stolze Preise teilweise haben für so Tickets, wo man ja auch wirklich noch Geld verdienen kann. Aber auch in jedem Bereich, also offline, Treffen von Communities, Events und so weiter, sehe ich gerade eine riesen Renaissance, habe ich das jetzt richtig ausgesprochen? Und da ist es ja einfach krass, wie

    Nadine von Piechowski (11:22.451)

    ...

    Victoria (11:27.222)

    wie früh sie damit auch schon war. Also was ich immer ganz cool finde, ist, voll viele Sachen, die viele jetzt auch sagen, auch gleich das, worauf wir noch kommen, diese Unabhängigkeit usw., die haben gefühlt viele andere erst jetzt begriffen. Das heißt, diese Vorreiterstellung fand ich auch sehr, spannend, weil ich das alles im Nachhinein erst so bisschen gelesen habe und dachte, ja, ja, mhm. Und gleichzeitig kann man natürlich auch an der Stelle sagen, ja, hm, okay, aber das ist ja, ist es nicht eigentlich so ganz normal, auch dieses, okay, sie hat halt ganz viele Fans und Community-Management macht, das ist heute nicht jeder.

    Ja, aber halt erst heute. Also ich glaube, das muss man auch so bisschen angucken, auch einfach, wie früh das schon zu dem Zeitpunkt war. Weil du hast ja auch gesagt, zu den, in diesen Anfangs, frühen 2000, dann, hat einem das Management halt gesagt, ja, ne, geh halt ins Fernsehen.

    Nadine von Piechowski (12:09.507)

    Ja, voll. Und das Ding ist bei ihr ja auch, muss man sagen, dass sie das nicht nur sehr früh gemacht hat, dass das eigentlich von Anfang an in ihrer Karriere eine riesige Rolle gespielt hat. Ich habe einen Zeitartikel zu ihr gelesen, der hieß passenderweise, warum sie, weil sie ja jetzt nicht super außergewöhnlich, sie hat jetzt keine Stimme a la irgendwie Beyoncé oder so oder schreibt jetzt nicht so.

    krasse Musik wie Freddie Mercury, so von den Kompositionen her. Aber sie hat halt von Anfang an in diesem Artikel gesagt, dass sie ihre Fans krass in den Mittelpunkt stellt. sie hat gesagt, sie möchte nie was machen, was ihre Fans enttäuscht, was natürlich nicht geht, weil früher oder später wird man irgendjemanden enttäuschen. das hat sie ihrer, also in dem Zeitartikel hieß es, dass es sie, dass gleich sofort ihrer Mentorin gesagt hat, dass sie nicht nichts machen möchte, was

    ihre Fans und was die Leute, die ihre Musik hören, irgendwie enttäuscht oder belastet oder so. Und ich finde, das sieht man halt auch darin, dass sie schon ganz früh, ich glaube, bei Fearless war das, aber nagel mich nicht drauf fest, da hat sie so eine dreizehnstündige Meet-and-Greet-Session mit ihren Fans gemacht. Und da muss man sich mal vorstellen, ich bin nach acht Stunden Arbeiten im Büro, wo ich nicht jeden Tag oder jede Sekunde irgendwie jemand Neues kennenlerne, schon fertig.

    durch das ganze soziale Interagieren. Und die hat sich 13 Stunden dahingestellt, hat mit Leuten geredet, Fotos gemacht, hat über ihre Musik diskutiert und so. Und da sieht man ja auch so dieses authentische Interesse an den anderen Leuten. Also daran, was jetzt irgendwie die Leute bewegt, die sie irgendwie cool finden oder die ihre Musik gut finden, natürlich auch ein super, wenn man es jetzt mal so sehen will, Supermarktforschungsansatz, dass man guckt, okay.

    Victoria (13:57.871)

    Was fandest du denn über diese eine Textzeile?

    Nadine von Piechowski (14:00.499)

    Oder halt zu gucken, welche Themen beschäftigen dich denn so. Also, es wirklich immer nur Liebeskummer? Oder beschäftigt sich meine Zielgruppe, wenn man es jetzt mal so will, eigentlich damit, dass sie... Also, wenn man jetzt eine Zielgruppe von Pferdemädchen hat zum Beispiel, beschäftigt das eigentlich Leute sehr doll, dass sie vermissen, ihr Pferd vermissen oder so was. Also, man kann ja daraus auch kreative Energie schöpfen und Ideen schöpfen, wenn man sich mit Leuten unterhält.

    die sich eigentlich auch schon sehr wohlwollend mit Diana Musik auseinandergesetzt haben. Also bei Taylor Swift finde ich es echt krass, dass die das auch so durchgezogen hat. Und ein ganz aktueller Bezug ist ja, dass man in der Doku, The End of an Era, auch extrem viele, also die läuft auf Disney +, falls das noch mal jemand nachgucken will, dass man extrem viele Swifties einfach sieht. Also man sieht Videos von Leuten, die sich extrem freuen, wenn sie eine Karte zu der Eras-Tour kriegen. Man sieht

    die Leute, irgendwie da tanzen. Man sieht coole Outfits. wenn du Taylor Swift Fan bist, hast du das Gefühl, dass du auf der gleichen Ebene wie Taylor Swift bist. Also dass sie dich sieht und dass sie auch alles wertschätzt, was du machst und deine ganze Mühe und sowas alles. Also das ist ja auch nicht...

    Victoria (15:18.933)

    Was schon echt krass ist, auf dem Level noch zu erreichen.

    Nadine von Piechowski (15:21.487)

    Voll! Weil wenn man sich jetzt mal Beyoncé anguckt, der hab ich irgendwie nicht so das Gefühl, dass ich da zum Kekse essen und Musik hören eingeladen werde irgendwann mal. Also... Ja.

    Victoria (15:31.439)

    Ja, aber das ist echt ein ganz guter Punkt. Ich finde, was da auch immer so bisschen rausspricht, dem was du auch sagst, diese, also was ich so abgefahren finde, ist diese unfassbar krasse Disziplin, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, also dies Jahr was, 17, 18 Jahre zwischen Business. Also ich glaube, ich hätte nach fünf Jahren irgendwie so das Handtuch geschmissen und gesagt so, boah, okay, jetzt reicht's mir und die ganzen Leute nerven und mein Gott. Und stattdessen wird das einfach noch krasser gemacht und noch krasser und noch mehr Einblicke und...

    Nadine von Piechowski (15:45.587)

    Mhh.

    Victoria (16:00.115)

    Also ich finde das abgefahren, so dieses, ich habe jetzt leider dieses, hast du gerade gesagt, dass du noch nicht geguckt auf Disney+. Diese Folge ist nicht gesponsert von Disney+. Ich habe kein Disney Plus-Fall, das jemanden schießt. Aber ich sollte mir eine Phil Lindling besorgen. Aber auf jeden Fall, ich habe, ich habe nur so davon gelesen und auch alleine so in so Interviews oder so, wie dann sie keine Ahnung, Stundenlang auf irgendwelchen Laufbändern umgerannt ist, damit sie diese krasse 3-4-Stunden-Show schafft und...

    Nadine von Piechowski (16:06.227)

    Ja!

    Victoria (16:28.303)

    Über ein halbes Jahr. Ich finde auch, ich verstehe man nicht so, warum Leute jetzt, egal ob über sie oder irgendjemand anders, da gibt es auch Leute, finden das alles voll doof und so, weil ich mir denke, allein diese Leistung, egal wie man jetzt die Musik findet oder so was zu honorieren, ist ja wohl das Mindeste. Das ist ja wie so ein Athlet, was die da macht in sämtlicher Hinsicht. Und nicht nur, wenn sie sich 14 Stunden irgendwo hinstellt, sondern insgesamt.

    Nadine von Piechowski (16:52.659)

    Voll.

    Victoria (16:55.471)

    Und ich glaube, ist auch das, was viele Leute übersehen jetzt nicht nur bei ihr, sondern bei ganz, ganz vielen anderen Leuten. Man sieht halt so, da steht so ein und singt halt so ein bisschen. Aber was hat dahinter ist an krass, krass brutaler Arbeit. Und die Jahre und Monate, die man da so vor sich hin schwitzt im stillen Kämmerlein, das, glaube ich, ist... Also, ich sehe das immer nur so, so diese Aspekte und denke mir so, holla, die Waldfee, wie war das über 17 Jahre in diesem Business, so krass Disziplin durchhält. Also, allein dadurch schon mal so, fut ab.

    Nadine von Piechowski (17:18.483)

    Ja, voll. Ja, und man muss ja auch sehen, also sie ist ja jetzt mittlerweile nicht mehr nur eine Person, die auf der Bühne steht mit ihrer, mit ihrer Gitarre und da irgendwie so bisschen rumklimpert, sondern das ist eine krasse Produktion, dahinter ist. Die ist halt krass mit, ist halt mit Tänzerinnen unterwegs, die wirklich so top notch sind. Also und

    Victoria (17:29.138)

    Gitarre.

    Nadine von Piechowski (17:46.809)

    Also in dieser Doku, das war ganz schön, Bild eigentlich, da meinte die Mutter von ihr, dass es eigentlich so ist, als würde sie dreieinhalb Stunden lang vor Leuten stehen und jonglieren, weil sie sich merken muss, wo sie steht, die Texte merken muss, dann der Outfit-Change, dann muss sie dann irgendwie, also das sieht man auch in dieser Doku, das fand ich halt auch voll interessant, wie sie sich umzieht. Also die wird irgendwie runtergefahren und hat anderthalb Minuten Zeit, komplettes Outfit zu wechseln. Ich mein...

    Ich habe heute Morgen eine Viertelstunde gebraucht, überhaupt nicht für diesen langweiligen Pulli zu entscheiden. Ich finde, das ist schon eine Leistung, die man honorieren kann. Und ich sehe aber auch immer mehr, dass auch Leute, nicht Taylor Swift hören, dass die das schon beeindruckend auch finden. Also ich glaube, das hat sie schon geschafft, da nicht nur als die das Blondchen, das irgendwie ein bisschen über Liebeskummer sinkt, mehr wahrgenommen zu werden, sondern einfach als ja krasse Businessfrau auch irgendwo, muss man ja sagen.

    Victoria (18:42.367)

    Ich finde auch überhaupt dieses Klischee mit dem Liebeskummer ist eigentlich Quatsch, wenn man sich mal das Verhältnis der Songs anguckt. Aber das ist nochmal ein anderes Thema. Aber ich sag mal so, dem, dass man loyale Kunden so bisschen individuell mit persönlichen Antworten exklusive Sachen anspricht und das auch auf dem Level schafft, finde ich, schon krass. Wenn wir das jetzt nochmal angucken, wir haben ja gesagt, wir berechnen es auch so bisschen für den, ich sag jetzt mal, Durchschnittshörer hier runter. Was kann man sich davon denn jetzt abgucken?

    Nadine von Piechowski (18:48.687)

    Ja.

    Victoria (19:08.575)

    dass man sagt, okay, wenn ich jetzt jemand bin, ich bin jetzt noch nicht ganz so groß wie Taylor Swift, ich arbeite dran, aber ich bin noch nicht so groß. Was kann man sich dann in diesem Punkt eins so bisschen abgucken? Was kann ich jetzt schon machen? Weil Community ist ja heutzutage viel verbreiteter und es ist jetzt auch gar nicht mehr so was Besonderes, dass sie jemanden Antwort bekommen, vor allem wenn ich klein bin.

    Nadine von Piechowski (19:25.171)

    Mhm. das, man ... Also, ganz basic würde ich trotzdem noch mal mit reinnehmen, dass man sich die also, die Kommentare, die kommen oder auch die Wünsche einmal wirklich durchliest oder die DMs, man bekommt als Creator oder Creatorin, wirklich durchliest und darauf einfach wirklich antwortet und das nicht eine KI machen lässt. Also, ich sehe das immer wieder, dass Leute halt KI-Antworten bekommen und man denkt sich so, hm ...

    Das ist jetzt nicht so richtig wertschätzend dafür, dass sich jemand hingesetzt hat, einen Kommentar geschrieben hat, der vielleicht auch bisschen länger ist oder so. Und dann kriegt man so eine KI-Antwort. Also beschäftigt euch, würde ich jetzt so einen noch nicht so ganz großen wie Taylor Swift Creator sagen, beschäftigt euch doch wirklich mit den Leuten, die sich mit euren Inhalten beschäftigen, weil das ist ja nun mal keine One Way Street und das heißt halt nicht nur auf Kommentare zu antworten, sondern vielleicht kann man ja auch, wenn...

    unter einem Post zum Beispiel mehrere Fragen zu einem Thema kommen, dass man das nochmal aufgreift und sagt, hier, ich möchte gerne darauf nochmal eingehen, weil jetzt nicht diese Phrase dieses, es haben so viele Leute danach gefragt, sondern einfach nur, ja genau, sondern einfach ernsthaftes Interesse an den Menschen haben, die sich mit euch beschäftigen. Das ist glaube ich eine Sache, die man so als Mindset-Tipp mitnehmen kann.

    Victoria (20:32.591)

    Hier ist mein Affiliate-Link.

    Nadine von Piechowski (20:47.039)

    Weil warum macht man Inhalte, damit andere Leute das sehen? Oder damit man Leuten hilft im Idealfall, damit sie was lernen? Und wenn man die so komplett ignoriert, finde ich, ist es irgendwie nicht nur ein bisschen undankbar, aber es ist halt auch der Weg dahin, dass man irgendwie irrelevant für die Menschen wird. Dann, was ja auch noch super, das haben wir ja auch kurz angesprochen, ist Offline-Events veranstalten. Das heißt nicht, dass man jetzt alle zum Kekseessen einladen muss.

    Victoria (21:16.575)

    Meet & Greet bei mir in der Küche.

    Nadine von Piechowski (21:17.779)

    Genau, das muss man ja nicht machen. Aber ich habe ein gutes Beispiel. Die Creatorin heißt Jessica oder Jessica Bock. Das ist so eine Fitness-Influencerin. Die kann man sich mal gut angucken. Die hat jetzt am Sonntag, glaube ich, oder hat vor einigen Tagen eine gemeinsame Training-Session mit fünf ihrer FollowerInnen gemacht. Mit ihrem Trainer und mit dem Freund, auch immer so in ihren Videos oder in ihrem Content zu sehen ist.

    Und die haben dann gemeinsam trainiert. Das ist in einem mini-kleinen Rahmen passiert, also fünf Leute. Und das wird wahrscheinlich auch ein richtig großer Erfolg gewesen sein. Weil du erstens die interessierten Leute hast, zweitens ja belohnst du quasi die Menschen, die sich mit dir auseinandergesetzt haben. Und drittens hast du eine viel krassere Bindung danach zu der Creatorin oder dem Creator, wenn du Leute auch mal wirklich kennengelernt hast. Genau, das wären so zwei Sachen, die man mitnehmen könnte. Und

    Wenn man jetzt noch mal auf das ganze Thema Easter Eggs eingehen möchte, könnte man natürlich auch aus dieser Community-Sache mitnehmen, dass man Insider, in Anführungsstrichen, mit seiner Community sich erschafft. das heißt, Taylor Swift hat zum Beispiel ein ganz besonderes Verhältnis zu der Zahl 13, weil sie am 13. Dezember geboren ist und...

    Ich glaube, das ist der hauptsächliche Grund, ehrlich gesagt. sie hat halt, falls nicht, dann korrigiert mich gerne. Aber sie hat halt so, zum Beispiel diese drei Szenen, ist überall mit drin. Wenn ihr jetzt irgendwas habt, was für euch wirklich lebenswichtig ist in diesem symbolischen Sinne, könnte man das natürlich auch durch den Content durchziehen, sodass eure Community euch anhand dieses Insiders immer wieder erkennt.

    Also keine Ahnung, ich sehe jetzt gerade bei dir im Hintergrund eine rosa Lampe. Ja, sehr schön. Ja, ich habe leider nichts im Hintergrund. Aber es ist auf jeden Fall, dass man so kleine Elemente immer wieder als Identifikationsmerkmale mit einbauen könnte, die Community von den anderen zu unterscheiden, die einfach nur so den Content konsumieren.

    Victoria (23:14.829)

    Die hab ich extra für das Interview heute aufgestellt. das Ganze ein bisschen mehr zum Thema zu branden.

    Nadine von Piechowski (23:39.075)

    Das ist ja bei den Easter Eggs auch so, die checkt man ja auch nur, wenn man sich wirklich tief mit Taylor Swift manchmal beschäftigt und irgendwelche Textzeilen umwurstelt und so. Und das würde ich sagen, wir machen so casual Listener jetzt nicht. Genau, das wäre auch noch ein Tipp.

    Victoria (23:53.391)

    Das ganz cool, weil das ist auch oft eine Sache, sich so natürlich entwickelt. Das habe ich jetzt auch schon von einigen anderen gehört. Ich rede hier mit echt immer sehr vielen Leuten. Da gibt es so irgendeine Sache und dann merkt man so Body, die sticht irgendwie raus. Also bei mir ist es zum Beispiel auch eine Sache, die ich jetzt auch noch nicht genug verwende. Immer wenn ich irgendwas mache, also ich esse sehr viel Fruchtsalat. Random. Und dann habe ich irgendwann angefangen so hier das ist täglicher Fruchtsalat zu posten und so. jetzt ab und zu mache setze ich überall so Früchte hin und so. Und ich würde da jetzt schon echt oft drauf dran gesprochen.

    Das heißt, man kann ja auch so gucken, was kommt so cool an, was ist aber auch selber wichtig, was macht einen auch so bis aus und dann zieht man das so voll durch.

    Nadine von Piechowski (24:28.267)

    Ja, voll. Oder wenn man jetzt beim Podcastbeispiel bleibt, Enes Anjuli hat ja in dem Podcast, den es leider nicht mehr gibt, war einer meiner Lieblingspodcasts, Weird Crimes, angefangen über ihre Füße zu reden. Und das haben die halt so komplett die ganzen Stadion-Touren, die die gemacht haben, durchgezogen, saßen beide in so zwei großen Füßen. Es wurden Fußtassen verschenkt, alles Mögliche. Und mittlerweile, ich letztens, glaub ich, Reel von ihr gesehen.

    Da stand auch drin, ich mag Tiere und Füße oder so was. Und das checken halt die Leute, die schon ganz, ganz lange, vor ganz langer Zeit, quasi Weird Crimes gehört haben und da gemerkt haben, da ist das entstanden. Und man fühlt sich halt ein bisschen... Nee, ich weiß es gar nicht mehr so genau. Ich glaube, sie hat einfach irgendwas erzählt. Es war ja immer so bisschen so aufgebaut, dass am Anfang hat Ines Anjuli so bisschen schwank aus ihrem Leben erzählt. Und das war...

    Victoria (25:00.235)

    Wie lustig.

    Victoria (25:08.875)

    Kam das aus einem Fußfetischisten Weird Crime oder?

    Nadine von Piechowski (25:23.235)

    Ich weiß es gar nicht mehr so genau, wie das gekommen ist, aber da hat es den Ursprung genommen. Und das ist mir letztens noch mal aufgefallen, dass es irgendwie, ja.

    Victoria (25:28.694)

    Interessant.

    Victoria (25:32.591)

    Ja, aber das ist ein cooler Punkt jetzt hier als To-Do, man zuhört zu sagen, okay, gibt es nicht irgendwelche Sachen, die man noch bisschen stilisiert übertreiben und wieder aufgreifen könnte. Da finden wahrscheinlich viele so bisschen so eine Idee, was man so machen könnte. Ich habe da auch so so direkt so zehn Ideen im Hinterkopf. Ich würde mal sagen, das fällt unter Business World Building, dass man sagt, so was denn denn eigentlich so Sachen, das kann man ja auch sehr gezielt angehen. Voll gut, voll gut. Angesichts der Zeit, lassen wir uns mal zu Punkt zwei übergehen, bevor wir die Folge sprengen.

    Nadine von Piechowski (25:48.563)

    Hahahaha

    Nadine von Piechowski (26:01.267)

    Ja?

    Victoria (26:03.167)

    Punkt Nummer zwei Leute, die ihr euch hier notieren könnt. Was ist das, Nadine?

    Nadine von Piechowski (26:06.611)

    Dass man eigene Kanäle schafft, würde ich sagen. Das kann man auch sehr gut sich von Taylor Swift abgucken. Wie schon im Punkt 1 gesagt, hat Taylor Swift früh angefangen über Tumblr oder halt MySpace, dann Instagram, TikTok mittlerweile ja auch. Oder YouTube ist auch riesig, der Account. Genau, sie hat früh das Internet für sich entdeckt und hat dann da eigene Kanäle aufgebaut. Und nicht nur...

    Radio, TV und Zeitungsinterviews gegeben, was ja immer sehr abhängig von den Medien ist. Das heißt, wenn ein anderes Medium gerne über dich berichten möchte, dann kannst du natürlich ein Interview geben oder kannst dich da pitchen oder so, aber du hast halt nicht die volle Kontrolle über das Storytelling, beziehungsweise du kannst dich nicht einfach so mal an die Leute wenden und deine Reichweite, also du hast dann ja keine Reichweite, wenn du keinen eigenen Kanal hast.

    Das kann man schon von ihr wirklich lernen, dass man einfach guckt, wie man selbst unabhängig von großen Medien mit seiner Community oder mit seiner Zielgruppe kommunizieren kann. glaube, das ist auch heute so ein bisschen No-Brain-Creator oder Creatorin. Möchten ja gerne ihre eigenen Sachen produzieren und auch in die Welt rausbringen. Dazu braucht man natürlich einen Kanal. Aber auch diese Kanal...

    Diversifizierung, würde ich sagen, von ihr ist halt ultra schlau gewesen. Also, dass sie nicht nur gesagt hat, ich gehe jetzt über, sagen wir mal, YouTube, sondern ich mache so ein ganz breites Setup von Kanälen und erreiche damit halt die Leute da, wo sie sind. nicht sagen, ja, für mich persönlich ist es, ich liebe zum Beispiel Newsletter, deswegen ist ZAPStack auch meine Plattform, aber vielleicht ist meine Zielgruppe...

    ja, auf TikTok unterwegs. Und wenn du dann das so diversifizierst und guckst, welche Kanäle kann ich denn bespielen und wo kann ich dann mehrfach meine Inhalte verwerten, dann sollte man das auf jeden Fall machen. Dass es noch so eigene Kanäle schaffen. Und es gibt dir natürlich auch, und bei Taylor Swift ist es ganz krass, so die Hoheit über deine eigene Geschichte. Also...

    Nadine von Piechowski (28:26.437)

    Taylor Swift hat zum Beispiel, ich glaube, die Albumreleases und so, sind jetzt alle, natürlich war sie da viel in Talkshows, aber so die Ankündigungen und so, fand alles über ihre Website statt, das fand über Social Media statt, ist diese Verlobungspost wird von allen möglichen Medien aufgegriffen, sie hatte aber, genau, genau, sie hat das aber selbst alles in der Hand gehabt und das würde ich sagen, das ist auch was, was man gut lernen kann, dass man ja eigene Kanäle...

    Victoria (28:43.868)

    Aber sie hat ihn selber zuerst gepostet.

    Nadine von Piechowski (28:55.139)

    mehrere, also im Plural, sich aufbaut. Genau.

    Victoria (28:56.769)

    Und sie hat aber übrigens auch eine E-Mailliste, Also nur dass ihr das hier nicht denkt, E-Mail und Telefonliste sozusagen. Weil am Ende des Tages kann ja trotzdem auch YouTube sagen, Janine, äh, will sie nicht sagen, hier Taylor, wir machen deinen Account zu. Aber am Ende des Tages ist es ja schon wichtig, dass man sich eben nicht auf einen, also selbst wenn man einen Kanal hat, dass man sich nicht auf einen so einen Kanal fokussiert, zumindest nicht, wenn man ein bisschen größer wird.

    Nadine von Piechowski (29:00.886)

    Ja!

    Nadine von Piechowski (29:04.296)

    Ja, genau, also...

    Nadine von Piechowski (29:18.963)

    Ja, voll. Und bei Taylor Swift ist es, also man muss ja auch sagen, sie ist ja auch halt eine weibliche Künstlerin. Das ist nun mal dieses Girlhood-Ding und so. Das ist halt nun mal ein großer Aspekt von Taylor Swift. Und durch diese Unabhängigkeit von Medien entgeht sie auch immer so ein bisschen. Das hat natürlich auch gewisse Gefahren, muss man sagen. Aber sie ist nicht so abhängig davon, dass man wohlwollend ihr gegenüber berichtet. Das hat man.

    zum Beispiel bei diesem ganzen Thema mit ihren ersten sechs Alben gemerkt, dass sie ja richtig Stellung posten konnte zu bestimmten, zu dieser ganzen Kauser, dass ihre Rechte nicht ihr angeboten wurden und dieses ganze Hin und Her. Und ich glaube, dieser öffentliche Druck, den sie da auch über ihre eigenen Kanäle ja fabriziert hat, wenn man es mal so sieht, haben dann auch dazu geführt, dass sie sich halt

    da durchsetzen konnte und wieder ihre Musik selbst gekauft hat. Also hat sie ja jetzt dann, die hatte sie jetzt 2025, ein sehr gutes Jahr für Taylor Swift. Die hat sie ja dann wieder zurück gekauft. Und das ist ja, also das ist ja auch ein Zeichen für Unabhängigkeit. Und gerade als Frau in der Musikbranche ist es natürlich doppelt so wichtig, dass man das irgendwie mit, unabhängig von Medien und unabhängig von großen, sagen wir mal, Musik...

    Victoria (30:24.399)

    insgesamt.

    Nadine von Piechowski (30:44.211)

    Bossen machen kann, obwohl...

    Victoria (30:45.935)

    Ja, ja, und aus dem öffentlichen Bild, wird ja anscheinend auch mich viel mehr dann sozusagen draufgehauen. Aber das ist auch noch ein voll sehr, voll sehr wichtiger Punkt, auch mit diesem eigenen Kanäle-Unabhängigkeit, aber auch dieses Assets. Also ich bin ja immer ein sehr, sehr großer Fan, alle, diesen Podcast hören, wissen das. Assets kreieren, Assets, Sachen, man besitzt, also Sachen, die einem quasi selber gehören und die über dauerhafte Zeiten sozusagen einem auch was einbringen. Und das ist ja das beste Beispiel, dass sie, ganz kurz, du hast so halb angerissen, einfach, dass jeder weiß, in der Musik...

    Nadine von Piechowski (30:49.459)

    Ja, genau.

    Victoria (31:13.807)

    gibt es ja anscheinend diese Master. Es gibt verschiedene Rechte. Man kann die Songtexte besitzen, das abgespielte Lied, den Master von den fertig produzierten. Also ich bin jetzt auch nicht so daf. Aber sie hat auf jeden Fall das zurückgekauft, was ihr jahrelang sozusagen verwert wurde. Und das ist, ich, auch so Novum, was noch nie so in der zumindest auch dieser Bandbreite passiert ist. Und das einfach um sein Zeug auch zu besitzen. Und das ist, ich, eine Sache, die für viele fast schon so bisschen selbstverständlich ist, aber in der Branche. Also ich glaube, viele, zuhören, so denken, ja, natürlich gehören meine Inhalte mir.

    Aber das ist halt in dem Fall nicht so, wenn man auch mit Produzenten und allen möglich Leuten zusammenarbeitet. Und dieses Assets-Besitzen, jetzt abgesehen auch von den eigenen Kanälen, was ja ein Beispiel für Assets ist, das halte ich auch für unglaublich wichtig und krass, wie sie das auch sowohl gemacht hat, aber auch so diese Berichterstattung darüber selber. Also sie hat das selber frameen können und das ist richtig cool.

    Nadine von Piechowski (31:44.083)

    Mmh.

    Nadine von Piechowski (32:00.467)

    Ja, genau. man muss ja auch sagen, dass da natürlich auch so bisschen mit reinspielt, dass du mit den, also sie hat das Urheberrecht, deswegen darf sie die noch mal aufnehmen. Sie hat ja das mit den Taylor's Version gemacht, was natürlich auch wirtschaftlich total schlau für sie war, weil sie, ich glaube sie war... Ja.

    Victoria (32:13.809)

    Aufnehmen.

    Victoria (32:19.151)

    Ganz kurz für alle, das nicht wissen, muss ich nochmal wiederholen, das Taylors Version heißt quasi, sie hat von diesen sechs Banners, glaube ich, Alben, die sie nicht sozusagen komplett besessen hat, die hat sie einfach neu aufgenommen und dann hat sie sozusagen die Masterrechte von diesen neuen, einfach nur, dass jeder weiß, worum es geht.

    Nadine von Piechowski (32:34.105)

    Genau, obwohl man da auch zusagen muss, damit die Swifties da sich nicht auf den Schips getreten fühlen, wir warten immer noch alle auf Reputation. Also es waren sechs Alben, aber sie hat nicht alle schon aufgenommen. Genau, da warten alle immer noch sehnsüchtig drauf, aber sie sagt, dass sie das nicht machen kann, weil sie damals das ganz anders gefühlt hat als jetzt. Ist auch Wurst, das geht auch viel zu tief rein jetzt, würde ich sagen. Auf jeden Fall war das da.

    Victoria (32:43.434)

    Wann ist dann 5 oder 6? Oder 7?

    Nicht aufgenommen.

    Victoria (33:01.071)

    Das ist dann der Nerd-Talk, den wir nicht haben in diesen Podcasts.

    Nadine von Piechowski (33:04.854)

    Total, bei dem ich dann auch merke, dass ich wirklich knietief in Taylor Swift Inhalten drin stecke. Das ist dann immer so. Auf jeden Fall ist es auch wirtschaftlich schlau gewesen, sechs Alben sich zurückzukaufen, weil du machst eigentlich Geld damit mit den Rechten, also wo sie gespielt werden in Radios oder so. Und das ist auch eine Seite von Taylor Swift, die man nicht zu kurz kommen lassen darf, dass die halt nicht nur Musikerin ist, sondern auch eine richtig schlaue Businessfrau und eine Wirtschafts-

    wirtschaftlich denkende Personen. Und ich glaube, man das sich vielleicht als Creator oder Creatorin auch ein bisschen abschneiden, eine Scheibe abschneiden kann. Dass man guckt, wie kann ich denn eigentlich mit meinen Inhalten, die ich mache und die ich aus Leidenschaft mache und aus Kreativität mache, wie kann ich das möglichst lange machen? Das heißt, wie kann ich mich darüber finanzieren? Und ich finde, das ist auch was, was man durch diese Kanal-Diversifizierung

    von ihr auch gut lernen kann, weil sie natürlich verschiedene Einkommensquellen dadurch auch hat. Also zum Beispiel auf ihrem YouTube-Kanal, da sind auch Google Ads vorgeschaltet. So, also damit verdienen sie halt auch Geld. Genau, genau, aber das ist was, was man vielleicht als Creator oder Creatorin sich auch noch mal so ein bisschen überlegen könnte. Ich mach das hier ja nicht, also wenn man Creator oder Creatorin ist in Vollzeit, dann macht man das ja nicht, weil man, also auch aus Spaß, aber man muss ja auch irgendwie sein.

    Victoria (34:13.647)

    Wahrscheinlich zu wenig.

    Nadine von Piechowski (34:32.395)

    Geld damit verdienen und diese innovativeren Ansätze oder zu gucken, wie kann ich denn mit meinen eigenen Inhalten wirklich mehr Geld verdienen oder mich selbst finanzieren für andere coole Projekte, das ist, ich, auch ein ganz guter Tipp, den man sich da mitnehmen kann.

    Victoria (34:39.823)

    mehr Geld verdienen.

    Victoria (34:49.039)

    Ja. Ich finde tatsächlich, Royalty sind auch eines der Geschäftsmodelle. Ich hab da leider noch nicht so viel. hab tatsächlich ein bisschen in die Richtung. Aber das ist ein Bereich, ich mir denke, so, boah, Royalty ist einfach so der, wenn man irgendwie schafft, so grundsätzlich aktuell zu bleiben, so eine starke Backlist, also so eine Liste an alten Sachen, abgefahren, was auch ewig aktuell bleibt, weil zum Beispiel bei Taylor Swift und ganz vielen anderen Leuten, ist ja auch bei Autoren so oder bei diversen anderen künstlerischen Formaten, wenn dich jemand einmal jemand entdeckt und du hast eine lange Liste von alten Sachen, die man sich da anhören kann.

    Und bei Taylor Swift ist es ja wirklich krass, weil sie hat so viele Lieder, da kann man sich erst mal drei Tage durch alles durchhören. Das glaube ich, darf man auch nicht vergessen, dieses Rückwärts, also wenn man quasi eintaucht in so eine neue Welt, weil man hat ja trotz allem immer noch ganz viele Leute, die er entdecken können. Auch Taylor Swift hat das noch, ganz viele Leute, die sie nicht kennen. Und wenn dann einmal jemand anfängt zu hören, dann hat der Jahre von Alben und Songs und Zeug, was man sich dann alles anhören kann. Und das bringt dann ja auch wieder diese Royalty-Maschine in Gang.

    Und das finde ich ist eine sehr, sehr coole Sache, die man sich auch selber so bisschen überlegen kann, wie man sowas, ob es irgendeinen Weg gibt, ob man Inhalte, die man hat, in irgendeiner Form zu so Royal Tees oder zu so einer Hinter-Backlist machen kann, dass da Leute angucken können. Das kann ja auch bei YouTube sein oder egal was. Völlig gut.

    Nadine von Piechowski (36:01.939)

    Mhm. Ja. Ich musste grad daran denken, du hast ja auch schon mit, vielleicht bis wir das raussteigen, weil ich glaub ich sag den Namen falsch, Ann-Christin Gerstenhauer von Texthacks? Gerstlauer, genau. hast ja auch schon mit Ann-Kathrin Gerstlauer gesprochen von dem Newsletter Texthacks, den ich auch sehr gerne lese. Und die hat das ja auch clever monetarisiert, ihre alten, äh, alten...

    Victoria (36:16.335)

    An Katherine Kerstlauer.

    Victoria (36:23.503)

    Mhm.

    Victoria (36:28.303)

    Die Folge ist übertrieben beliebt, die werden wir in die Show noch setzen.

    Nadine von Piechowski (36:32.333)

    Ja, genau. Also ich fand die auch ultra gut. Also ich lese die Newsletter auch und bin ein Fangirl.

    Victoria (36:38.479)

    Schon alles richtig gemacht. Ange Tregasler war schon mehrmals im Podcast. Aber diese spezielle Folge werden wir nicht schon unsetzen. könnt ihr euch die einhören. und da ganz kurz gesagt ging es darum, dass sie auch überlegt hat, wie kann sie schon alte Newsletter noch mal zu Geld machen. Also für mich ist es auch ganz großes Thema dieses Jahr. So Roy, gibt es nicht irgendwas, man so, royalty ist vielleicht auch das falsche Wort, aber dass man quasi so sagt, wie kann ich das, was ich produziere, als Asset verwenden und nicht nur so, ja ich poste halt irgendwie Content in die Welt, sondern wie kann ich was draus machen, was mir über die Dauer meint, das...

    meines Lebens quasi Geld bringen wird. Und mein Take ist ja immer, irgendwann werde ich Weihnachtsongs schreiben. Weil das ist so auf meiner ganz großen Liste. Ich habe früher sehr, sehr viele Songs übrigens auch geschrieben. Und ich werde irgendwann einen Weihn... also versuchen, einen Weihnachtsong zu machen, der jedes Jahr gespielt wird. Das ist so mein großes Ziel. Das ist für mich so die Königsdisziplin von, keine Ahnung, wenn man zum Beispiel der Inhaber ist von Last Christmas. Mega. Jeden November, Dezember, bei manchen vielleicht sogar noch im Januar, kommen

    Nadine von Piechowski (37:29.683)

    Mhm. Ja, voll.

    Victoria (37:36.463)

    Ganz sicher irgendwelche Royalties aus Spotify und sonst was in die Kasse. Sowas finde ich mega. Und das hat Taylor Swift ja auf einem astronomischen Level quasi geschafft.

    Nadine von Piechowski (37:44.493)

    Ja, also 2029 dann George Michael oder Wham! Mariah Carey und Victoria. Okay.

    Victoria (37:52.235)

    Ich brauche noch einen besseren Namen, aber ihr werdet mich dort finden. Aber ihr werdet mich nicht erkennen, weil ich einen Künstlernamen einsetzen werde. Irgendwas, cooler klingt. Es ist gesetzt, Leute, es ist gesetzt. Was wollte ich noch sagen? Ja, das ist einfach so, ich glaube, insgesamt ist es sehr, sehr viel, sehr, sehr smarte Sachen. Und in diese Richtung rede ich zumindest mit einigen Leuten. Also auch so in so, ich mache ja auch so viel Beratung, wo ich mir mal denke, da verpufft halt ganz viel.

    Nadine von Piechowski (38:00.026)

    Okay. Okay. Okay.

    Victoria (38:21.929)

    Also viele gute Condens-Sachen oder so. Wenn man die anders nochmal umbauen und verpacken würde, könnte man sie zu was machen, dass sich das gleiche Ding verkaufen lässt. Und das finde ich, sollte man sich echt so wissen, als würde man noch auf seine Liste schreiben, habe ich irgendwas, als anders verpackte Variante oder irgendwie nochmal neu aufgemacht oder cooler oder anderes Format oder so, dass man zu so einem ewig quasi geldprägenden Produkt bauen könnte. Das glaube ich, das ist guter Punkt. Das führt uns auch schon per weg zu Punkt 3.

    Nadine von Piechowski (38:47.547)

    Ja.

    Ja, genau. Ich hab auch grad gesagt... Ja, ich hab auch grad gedacht, ja, das ist eigentlich, äh, als hätten wir's geplant. Haben wir aber nicht. Genau. Ähm, genau, der dritte Punkt, den ich mir aufgeschrieben hab, den man als Creator oder Creatorin von Taylor Swift lernen kann, dass man seine Materialien mehrfach verwertet. Das haben wir eben grad schon so bisschen angeschnitten mit den mehreren Kanälen, dass man halt kanalgerecht...

    Victoria (38:52.234)

    Die Überleitung!

    Victoria (38:58.831)

    Dieses Gespräch ist nicht geskriptet.

    Nadine von Piechowski (39:19.635)

    die Inhalte nochmal wiederverwertet. Bei Taylor Swift hat das natürlich eine ganz andere Dimension. Sie hat zum Beispiel eine eigene Produktionsfirma für ihre Musik und für die Konzertfilme, die ja auch super Kassenschlager sind, muss man sagen. die ganzen Filme, die einfach

    sagen wir mal, ihre Konzerte abfilmen. Das ist natürlich auch ein Produktionsaufwand. Aber die sind unglaublich beliebt bei den Swifties, was natürlich auch dadurch kommt, dass die Community so groß ist, dass nicht jeder auf ein Taylor Swift Konzert gehen kann. Das heißt, wenn ich jetzt super krasser Swiftie bin und ich kann aber, ich habe kein Ticket für die Errors Tour bekommen, kann ich mir natürlich zusätzlich zu der Doku auch noch den Konzertfilm angucken und habe so das Gefühl, dass ich dabei bin. Das ist einfach...

    Ja, das ist einfach richtig schlau, dass sie da auch die Kontrolle selbst über diese anderen Materialien hat. Also dass sie das nicht von jemand anderem machen lässt, ihre eigene Produktionsfirma, die Konzertfilme produzieren lässt. Genau. Ja.

    Victoria (40:30.679)

    Und waren die nicht sogar auch im Kino, der Film von ihrer Show, was ich so krass fand, so, okay, krass, jetzt hat sie auch noch die Kinoticketverkäufe, zusätzlich zu der Tour, die sie sowieso macht. Mega smart.

    Nadine von Piechowski (40:40.403)

    Ja, voll. Richtig, richtig smart. Und es gab ja auch so richtige Watch-Partys. Also da haben dann Leute in den Kinosälen sich halt auch so angezogen, wie wenn sie auf ein Konzert gehen würden, haben da getanzt und mitgesungen und so. Und das ist halt einmal wieder dieses Offline-Event Schaffen. Das ist natürlich auch viel aus der Community heraus. Ich denke mal nicht, dass...

    Taylor Swift oder ihr Management oder das Team, was dahinter steht, jetzt die Leute angeschrieben hat und gesagt hat, hier verkleidet euch mal, sondern oder auch das mit den Armbändern ist ja auch eher aus der, ähm, aus Freundschaftsarmbändern ist ja auch eher aus der Community heraus entstanden. Aber, ähm, sie fördert das natürlich auch, ähm, dadurch, dass sie zum Beispiel wieder auf Posts, wo Leute vor dem, Kino sah ich, fand's so mega cute, so tanzen in so einem Kreis irgendwie und sich einfach ultra freuen.

    dass sie darauf halt positiv reagiert, weil das einfach so ein Gemeinschaftsgefühl dann noch mal ist. Aber das ist so bisschen die Verknüpfung mit Punkt eins. ist bei Taylor Swift krass, weil man alles miteinander irgendwie verknüpfen kann und alles sich gegenseitig irgendwie hilft. Genau, aber erst mal die Konzertfilme. Das ist natürlich ultraschlau, weil sie ja dieses Konzert gespielt hat. Also ich mein, wir machen das jetzt ja gerade auch. Wir nehmen hier gerade einen Podcast auf.

    Lass eine Kamera mitlaufen und du kannst es dann nochmal als Videopodcast benutzen. Also das ist ja schlauer als... Und wir können... Genau, es geht alles. Man kann es auf jeden Fall gut mehrfach verwerten. Und ich weiß ja auch, dadurch, dass ich ja so im Minisinne selbst Creatorin bin, dass es manchmal...

    Victoria (42:04.959)

    Und wir können noch Kurzfilme draus machen und wir können noch ein Transkript machen und einen Blogpost und wir könnten auch noch ein Buch daraus machen, wenn wir das wollen.

    Nadine von Piechowski (42:26.427)

    richtig aufwendig ist. Also manchmal ist es einfacher gesagt als getan, eine Mehrfachverwertung von Materialien zu benutzen. ich meine, auch dieses Video und auch dieser Podcast muss geschnitten werden und das aus dem Transkript muss dann auch erstmal ein Newsletter geschrieben werden und sowas alles. Da würde ich sagen, dass man dann guckt, welcher Kanal am am effektivsten für einen selbst ist und was man auch alles schafft. Oder man holt sich halt Hilfe. Mit Hilfe von KI geht es natürlich auch, wenn man

    da Achtung, die bezahlte Version hat und da die richtigen Datenschutzeinstellungen hat. Das geht natürlich auch, aber genau, generell ist es natürlich schlau, Sachen mehrfach zu verwerten. Ich wollte nur einmal darauf hinweisen, dass es nicht immer ganz so einfach ist, wie man denkt. Ja, okay.

    Victoria (43:12.373)

    Das wissen, glaube ich, alle, hier zu hören. Einfaches gar nichts. Umsetzung ist ja das letzte. Umsetzung ist noch die letzte Führte, der das Erfolge ist bei allen.

    Nadine von Piechowski (43:21.971)

    Ja, ja, ich bin ja auch Redakteurin bei OMR Education bzw. schreibt die OMR Reports und da ist auch immer Mehrfachverwertung, Mehrfachverwertung und der Tipp. Und mir tun immer die Leute leid, die das so ganz alleine machen. ja, genau, ja, genau. Und da denke ich mir immer so, also da ist Priorisierung halt das Key Word auf jeden Fall. Naja, aber zurück zu Taylor Swift.

    Victoria (43:36.751)

    Ja, die hat es dann umsetzen müssen. Hey Leute, macht das!

    Victoria (43:47.745)

    Wobei man mit AI ganz kurz auch schon echt heutzutage viel krassere Sachen machen kann als noch vor 3, 4 Jahren als als Person.

    Nadine von Piechowski (43:54.051)

    Ja, voll. Also das sehe ich auch so. Ich sehe aber auch, dass das Gillset bei vielen noch nicht so ist, dass es dann nicht nach KI klingt. Lass uns wieder zu Taylor Swift. Genau. Dann wollte ich noch einmal bei dem ganzen Thema Mehrfachverwertung bei Taylor Swift darauf eingehen, sie ja schon immer verschiedene Editionen von ihrem Album, äh, Album

    Victoria (44:04.687)

    Das ist nochmal ein anderer Punkt. das... Äh... Lass mal wieder zu Tennis-Liftball. Da könnten wir auch noch drei Stunden drüber reden. Das stimmt, das stimmt.

    Nadine von Piechowski (44:23.539)

    herausgebracht hat. Also wenn man jetzt nur bei dem aktuellsten Album bleibt, bei The Life of a Showgirl, da habe ich verschiedene Zahlen gefunden, einmal zwischen 11 und 16, aber ich glaube es gibt 16 Editionen von ihrem Album. Die haben dann ein unterschiedliches Bild vorne drauf, haben dann vielleicht Sprachnotizen, wo sie zum ersten Mal einen Song einsingt, wenn sie eine Idee hat.

    Victoria (44:38.063)

    Voll, voll super, ich find das so cool.

    Nadine von Piechowski (44:51.193)

    oder haben noch Tracks, die es nicht auf das reguläre Album geschafft haben, drauf. Oder die Akustikversion, die gibt es ja dann auch immer noch. Genau. Das heißt,

    Victoria (44:59.919)

    cool. Also und ich wette es gibt Leute, haben sich alle 16 Dinger gekauft. Die Hardcore-Fans haben sich bestimmt alle 16 Varianten gekauft und noch drei T-Shirts dazu.

    Aber ich finde das auf jeden Fall bemerkenswert. Ich habe versucht mich so vorzuweiten, dass ich bei allem eigentlich mitreden kann. Ich sehe schon, du hast da viele Jahre mehr Prep. Aber auf jeden Fall, wer jetzt so zuhört, inwiefern, guckt euch diese Punkte an, weil da kann man sich wirklich echt

    Nadine von Piechowski (47:19.472)

    Voll! Mir auch!

    Victoria (57:40.303)

    eine Scheibe abschneiden und wenn man sich, glaube ich, nur ein oder zwei Sachen da anguckt und das so bisschen für sich integriert, dann glaube ich, dass das extrem, extrem wichtig ist, einfach mal zu gucken, was sind denn so Sachen, die eben einem auch ermöglichen, jetzt auch wenn man nicht unbedingt so groß werden will wie Tailorswift vielleicht, dass man einfach sagt, okay, ich habe hier bestimmte Richtlinien und gerade so dieses Unabhängigkeit und Mehrfachverwendung. Natürlich Community, ich würde sagen, Community ist heutzutage eigentlich fast für alle so der Faktor, gerade auch in der Creative Community.

    Aber so dieses Unabhängigkeit oder auch so mit Leuten sich in der echten Welt noch so bisschen vernetzen. Das sehe ich so, das hat voll das Comeback jetzt gerade.

    Nadine von Piechowski (48:16.787)

    Ja, das stimmt auch. Das war ja auch so die große Vorhersage für dieses Jahr oder eigentlich auch schon letztes Jahr, dass man halt sich so ein bisschen wieder aus der Online-Welt zurückzieht und mehr offline macht. meine, Pudding mit Gabeln essen, das muss halt auch niemand machen. Da ging es ja eigentlich nur die Connection. So, das ist jetzt ein Beispiel aus dem letzten Jahr, aber trotzdem ist es ja einfach, man braucht einfach ...

    Victoria (58:31.343)

    Hm.

    Nadine von Piechowski (48:44.749)

    vielleicht so bisschen diesen sozialen Kleber, der einen zusammenbringt und zusammenhält. Und das kann halt Creator und Creatorin sein, würde ich sagen. Und es müssen nicht immer, ja, eine Gabel und ein Pudding sein. Zum Beispiel. Ja. Ja, da wäre ich auch dafür. Genau.

    Victoria (58:56.759)

    Nee, es kann auch ein Schnitzel und Löffel sein, Listen to my words. Das wird 2026, das wird voll im Trend. Aber am besten auch vegane Schnitzel. Mit Löffel. Sehr gut. So haben wir das erfolgreich abgeschlossen. Cool, vielen, Dank Nadine. Ich glaube, das war ein richtig cooler Ansatz. werden auch nochmal, also wer das nochmal nachlesen will, wir haben auch noch diese Sachen, ich erwähnt habe, werden wir e-Show nur setzen. Gibt es noch irgendwas, was wir von dir in die Show nur setzen sollen? Vielleicht deinen Podcast?

    Nadine von Piechowski (49:24.705)

    Ja, gerne. Also ...

    Victoria (49:26.164)

    Das ist doch jetzt hier der super Call-to-Action-Moment.

    Nadine von Piechowski (59:29.595)

    Ja voll. wenn ihr Lust habt darauf zu verstehen, warum unsere Welt eigentlich so ist, wie sie ist und was für einen Einfluss darauf Werbung hat, dann wäre es irgendwie cool, wenn wir meinen Podcast in die Show Notes setzen. Marketinggeschichten heißt der. Genau, das wäre cool, wenn der Link in den Show Notes...

    Victoria (49:42.863)

    Mhm.

    Victoria (49:49.631)

    Voll gut. Und ich erweitere jetzt mal deinen Pitch. Da gibt es so total coole, spannende Folgen wie zum Beispiel, ähm, was war eine der letzten, was ich interessant fand, was eigentlich mit der Getränke Marke Prime passiert. Also ich sitz hier und hab gedacht, die ist so stimm, was sag ich mit denen? Oder was ich auch total catchy fand, was ich noch nicht gehört hab, hat Mozart jemals eine Mozartkugel gegessen? Warum heißt es Black Friday und solche Themen? Also so diese ganzen Sachen, immer gefühlt in unserer Welt so sind, wie sie sind. Aber warum sind die eigentlich so? Und am Ende des Tages ist immer Kapitalismus und Marketing dahinter.

    Nadine von Piechowski (50:14.448)

    Genau,

    Genau. Oder hat zum Beispiel Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden? Das war auch eine Frage, die ich bekommen habe. Oder so was wie, ist Valentinstag wirklich nur Marketing? Also es ist nicht so, dass immer dann die Antwort Ja ist und es ist immer nur Marketing, sondern es sind auch so Fragen, bei denen man dann so denkt, es ist nicht nur Marketing, aber es haben sich Schmaken sehr schlau zur Nutze gemacht. Also ja.

    Victoria (50:26.415)

    Mhm.

    Victoria (50:32.175)

    Mhm.

    Victoria (50:38.767)

    Oder hier auch mein Favorite. Wieso trinken im Herbst alle Pumpkins Spice Latte? War das Starbucks? Ich muss das anhören.

    Nadine von Piechowski (50:43.83)

    Ja, das...

    Ja, also genau und falls dann noch irgendjemand eine Frage hat, dann auch gerne mir zuschicken. Ja, sehr gut, sehr, gut, sehr gut. Ja, cool.

    Victoria (50:53.045)

    Ich glaube, ich habe viele Fragen. Ich schicke die mal. Ja, cool. Vielen Dank Leute. Hört da rein und danke auch natürlich für deine ganze Taylor Swift Expertise heute.

    Nadine von Piechowski (51:03.923)

    Vielen Dank, dass ich so viel über sie reden durfte, ohne dass es immer auf die Nerven ging. Ja. Super, danke.

    Victoria (51:09.205)

    Ja, die hab ich schon ausgeschaltet, die sind nicht mehr dabei. Sehr cool. Danke Nadine, ciao ciao.

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Die 180-Grad-Kehrtwende von der Copywriting-Expertin zum Yoga Online Business (mit Daniela Rorig)