Bücher als Businessmodell: Was du über Amazon KDP & Selfpublishing wissen solltest (mit Tom Schmidt von Nomad Publishing)
Self-Publishing mit Sachbüchern
Bücher als “passives Einkommen”? Kann funktionieren und zwar mit Amazon KDP! 📚
Tom Schmidt von Nomad Publishing hat genau so sein erfolgreiches Buchbusiness aufgebaut. 2016 veröffentlichte er als Student ein E-Book über ketogene Ernährung und verdiente damit die ersten 150 Euro pro Monat. Es folgten weitere Bücher und schon kurze Zeit später wurde daraus ein fünfstelliges KDP-Business.
Mittlerweile hilft Tom in seinen Coachings anderen dabei, ihr erstes Buch als Selfpublisher auf Amazon zu veröffentlichen. Im Podcast verrät er, warum ein Buch auch für dich als Creator ein mega spannendes Produkt sein kann.
Welche Vorteile es hat, dein Buch über Amazon KDP zu veröffentlichen und welche KI-Tools Tom für seine Bücher nutzt, hörst du in dieser neuen Podcast-Folge!
Alle Learnings sind auch unten schriftlich für dich zusammengefasst.
Die wichtigsten Learnings aus dieser Self-Publishing-Podcast-Folge mit Tom:
Hier findest du die 14 Punkte, die du aus dieser Folge für dein eigenes Self-Publishing-Business mitnehmen kannst:
1. Ein Buch ist wieder ein unterschätztes digitales Produkt
Der wichtigste Punkt: Ein Buch ist nicht nur ein Prestigeobjekt, sondern kann ein echtes Produkt im Business-Modell sein. Gerade über Amazon KDP lässt es sich schnell, günstig und ohne Verlag veröffentlichen, weil Print-on-Demand Lager, Druck und Versand übernimmt. Tom beschreibt KDP deshalb als niedrigschwelligen Weg, mit Wissen, Kreativität oder Expertise ein physisches Produkt zu bauen.
Learning für Creators: Ein Buch kann heute Ähnliches leisten wie ein Kurs, Lead Magnet oder digitales Produkt - nur mit mehr Vertrauen, höherem wahrgenommenem Wert und zusätzlichem Amazon-Traffic.
2. Amazon ist nicht nur Verkaufsplattform, sondern Suchmaschine
Der große Unterschied zum eigenen Shop: Auf Amazon ist bereits Nachfrage vorhanden. Menschen suchen aktiv nach Lösungen, Themen, Geschenken oder Ratgebern. Wenn ein Buch gut positioniert ist und erste Verkäufe bekommt, kann Amazon es organisch weiter ausspielen.
Learning: Wer ein Buch auf Amazon veröffentlicht, baut nicht nur ein Produkt, sondern nutzt eine bestehende Nachfrage-Maschine. Das ist besonders spannend für Creators, die bereits Reichweite haben, weil sie dem Buch am Anfang Verkäufe geben können - und diese Verkäufe dem Algorithmus wiederum positive Signale senden.
3. Reichweite ist ein unfairer Vorteil
Tom sagt sehr klar: Wer schon eine Community hat, bringt Amazon kostenlosen externen Traffic. Das liebt die Plattform. Selbst kleine, aber engagierte Communities können ausreichen, um ein Buch beim Launch stark anzuschieben.
Learning: Creators, Experten und Selbstständige unterschätzen oft, wie wertvoll ihre bestehende Reichweite für einen Buchlaunch ist. Sie müssen nicht bei null anfangen. Ihre Community kann der erste Push sein, der Amazon zeigt: Dieses Buch verkauft sich.
4. Bücher können Expertenstatus aufbauen - und verkaufen helfen
Ein Buch ist nicht nur Einnahmequelle, sondern auch Vertrauensaufbau. Wer mehrere Stunden mit deinem Buch verbringt, ist viel tiefer in deinem Denken als nach ein paar Reels oder LinkedIn-Posts.
Learning: Ein Buch kann ein „veredelter Lead Magnet“ sein: Es wärmt Menschen auf, baut Autorität auf und kann danach Coachings, Kurse, Beratung oder andere Angebote verkaufen. Besonders für Experten kann ein Buch also vorne im Funnel stehen - aber mit Bezahlfunktion.
5. Wer mit Büchern Geld verdienen will, muss vom Markt her denken
Das wahrscheinlich härteste Learning: Die besten Buchideen entstehen laut Tom nicht aus „Ich will unbedingt dieses Buch schreiben“, sondern aus Marktnachfrage.
Du schaust:
Welche Themen verkaufen sich bereits?
Welche Nischen haben Nachfrage?
Wo gibt es Lücken im Angebot?
Learning: Wenn das Buch selbst Geld verdienen soll, reicht Leidenschaft nicht. Dann muss man rückwärts vom Markt denken. Nicht: „Was will ich sagen?“ Sondern: „Wonach suchen Menschen - und welche bessere Version davon kann ich liefern?“
6. Das Rad nicht neu erfinden
Tom sagt sinngemäß: Viele versuchen, etwas komplett Neues zu machen.
Aber ohne bestehende Nachfrage fehlt der Proof of Concept. Erfolgreicher ist oft, zu sehen, was schon funktioniert - und dann einen besseren, spezifischeren oder anders positionierten Twist zu liefern.
Learning: Innovation ist im Amazon-Kontext oft überschätzt. Besser ist: Nachfrage erkennen, Muster verstehen, Qualität erhöhen, sauber positionieren.
7. Spezifische Nischen schlagen breite Themen
Ein spannendes Beispiel aus dem Interview: Statt „Hundetraining“ kann ein Buch viel spezifischer sein, etwa Impulskontrolle, Welpenerziehung oder Longevity für Hunde. Tom betont, dass man über Amazon-Daten sehen kann, welche Subnischen tatsächlich verkaufen.
Learning: Ein gutes KDP-Buch ist oft kein großes Manifest, sondern eine konkrete Lösung für ein konkretes Problem. Je spezifischer der Bedarf, desto klarer die Positionierung.
8. KI verändert Self-Publishing massiv - aber Qualität bleibt die Grenze
Tom sieht KI als große Beschleunigung, aber nicht als Freifahrtschein für Schrott.
Sein Maßstab ist, wie auch der Podcast von Nomad Publishing heißt: „Verlagsniveau“. KI kann bei Struktur, Text, Coverideen, Werbematerial und Fact-Checking helfen - aber sie ersetzt nicht automatisch Expertise, Qualitätskontrolle oder Verantwortung.
Learning: Die spannende Kombination ist nicht „KI statt Expert“, sondern „Expertise plus KI“. Die Expertin liefert Wissen, Haltung und Vertrauen; KI hilft, schneller daraus ein Buchprodukt zu formen.
9. Vertrauen wird durch KI noch wichtiger
Gerade wenn immer mehr generische KI-Bücher entstehen, gewinnen echte Experten an Wert. Ein Buch mit einem echten Namen, echter Erfahrung und vorhandener Community kann sich stärker abheben als anonyme KI-Produkte.
Learning: Für Creators ist KI keine Bedrohung, sondern kann sogar ihren Vorteil verstärken: Wer Vertrauen, Publikum und Expertise hat, kann mit KI schneller Produkte bauen - ohne anonymen Slop zu produzieren.
10. Amazon Ads sind oft die Basis, Meta Ads der Skalierungshebel
Tom unterscheidet klar: Amazon Ads funktionieren nah an der Suchintention.
Meta Ads können breiter skalieren, weil man Menschen über Interessen erreicht. Für Launches ohne eigene Reichweite kaufen sie am Anfang Traffic ein, auch wenn die Ads noch nicht direkt profitabel sind.
Learning: Ein Buchlaunch ist nicht automatisch passiv. Besonders am Anfang braucht es Push: durch Community, Ads oder beides. Der Unterschied ist: Jeder Verkauf kann zusätzlich das organische Amazon-Ranking stärken.
11. TikTok funktioniert - aber nicht für jedes Buch
Tom sagt: Wenn man wenig Budget, aber viel Zeit hat, kann TikTok spannend sein. Aber dann sollte man schon bei der Buchidee mitdenken, ob das Thema TikTok-tauglich ist. Emotionale, lustige oder geschenktaugliche Bücher funktionieren dort oft besser als trockene Ratgeber.
Learning: Nicht jedes Buch ist Social-Media-Content. Wer TikTok als Trafficquelle nutzen will, sollte das Thema, Packaging und einzelne Hooks von Anfang an mitdenken.
12. Self-Publishing ist nicht automatisch schlechter als Verlag
Ein großer Punkt im Interview: Verlage liefern Reputation, stationären Buchhandel und oft bessere physische Produktionsqualität. Aber Self-Publishing liefert Kontrolle, Geschwindigkeit, höhere Margen und direkten Marktzugang. Gerade für Menschen, die selbst Marketing können, kann das ein enormer Vorteil sein.
Learning: Die Frage ist nicht: Verlag oder Self-Publishing - was ist besser? Sondern: Was ist dein Ziel? Willst du Prestige, Buchhandel und Verlagssiegel? Oder Kontrolle, Marge, Geschwindigkeit und Plattformdaten?
13. KDP hat klare Grenzen
Tom nennt auch Nachteile: Man muss sich selbst einarbeiten, Marketing machen, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen. Außerdem ist die Druckqualität bei stark visuellen Büchern, etwa hochwertigen Kochbüchern, oft nicht auf klassischem Verlagsniveau.
Learning: KDP ist stark für Ratgeber, Sachbücher, Activity Books, Low-Content-Produkte und klar nutzenorientierte Bücher. Für Coffee-Table-Books, hochwertige Bildbände oder Premium-Kochbücher kann ein Verlag oder eigener Offsetdruck sinnvoller sein.
14. Bücher können langlebige Assets sein
Ein großer Vorteil gegenüber vielen digitalen Formaten: Ein Buch kann jahrelang verkaufen. Und durch Print-on-Demand lässt es sich bei KDP trotzdem aktualisieren, ohne alte Lagerbestände abverkaufen zu müssen.
Learning: Ein gutes Buch ist ein Asset. Es kann Reichweite, Umsatz und Vertrauen über Jahre aufbauen - besonders, wenn das Thema evergreen ist oder regelmäßig aktualisiert werden kann.
Mehr zu Tom findest du hier:
Folge 0204: Meine Beobachtungen zum Sachbuch-Markt und "expertigen" Büchern
Folge 0207: Buchmarketing-Tipps von Mehrfach-Autor Youri Keifens (und was er als Nächstes vorhat!)
Folge 0208: Buch-Geschäftsmodelle: Was ich darüber gelernt habe (+ was für wen Sinn ergibt)
Hör dir das Interview mit Tom jetzt in Folge #0296 des Creatorway-Podcasts an:
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Uneditiertes Transkript zur Folge:
Victoria (00:02.306)
Okay, Tom, ich habe eben schon im Intro gesagt, das ganze KDP-Game, also Kindle Direct Publishing, wenn man das so machen will, also Amazon Bücher veröffentlichen, auf gut Deutsch, ist ja sehr, sehr, sehr groß in der Onlinewelt geworden. Und ich glaube, bevor wir so wirklich in den nerdigen Detail einsteigen, was alle Leute hier so gerne hören, sollten wir erst mal so bisschen anfangen, warum überhaupt ein KDP-Buch ein gutes Produkt ist. Weil den gleichen Inhalt kann man ja auch zum Beispiel als ...
Online Kurs oder als Ebook im eigenen Shop machen. Also was für Vorteile hat es überhaupt zu sagen, nee, ich nutze dieses Self-Publishing-Angebot von Amazon.
Tom von Nomad Publishing (00:38.858)
Das ist eine sehr, sehr offene Frage. Also erst mal, das Medium Buch ist natürlich weiterhin extrem gefragt. Das heißt, es gibt einfach Probleme, die die Leute nicht mit einem Videokurs direkt lösen wollen, weil Videokurse häufig auch teurer sind und so weiter. Das heißt, Bücher als Medium an sich haben ja ihre absolute Daseinsberechtigung und die Nachfrage danach ist schon immer riesengroß. Aber dieser Markt war halt lange Zeit immer nur Verlagen vorbehalten. Und dann kam irgendwann Amazon KDP. glaube, das war...
Victoria (00:41.89)
Mhm.
Tom von Nomad Publishing (01:07.982)
so Richtung 2014, 2015 oder so und hat quasi den Markt für alle geöffnet und seitdem kann irgendwie jeder da draußen Buch veröffentlichen und das hat natürlich erstmal sehr, sehr viele Vorteile, weil die einen veröffentlichen Bücher, damit zum Beispiel Geld zu verdienen, andere sind Creator, Experten, die einfach ihre Expertise damit nochmal unterstreichen wollen, Reputationen aufbauen wollen, neuen oder einen weiteren Einkommenstrom und so weiter und KDP an
an sich als Plattform ist da halt eine extreme Hilfe, weil du halt sehr einfach, schnell und günstig dein Buch veröffentlichen kannst über ein Print-on-Demand-Verfahren. Das heißt, du musst nicht erst irgendwie eine Tausender oder Zehntausender Auflage drucken, du bist nicht an einen Verlag gebunden, der dir alles irgendwie vorgibt, du musst nicht erst warten, bis der nächste Katalog raus ist oder bis dich ein Verlag überhaupt erst angenommen hat und so weiter, sondern du kannst einfach sagen, hey...
Ich habe hier ein Buch liegen. Ich will, dass es in 24, 48 Stunden online ist. Und dann ist es online. Und sobald es gekauft wird, wird das Ganze dann quasi erst in den Druck geschickt. Amazon hat quasi so eigene Druckwerke und wird dann automatisiert an die Kunden verschickt. Und du hast damit dann sehr, sehr wenig selbst zu tun. Also du bist quasi nur der Content Creator, erstellst das Buch und alles, was danach kommt, da kümmert sich Amazon drum. Man kann natürlich auch Marketing machen.
Victoria (02:26.802)
Außer das Marketing.
Tom von Nomad Publishing (02:27.91)
Genau, man kann natürlich auch Ads schalten und ist es nicht 100 % passiv, aber Amazon übernimmt da schon sehr, sehr viel und das macht es, glaube ich, für viele da draußen extrem Spaß.
Victoria (02:38.69)
Megagut. Also ich habe auch schon so direkt 57 Fragen, zu denen ich auch gleich kommen werde. Ich glaube für den geneigten Zuhörer hier wäre wahrscheinlich nochmal ganz interessant, wie du selber so bisschen in diese Schiene gerutscht bist, weil also du kannst ja auch mal ganz kurz sagen, was du slash ihr mit eurem Unternehmen macht, weil man ja wahrscheinlich denkt so, okay, was hat denn jetzt hier dieser Tom zu diesem Business zu sagen und warum?
Tom von Nomad Publishing (02:59.082)
Ich habe tatsächlich mit Büchern sehr wenig zu tun gehabt. Ich habe ganz klassisch BWL studiert und bin dann ins Ausland gegangen für ein Jahr. Und als ich wieder kam, wurde mir mein Barfölk gestrichen, weil ich durch dieses Auslandsemester ein bisschen zu lang gebraucht habe fürs Studium. Und dann musste ich mich irgendwie finanzieren. dann ist eine lange Story, habe ich in einer Bäckerei gearbeitet und in dieser Bäckerei stand ich dann morgens fünf Uhr. Und dann ist irgendwann so dieser Schalter umgefallen. Hey, das kann es nicht sein. Also ich muss irgendwie anders Geld verdienen.
Und da hab ich mich zu Hause hingesetzt und hab, wie wahrscheinlich viele da draußen, einfach mal bei Google und bei YouTube eingegeben, online Geld verdienen. Kassiös Einkommen, also wirklich super klassisch, das war 2016.
Victoria (03:34.839)
Passives Einkommen bitte. Wie lustig, das ist das gleiche Jahr, wo ich auch mein Unternehmen gegründet habe. Aber das war nicht passives Einkommen leider.
Tom von Nomad Publishing (03:44.157)
Ja, dann haben wir beide 10 Regisse.
Und dann kamen direkt so ein paar Modelle, die ich ganz spannend fand, so Nischenseiten und Amazon FBA. Und da gab es einen Typen bei YouTube, der hat E-Books verkauft. Und das war für mich als Student extrem zugänglich, weil ich mir so dachte, ja, ein E-Book schreiben kann ich auch. Ich habe zwar keine Ahnung von irgendwas, aber ein E-Book schreiben traue ich mir zu. Da brauchte ich nicht viel Geld für. Und dann habe ich mir einen Amazon KDP Account gemacht, habe mich sechs Wochen in die Uni Bibliothek eingeschlossen, so nach dem Motto, und habe ein E-Book geschrieben.
zur ketogenen Ernährungsweise. Kennst du vielleicht. Sehr spezifisch. hab nämlich damals gesehen, in den USA gab's da schon Bücher, die sehr gut verkauft haben. Und auf dem deutschen Markt gab's dazu sehr wenig. Ich hab mir gedacht, der Trend kommt bestimmt irgendwann nach Deutschland. Dann hab ich dieses Buch geschrieben. Und es hat mir dann direkt 150 Euro pro Monat gebracht. Was jetzt vielleicht für viele sehr wenig erscheint. Aber für mich als Student waren 150 Euro viel Geld. Und schon mal ein Drittel damals von meinem Bäckereijob.
Victoria (04:19.901)
Sehr spezifisch.
Tom von Nomad Publishing (04:46.062)
Dann kam ich natürlich so ins Rechnen. Wenn ich jetzt noch zwei weitere Bücher mache, dann kann ich vielleicht aufhören in der Bäckerei zu arbeiten. Und dann habe ich diese drei Bücher veröffentlicht und mit drei Büchern war ich dann tatsächlich nicht bei 450 Euro, schon bei 1000 Euro. Und vielleicht kennt ihr das... Genau, vielleicht kennt ihr alle dieses Gefühl, wenn ihr so im Kopf irgendwann einen Klick macht und ihr auf einmal merkt, wow, da habe ich was gefunden, was echt gut funktioniert.
Victoria (04:59.628)
Und du so, ja, okay.
Tom von Nomad Publishing (05:10.894)
Und bei vielen ist es ja erstmal sehr, sehr viele Fails. Man probiert irgendwas aus, es bringt kein Geld. Viele Businessmodelle sind da ja auch sehr undankbar. Bei KDP hatte ich aber direkt so dieses Aha-Ding und das hat mich als Person extrem motiviert. Und dann irgendwann kam meine Bachelorarbeit noch dazwischen, da musste ich dann erstmal ein paar Monate wieder pausieren. Und hat es dann das zweite Mal Klick gemacht, als ich dann gemerkt habe, ey, ich arbeite gar nicht mehr an meinen Büchern und ich verdiene aber trotzdem weiter diese 1000 Euro pro Monat.
Weil natürlich Amazon im Hintergrund immer weiter diese Bücher verkauft hat. Hab ich Geld verdient, während ich die Bachelorarbeit geschrieben hab. Und hab dann das Studium abgeschlossen und danach wollte ich eigentlich einen Master machen. Und hab dann aber entschieden, hey, ich geb Amazon KDP mal ne Chance. Ich mach das jetzt einfach mal sechs Monate und guck, wo ich lande. Und dann hab ich sehr schnell sehr hoch skaliert. Und war dann, glaub ich, Ende des Jahres schon fünfstellig pro Monat. An Gewinn quasi. Und das waren so...
Victoria (06:05.666)
Ein Gewinn, okay. Bei Umsatz ist ja auch nicht Gewinn, das ist gut zu wissen.
Tom von Nomad Publishing (06:08.627)
Genau, auch bei KDP muss man nochmal aufpassen mit Umsätzen, denn auch da gibt es Ads.
Victoria (06:11.56)
Ja, schlagen, da schleudern nämlich auch viele Leute mit Umsätzen rum, wo ich mir denke, so ja, teilt mal eure Ads-Kosten.
Tom von Nomad Publishing (06:17.742)
Genau, Und genau, dann habe ich das quasi von 2016 angemacht und die ersten zwei Jahre wirklich full-time nur Bücher veröffentlicht. Und habe dann auch dieses Business-Modell so bisschen ausgenutzt, weil es war natürlich auch ortsunabhängig. Das heißt, ich war viel am Reisen, war so in dieser digitalen Normadenszene so ein bisschen drin, war in Thailand und so weiter. Und dann mit...
habe ich irgendwann die ersten Anfragen bekommen, wo Leute dann gesagt haben, ey Tom, das was du machst, ist echt cool. Wie machst du das überhaupt? Erzähl mal. Hast du irgendwie einen Blogbeitrag oder hast du irgendwie einen YouTube-Kanal? Hatte ich nicht. Und viele haben dann immer gesagt, mach doch mal, mach doch mal. Und dann irgendwann habe ich gedacht, ich probiere das einfach mal. Ich mache mal einen YouTube-Kanal, komplett ohne Monetarisierungsideen erst mal, sondern einfach erst mal schauen, ob es funktioniert. Und ich glaube, nach 20 Abonnenten hatte ich schon die erste Coaching-Anfrage. Und auch da war es wieder so.
dass es wieder Klick gemacht hat. Das erste Coaching habe ich glaube ich für 500 Euro verkauft und die Person hat mit dem Buch 2500 Euro pro Monat verdient quasi. Da habe ich dann auch gemerkt.
Victoria (07:17.928)
Guter Deal für den Empfänger.
Tom von Nomad Publishing (07:20.692)
Ja, und auch damals total unter Wert verkauft, irgendwie sechs Coaching Sessions für 500 Euro verkauft. Und das zweite Coaching habe ich dann schon für 2500 Euro verkauft. Und so ging es dann quasi immer weiter. Und daraus ist dann quasi mein jetziges Unternehmen Normal Publishing entstanden. Quasi.
Victoria (07:39.178)
Das heißt, dieses Nomad kommt aus deinem Lifestyle, den du damals hattest?
Tom von Nomad Publishing (07:41.998)
Genau, genau. Der war dann auch sehr schnell wieder vorbei, weil ich tatsächlich dann meine jetzige Frau kennengelernt habe. Und dann war es vorbei. Genau, und dann war ich wieder gebunden so bisschen, wohne jetzt hier in Berlin. Aber dieser Markenname hat halt immer noch Bestand. Den habe ich nie geändert. Bin auch immer noch viel am Reisen. Und ja, genau.
Victoria (07:48.638)
Und dieser Tom näher jetzt hier.
Victoria (08:00.296)
Nomad im Geiste.
Tom von Nomad Publishing (08:03.15)
Und ja, so hat sich das eigentlich dann mit der Zeit entwickelt und mittlerweile sind wir, ich kenne natürlich die Zahlen der Konkurrenz nicht, weil ich würde schon sagen, also wir sind zumindest reich weitentechnisch der größte Podcast, größter YouTube-Kanal in Deutschland zu diesem Thema. Und glaube ich jetzt seit 2018 sehr erfolgreich, haben über 1000 Absolventen in unserem Programm, in dem wir quasi zeigen, wie man auf KDP erfolgreich veröffentlicht. Und jetzt sitzen wir beide hier.
Victoria (08:28.898)
Ja krass, voll gut. Ist es denn so, dass eure Programme, also du hast ja eben gesagt, du hast mit 1 zu 1 angefangen, sind das so auch sehr 1 zu 1-lastige Sachen oder sind das eher so Richtung Online-Kurse oder so das wilde Mischung aus beidem? Weil das ist ja auch so ein bisschen, ich meine das ist ein bisschen in dem Thema, aber hier sitzen auch sehr viele Leute, so Kurse und auch so, ich nenne das mal High-Ticket oder andere Betreuungsprogramme und so verkaufen und da fragen sich ja immer, also was ist denn eigentlich gerade so, das was läuft? Weil reine Online-Kurse sind es ja bei den meisten Leuten nicht mehr.
Tom von Nomad Publishing (08:52.75)
Mhm. Ist tatsächlich spannend. Also ich hab mit eins zu eins Coachings über Skype damals angefangen. Ja, es hat auch sehr viel Spaß gemacht und war sehr erfolgreich, bis ich dann halt irgendwann im Kalender immer gesehen habe, ich hab die ganze Woche nur Calls. Und ich bin ein Typ, ich mag keine Meetings, ich mag keine Calls, ich mag so dieses Freie, ja. Also ich will selbst morgens bestimmen, auf was hab ich denn heute Bock, was mach ich denn heute. Und wenn ich weiß,
Victoria (08:58.37)
Geil!
Victoria (09:17.94)
Voll gut, dass du aber trotzdem in diesem Podcast bist.
Tom von Nomad Publishing (09:20.626)
Ja, natürlich mit dir mich zu unterhalten, macht natürlich auch Spaß. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel den ganzen Tag nur Podcast-Interviews hätte, ... wird mich das wieder nerven. Und dann habe ich irgendwann gesagt, okay, das geht nicht so weiter. Ich muss das zu so einem klassischen Gruppencoaching-Programm umschiften. Und das haben wir dann auch sehr lange so betrieben. Und dann irgendwann, als alle schon Videokurse quasi abgeschrieben haben, ... haben wir den Videokurs ins Leben gerufen.
Victoria (09:22.48)
Ausnahme.
Tom von Nomad Publishing (09:46.43)
so 1000 Euro Videokurs und der ist komplett durch die Decke gegangen. Also wirklich krass.
Victoria (09:51.0)
Okay. Wenn du sagst, also alle, den schon abgeschrieben haben, das ist ja erst seit zwei, drei Jahren so, dass alle die Kurse abschreiben, oder? Das ist jetzt relativ neu.
Tom von Nomad Publishing (09:58.03)
Genau, Vielleicht schon bisschen länger, aber ich bin auch nicht so tief in der Bubble drin. Und ja, das war tatsächlich ein sehr, sehr großer Erfolg. Aber wir machen beides. Also wir haben so klassische Coachings, aber eben auch Kursangebote. Weil ich finde, beides hat so seine Zielgruppe und beides lässt sich je nach Thema auch besser anwenden. Weil es gibt einfach manchmal Themengebiete, da brauchst du eine Betreuung. Das kannst du einfach nicht eigenständig machen. Und dann gibt es aber auch so kleinere Themengebiete, da reicht auch ein Videokurs vollkommen aus.
Victoria (10:27.778)
Was ist jetzt zum Beispiel bei euch ein Thema, was dieser Visikos leisten kann? Weil ich würde mir auch denken, dass gerade bei diesen auch Buchthemen, das ist auch natürlich sehr viel spezifischer Bedarf ist an Nachfragen und so. Was ist denn das, was was dieser Visikos anspricht quasi?
Tom von Nomad Publishing (10:28.11)
Ich habe lustiger
Tom von Nomad Publishing (10:41.934)
Also wir haben zum Beispiel einen Videokurs nur zu einer Meta-Werbestrategie für Bücher. Genau. Oder wir haben zum Beispiel, das war dieser sehr erfolgreiche Videokurs, wir hatten, der heißt Low Content Revolution. Der haben uns quasi nur auf Low Content Bücher spezialisiert. Für die Leute, die nicht wissen, was das ist, sind quasi so Bücher mit wenig Inhalt.
Victoria (10:47.88)
Okay, also quasi so in sich geschlossenes Thema dann.
Tom von Nomad Publishing (11:03.604)
Notizbücher, Malbücher, so kleine Aktivitätsbücher, die man relativ easy mit Canva und so erstellen kann. Und das hatte einen extremen Zulauf, weil da draußen gibt es super viele Leute, die sich gerne kreativ austoben in Canva, aber nicht so richtig wissen, wie sie damit Geld verdienen können. Und die Lücke haben wir so ein bisschen geschlossen und die haben wir damit voll abgeholt. Und da braucht man jetzt nicht unbedingt eine Betreuung, während ich jetzt so sage, wenn du wirklich einen Ratgeber rausbringst und so weiter.
ist es von Vorteil betreut zu werden, definitiv.
Victoria (11:36.251)
Die guten High-Content-Bücher, wie man das in der KDP-Babel so gut sagt. Das ist ganz lustig, glaube ich, weil man diese ganzen Wörter noch nie gehört hat, so dieses Low-Content und High-Content, das klingt immer alles so bisschen so kryptisch. Ich glaube, High-Content ist einfach das, was die normalen Leute in einem Buch verstehen. Und Low-Content ist quasi alles, was bisschen eher in die Geschenkwaren und Activity, oder Ergteilung sozusagen, fällt. Das wahrscheinlich so bisschen das Schlauste, sich zu merken, wenn man jetzt hier zuhört. Okay, voll gut. Dann lass uns doch mal einsteigen in die
Tom von Nomad Publishing (11:46.51)
Ja, ja.
Tom von Nomad Publishing (11:51.643)
Genau.
Tom von Nomad Publishing (11:57.442)
Christus.
Victoria (12:04.7)
in den ganzen Fragen. Weil ich habe hier natürlich einen ganzen Katalog, weil das Thema, erstens weiß ich, dass es alle total interessiert. Weil immer wenn ich, also alle, hier länger zuhören, wissen ja, ich bin selber so voll das Buchkind in diverser Perspektive. Und immer wenn es darum geht, gerade auch Leute, die schon ein bestehendes Business haben, vielleicht auch einen Expertenstatus oder auch so ein bisschen so Lifestyle-Creator-Status, ganz oft, egal was man macht und egal welche Reichweite und so weiter, am Ende des Tages ist so Buch immer noch so das, was alle so toll finden, was ich auch persönlich sehr
finde, weil es ja doch zeigt, irgendwie so Medium, was irgendwie seit x Jahren immer wieder für tot gesagt wird und dann doch wieder, also es kommt am Ende immer wieder die Ecke und auch wenn die Leute grundsätzlich, glaube ich, im Schnitt weniger lesen, gerade so die Super-User, solche Leute wie ich, machen wahrscheinlich am Ende sehr viel Wett. Und ich glaube, man müsste, bevor wir jetzt so ein bisschen auch in die spezifischen Details einsteigen, auch noch mal so bisschen definieren, dieses, du hast ja gesagt, dass KDP ein gutes Businessmodell ist.
Und eine der Sachen, was ja auch viele Leute, die in Business starten, immer feststellen, ist dieses Thema, dass für die Leute, jetzt nicht so viel Reichweite haben, dass es super schwierig ist, überhaupt erst mal, egal wie cool das Produkt ist, einen Platz zu finden, wo das Ganze irgendwie stattfinden kann. Weil egal, was man verkauft, muss man anzeigen, schalten und so weiter. Und bei Amazon ist ja so bisschen der Vorteil, dass Traffic schon so quasi eingebaut ist. Also, sobald ein Buch angeschoben ist und läuft und Bewertung hat und der Algorithmus gecheckt hat, okay,
Kunde X wird wahrscheinlich Buch X cool finden, dann funktioniert das ja quasi am Ende des Tages wie so eine Maschine, die sich bisschen selbst verstärkt. Das finde ich natürlich ganz spannend. Aber natürlich auch dieses Schnelligkeitsthema. Also vielleicht kannst du noch so bisschen darauf eingehen. Ich habe jetzt zwei Sachen genannt, aber was sind denn die typischen Punkte, warum jemand auch mit einer Reichweite schon anfangen sollte, über sowas nachzudenken? Versus Verlag.
Tom von Nomad Publishing (13:54.606)
Also du hast einmal das, was du gerade angesprochen hast mit diesem Amazon Algorithmus. Amazon verdient halt auch nur Geld, wenn du Geld verdienst. Also Amazon verdient ja an den Buchverkäufen erst, wenn du dann halt auch Tantämen, Tantämen sind quasi die Gewinne pro Buchverkauf.
was schon mal ein Riesenvorteil ist. heißt, gute Bücher werden von Amazon proaktiv gepusht über den Algorithmus, sodass du halt nicht erst mal diesen Reichweiten aufbau hast. Ich glaube, das ist ein sehr, großer Vorteil. Und als Creator mit einer bestehenden Reichweite bringst du ja deine bestehende Kundschaft oder deine Community auf dieses Buch und eben auch auf die Plattform Amazon, was Amazon liebt.
Warum? Weil du ja gerade Leute, die eigentlich gar nicht im Shopping-Modus sind, sondern die hängen gerade auf Instagram, die scrollen durch die Stories durch und dann sehen sie, dass du gerade ein neues Buch hast und sagst, hey, schau mal mein neues Buch und dann gehen sie auf Amazon. Das heißt, du holst sie von der Social Media Plattform in den Shopping-Wahnsinn. Genau. Und das wird vom Algorithmus extrem stark honoriert. Das heißt, wenn du eine gewisse Reichweite hast und da reden wir nicht über 100.000 Follower oder so, sondern selbst kleine Communities.
Victoria (14:52.589)
Gratis Traffic für Amazon.
Tom von Nomad Publishing (15:03.786)
können schon ordentlich Power entwickeln, gerade wenn man einen guten Draht zu seiner Community hat und die wirklich Bock aufs Buch haben. Und wenn man das richtig gestaltet, dann kannst du eigentlich mit Ansage die Bestsellerlisten stürmen auf Amazon. Weil du am Anfang durch diese initialen Verkäufe so viele positive Signale an den Algorithmus gibst, dass er dich, wenn du es richtig machst, eigentlich automatisch oben für bestimmte Keywords usw. ausspielt. Das heißt, du bringst quasi initial deine bestehende Community rauf.
Und die sorgt dafür, dass du dann für bestimmte Keywords und so weiter, man nennt das, in die organische Reichweite kommst. Und dann in den kommenden Wochen und Monaten kommen dann Amazon-Nutzer, die dann dort dein Keyword eingeben, halt direkt auf das Buch, ohne dass sie dich überhaupt kennen. Und das hat halt wieder einen großen Vorteil, weil du halt bekannter wirst. Also Leute kaufen dann ein Buch, die dich noch gar nicht kannten. Und wann setzt sich heutzutage mal jemand so lange und so intensiv mit deinem Content auseinander?
der nicht irgendwie in deinem Coaching oder in deinem Kurs ist. Eigentlich niemand, alle konsumieren nur noch irgendwelche Shortform-Videos und so weiter. Das heißt, wenn sich wirklich einer mal hinsetzt und ein paar Stunden dein Buch liest, dann ist der gefangen in deinem Content, dann ist dein Expertenstatus aufgebaut und dann hast du es extrem leicht, hinten raus weitere Kurse zu verkaufen oder was auch immer die Zuhörer so hier im Angebot haben. Also es ist eine extrem geile Maschine, quasi Leute aufzuwärmen,
führt es eigene Themen.
Victoria (16:33.694)
Was ich auch ganz spannend finde, ist so bisschen die Unterscheidung zwischen, du hast ja auch gerade gesagt, auch wenn man da dann quasi noch was dahinter liegen hat, also es gibt ja so ein bisschen in der Buchwelt die, ich sag jetzt mal, die harte Teilung zwischen ich möchte mit den Büchern selber Geld verdienen versus ich nutze das Buch wie so eine Art veredelten Lead-Magneten und bzw. die dritte Variante ist, glaube ich, so bisschen, wo ich auch schon einige Leute im Podcast hatte, auch gerade vor kurzem, die sagen, ich brauche eigentlich ein Verlagsbuch, weil ich will einfach diesen bestimmten Sticker von Verlag X drauf haben, was ja auch das ist, was die Verlage
im Prinzip heutzutage sehr viele Leute verkaufen, weil die Autoren selber das Marketing machen müssen. Aber ich habe Stempel von Verlag X als Credibility-Ego-Boost oder auch, gerade wenn ich bestimmte Unternehmen irgendwie beeindrucken möchte, Speaker werden wir uns weiter. Das heißt, das ist quasi noch der dritte Weg, den lassen wir heute aus. Aber wenn man jetzt sagt, im Self-Publishing ist das eine typische Thema, ich möchte einfach Geld mit den Büchern selber verdienen und das andere ist, was du auch eben gesagt hast, ich möchte das Buch nutzen, dahinter was zu verkaufen, zum Beispiel mein Coaching und so weiter.
Tom von Nomad Publishing (17:31.982)
Mhm.
Victoria (17:33.545)
Was ist denn, vielleicht können wir mal die beiden Ansätze nacheinander durchgehen. Das erste ist ja quasi, fangen wir mal an mit dem, was du gerade gesagt hast, nämlich so für Experten. Also ich habe eine bestehende Reichweite, eine kleine vielleicht, aber so sehr nischig, expertisch und ich möchte danach was aufbauen. Das ist glaube ich relativ klar, weil dann sagt man, okay, ich habe dieses Buch, da ist meine Expertise drin und dann setze ich da, also da gibt es diverse Strategien, dass man dann so extra Bonus-Content macht oder alles Mögliche und die Leute in seine E-Mail-Liste holt. Das haben wir glaube ich hier schon sehr, sehr, sehr viel abgegrast, auch in diesem Podcast.
Aber was ist denn der andere Weg, wenn ich mit den Büchern selber Geld verdienen will? Weil ich glaube, das ist eine Sache, die für viele auch sehr spannend ist. Denn da ist ein Buch, glaube ich, im Vergleich zu diesem Liedmagneten-Thema ja auch noch wirklich ein besonderer Fall des Geldverdienstes. Weil bei den Liedmagneten kann man ja auch argumentieren, okay, das Gleiche kann man auch erreichen, wenn man Ads auf Liedmagneten schaltet oder keine Ahnung. Bei Büchern als eigenem, geldverdienendem Produkt, glaube ich, ist es nochmal so super Sonderfall, der sehr, spannend ist.
Tom von Nomad Publishing (18:28.878)
Ja, ja, das Gute an Amazon ist, du kannst sehr, viel prognostizieren. Also Amazon sagt dir quasi, wie gut die Bücher auf der Plattform in deinem Bereich verkaufen. Ja, es gibt den sogenannten Bestseller-Rank, der sagt dir quasi, dass ein Buch auf Position 8000 zum Beispiel ist. Das würde jetzt vielen Zuhörern nicht sagen, ja, Position 8000, okay, sind halt 7999 Bücher davor. Aber man kann quasi mit bestimmten Tools diesen Sales-Rank umrechnen.
in Verkäufe pro Monat. Das heißt, ihr könnt in eurem Bereich auf Amazon schauen und seht durch den Verkaufsrang, quasi der Konkurrenzbücher, wie gut die verkaufen. Und dann könnt ihr selbst einschätzen, wie viel Potenzial quasi an Verkaufspotenzial in eurem Bereich vorhanden ist und könnt schlussendlich danach entscheiden, was für ein Buch ihr dann überhaupt veröffentlichen wollt. Denn diese Themenbereiche, innerhalb eures Themas gibt es ja super viele Unternischen quasi. Wir können mal ein Beispiel machen. Es hört jetzt irgendein Hundetrainer zu.
und er eine Hundeschule und so weiter und überlegt jetzt, er ein Buch veröffentlichen möchte, Geld zu verdienen, dann kann er an unterschiedliche Nischen schauen, zum Beispiel Welpenerziehung, Hundespiele, es gibt so was wie Longevity beim Hund, wie dein Hund möglichst alt wird, Impulskontrolle und so weiter, und kann das alles abklappern und sieht dann, die Impulskontrolle bei Hunden, das ist gerade das nachgefragte Thema und kann dann explizit für dieses Buch, für diese Nische ein Buch schreiben.
und es dort optimal positionieren, sodass dann quasi den Einkommensstrom aufgebaut wird. Und wir haben quasi eine Strategie entwickelt, der man sehr, sehr gut prognostizieren kann, dass man damit Erfolg hat. Es ist eigentlich relativ ... Genau. Genau, man schaut sich die Nachfrage an und das Angebot ist eigentlich ganz klassisch und versucht dann quasi eine Positionierung zu entwickeln, die es in dieser Form und in dieser Qualität im Markt noch nicht gibt.
Victoria (20:12.834)
Das heißt, man geht so bisschen rückwärts von der Nachfrage her.
Tom von Nomad Publishing (20:28.81)
Und Launch dann quasi rein in den Markt und das funktioniert extrem gut.
Victoria (20:33.026)
Für alle, hier schon so zuhören und so denken, okay, ich hab mir schon voll viel in diesem Self-Publishing-Content angeguckt, denen wird wahrscheinlich auch aufgefallen sein, dass es sehr viel in diese Richtung geht zu, egal was für ein Thema, arbeite dich ein, du hast ja auch gesagt, bei dir, warst so, okay, du hattest keine Ahnung von dem Thema, hast dich eingearbeitet und so weiter. Ich glaube, dass gerade von Leuten, die schon sehr in einem Thema drin sind, dass man da sehr dazu neigt zu sagen, ich weiß aber, worüber ich reden will, ich hab schon ein Konzept im Kopf, ich will das und das das machen.
Was erzählst du solchen Leuten, die schon ankommen und sagen, ich hab hier schon mein festes Thema usw., weil du, wie du das sagst und wie das auch Prinzip alle anderen Leute in diesem KDP-Game sagen, ist, ganz flockig, locker, flexibel bleiben und gucken, was denn eigentlich am Markt gefragt ist, statt jemandem, in diesem Fall dem Leser, ein Konzept überzustülpen, was im Zweifelsfall überhaupt nicht validiert ist.
Tom von Nomad Publishing (21:18.254)
Das ist das größte Problem, würde ich fast sagen, von solchen Expertenbüchern. Die Experten denken, sie wüssten, was die Zielgruppe haben möchte. Das Ding ist, das, was sie denken, sie haben möchte, trifft vielleicht für ihr Business extern zu. Das kann sich aber auf Amazon ganz anders gestalten. Ich glaube, das erst mal über Wort zu werfen und offen zu sein, und am Ende ein Buch zu schreiben, was man so gar nicht als erste Wahl hat, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Genau den Case ...
Victoria (21:46.924)
das ist jetzt aber ein harter Tobak, wenn man sagt, nein, meine erste Wahl.
Tom von Nomad Publishing (21:49.902)
Ja, es ist halt so, man kann es natürlich trotzdem machen, so wie man das vorher gedacht hat, aber man muss dann halt damit leben, dass es dann eben nicht das Buch wird, was zum Bestseller wird oder was hoher Einnahmen abwirft. Und solche Leute haben wir tatsächlich sehr, häufig bei uns, die reinkommen mit einer gewissen Idee und das muss man halt erst mal aufbrechen. Und einige Leute sind dazu bereit. Die sehen dann, andere Bereiche haben einfach mehr Potenzial. Ich höre auf Tom oder ich höre auf Nomad Publishing und andere Leute sagen, ne, ich will auf jeden Fall dieses Buch veröffentlichen, das
Wir haben auch manchmal Leute, die haben das Buch fast fertig, dann geht es natürlich schwierig. Da kann man natürlich trotzdem versuchen, das Maximum rauszuholen. Aber wenn man sich wirklich mal die Buchprojekte anschaut, die am besten funktionieren und die dann vielleicht sogar auch Spiegelbestzahler wurden und so weiter, das waren nie die Buchprojekte, die quasi schon als Idee bei den Experten zu uns herangetragen wurden, sondern das sind die, die quasi vom Markt weg entwickelt wurden.
Victoria (22:43.202)
Okay, hier schon mal gut das erste Learning für euch zum Ausschreiben, dass wer wirklich auch Bücher verkaufen will und nicht nur quasi rückwärts Expertenstatus manifestieren oder in Buchform noch mal festhalten, dass man dann wirklich sagt, okay, man muss auch nach dem Markt gehen. Ist es denn so, ihr, also ihr macht nur Nonfiction, also Nonfiction, ja, okay, weil ich glaube bei Roman und so, also auch für die, die jetzt zuhören, das noch mal ein bisschen ein anderes Game, was diverse Sachen betrifft. Wir reden jetzt hier mal nur über Sachbücher, Ratgeber und so weiter. Wo
Tom von Nomad Publishing (23:01.678)
Genau.
Victoria (23:13.044)
sind denn so typische Denkfehler, was auch so Positionierung und Nische angeht? Weil am Ende des Tages, wenn ich jetzt hier als Experte zuhör, dann will ich ja trotz allem am liebsten schon irgendwie zumindest grob in dem Bereich. Also wenn ich jetzt zum Beispiel Hundetrainer bin, dann will ich jetzt vielleicht nicht über ketogene Ernährung für Menschen zum Beispiel sprechen. Das heißt, wie weit muss ich weggehen oder rätst du auch Leuten zu sagen, nee, ihr müsst im Prinzip auch komplett weit weg davon gehen oder es findest du meistens, dass es doch eine Überschneidung geben kann.
Tom von Nomad Publishing (23:39.582)
kommt so bisschen darauf an, was Leute machen. Mittlerweile gibt es ja da draußen Leute mit Expertisen. Die nennen sie mir und ich weiß nicht mal, was das ist nach dem Motto. Die sind dann so spitz positioniert, dass es auf Amazon einfach komplett tot ist. Es gibt so Bereiche, da wird einfach nicht nachgesucht. Aber bei vielen Leuten gibt es da schon Spielraum.
Victoria (23:49.442)
Mhm. Mhm.
Tom von Nomad Publishing (23:59.016)
Was so der größte Fehler ist, den wir sehen, ist, dass Leute immer versuchen, irgendwas Neues zu machen. Also die schauen sich dann den Markt an, die sehen, hey, da gibt es Bücher zum Thema Impulskontrolle bei Hunden. Und die überlegen sich dann, was kann ich dann machen, was es noch nicht gibt? Und natürlich kann das auch funktionieren, aber du hast halt den Proof of Concept noch nicht. Das heißt, was wir eigentlich machen, ist, wir schauen, was funktioniert und bringen einfach wie den kleinen Twist noch mit rein.
Oder schauen uns zum Beispiel eine sehr ähnliche Nische an mit einem Buchkonzept und adaptieren das dann auf unseren Markt. Wir kopieren es nicht eins zu eins, sondern adaptieren es und so können wir uns sicher sein, dass es zu einer sehr, sehr großen Wahrscheinlichkeit auch angenommen wird von der Zielgruppe.
Victoria (24:39.965)
Das heißt, das Rad nicht neu erfinden.
Tom von Nomad Publishing (24:41.902)
Richtig.
Victoria (24:43.592)
Das ist natürlich auch schwierig für viele Leute, weil man ja auch gerade eigentlich im Gegenteil oft denkt, man irgendwie was Besonderes machen muss und so weiter. Aber ich glaube, ist wirklich auch dieser Unterschied zwischen dem Amazon als Suchmaschine und als Algorithmus und interessensgetriebenes Maschinen-Ding sozusagen hier und mein eigenes Positionierungsbedürfnis auf der anderen Seite. Das ist ja quasi dann so was, wo man Überschneidung finden muss.
Tom von Nomad Publishing (25:04.59)
Es ist halt auch immer dieser Glaubenssatz, hey, wenn ich das Thema mache, also es macht halt einfach noch keiner. Es ist noch keine Nachfrage danach da, weil es halt noch keiner gemacht hat und ich bin der Erste und das kann natürlich in Ausnahmefällen mal funktionieren. Ich bin aber immer ein großer Freund von Prognostizierbarkeit, weil ein Buch ist halt nichts, was du in zwei Tagen erstellst, sondern ein Buch.
Victoria (25:11.716)
dann wird's was.
Tom von Nomad Publishing (25:27.636)
dauert Wochen oder Monate oder bei einigen Leuten Jahre und hast halt keine Lust so viel Arbeit, Geld und so weiter reinzustecken und dann am Ende floppt das Buch und du hast einfach nichts davon gewonnen. Deswegen versuchen wir immer mit Daten quasi diese Entscheidung irgendwie erstmal zu belegen, dann diesen ganzen Aufwand auch rechtfertigen zu können.
Victoria (25:45.955)
Ich muss ja auch hier ein paar konkrete Fragen stellen. Habt ihr auch so Beispiele für Nischen, die du oder ihr im letzten Jahr oder so gesehen habt im Bereich Sachbücher oder so, die vielleicht nicht jeder so auf dem Schirm hat, wo ihr gesehen habt, die gerade ganz gut laufen? Einfach nur, dass man so eine Idee hat, nicht weil man jetzt irgendwie per Zwang irgendwas abgrasen soll, sondern einfach wo man vielleicht auch nicht dran denkt. Weil ich glaube, dass gerade auch so bei Buchthemen, ich meine du hast jetzt dieses Hundethema gesagt,
Ich glaube, man unterschätzt auch, wie subsubsubthematisch das teilweise werden kann. Also wenn man eben so denkt, so Hundetrainer, dann noch Impulskontrolle für Hunde und dann vielleicht noch Impulskontrolle für junge Hunde oder keine Ahnung. Man kann ja dann immer auch so sehr tief in diese Subsubsubnische gehen. Vielleicht kennst du da so ein paar Sachen, die auch in der letzten Zeit euch aufgefallen sind oder wo ihr auch gesagt habt, okay krass, das ist eigentlich ganz interessant, vielleicht aus dem letzten Jahr oder so.
Tom von Nomad Publishing (26:10.862)
Ja.
Tom von Nomad Publishing (26:24.689)
Ja.
Tom von Nomad Publishing (26:32.142)
Also so dieses ganze Thema Longevity, was ich vorhin schon mal angesprochen habe bei Hunden, das gibt es natürlich auch bei Menschen. Das ist gerade ziemlich gehypt. Also Leute, die ihre Ernährung optimieren, dass sie möglichst alt werden. Das hatte echt einen Hype auf Amazon. Dann hatten wir so vor zwei, drei Jahren auf einmal einen riesen Reiseführerhype.
was ich ganz lustig fand, weil vorher eigentlich sich im Safe Publishing keiner für Reiseführer interessiert hat, weil irgendwie alle dachten, es ist viel zu aufwendig und Marco Polo macht ohnehin die besten Reiseführer und dann auf einmal sind die Safe Publisher dort rangegangen und hatten
Victoria (27:06.274)
Wir haben sogar in diesem Podcast ein Interview gehabt, der Kreuzfahrtfluencer ist, der auch eine Reiseführung macht hat mit KDP. Das setzt ihr in die Show Notes, könnt ihr anhören.
Tom von Nomad Publishing (27:09.198)
Danke.
Tom von Nomad Publishing (27:13.016)
Und
Yes. das ist tatsächlich also Reiseführer haben mit am besten funktioniert in den letzten Jahren, so auch von denen von der Performance, von Konversionsraten und so weiter. Also das ist super spannend. Und was aktuell gerade extrem gehyped wird, ist halt das Thema KI. Ja, also Leute überlegen sich halt andersrum nicht, was kann ich jetzt für eine Nische machen, die möglichst viel Potenzial hat, sondern was kann ich mit KI erstellen, was auf Amazon sehr viel Potenzial hat. Und deswegen sind gerade so diese ganzen
Geschenkbücher und so weiter, die gehen halt voll durch die Decke. So irgendwelche Quizbücher, Duellbücher, Geschenke für die Oma und irgendwie sowas. In alle Richtungen. Von Kurzgeschichten bis hin zu Aktivitätsbüchern.
Victoria (27:56.707)
Weil, wer du gerade gesagt hast, weil das mit KI leicht zu erstellen ist, sozusagen.
Tom von Nomad Publishing (28:00.18)
Genau, ich gebe dir mal ein Beispiel. Wenn ich jetzt ein Buch erstellen möchte, so eine Bucketlist, was du irgendwie mit deinem Partner an Regentagen machen kannst, das kannst du halt mit KI innerhalb von wenigen Tagen erstellen, muss man ehrlich sein. Und es verkauft sich trotzdem wie Blöde auf Amazon.
Victoria (28:15.842)
Okay, was sagst du den Kritikern, die sagen so, ja, aber das klingt ja alles wirklich genau wie das, auch, ich glaube, da gab sogar bei OMR oder irgendwo vor ein paar Tagen einen Artikel, ich weiß nicht, ob du den gesehen hast, wo so groß, ich glaube, ist jetzt erst, wer hier zuhört, im Mai rausgekommen, so, ja, das war ja alles so eine Schrottflutung von Amazon und überhaupt, geht gar nicht. Weil auch bei KI, ich würde sagen, die Leute, die hier zuhören, sind die allermeisten KI sehr aufgeschlossen, aber trotz allem ist für viele nochmal eine Grenze zwischen kommerziellem Content, so, okay, ich schreibe meine Blogposts und so.
und ein Buch, das heilige Stück Papier gebunden ist, was auch immer, dass da viele sehr dagegen sind, sagen, gerade bei einem Buch und so weiter, so diese Schrottprodukte, was auch oft zu Recht auch kritisiert wird, wo ja auch inzwischen sogar einige Verlage auch so Stempel draufsetzen mit keiner KI und so weiter. Wie siehst du das? Wie positioniert ihr euch auch dabei? Weil ja am Ende des Tages man eigentlich ja nicht dazu beitragen möchte,
mit Slop und Schrott die Welt zu fluten.
Tom von Nomad Publishing (29:16.782)
Richtig. Also, dass es Schrott gibt, ist außer Frage. Das gab es aber auch schon vor KI. Also, dadurch, dass KDP halt für jedem irgendwie offen steht und jeder sehr einfach Bücher veröffentlichen kann, landet da auch eine Menge Schrott. Wo Leute einfach nicht schreiben können oder irgendwelche billige Ghostwriter da irgendwie für einen Cent pro Wort irgendwas zusammenschustern oder kopieren. Also, das gab es auch schon vor KI, aber klar, KI beschleunigt das Ganze nochmal. Wir haben so bei normal Publishing...
Ein Begriff geprägt, der nennt sich Verlagsniveau. So heißt es zum Beispiel auch unser Podcast. Das heißt, bei allem, was wir machen, wollen wir immer mindestens auf das Niveau der Verlage kommen. Das heißt, wenn wir sagen, wir setzen KI ein, dann setzen wir quasi KI nur ein, wenn wir diese Qualität sicherstellen.
Und das ist gar nicht so einfach, aber mittlerweile muss ich wirklich sagen, so im letzten Jahr hat KI wirklich einen krassen Satz nochmal gemacht, auch gerade bei der Content-Erstellung. Also wir haben vorher wirklich viele so eher grafische Sachen gemacht oder KI genutzt, Bücher zu strukturieren. Und mittlerweile kannst du wirklich, wenn du weißt, was du machst, richtig gute Texte auch damit schreiben, die meiner Meinung nach sogar besser sind als die meisten Texte, die von Experten geschrieben werden. Also das ist wirklich... Ja, ja, das ist crazy. Und...
Victoria (30:25.881)
ho, ein Hot Take hier.
Tom von Nomad Publishing (30:31.572)
Es gibt natürlich in der Branche sehr, sehr viele Leute, dagegen sind und die jetzt aufschreien und die auch zum Teil uns kritisieren oder das Save Publishing und das können sie auch gerne machen. Aber das sind halt auch häufig Leute, die so ein bisschen auch Angst haben, dass ihnen der Rang abgelaufen wird. Und wir arbeiten zum Beispiel auch mit Verlagen zusammen. Und ich weiß, dass es da draußen auch ja noch nicht lange und nicht sehr viel, aber wir fangen jetzt langsam damit an. Und ich finde es sehr spannend.
Victoria (30:50.722)
Tut ihr?
Victoria (30:58.082)
Okay, dazu darfst du nachher gerne nochmal mehr erzählen, weil das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass die quasi, weil die sind ja immer so, mein Gott, die Self Publisher und mein Gott. Da können wir nachher noch so einen kleinen Nebentag hinteran fangen.
Tom von Nomad Publishing (31:06.67)
Genau, es gibt da draußen Verlage, die tatsächlich auch sehr modern sind und die auch KI im Hintergrund einsetzen und die uns auch gesagt haben, wir machen das, aber wir kommunizieren das nicht nach außen, weil das in der Branche so gefühlt verteufelt wird gerade. Aber ich bin der Meinung, KI ist da, KI wird nicht mehr gehen, KI erleichtert extrem viel und wer das ignoriert, der wird halt einfach überholt.
Und ich glaube, da sollte man grundsätzlich offen sein, auch wenn ich diese ganze Kritik verstehe. Also wir haben zum Beispiel auch gewisse Regeln. Wir veröffentlichen zum Beispiel keine pädagogischen Kinderbücher mit KI, weil wir einfach da kein Risiko eingehen wollen, dass da irgendwas verhunzt wird oder Bücher zu medizinischen Themen oder was auch immer. Aber jetzt zum Beispiel einen Ratgeber zu einem sehr in sich geschlossenen Thema, wo man selbst Input geben kann und so weiter. Das kann man mittlerweile schon sehr, gut mit KI machen.
Und da wir auch dieses Thema immer wieder haben, so Experten und Creator, ich finde halt die Kombination aus beidem irgendwie cool, dass man nicht die KI einfach komplett ein schreiben lässt, sondern dass die Expertise weiterhin vom Experten kommt, aber das Buch letztendlich ausformuliert wird von der KI, denn das kann ja diese Language-Modelle sehr, gut.
Victoria (32:22.566)
Und wie, also wenn man jetzt hier so zuhört und denkt so, ja, okay, KI und so weiter, das ist ja ein sehr, sehr großer Begriff. Die meisten kennen ja Chagy B und Claude jetzt gerade auch so für so Textgeneration und so weiter. Gibt es da noch andere Tools, wo du sagst, das sind eigentlich coole Tools? Was ist so der typische Stack, den ihr Leuten empfehlt?
Tom von Nomad Publishing (32:39.214)
Es kommt so bisschen darauf an, wofür man das einsetzen möchte. Wir nutzen zum Beispiel für Buchcover sehr gerne Ideogramm oder Ideogramm, wie man es auch immer ausspricht. Das ist so für mich die Nummer 1 KI, Buchcover zu gestalten, aber auch Werbematerialien und so weiter. Also die ist wirklich genial. Bücher zu schreiben, kann man entweder eine Kombi-, also wir nutzen eine Kombination aus verschiedenen KI-Tools, weil die ja alle so ihre Stärken und Schwächen haben.
Und wir versuchen immer, dass verschiedenste KI-Modelle sich gegenseitig überprüfen, verbessern und so weiter. Wir nutzen aktuell sehr intensiv Claude, Claude Opus in der neuesten Version. Aber durchaus auch Gemini, Chat-GPT-Modelle. Gerade wenn es darum geht, Fact-Checking zu machen und so weiter. Ist auch das sehr hoch im Kurs. Und wir haben mittlerweile tatsächlich auch Kunden, eigene KI-Tools bauen.
was ihr wahrscheinlich mittlerweile auch alle kennt. Dieses Vibe Coding und so weiter verbreitet sich ja auch krass und irgendwie spriegst du super viele neue Tools aus dem Boden.
Victoria (33:44.425)
Das ist tatsächlich echt krass, auch so Leute bei denen man es nicht gedacht hätte. hatte letzte Woche erst so Gruppencall in einem von meinen begleiteten Programmen, wo plötzlich drei Leute saßen, die meinten so, ja, ich habe mir das und das Tour gebaut und ich so, okay krass, jetzt sitzen alle, die gefühlt gar nicht vorher so super interessiert waren und coden sich ihre eigenen Extensions und so zu Zeug. so, wow, krass. Also das ist jetzt wirklich so in der Masse der Menschen, also zumindest der online Menschen angekommen ist, das finde ich auch ganz spannend.
Tom von Nomad Publishing (34:09.942)
Aber das finde ich genial, weil wir ja den als Marketer den Needs sehen. Wir haben das Verständnis für das Business, die Zielgruppe und die Leute, die solche Anwendungen eigentlich vorher gebaut haben, sie will jetzt keine Vorteile haben, aber die sind halt so bisschen nerdig in diesem Thema drin und die haben häufig gar nicht das Gefühl, was die Kunden brauchen. Und ich glaube, so diese Lücke zu schließen aus dieser Coding Bubble und der Anwendungs Bubble, das ist, also ich finde es geil, dass es jetzt so so geschieht und die Tools sind tatsächlich auch sehr, gut.
Also zum Beispiel dieser Absolvent unseres Programms, hat quasi auch noch einen KI-Spezialisten mit reingeholt, der das dann gebaut hat im Hintergrund und das ist echt sehr, gut geworden.
Victoria (34:50.178)
Und das ist dann aber natürlich alles, das auch das praktische natürlich, wenn man dann so einen bestimmten Anwendungsbereich hat, weil viele Vibe-Code, was du auch eben gesagt hast, auch so sehr vor sich hin, aber man sagt, nee, ich habe hier einen Anwendungsbereich, ich brauche zum Beispiel ein Tool, was Fact-Checking erleichtert oder was auch immer. Dann ist es natürlich ganz cool, wenn man direkt hat so, okay, hier wie so ein, wie nennt man das in der wahren Welt, so ein Pflichtenheft oder so. So, muss das und das und das können. Und dann kann man sich das einfach bauen, das hat natürlich schon auch was. Wie viel muss man denn dann eigentlich, ich meine, es gibt ja bei Amazon auch diese...
Das wird noch nicht offiziell gekennzeichnet, da spekulieren ja auch viele darüber, ob das irgendwann kommen wird. Bei KDP muss man ja so ein kleines Häkchen setzen, was mit KI erstellt wurde und so weiter. Was ist da deine persönliche Prognose? Wird das ein Punkt nach außen werden, womit auch zum Beispiel sowas wie Amazon und so weiter? Also wie siehst du das so auch in der öffentlichen Wahrnehmung? Weil gerade halten ja sehr viele Leute, die mit KI arbeiten, das sehr, unter Verschluss, was du auch eben gesagt hast, auch mit Verlagen oder so. Ich glaube, wahrscheinlich so im täglichen Gebrauch für eine E-Mail mal noch
gegenlesen oder so, würden es wahrscheinlich inzwischen die meisten verwenden und so. Aber wie gesagt, dieser, sobald es so bisschen Kunst ist, was ja ein Buch trotz allem für viele noch ist, gehen da so sehr, sehr aggressive, starke Meinungen auseinander. Und wie siehst du da so bisschen die Prognose für die nächsten Jahre, was so diese Kennzeichnung und auch so diese Offenheit darum angeht? auch gerade so in der Buchwelt, gab ja gerade diesen Skandal mit, ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, dieses Buch, wie hieß das? Shy Girl oder so, was dann in den USA, rie, das war so ein self-gepublishedes Fiktionsbuch.
Tom von Nomad Publishing (35:58.83)
Mhm.
Victoria (36:18.582)
Und es gab so eine Monsterwelle, weil dann raus kam, es war erst selbst veröffentlicht, dann hat es einen Verlag veröffentlicht und dann kam irgendwie so, es wurde mit AI veröffentlicht, so eine Mutmaßung und dann wurde es vermarkt genommen und die ganze Buchwelt ist voll draufgesprungen und mein Gott, mein Gott. Und da dachte ich auch nur so krass, wie sich das jetzt so zurecht ruckelt. Aber zurück zu meiner Frage, was siehst du da so als die Zukunft für die nächste Nähe, weil ihr ja auch relativ offen, wie ich das gesehen habe, mit diesem KI-Thema umgeht.
Tom von Nomad Publishing (36:38.798)
Vielen
Tom von Nomad Publishing (36:44.52)
Ja, ich... Ist es noch offen? Amazon fragt es ab.
Ich hab so bisschen im Gefühl, dass das kommen wird, aber Amazon ist so geschickt kennzeichnen wird, dass es wahrscheinlich sehr, sehr viele Kunden nicht sehen werden. Weil das muss man natürlich schon sagen, wenn du Leute jetzt auf der Straße fragst, ey, hättest du Bock, ein KI-Buch zu kaufen? Da werden 99 Prozent sagen, nee, natürlich nicht. Das ist genau das Gleiche in der Musikbranche. Keiner hat Bock, KI-Musik zu hören, obwohl die KI-Musik irgendwie gut ist. Das heißt, wir sind halt gerade in der Phase, wo man schon richtig gute Sachen damit machen kann.
und der Markt aber einfach dafür nicht ready ist. Und... Ich glaube, diese Phase ist halt relativ gefährlich, weil sobald so eine Kennzeichnungspflicht kommt, ist es natürlich erst mal der Todesstoß, glaube ich, für solche KI-generierten Bücher. Also, so wie du es gerade gesagt hast, wenn da jetzt... Vielleicht kennt ihr alle diesen Orangen-Bestseller-Button auf Amazon, so wenn da jetzt stehen würde, KI generiert, da glaube ich, dass die Bücher kurzfristig erst mal weg vom Fenster sind.
Und da muss man gucken, wie sich der Markt einfach entwickelt. Ich glaube, dass es so aber gar nicht kommen wird, sondern ich glaube, dass Amazon dann irgendwo ganz unten auf der Produktseite bei den Produktinformationen schreibt, mit Unterstützung von KI erstellt oder so. Und wahrscheinlich ist dann so eine Übergangsphase gibt, wo Leute das erst mal gar nicht sehen. Nur Leute, die wirklich proaktiv darauf achten. Das ist ja genauso wie mit dem Self Publishing.
Am Anfang war Self Publishing ja noch sehr verpönt und eigentlich war es da genauso. Wenn du Leute gefragt hättest, ey würdest du lieber ein Buch kaufen von einem Verlag oder von einem Self Publisher, hätten wahrscheinlich alle erstmal gesagt, von einem Verlag. Und auch auf Amazon ist das Self Publishing Buch ja erkennbar als Self Publishing Buch. Zumindest die meisten. Da steht dann sowas wie independently published drin. Und trotzdem wird es gekauft wie blöde, weil die Leute halt gar nicht sehen, dass es independently published ist. Und ich glaube relativ...
Victoria (38:34.632)
Ja, und ich meine, ist ja auch dieses Thema Verlagsniveau, wenn das halt auch cool aussieht und der Inhalt cool ist und die Wertungen gut sind und alles super ist, dann ist es ja quasi am Ende auch egal.
Tom von Nomad Publishing (38:40.078)
Genau. Und so ist es bei KI halt auch. Die Bücher, natürlich gibt es Schrottbücher mit KI und so weiter, aber es gibt halt auch richtig gute Bücher. die siehst du von, den siehst du nicht an, dass es KI generiert ist. Aber wir sind halt gerade alle so irgendwie in dieser Phase, wo KI immer noch so bisschen negativ assoziiert ist. Und es geht mir genauso. bei mir ist es auch so, wenn ich jetzt irgendwie einen LinkedIn-Post sehe und im ersten Satz schon sehe, ey, das ist KI generiert.
Dann hab ich gar keinen Bock, das zu lesen und für mich ist dann, ich will jetzt nicht sagen, die Person ist auch irgendwie durch, aber ich hab dann kein Interesse an dem Content dieser Person mehr.
Victoria (39:11.986)
Leute, habt's hier gehört. Er hat es ausgeplaut.
Tom von Nomad Publishing (39:15.734)
Aber ich bin sowieso kein großer LinkedIn-Fan. Also ich finde diese Bubble irgendwie bisschen komisch, aber das ist mal ein anderes Thema. Aber so ist es halt aktuell. Und ich als Publisher würde nicht all in auf KI gehen. Und ich glaube, der smarte Publisher aktuell nutzt so beide Welten. Das, wir für Hünschungen gesagt haben. Also ich finde es zum Beispiel total geil. Wir machen mal so Experten-Kooperation. Das heißt, ich sehe zum Beispiel auf Amazon-Aid das Thema
Das könnte man dann nehmen, keine Ahnung. Führungskräfte-Coaching ist gerade riesengroß auf Amazon. Dann suche ich mir einen Führungskräfte-Coach raus, schreibe den an, hey, möchtest du nicht ein Buch veröffentlichen? Und mach dann zum Beispiel mit ihm 50-50. Das ist so ein Modell, was wir schon seit Jahren machen. Und was ich jetzt neuerdings cool finde, ist, dem zu sagen, ey, pass mal auf, du steuerst nur noch den Content bei, du musst aber das Buch nicht schreiben. Und dann ...
Victoria (40:08.514)
noch ein besserer Case für die Personen.
Tom von Nomad Publishing (40:11.694)
Für die personen besserer case für uns ein geiler case weil das buch wird schneller und besser Und in dieser ganzen k.i welt wo einfach vertrauen super wichtig ist ist der experte aber trotzdem mit seinem namen drauf und steht für diesen content der trotzdem gut ist und umschifft so ein bisschen diese ganzen anderen self publishing bücher die gegebenenfalls mit k.i generiert wurden die aber den expertenstempel nicht drauf haben und da wäre
Victoria (40:35.112)
Okay, heißt, das ist ja auch wieder positiv, weil das auch so bisschen wieder das schließt, das zu dem, was wir am Anfang gesagt haben, das heißt, die Leute, die hier zuhören, und das sind ja auch die meisten, die schon sowas haben, so einen Expertenstempel oder die schon eine Reichweite haben, vertrauen, ob das jetzt quasi als Experte ist oder in so einem Lifestyle-Bereich, das ist ja dann wieder der Vorteil.
Tom von Nomad Publishing (40:52.27)
Mhm. Genau.
Victoria (40:53.46)
Wenn man sagt, okay, weil das habe ich auch so bisschen immer gedacht, so hm, am Ende des Tages ist ja die eine Seite das, was Amazon an sozusagen eingebautem, organischen Traffic und so weiter beisteuert. Aber dieses am Anfang, was du auch erzählt hast, dieses, da von außen noch was reinkommt, dass das so am Anfang pusht, das ist natürlich auch ein Riesenvorteil. Und was macht ihr da überhaupt, also noch mal so eine reine Interessenfrage, was macht ihr überhaupt mit Leuten, die noch nicht so was haben? Weil am Anfang ist ja diese Anfangspush bei Amazon super wichtig. Was macht ihr denn mit Leuten, die noch keine Reichweite und noch nichts haben?
Tom von Nomad Publishing (41:19.598)
Mhm.
Da pusht man mit Werbeanzeige.
Victoria (41:22.965)
Also was sagt ihr denen?
Tom von Nomad Publishing (41:26.74)
Das ist quasi, also wir haben, ich würde fast sagen 95 Prozent unserer Kunden haben keine eigene Reichweite und veröffentlichen trotzdem Bücher erfolgreich. Und da haben wir quasi eine spezielle Lounge Strategie, wo wir in den ersten, ich sag mal so vier bis acht Wochen uns quasi Traffic einkaufen, Überwerbeanzeigen, sehr, viele Verkäufe generieren, auch ohne jetzt direkt irgendwie profitabel zu sein und ohne Gewinn zu machen, dann quasi gute Positionen auf Amazon zu erreichen. Und das Geld wird quasi dann erst nach der Lounge Phase irgendwann verdient.
Der Experte, der Reichweite hat, der kann halt seine ganze Reichweite drauf schicken, verdient direkt ab Tag 1 Geld. Wir raten aber den Experten trotzdem auch immer noch Ads zu schalten, weil selbst wenn du selbst 300 Sales auslöst, sind halt 400 besser, wenn du irgendwie noch 100 durch Ads oder sowas kommst.
Victoria (41:58.556)
kann das überspringen.
Victoria (42:10.53)
Mhm. Ja, okay. Wenn ich mich jetzt für eine Sache entscheiden müsste, würdest du sagen, Ads oder Facebook Ads? Also Beta.
Tom von Nomad Publishing (42:19.732)
Amazon Ads, definitiv. Weil ihr müsst euch, also ich finde immer Amazon Marketing ist immer einfach in die Lage von Amazon reinversetzen. Und jeder Euro, den du auf Amazons Advertising Plattform ausgibst, da verdient halt Amazon Geld. Und welche Bücher werden sie ausspielen ganz oben? An denen, an denen sie am meisten Geld verdienen. Und klar, bringst natürlich, also Meta ist auch eine super Werbeplattform und deswegen haben wir auch diesen Kurs und wir raten auch dazu, Meta Ads zu schalten. Aber Amazon ist für uns immer die Baseline. Das heißt, es ist
kein Entweder-oder, sondern wir schalten eigentlich immer Amazon Ads und Meta Ads gegebenenfalls noch dazu. Und zusammen ist es halt sehr, sehr powerful. Und der Vorteil bei den Meta Ads ist tatsächlich, dass sie skalierbarer sind. Bei Amazon bist du halt sehr fokussiert auf die Suchanfragen, die für bestimmte Keywords reinkommen. Auch da wieder das Beispiel, wenn du jetzt irgendwie einen Longevity-Radgeber hast, dann kannst du halt nur Werbung schalten bei den Leuten, die das halt eingeben. Longevity-Radgeber.
Das sind aber vielleicht nur irgendwie 500 pro Monat. Bei Meta, Meta kennt aber alle Leute, die sich für Longevity interessieren und du hast halt direkt irgendwie ein Millionen Publikum, was du mit Meta Ads adressieren kannst. Das heißt, du kannst nochmal viel, viel mehr Reichweite dort generieren.
Victoria (43:32.163)
Das ist natürlich auch spannend, wissen wir, wenn man noch gar nicht mit Amazon Ads zu tun hatte, dass das so bisschen auch, also man kann ja auch bei Amazon Ads auf Produkte, quasi auf verwandte Produkte schalten und auch auf Suchbegriffe, so ein bisschen so wie bei Google Ads. Aber Meta ist natürlich vielmehr so dieses klassische Social Media Interessen basiert, so und unterbrochen, weil Amazon natürlich auch aufpassen muss, dass sie am Ende des Tages auch eine Produkt-Suchmaschine sind. können die Leute ja nicht zu abwegig mit Produkten beballern, die zu weit weg sind von ihrem
eigentlichen Such angefragt. Das ist, glaube ich, noch ganz spannend auch für Leute, die darüber nachdenken, weil es ja sehr unterschiedliche Plattformen auch sind. Weil bei Amazon würde es nicht so quasi toleriert werden von Kunden, wenn die Anzeigen zu weit weg sind von dem von der Kernsuche sozusagen, was man eigentlich will. Das ist, ich, echt noch mal ein Unterschied. Und vor allem ist es ja auch so, dass man bei Social Media mehr erwartet, dass man unterbrochen wird mit random Stuff.
Tom von Nomad Publishing (44:23.053)
Und du hast halt bei Amazon, bei Amazon ist quasi immer dein Buch, dein Produkt ist dein Creative. Also du kannst nicht selbst definieren, welches Bild du nutzt oder welches Video. Es gibt mittlerweile auch Video-Ads und so weiter. Aber bei Meta kannst du ja selbst deine Anzeigen gestalten und so weiter. Was es natürlich irgendwie dir mehr Möglichkeiten gibt, aber was es natürlich auch wesentlich komplexer macht. Das heißt, Amazon-Ads zu schalten ist meiner Meinung nach einfach.
Victoria (44:38.21)
Ja, das stimmt.
Victoria (44:44.277)
Ja. Ist sehr, simpel, wenn man einfach sagt, hier, Buchbewerb, ja. Man kann ja theoretisch sogar dieses automatische Targeting und alles machen. Aber ich finde das krass, diese Videoanzeigen bei Amazon, die sehe ich jetzt immer öfter. Also die nehmen auch sehr, sehr viel Platz ein. Und die sind auch so bisschen mehr, also das sind auch so diese großen Querformat-Dinger. Da dachte ich auch so, okay, krass, das sehe ich jetzt auch immer mehr und ist natürlich auch im Vergleich zu einfach so einem Cover noch für videogewöhnte Leute, was ja eigentlich alles jetzt sind, ist gar nicht.
Gar nicht so uninteressant, würde ich mal so sagen. Aber das ist ein ganz anderes Thema, auch sehr sinistisch, nischig. Wenn wir jetzt noch mal zu dem Hauptthema zurückgehen, wir haben ja gerade noch gesagt, ein paar Nischen, die du auch spannend findest und so weiter, die ihr der Vergangenheit gesehen habt. Was sind denn so persönliche Prognosen von dir, ohne dass du jetzt natürlich deine geheimen Buchprojekte selber ausplauderst, wo du sagst, so Mist, wir werden jetzt hier nicht die Konkurrenz ranzüchten. Aber was sind vielleicht jetzt, abgesehen von Long Jail wird ja auch so große Strömungen, wo du sagst, okay, cool, da guckt ihr hin, da guckst du hin. Vielleicht sowohl innerhalb von spezifischen
Aber auch so bisschen größer in diesem Bereich, auch KDP.
Tom von Nomad Publishing (45:44.174)
Wir sind gar nicht so trendfokussiert, muss ich dir ehrlich sagen. Wir setzen uns gar nicht hin und überlegen, was könnte so der nächste heiße Scheiß sein. Sondern wir erkennen das dann einfach, wenn es der nächste heiße Scheiß ist und reagieren dann sehr schnell. Deswegen kann ich dir gar nicht unbedingt sagen, was jetzt demnächst sehr groß sein wird. Was natürlich schon ein Thema ist, so, und das merken wir aktuell auch,
Victoria (45:59.395)
Mhm. Ja.
Tom von Nomad Publishing (46:08.718)
Das merkt wahrscheinlich jeder in seinem Business, dass sich die Zeiten ein bisschen geändert haben. Also Leute haben nicht mehr so hohe Konsumausgaben. Die gucken schon ein bisschen mehr auf den Euro. Und das merkt man dann im Markt auch schon so, dass sich einfach Themen verschieben. Das Gute ist, wir haben jetzt, also ich mach das jetzt zehn Jahre, wir haben schon so einige Krisen mitgenommen von Ukraine über Covid und so weiter. Und der Buchmarkt hat immer
geliefert. es gibt am Anfang immer wie so einen Schock, so zwei bis vier Wochen, da sind alle irgendwie abgelenkt, da verkauft man relativ wenig Bücher, aber dann bleibt es wirklich sehr, sehr stabil. Und ich glaube, darauf basierend kann man so ein paar Sachen herleiten jetzt durch die wirtschaftlichen Entwicklungen, die jetzt vielleicht demnächst wieder interessanter werden. Gerade so das Thema Finanzmarkt, Sparen, während so Luxus-Nischen quasi ein bisschen weniger nachgefragt werden und so
Victoria (46:58.722)
Ja, aber ja, ist natürlich auch sich deckend mit der Aussage, du eben gesagt hast, man guckt nicht quasi so bisschen spekulativ nach vorne, sondern man guckt halt, was funktioniert jetzt oder auch in der Vergangenheit. Wobei man natürlich auch sagen muss, du hattest eben gesagt, mit diesen Büchern auch so Reiseführer und so, da ist natürlich auch so bisschen der Nachteil, dass die nicht so ganz so evergreen-mäßig sind. Also den gleichen Reiseführer kann man halt vielleicht ein paar Jahre verkaufen, da muss er geupdated werden, weil sonst alle Restaurants schon geschlossen wurden oder so.
Tom von Nomad Publishing (47:08.718)
Genau.
Victoria (47:26.078)
Das ist natürlich dann auch, glaube ich, noch ein Gedankenwert, wenn man auch so bei Büchern reingeht im Vergleich zu auch jetzt einem TikTok oder so, das man kurz aufnimmt. Da kann man ja dann auch schon so bisschen überlegen, was man auch länger verkauft. Weil wenn das dann mal gutes Ranking hat, das Buch, dann kann man ja ein Buch auch über 10, 20, 30 Jahre verkaufen, wenn das so ein ewiges Thema ist. Das ist natürlich auch ziemlich cool. Und das ist natürlich auch was, was man an anderen Orten jetzt, abgesehen vielleicht noch von YouTube oder Podcast, was ja auch relativ jahresmäßig immer noch weiterlaufen kann. Da sind Bücher auch relativ einzigartig, dass das so ewig funktionieren kann.
Tom von Nomad Publishing (47:56.436)
Genau. Und du kannst halt auch jederzeit updaten. Also durch dieses Print-on-Demand ist auch das Coole. Früher musstest du halt immer wieder eine komplett neue Auflage drucken und dann hast du irgendwie noch Tausende auf Lager, die du erstmal abverkaufen musst. Und eigentlich weißt du schon, die Information wird veraltet. Und bei KDP passt du einfach dein PDF-Dokument an, reichst es neu ein und ab morgen wird der neue Inhalt gedruckt. Das heißt, wir sind halt auch viel agiler irgendwie im Markt und können viel schneller auf Trends.
Victoria (48:08.319)
Die sind nicht mehr aktuell, ja.
Tom von Nomad Publishing (48:21.55)
reagieren und auf Änderungen auch im Content, weil es gibt zum Teil auch Buchnischen, wo die Kunden jedes Jahr eigentlich nur das 226er oder 227er Buch kaufen. Zum Beispiel gibt es Bücher zur Prüfungsvorbereitung, Abi-Prüfung oder was auch immer. Da kaufst du halt kein Buch von vor drei Jahren. Da musst du halt immer den neuesten Content haben.
Victoria (48:44.436)
Ich erinnere mich gerade auch so an ein paar Sachen, das stimmt. Es gibt eigentlich erstaunlich viele Bücher, wenn man mal so drüber nachdenkt, bei denen es eigentlich relativ wichtig ist, dass sie aktuell sind. Also es gibt ja auch unendlich viele so Sach- Fachbücher in Informatik oder auch so Computerbereich oder so, wo ich mir denke, so huiuiui. Also ich bin ja aussieht ja dieser Techfluencer-Bubble selber. Und allein, was man da die ganze Zeit nachliefern muss, dann hat sich der Button wieder links gedreht und hier, ist...
Das heißt, auch quasi für sich selber so dieses Longevity der eigenen Assets, in dem er relativ viel Zeit reinsteckt, was sein Buch in diesem Fall auch ist. Da denke ich natürlich auch relativ viel nach, weil ich aus einer Welt komme, wo man die ganze Zeit alles neu aufnehmen und nachliefern und nochmal neu und so weiter. Und gleichzeitig hast du aber natürlich recht, wenn es eben so ein Aufwand ist, dann ist es natürlich auch wieder eine Marktbarriere für andere Leute, die dann eben nicht jedes Jahr Bock haben, das Ding zu updaten und man dann eine relativ gute Position haben kann.
Tom von Nomad Publishing (49:33.134)
Genau, das ist auch so bisschen unsere Strategie tatsächlich. Wir suchen uns gar nicht immer so die Nischen raus, die am einfachsten umzusetzen sind, sondern eigentlich die, die möglichst schwer umzusetzen sind. Richtig, richtig. Wir haben zum Beispiel jetzt einige Kunden, die so Markenrechtssachen machen. Also, ich gebe dir einmal ein Beispiel. Die machen dann so ein Harry Potter Fanbuch, wo sich eigentlich keiner rantraut, weil alle keinen Bock haben, irgendwie mit Harry Potter markenrechtsmäßig Probleme zu haben.
Victoria (49:41.506)
Da wird da nicht die ganzen Anfänger auch rumhängen, sondern... ja.
Tom von Nomad Publishing (49:59.166)
Wir raten dann aber unseren Kunden, nehm dir einfach einen Markenrechtsanwalt, mit dem setzst du dich hin, dem zahlst du, keine Ahnung, paar hundert Euro oder vielleicht auch tausend und mit dem erarbeitest du ein Konzept, was markenrechtlich safe ist und hast dann Ruhe für die nächsten Jahre, weil sich einfach keiner in diese Nische reintraut.
Victoria (50:14.27)
Theoretisch kann man ja dann auch wirklich so Lizenzen und so kaufen bei ganz vielen Sachen. Also man...
Tom von Nomad Publishing (50:18.866)
Das geht auch, ja. Aber auch da, hatten zum Beispiel mal jemand, der das gemacht hat und dann hat sich die Unternehmensführung geändert und die alte, also die, er hatte quasi die Freigabe von der alten Unternehmensführung, dann kam eine neue und die haben dann gesagt, er muss das Buch aufleihen nehmen, also da gibt es schon auch solche Stories. Deswegen ist unsere Ausrichtung quasi eher, das so zu verbauen, dass du die Mark, die Mark, also das Markenrecht gar nicht erst verletzt, sondern es einfach nicht verletzt.
Victoria (50:35.311)
okay.
Victoria (50:43.486)
Oha, okay krass. Das wäre mir persönlich wahrscheinlich auch zu heiß, wo ich sagen würde, wenn ich da was falsch machen könnte, selbst wenn sich dann irgendwann das Recht ändert, dann würde ich auf gar keinen Fall irgendwie was machen wollen.
Tom von Nomad Publishing (50:52.974)
Bin ich auch da, aber einige Leute haben da voll Bock drauf und haben sich da ein riesen Buchportfolio mit aufgebaut. Weil du profitierst dann natürlich trotzdem vom Sog dieser Marke und egal ob das jetzt Harry Potter ist oder irgendwelche anderen Netflix-Sendungen oder was auch immer, das ist richtig Verkaufspotenzial.
Victoria (51:07.682)
Okay, krass. Ja, da wäre ich, ich, auch sehr ängstlich. Das verstehe ich, dass sich da dann viele Leute lieber sagen so, nee, nee, ich bleibe lieber auf der ganz sicheren Seite. Was ist denn für dich so ein bisschen die Rolle auch von, ich meine, du hast ja eben schon gesagt, Amazon liebt es natürlich, gratis Traffic von außen zu bekommen. In der Buchbubble sind ja ganz viele Leute inzwischen so voll die TikTok-Fanatiker, weil das natürlich auch so Plattform ist, irgendwie eine der wenigen, die noch so richtig so Traffic sendet, auch für Mini-Accounts.
Tom von Nomad Publishing (51:10.606)
Ja.
Victoria (51:38.135)
Seht ihr auch bei euren Kunden sehr viel TikTok oder was sind so die typischen Sachen? Ich meine, das eine ist ja Anzeigen. Das ist aber relativ direkt verknüpft mit wie viel Geld man hat. Wir haben natürlich auch immer ein paar Leute im Publikum, sagen, ich habe aber nicht so viel Geld, aber ich habe viel Zeit. Was soll ich denn jetzt machen? Wenn ich viel Zeit habe und vielleicht auch kreativ bin, aber ich habe nicht so Tausende von Euro, die ich in irgendwelche Anzeigen ballern kann. Was mache ich dann? Okay, die einfache Antwort.
Tom von Nomad Publishing (51:58.798)
TikTok ist auch Teil unserer Strategie. Das Ding ist, es funktioniert halt nicht alle Bücher auf TikTok. Und ich würde euch schon fast, also wenn ihr wirklich in dieser Lage seid und ihr sagt, ich will mit Amazon Geld verdienen und ich will TikTok machen und ich habe kein Budget und so weiter, dann würde ich auch hier wieder so bisschen reverse-engineeren und würde einfach erst mal gucken, was funktioniert auf TikTok gut, was für ein Thema und würde mein Buch dann so aufbauen, dass es auf TikTok gut funktioniert.
Victoria (52:06.742)
Mhm.
Victoria (52:26.846)
Also gar nicht auf Amazon. Unbedingt.
Tom von Nomad Publishing (52:29.134)
Ja, natürlich muss es auch auf Amazon eine gewisse Nachfrage haben. Aber ich würde es dann für TikTok auch bereiten. Ich kann dir mal ein Beispiel geben. Beispiel funktionieren auf TikTok sehr emotionale Sachen krass, die irgendwie triggern. Solche Beziehungsthemen. Oder sehr lustige Sachen. Zum Beispiel der Jonathan aus meinem Team, hat mal ein Klorätselbuch gemacht. Was quasi auf dem Klo ist und wenn du auf dem Klo bist, kannst du da rätseln.
Victoria (52:43.975)
Überraschung.
Tom von Nomad Publishing (52:57.59)
Damit hat er 36.000 Euro in einem Monat verdient. Weil das halt einfach ein lustiges Geschenk ist. Und aus so einem Buch kannst du halt lustigen TikTok-Content machen, der da viral geht. Wenn du aber jetzt irgendwie einen Longevity-Ratgeber hast, dann wird's halt schwer daraus, viralen TikTok-Content zu erstellen. Genau. Genau. Was viele jetzt machen, ist, die überlegen sich quasi schon vorher TikTok-Hooks und bauen die quasi in ...
Victoria (53:15.493)
Außer man findet halt so den Winkel der drin.
Victoria (53:24.834)
und bauen die ins Buch ein.
Tom von Nomad Publishing (53:26.654)
ins Buch ein und blättern quasi an diese Stelle und nehmen dann die ganzen TikToks auf und so weiter, was ich schon sehr extrem finde. Also wenn der Buch kontent sich dann an den TikTok Hooks orientiert.
Victoria (53:31.426)
Mhm.
Victoria (53:35.17)
Sieht man auch im Funktionsbereich total krass, das dann so, da gibt es ja so diese eigene Sparte des Textmarker-Contents, wo man sagt, so hier sind dann diese Stellen angemacht und du siehst genau, okay, das ist so hooky geschrieben und so, das ist extra für TikTok. Aber naja, ist ja schlau.
Tom von Nomad Publishing (53:50.516)
Es funktioniert. Also wir haben Teilnehmer, die haben dann Millionen von Aufrufen auf irgend so einem TikTok und es pusht natürlich krass auf Amazon. Also das muss man muss man sagen.
Victoria (53:58.654)
Ja, aber das ist halt das Coole, weil ich glaube, das ist auch wirklich so der Unterschied, den man sich mal vor Augen halten muss, wenn man dann Traffic auf eine Plattform schickt, die dann Verkäufe noch zusätzlich belohnt, ist es einfach dieser Mehreffekt, den man hat im Vergleich zu einem eigenen Business, wo man sagt, okay, ich schicke viele Leute auf meinen eigenen. Also ich bin eigentlich immer ein großer Fan von auch eigenen Plattformen, eigenen Reichweite und alles Eigen und so weiter. Aber wenn man das natürlich in so einem Fall hat, wo man ja auch tatsächlich, man jetzt nicht bei diesem Kindler Limited
DPS Select und so weiter drin ist, da kann man die Bücher auch überall veröffentlichen, dass man dann einfach so diesen Zusatzeffekt hat, was man im Prinzip bei ganz wenigen anderen Plattformen hat, vielleicht noch bei Etsy oder Creative Market oder anderen Verkaufsplattformen. Aber normalerweise, wenn man selber Verkäufe bei sich selbst generiert, im eigenen, keine Ahnung, E-Book-Shop, dann hört es da auf, auch außer wenn man sehr fortgeschritten ist und noch 1000 Funnel dahinter laufen hat und absells. Aber bei Amazon
ist ja jedes Buch, das du verkaufst, Signal, okay, schickt mich höher in die organischen Rankings und so weiter. Und ich glaube, das ist noch so eine Sache, wo man vielleicht, wenn man da von außen drauf guckt, gar nicht so drauf achtet, dass es eigentlich so ein sich selbst verstärkendes System ist. Das ist so bisschen, das war mein Pitch für dein Business.
Tom von Nomad Publishing (54:54.574)
...kein
Tom von Nomad Publishing (55:01.582)
Ja. Und ich glaube, was viele auch nicht auf dem Schirm haben, also alle reden immer über Amazon und klar, Amazon ist so der Nummer eins Player. Du kannst aber auch mit wenigen Klicks heutzutage dein Buch auch auf andere Plattformen bringen, so Thalia, Humbubel und so weiter. Was auch durchaus nochmal so fünf bis zehn Prozent Mehreinnahmen bringt, ohne dass du selbst zusätzlichen Aufwand hast. Also da gibt es quasi wie so Distributionsplattformen, da lädst du es einmal hoch und dann ist es da drin.
Da musst du auch nicht Ads schalten oder so wie auf Amazon. Und hast halt so bisschen Spillover nennt man das. Also du schaltest zum Beispiel Meta Ads und die Leute sehen dein Buch und wollen dein Buch kaufen und dann sehen sie, Mist, das ist auf Amazon und es gibt ja so eine Anti-Amazon-Fraktion. Die ist gar nicht so klein und die kaufen das dann bei Talia oder HugenDouble. genau, genau. Wenn du da gelistet bist, nimmst du das halt quasi automatisch mit.
Victoria (55:48.338)
in deren Online-Tops dann quasi.
Ja, okay, super spannender Gedanke, weil tatsächlich, dass er auch so oft der Kritikpunkt ist zwischen den Leuten, sagen, Anti-Self-Publishing und so weiter, dass man eben nicht diese Distribution hat bei den Händlern, aber da geht es wirklich meistens ja die physische Präsenz. Das heißt, bei den Händlern ist es ja so, wenn sie das Buch, was quasi print-automatisch ist, in den Laden bestellen, dann haben sie ja meistens, glaube diese Remission nicht, also dass sie es ja gratis zurückgeben können und deswegen ist es für diesen hochrisskantest Geschäft. Aber wenn sie es im Online-Shop haben, ist es ja genau wie bei Amazon so, ja, wenn das halt dann erst geschickt wird, dann ist ja Win-Win. Das ist, ich, ganz cool.
Tom von Nomad Publishing (56:21.23)
richtig.
Victoria (56:23.292)
Ja, so viele Vorteile. Jetzt kommen wir natürlich zu dem Thema. Was haben denn Verlage noch? ich weiß, wie gesagt, Verlage haben einfach noch diesen unschlagbaren, also eigentlich zwei unschlagbare Argumente, Reputation, so ein Stempel, was viele gerne hätten, plus tatsächlich physische Bücher in die Buchläden reinbringen, wobei natürlich auch nur ein Bruchteil derer, die veröffentlicht werden, dann wirklich da so stapelweise rumliegen. Was machen denn aber Verlage jetzt mit euch? Das interessiert mich sehr, weil ich mir denke, da ist so
Tom von Nomad Publishing (56:25.224)
Ja, sag dir, KDP ist cool.
Tom von Nomad Publishing (56:36.046)
Mhm.
Victoria (56:53.166)
Also ich hab mittelfil bis oft schon auch mit so Verlagsverhalten zu tun und ich hab immer das Gefühl, das ist so teilweise so ein bisschen aus dem 19. 17. 18. Jahrhundert. Du hast gesagt, es gibt auch moderne Verlage. Das heißt, was macht ihr denn jetzt mit Verlagen beziehungsweise was ist da auch so bisschen vielleicht das, was euch so von denen entgegenkommt an Reaktionen oder wie stehen die so zu euch und eurer Arbeit?
Tom von Nomad Publishing (57:14.848)
Also sehr viele, genauso wie du gesagt hast, die sind halt überhaupt nicht offen. Weder für Amazon noch für KI oder was auch immer. Und die machen einfach ihr Ding und das können sie halt auch machen, weil sie halt auch so einfach nicht verdrängt werden können. Die Strukturen im stationären Buchhandel sind halt so, dass wir selbst, wenn wir als Selfpublisher bessere Bücher machen würden, wir deren Platz nicht einnehmen können, weil du kommst halt nicht so einfach rein.
was die so ein Stück weit schützt und ich glaube, das ist auch der Grund, warum sie mit uns relativ wenig machen wollen, weil sie genau wissen, boah, wenn jetzt die Safe Publishing Bücher auch in den Buchhandel kommen würden, dann wird der Markt ganz schnell aufgemischt. Richtig, richtig. Weil die Nachfrage, und das geht einfach mal auf die Bestsellerliste von Amazon in den Top 100 und zählt mal durch, wie viele Safe Publishing Bücher da drin sind und wie viele Verlagsbücher und dann geht mal in den normalen Laden und dann seht ihr halt gar keine Safe Publishing Bücher, also gut wie gar keinen.
Victoria (57:47.102)
Dann ist nicht mehr viel übrig von den Vorteilen eines Verlages.
Tom von Nomad Publishing (58:05.518)
Aber es gibt halt schon so ein paar modernere Verlage, die auch schon in der Vergangenheit auf uns zugekommen sind. Die fragen dann halt nach, wie man quasi auf Amazon Werbung macht und so weiter. Das scheitert dann aber meist an deren internen Strukturen, weil die halt ihre Budgets irgendwie anders handeln als wir. Also wir Selfpublisher, wir sehen das immer pro Buchprojekt. Und ich weiß, für dieses Buchprojekt habe ich irgendwie 300 Euro oder 500 Euro Marketingbudget pro Monat.
Und bei denen ist es so, die haben ein gewisses Budget und da geht alles irgendwie von ab. Alles, was sie an Werbung machen, alle Mitarbeiter und so weiter. Und dann bleibt dort am Ende ein Betrag übrig, den sie auf Amazon ausgeben können. Und daran ist es bis jetzt immer gescheitert, dass das dann am Ende 50 Cent waren. Und dann habe ich denen erklärt, du zahlst für einen Klick schon mehr als 50 Cent. Also da wirst du nichts machen können. daran ist es dann häufig gescheitert. Aber jetzt haben wir zum Beispiel gerade in Verlag, auf uns zugekommen ist,
Die wollen quasi eine Buchreihe auf Amazon bringen und wollen sich unsere Expertise quasi Amazon spezifisch einfach mit reinholen und lassen sich quasi beraten, wie sie diese Buchreihe aufsetzen, wie sie Werbung schalten, wie sie launchen. Und das finde ich cool, weil das ja überhaupt, also sie können trotzdem stationär weiter ihr Ding machen, aber einfach auf Amazon präsent zu sein, macht halt voll Sinn, weil ich habe jetzt die Statistik nicht im Kopf, aber mittlerweile ist halt ein großer Teil der Bücher, der online oder allgemein verkauft wird, online über Amazon.
Also ich kauf all meine Bücher, ich würd sagen 90 % nur über Amazon. Ich bin jetzt nicht so die Lese-Ratte, aber ich weiß nicht, wo kaufst du, Victoria, wo kaufst du deine Bücher?
Victoria (59:42.147)
Auch aus Convenience-Gründen bei Amazon. Mein Problem ist, dass ich vor kurzem festgestellt habe, lese, alle, hier zuhören, die wissen das ist so mein persönliches Suchtverhalten, ich lese locker 3-4 Bücher pro Woche. Also diverse Genres alles, aber auch viele Business-Bücher. Und ich habe vor kurzem festgestellt, dass 80-90 % der Business-Bücher, die ich lese, sehr, sehr nischiges Zeug, alles Mögliche und so, 80-90 % davon sind self-gepublished.
Tom von Nomad Publishing (59:44.462)
Ich glaube, das machen viele.
Victoria (01:00:09.748)
Das bedeutet für mich ist es inzwischen oft fast schon so bisschen so, wenn ich ein Verlagsbuch sehe, denke ich mir so, ist das spezifisch genug, weil mir oft Verlagsbücher zu sehr verfluft wurden, was bedeutet, dass die oft zu generisch und zu lang sind. Weil ich ganz oft das Gefühl habe, die müssen eine bestimmte Seidenzahl treffen und gerade viele self gepublishede Bücher trauen sich kurz und prägnant zu sein und ich
brauche meistens was für einen ganz bestimmten Zweck. Ich benutze da auch Bücher so bisschen wie so eine Art Online-Kurse, weil ich so sehr lese. Ich bin so ein Leselerner. Ich liebe das total. Ich brauche auch das Physische. Also ich kaufe dann keine Kindlausgabe, sondern ich kaufe das normale. Und die gibt es dann teilweise auch nur bei Amazon, diese Bücher. Das heißt, es gibt auch, wenn ich hier in diesem Podcast Buchtipps mache, voll oft muss ich dann immer so Disclaimer sagen, oops sorry, das gibt übrigens nur auf Englisch und nur bei Amazon, weil das hat die Person XY selbst gepublished. Das heißt, ich kann...
Tom von Nomad Publishing (01:00:39.982)
Mmh.
Tom von Nomad Publishing (01:00:44.876)
Ja.
Victoria (01:01:01.17)
sehr, sehr viele von meinen Büchern. glaube, bei Fiktion ist es nochmal anders. Die sind ja meistens überall verfügbar. Da könnte ich auch voran das shoppen sozusagen. Aber viele der Bücher, die ich lese, die kann ich gar nicht woanders kaufen, was ich auch spannend finde.
Tom von Nomad Publishing (01:01:12.014)
Ich habe auch das Gefühl, dass auf dem US-Markt das ganze Thema Safe Publishing auch viel mehr bei Experten angekommen ist. Also da sind super viele Experten, Safe Publishing, die gehen nicht zu einem Publishing-Haus. Aber hier in Deutschland geben halt sehr, so wie auch gesagt, ist sehr viel noch auf, ich bin bei einem großen Verlag und dann werde ich auf die Messe eingeladen und bin Speaker hier und kann das in mein Instagram-Profil reinschreiben und was auch immer.
Aber das ist halt alles gar nicht mehr notwendig. Auch so dieses ganze Thema Spiegel Bestsellerliste kann man halt mittlerweile auch als Selfpublisher machen. Also du kannst dich auch mittlerweile in die Spiegel Bestsellerliste in Anführungsstrichen reinkaufen, indem du einfach genug Geld in die Hand nimmst und Meta-Ads schaltest. Bist du in dem bestimmten Zeitraum, dem du... Ja.
Victoria (01:01:53.268)
Bis man einfach so viel verkauft hat, dass man zwar ein Videosgeschäft hat, aber man ist halt cool.
Tom von Nomad Publishing (01:01:56.75)
Also ich kenne Leute, die haben 20.000, 30.000 Euro in Hand genommen, haben gesagt, ey komm, lass uns in dieser Woche so viele Bestellungen wie möglich generieren, uns da rein zu kaufen, weil sie wissen, sie können sich danach ihr Leben lang Spiegelbestseller outtonnen. Und das ist halt schon ein Boost.
Victoria (01:02:09.381)
Und das funktioniert ja ja und vor allem funktioniert das ja auch super gut. Also das ist mehr wieder bei dem Modell, dass man nicht durch die Bücher das Geld verdienen muss, sondern durch das, was dahinter kommt, gerade bei so hochpreisigen Experten, Beratung, Speaker, was auch immer Modellen, ist es ja total egal, 20.000, 30.000 Euro da reinzustecken. Ein Kunde oder zwei Kunden und das ist wieder rausgeholt. Das heißt, man muss auch mal so bisschen gucken, was das Business-Modell ist. Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen der spannende Teil, weil ich eben glaube, dass dieses KDP-Geschäft
noch sehr viel für Leute promoted wird, was ja auch klar ist, für Leute, sagen, ja, ich hab noch gar keine Reichweite, kein Business und so weiter, easy Einstieg in das Online-Geschäft. Das ist ja auch, glaub ich, so sehr viel der Konne, die in ihr macht. Aber ich finde, dass es eigentlich mindestens genauso interessant ist für Leute, die das schon haben, weil man eben dieses ganze andere Zeug überspringen kann und sagen kann, ähm, erstens, ich kann auch mit meinem Büchengeld verdienen, außer wenn man, wie gesagt, diesen Verlagstempel braucht, was tatsächlich bei vielen Leuten, auch bei denen, die ich berate, wo wir oft sagen, nee, das für deinen...
den brauchst du diesen Verlagstempel, weil deine Zielgruppe, die wird nicht Selfpublishing kaufen. wenn ich jetzt zum Beispiel selber ein Buch mache, ich rede ja hier sehr viel über so Einpersonen, Businesses, Creatorleute, das ist denen glaube ich komplett wurscht, ob ich das jetzt mit einem Verlag mache oder nicht. Wenn ich dagegen jetzt irgendwelche, keine Ahnung, Corporate Menschen überzeugen möchte, die würden glaube ich schon so bisschen dumm gucken. Aber das heißt man muss immer gucken, was die Zielgruppe ist. Aber ich glaube viele Leute unterschätzen auch, wenn man selber die Reichweite hat, selber das Marketing hat und gut verkaufen kann.
dass man das vielleicht auch gar nicht braucht, diesen Stempel von außen zu haben. Sie hat es gesagt, sie hat es gesagt. Aber ja, die Entscheidung muss jeder selber treffen. Aber ich glaube einfach dieses, dass man auch wirklich Geld mit Büchern verdienen kann, mit Büchern selbst, ist auch seit vielen Jahren noch gar nicht bei vielen Leuten angekommen, weil man ja auch ganz oft gesagt bekommt, mit Büchern verdient man kein Geld, mit Büchern verdient man kein Geld. Und dann sieht man aber bei Amazon, na ja, man kriegt halt 60 Prozent, wenn man ein Print-Ding verkauft und 60 Prozent nach Druckkosten ist bei
vielen Büchern halt das Viertel- bis Achtfache von einem Verlags-Prozentanteil, was man so bekommt. Und ich glaube, da wird sich auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren wahrscheinlich relativ viel tun, wenn Leute merken, okay, solange ich das Marketing und die Distribution selber in Hand habe, dann kann ich das eigentlich auch selber machen.
Tom von Nomad Publishing (01:04:03.598)
Richtig.
Tom von Nomad Publishing (01:04:16.238)
Also wir haben regelmäßig auch Leute, die früher beim Verlag veröffentlicht haben und jetzt in Self-Publishing gegangen sind. Genau das, dass sie viel mehr Kontrolle haben, dass sie mehr Geld verdienen. Man muss ja auch immer sagen, die haben natürlich auch schlechte, also häufig schlechte Verlagskonditionen gehabt. So natürlich ein Sebastian Pfitzek oder was auch immer, der wird natürlich damit sehr viel Geld verdienen. Aber das ist vielleicht die obersten 1 % verdienen bei einem Verlag gutes Geld und 99 % wahrscheinlich eher nicht.
Victoria (01:04:22.524)
Oha, was sagen die? Warum?
Tom von Nomad Publishing (01:04:46.478)
und die würden nie wieder das anders machen. Aber wir sehen manchmal auch, dass Safe Publisher über das Safe Publishing erfolgreich werden und dann fragt der Verlag an und dann werden sie aber auch weich. Also ich hatte zum Beispiel mal jemand bei mir im Team.
Eine Kinderbuchautorin, die rein über Self Publishing sich alles aufgebaut hat. hat der Verlag angeklaut, dann hat sie gesagt, ja, über einen Verlag das zu machen, ja doch schon mal cool. Und hat es am Ende dann bereut. Also wir sehen dann auch die Leute, die dann zu einem Verlag gehen. Da läuft es dann häufig auch nicht so.
Victoria (01:05:17.63)
Ja, und es soll, also es gibt ja auch wirklich die, Daseitsberechtigung. Ich glaube auch zum Beispiel gerade bei Kinderbüchern könnte ich, ich bin jetzt da nicht so versiert, aber ich könnte mir vorstellen, dass da auch wirklich viel noch mehr so stationär und Geschenke und ich kauf das so mit anfassen und so weiter. Das heißt, da gibt es ja auch wirklich so, so, so Sub-Niche, man denkt, okay, da wird es einen richtigen Vorteil geben. Aber ich glaube, dass viele der Vorteile, die es in der Vergangenheit gab, sich auch aufweichen werden. Da gab es, wen das interessiert, ich habe vor kurzem eine super spannende Podcast-Folge gehört, kann ich mega empfehlen und setze sie die Show notes. Die ist, glaube ich, letzte oder vorletzte Woche erst rausgekommen.
wo James Clear, ist dieser Autor von Atomic Habits, 1 % Methode, der hat einen eigenen quasi Verlag, nennen wir es mal so, gegründet und der hat zusammen mit der ehemaligen Geschäftsführerin von Penguin Random House, wenn ich das richtig verstehe, das gegründet und auch mit einer anderen, das heißt Authors Equity und da machen sie eben alles weg, was typischerweise das ist. Also die bekommen im Prinzip keinen Vorschuss, super niedrige Anteile und so weiter und die haben auch darüber geredet, so dass das jetzt auch so ein Modell ist, was langsam anfängt zu bröckeln und
Wie gesagt, es gibt sehr, sehr viele Modelle, wo Verlage, also das soll hier keine Verlag-Spashing-Folge sein, im Gegenteil, da gibt es sehr, viele. Und auch gerade dieses Kuration und Fakt-Checken und so weiter. Alles super. Und ich glaube auch gerade für viele Leute, die eben keinen Bock haben, selber Marketing, Distribution und alles zu machen, ist es ja trotz allem immer noch ein cooles Modell. Aber wir reden ja hier mit Leuten im Publikum, die das können. Das heißt, wenn man selber Distribution kann und Marketing kann, Packaging kann, verkaufen kann, dann glaube ich, muss man sich das echt nochmal so bisschen überlegen, was denn...
Tom von Nomad Publishing (01:06:27.854)
Bis zum nächsten Mal.
Victoria (01:06:43.326)
Ja, wenn man den Schnäppel braucht, okay, aber wenn man ihn eigentlich nicht braucht, dann
Tom von Nomad Publishing (01:06:47.264)
Ja und viele haben auch gar nicht die Möglichkeit. Also klar, wenn ihr die Möglichkeit habt und einen coolen Verlagstier bekommt, dann macht das.
Victoria (01:06:52.674)
Stimmt, wenn die Verlage einen gar nicht wollen. Den Fall hab ich noch gar nicht beachtet.
Tom von Nomad Publishing (01:06:55.762)
Das sind aber die meisten. Also die meisten Leute da draußen werden ja niemals eine Verlagsanfrage bekommen, obwohl sie vielleicht in ihrer Bubble ziemlich groß sind und vielleicht auch Lust haben, den Buch zu veröffentlichen. Also das ist ja die Mehrheit, würde ich sagen, die gar nicht die Chance haben überhaupt in dieses Verlagsportfolium reinzukommen.
Victoria (01:07:14.466)
Wobei man da natürlich auch Argumente, also da gibt bestimmt einige Leute, die hier sitzen und sagen, ja, aber das ist ja gerade der Sinn von Verlagen, das nicht alles. Also das ist ja auch am Ende diese Gatekeeper-Funktion, wo viele argumentieren würden, ja, es ist auch besser, dass dieses ganze Zeug, was nicht durch diesen Filter kommt, nicht durchkommt. Wobei ich aber inzwischen auch aufdenke, dass sehr viel Deskondens, den ich konsumiere, der ist so spezifisch, natürlich wäre der nicht groß genug für einen breiten Verlag oder irgendwie sowas. Aber ja, da wird sich gar nicht noch viel tun. Super spannender Bereich.
Tom von Nomad Publishing (01:07:35.214)
Wissen.
Tom von Nomad Publishing (01:07:40.66)
Und ich glaube, ein Thema, was man auch noch ansprechen muss, was ein großer Nachteil ist von KDP, ist die Druckqualität. wenn ihr Themen habt, wie zum Beispiel Kochbücher und ihr habt eine sehr enge Community und ihr wollt wirklich ein High-Quality-Kochbuch machen, dann wird es über Self-Publishing, zumindest über Amazon KDP, schwer.
Victoria (01:08:00.715)
Auch ein sehr guter Punkt.
Tom von Nomad Publishing (01:08:01.966)
Also man kann in Farbe drucken, es gibt auch so eine Premium Option, man kann mittlerweile auch so Hardcover, das heißt so gebundene Version drucken, es geht alles, aber klar, wenn jetzt GU ein Kochbuch rausbringt, sieht es natürlich schon cooler aus und man hat dort mehr Möglichkeiten oder Pamela Reif, die dann ihr eigenes Kochbuch macht, die wäre wahrscheinlich im Self Publishing damit auf die Nase gefallen. Gerade wenn du eine Community hast, die sehr hohe Qualitätsansprüche hat.
Victoria (01:08:29.442)
Das ist ein guter Punkt, dass du das auch noch mal so bisschen kritisch einschränkst. Also ich meine, wir haben ja jetzt quasi auch sehr viel über Soberratbegeber, Style, quasi Zweckbücher. Sagen wir mal Zweckbücher. Da sind es ja viele Leute, es geht um den Inhalt und ich lese das und dann okay und so weiter. Aber du schon recht, alles was so ins Regal ist, Stellbücher und Schönheits- und quasi haptische Titel sind, da ist man dann natürlich nicht so gut aufgestellt. Da muss man am Ende dann, wenn man es self-publishen will, wahrscheinlich doch wieder auf Langendruck und dann ist es vielleicht genau wieder diese Nachteil, die du am Anfang gesagt hast.
Tom von Nomad Publishing (01:08:37.838)
Vielen
Victoria (01:08:58.591)
Gibt's noch mehr KDP-Nachteile, wir schon gerade dabei sind?
Tom von Nomad Publishing (01:09:01.758)
Ja, du musst dich halt darum kümmern. Du musst dich einarbeiten. Also es ist natürlich ein Vorteil, die Freiheit zu haben, irgendwie alles selbst zu bestimmen. Aber du musst halt auch alles selbst machen, genauso wie du es gesagt hast. der Verlag hätte sich natürlich vieles gekümmert. Du kannst es jetzt selbst machen und man schafft es jetzt auch keinen Fulltime Job ein Buch auszubringen.
Aber man muss halt gerade beim ersten Mal sich in alles erstmal reinarbeiten. Und gerade wenn man operativ halt noch ein anderes Business hat, dann sehe ich häufig Leute, die genau das eben nicht wollen, die halt eher so done for you wollen. Aber auch da gibt es übrigens mittlerweile im Self Publishing Bereich auch Anbieter, die das mit euch machen. Also es ist gar nicht so dieses Du musst Self Publisher sein oder Du musst zu einem Verlag, sondern es gibt quasi auch wie so done for you Agenturen, die mit dir zusammen ein Buch ausbringen.
Victoria (01:09:46.274)
Okay, Ja, danke, Tom. Das war doch immer ein langes Interview zu einem relativ großen Thema. Wir können ja noch kurz hier den Werbeblog einschieben, weil ihr habt ja auch einen Podcast. Das heißt, wer hier so ein Audio-Typ ist, da gibt es, glaube ich, wie viele Folgen habt ihr auch? Viele. Ja.
Tom von Nomad Publishing (01:09:49.111)
Ja.
Tom von Nomad Publishing (01:10:01.574)
Über 200 glaube ich mittlerweile. Ja, Verlagsegur heißt der Podcast. Und ansonsten, wenn ihr normal Publishing bei Google eingeht, bei YouTube und so weiter, findet ihr auch unseren Content, falls ihr euch da mehr rein nerden wollt in das Thema. Genau.
Victoria (01:10:13.866)
Ja, voll gut. Also Nomad wie der Nomade. Nur, dass ihr das hier richtig versteht. Aber wir werden das auch natürlich alles in die Show Notes setzen. Voll cool. Ja, also ich denke, das war sicherlich ganz, ganz spannend für ein paar. Ich werde auch noch ein paar Mehrfolgen in die Show Notes setzen. Wir hatten im letzten Jahr, glaube ich, schon mal so eine Sachbuchreihe, wo ich mit Leuten sowohl aus dem Self Publishing als auch dem Verlag sehr viel geredet habe. Die werden wir auch noch in die Show Notes setzen und den Verlagsniveau Podcast plus noch die ganzen anderen Sachen, die wir erwähnt haben. Also ich glaube, es dieses Mal eine lange Liste, was sagen.
unten alles ist, ihr werdet das finden. Und ich bedanke mich bei dir, Tom, es war sehr, cool. Und ich glaube, es wird sehr spannend bleiben in dem Bereich.
Tom von Nomad Publishing (01:10:46.648)
Danke dir!
Tom von Nomad Publishing (01:10:50.206)
Definitiv. Danke dir, Viktor. Ciao.
Victoria (01:10:52.51)
Ciao, ciao.
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