Texte, aber in KRASSER - für deine Website, deine Emails und deinen ganzen Laden (mit Michael Otto) 🍟


Inhaltsverzeichnis:

    Hör auf dein Bauchgefühl, verabschiede dich von Floskeln und gib Füllwörtern eine Chance - Michael Otto, der Texter, der Texte textet (auch bekannt durch den Ananas Boy) 🍍

    Auf dem Papier ist er Werbetexter und nutzt Storytelling für Unternehmer und Selbstständige - die Probleme haben, mit ihren Texten den Nagel auf den Kopf zu treffen. 

    Er hilft ihnen dabei, die Worte für ihr Produkt auf den Punkt zu bringen und dafür zu sorgen, dass es im Kopf bleibt. Michael kam vom Vertrieb über Marketing zum Texten. Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren ist er als Texter selbstständig und das sehr erfolgreich! 

    Am Ende teilt er mit dir 6 Tipps + 1 Bonus, die du sofort auf deine geschriebenen Worte anwenden kannst.

    Außerdem bekommst du einen Einblick darin, wie Michael eigentlich GAR nicht selbstständig sein wollte, dann aber einen smoothen Übergang hingelegt hat - und heute: LinkedIn-famous ist 😎

    Kopfüber in die Selbstständigkeit?

    Nein, Michael ist nicht sofort vom 10 Meter Turm gesprungen, sondern hat erstmal auf dem Trockenen geübt, bevor er dann entspannt vom Beckenrand rein geleitet ist .

    Wie das aussah?

    Als er ziemlich schnell bemerkt hat, Versicherungsvertreter ist nicht sein Job, hat er sich entschieden, sein Abi nachzuholen, um ein Studium zu beginnen.

    Um die Entscheidungszeit zu überbrücken, hat er einen Job in einer Computerfirma angenommen und PCs zusammengeschraubt. Hier hat er überraschend die Möglichkeit bekommen, ein duales Studium mit Schwerpunkt Marketing zu starten. Das war der Beginn in Richtung Marketing, dabei hat Michael schnell gemerkt: Texten ist sein Ding!

    Wenn du jetzt glaubst, dass es nun aber von dort aus direkt in die Selbstständigkeit ging… noch nicht ganz, also bleib dran.

    Auf der Suche nach einem Job - LinkedIn betritt die Bühne

    Michael wurde von einem Bekannten Richtung LinkedIn geschubst, als er auf der Suche nach einem neuen Job war. Zuerst hatte er gar keine Lust und überhaupt wirkte auf ihn die ganze Plattform etwas eingestaubt. Aber er hat sich darauf eingelassen. 

    Michael startet damit, dort Tipps zum Thema Texten zu teilen, in der Hoffnung, dass sich ein Arbeitgeber meldet. Spoiler: Das ist nicht passiert.

    Stattdessen hat er ziemlich schnell Anfragen erhalten, ob man ihn als Texter buchen kann. 

    Mit der Zahnbürste in die Selbständigkeit

    Für ihn war seine Selbstständigkeit aber immer noch so weit entfernt wie Kopenhagen vom Mars. Er war gerade wieder in einem Angestelltenverhältnis, als er über LinkedIn eine Anfrage erhielt, ob er zu einer Zahnbürste texten will. 

    Diese Bambus Zahnbürste stand sowieso schon in seinem Zahnputzbecher im Bad - er sagte zu. Das war sein erster Auftrag. 

    Er meldete seine nebenberufliche Selbstständigkeit an und hat nach und nach Stunden in seinem Job reduziert. Michael hat sich seinen Übergang sehr geschmeidig gestaltet und ist so smooth in die Selbstständigkeit rein gegleitet. Du musst also nicht immer die Hals über Kopf Variante wählen, sondern kannst dir Schritt für Schritt deinen Weg aus der Festanstellung ebnen.

    LinkedIn Famous - Katzen im Weltraum und die ersten Schritte

    Michael hat als Student einfach bei LinkedIn einfach wild Kontakte geaddet.

    LinkedIn funktioniert etwas anders als andere Plattformen, du kannst dich vernetzen, aber musst der Person nicht folgen. Diesen Teil hat Michael ausgelassen und ist einfach allen auch gefolgt, bis sein Feed voller war als die Stadt im Sommerschlussverkauf. 

    Dabei hat er aber gemerkt, hier könnte was gehen, er hat sich entschieden, LinkedIn als riesige Spielwiese zu betrachten und sich selbst dabei nicht zu ernst zu nehmen. 

    Michael hat den Content auf LinkedIn neu gedacht. Er hat Kätzchen in den Weltraum gephotoshoppt und das ganze mit Text Tipps garniert und einem Augenzwinkern serviert.

    Das polarisierte und war damals neu, so war es für ihn aber möglich, mit kleinen Hebeln viel zu bewirken.

    Ist es heute immer noch so möglich, eine Reichweite bei LinkedIn aufzubauen?

    Heute meint er, dass die Challenge Reichweite aufzubauen schon etwas größer sein kann, denn mittlerweile hat man auch auf LinkedIn schon so einiges gesehen. Der Überraschungseffekt ist also nicht mehr ganz so groß.

    Dennoch ist LinkedIn ein absolut geiles Tool, um organisch wachsen. Besonders gut funktionieren emotionale oder mecker Postings, wobei das zum Teil auch ziemlich ausgeschlachtet ist. Irgendwie hebt man sich mittlerweile sogar eher ab, wenn man wirklich Wissens Content teilt, pssssst - dies könnte also ein Geheimtipp sein.  

    Der Ananas Boy - die Story dahinter

    Michaels Slogan war: “Saftiges Storytelling", sein LinkedIn Banner zierte damals schon eine Ananas. Aber er wollte mehr, denn die Stockfotos fluteten zu dem Zeitpunkt die Plattform. Seine Überlegung war: Wie kann er sich abheben und was spiegelt ihn gleichzeitig wider?


    Als Anime Freund hat er seine Schwester (die Illustratorin ist) gebeten, etwas zu entwerfen, in dem man ihn und den Slogan wiederfindet. Es brauchte 2 Versuche und der Ananas Boy wurde geboren, begleitet ihn bis heute und ist sein Erkennungsmerkmal geworden.

    Der Irrglaube der Seriosität

    Obwohl seine Schreibweise selbst humorvoll und leicht ist, begegnet Michael Otto bei seinen Kunden immer wieder der Glaube, sie müssten ihre Zielgruppe super seriös ansprechen. Wenige trauen sich, die Ansprache der Leute mutig zu gestalten. 

    Aber Micheal sagt zurecht: Auch wenn es sich um B2B handelt, Einkäufer und Manager sind genauso Menschen mit Emotionen und ihre Gehirne mögen Geschichten genauso gerne wie bei jedem anderen. Natürlich darf Ernsthaftigkeit in deinen Texten Platz finden, aber wie wäre es, wenn diese unterhaltsam eingebettet ist?

    Förmlichkeit als Sperre?

    Besonders in Deutschland gibt es immer noch oft die Diskussion über die Ansprache.

    Damit solltest du aber nicht zu viel Zeit verlieren. Sicher gibt es Bereiche, in denen das “Sie” angebrachter ist und passt, z.Bsp. bei Anwälten, aber ein “Sie” erzeugt auch immer eine gewisse Distanz. Michael meint, in den meisten Fällen ist den Menschen aber ein “Du” zumutbar.  Natürlich kannst du die Ansprache “Sie” auch als originelles Stilmittel verwenden, z.Bsp. in Bereichen, in denen es eher ungewöhnlich ist. Aber in der Regel darfst du dich ans Du trauen. 

    Natürliche Selektion im Außenauftritt

    Du kannst es nicht allen recht machen (und das ist auch gut so!)

    Natürliche Selektion - die einen finden mega was du machst - die andern verabschieden sich von alleine. Deine Persönlichkeit ist Key und wichtig, um nicht in der Masse unterzugehen und zu verschwinden.Trau dich also, du selbst zu sein und deinen eigenen Spice mit einzubringen. Mit jedem Mal erweiterst du deine Komfortzone. Dabei geht es nicht darum, dass du ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springst, sondern darum, immer wieder Stück für Stück deinen Radius zu erweitern und mit jedem Schritt deine Komfortzone zu vergrößern.  Das ist auch die Erfahrung, die Michael Otto gemacht hat. 

    Der Texter, der Texte textet, gibt dir Tipps, die du sofort umsetzen kannst

    1. Mulmiges Bauchgefühl - ein gutes Zeichen 🙃

      Wenn du, bevor du den “veröffentlichen”  Button drückst, ein mulmiges Bauchgefühl hast, ist das ein gutes Zeichen! Nimm das Gefühl mit und Push the Button! Sobald du dich wieder zurück in deine Komfortzone verziehst, wird es mit jedem mal schwieriger. 

    2. Texte liegen lassen 

      Schreib deine Texte und lass sie für 1-2 Nächte liegen. Denn wir nutzen gerne (und ganz automatisch) Floskeln. Wenn du noch einmal mit frischem Blick drüber schaust, streiche alle Nichts sagenden, schwammigen Aussagen, lösche alles, was wir ständig lesen und trau dich, es anders zu formulieren! 

      Zum Beispiel. “ Auf das nächste Level bringen..” ist zu abstrakt - sag lieber, was du mit dem nächsten Level ganz konkret meinst? Wie sieht es da aus? Wie fühlt es sich dort an? Was bringt deiner Zielgruppe das “nächste Level” ganz genau?

    3. Schwammige Aussagen meiden

      Sei nicht fluffig oder schaumig - sei genau. Besonders in der Headline. 

      Was bringst du/dein Angebot? Dann kannst du immer noch mit einer Subline arbeiten oder etwas in Klammern dahinter setzen, aber zuerst: Sei klar!

    4. Füllwörter - die deren Name nicht genannt werden darf?

      Wenn dir schon einige Text Tipps begegnet sind, wird  “Füllwörter streichen” sicher dabei gewesen sein. Michael Otto sagt: “Die Dosis macht das Gift.” 

      Füllwörter machen den Text einfacher zu lesen und lebendiger, sie erinnern deine Leser daran, dass die Texte von einem Menschen geschrieben werden und lösen auch Emotionen aus.  

    5. Persönlich sein - komm näher

      Sprich die Menschen direkt an! Stell ihnen in deinem Text Fragen und  

      löse ihre Fragen auf. Nutze wirklich direkte Ansprache.

    6. Text Tipps hinterfragen - was passt für dich?

      Was das Richtige für Michael ist, muss nicht das Richtige für dich sein. 

      Hinterfrag, was zu dir passt. 

      Es ist auch hilfreich eine “Persona” anzulegen - also festzulegen: Wie willst du deine Zielgruppe ansprechen, deine eigene Markenstimme entwickeln, damit deine Texte einen eigenen Vibe haben. 

      Merke: Wenn jeder immer alle Texte Tipps haarklein befolgt, geht auch die Individualität flöten. 

    Bonus Tipp: Lies dir deinen Text laut vor. Wenn es klingt wie die Gebrauchsanleitung zu einer Waschmaschine, darfst du eventuell nochmal hinschauen. Dein Text darf unterhalten, denn das bleibt im Kopf. Wenn dein Text also wie ein Hörbuch klingt, an dem du dran bleiben willst, dann kannst du hier schonmal einen Haken dran machen.

    Diese Tipps sind Gold wert, aber alles auf einmal zu berücksichtigen, kann schnell überfordernd sein. Wenn du das nächste Mal einen Text schreibst, versuch erstmal nur 1 Tipp zu nehmen und ihn auf deine geschriebenen Worte anzuwenden. 

    Auch beim Texten gilt: step by step und nicht kopfüber.


    Hör dir die komplette Geschichte von Michael Otto jetzt im Podcast an:

    👉 Dann klick dich in unseren Podcast und hör dir hier die ganze Folge #0029 an:

    • Uneditiertes Transkript der Podcast-Folge:

      [00:00:00.060] - Victoria Weber

      Das heutige Interview ist eine besondere Freude für mich gewesen, denn es wurde durch einen Pommes Post ausgelöst. Und jetzt denkst du dir vielleicht Hey. Und zwar geht es um Michael Otto, der als Texter, der Texte textet, bei LinkedIn sehr viel unterwegs ist. Und er hat einen Post gepostet, der mich total getriggert hat, weil ich auch ein totaler Tom ist. Suchdiebin. Und das hat eins zum anderen geführt. Und deswegen ist er heute hier in diesem Podcast zu Gast. Aber nicht zum Thema Pommes. Klar, wir gehen am Anfang kurz darauf ein, weil das voll das wichtige Thema ist, aber stattdessen zum Thema Copyrighting, Storytelling und wie du bessere Texte schreiben kannst. Und er gibt da auch am Ende sehr, sehr, sehr konkrete Tipps, wie du deine Sachen besser machen kannst, wo wir auch viel drüber reden, aber auch um so ein paar andere Themen. Wie er dazu gekommen ist. Und was ich auch sehr, sehr spannend finde zum Thema Wenn man sich selbstständig macht, dass viele Leute einfach sehr, sehr wenig risikofreudig sind und wie er das gemacht hat, dass er eben nicht einfach Hals über Kopf da reingesprungen ist.

      [00:00:56.580] - Victoria Weber

      Und ich glaube, da ist für jeden was dabei. Deswegen starten wir jetzt auch schon das Interview mit Michael Otto, dem Texter der Texte. Texte, den du vielleicht auch kennst, mit der Ananas von Link, denn. Du hörst den Podcast mit mir Victoria Weber. Hier geht es um Unternehmertum, Online Marketing, spannende Profile in der Creative Economy Geschäftsideen, Trends und regelmäßig die von mir und meinen illustren Gästen. Schön, dass du zuhörst. Und damit herzlich willkommen im Podcast Michael Otto.

      [00:01:43.250] - Michael Otto

      Hallo. Ich freue mich, hier zu sein.

      [00:01:45.080] - Victoria Weber

      Ja, ich auch. Die kurze Hintergrundstory zu diesem ganzen Interview heute ist nämlich das ein Pommespost dieses Interview getriggert hat. Denn du bist ja sehr sehr aktiv verlinkt und hast dann an einem Tage gepostet, dass du deine Ernährung quasi umstellt und ich so und du so Ja Pommes oje, geht gar nicht.

      [00:02:02.600] - Victoria Weber

      Und oh Gott.

      [00:02:03.890] - Victoria Weber

      Ich habe meiner auf meiner Seite stehen, dass ich die ganze Zeit Pommes esse und dann dachte ich, das ist voll das gute Match. Wir müssen zusammen reden und. Aber natürlich geht es heute nicht um Pommes, sondern um das Thema Copyrighting und bessere Texte usw.. Ich würde auch gerne ein paar coole Tipps droppen für Leute, die ihre eigenen Texte ein bisschen pimpen wollen. Aber das ist das eigentliche Thema. Aber wir können ja noch mal kurz zurückgehen und sagen Wer ist denn eigentlich dieser pommesversessene Mensch, den wir hier in diesem Interview sitzen haben?

      [00:02:31.550] - Michael Otto

      Ja, sehr gerne. Also vielen Dank für die Einladung. Echt, Ich habe mich ja, das war ja gar nicht so einfach. Aber es lag an mir, dass wir uns heute hier treffen. Danke nochmal für deine Geduld und Verständnis. Ich bin der Michael Otto. Auf dem Papier bin ich Werbetexter und ich war so ein bisschen was mit Storytelling auch. Das heißt, was bedeutet das? Es gibt Leute da draußen, hauptsächlich Unternehmen. Also ich bin bereit für Unternehmer oder auch für Selbständige, die Probleme damit haben, ihr Angebot richtig zu platzieren. Also die Texte sind ja in der Regel ein großer Bestandteil von dem, was du machst. Das geht ja Hand in Hand mit Design und ohne Design geht auch kein Text. Und umgekehrt bin ich der Meinung und die haben dann vielleicht teilweise cooles Design, aber die die Texte, die treffen den Nagel nicht so ganz auf Kopf. Das heißt, die Leute wissen vielleicht gar nicht, was die Leute anbieten, also die Unternehmen. Die Leute wissen nicht, was die Unternehmen anbieten.

      [00:03:25.070] - Michael Otto

      Und dabei helfe ich, das auf den Punkt zu bringen und auch, dass es im Kopf bleibt. Also Branding ist auch mit dabei. Es geht nicht nur darum, irgendwas zu Verkaufs zu optimieren. Ich bin kein Verkaufspsychologe. Ich komme zwar aus dem Vertrieb, ich habe im Vertrieb gelernt. Ganz früher, bei einem großen Versicherer im Außendienst lag mir offenbar nicht so. Ich komme ursprünglich mal aus dem Onlinemarketing und das hat sich so herauskristallisiert. Und heute texte ich für andere.

      [00:03:54.590] - Victoria Weber

      Dazu kannst du ganz kurz die liefern die Wanderübergang, weil es ist ja nicht so direkt wahrscheinlich, oder wie hilft man denn aus Versicherung ins Onlinemarketing? Gab es da einen bestimmten Grund oder ging das fließend oder nein.

      [00:04:07.370] - Michael Otto

      Gar nicht. Ich habe, ich habe gemerkt, Versicherungen, da war ich vielleicht auch zu lieb oder so. Ich weiß nicht, ich war einfach nicht dafür gemacht, jemanden auf Biegen und Brechen was zu verkaufen und Zahlen zu erfüllen oder richtig gut. Und ich war auch nicht gut genug, dass ich nichts auf Biegen und Brechen tun musste, dass die Leute zu mir kommen oder so.. So, und dann habe ich gesagt, ich hol mein Abitur nach, ich muss irgendwo studieren, das ist es nicht. Und noch eine Ausbildung wollte ich nicht machen, dann war die nächste Option Ich studiere was. Dafür braucht ich dann mein? Hab ich mich auch mal durch mein Abitur geflogen. Das war, da war ich sehr faul, einfach als Jugendlicher und habe quasi nicht gelernt. Das war die Quittung, habe ich nachgeholt. Und dann dachte ich, was kann ich machen? Meine Frau, die hat Wirtschaftsinformatik studiert, die hat ganz gut Kohle verdient, dachte ich. Okay, weil meine Frau Wirtschaftsinformatik studiert, da kann ich das auch.

      [00:04:58.460] - Michael Otto

      Und dann habe ich nach dem ersten Semester gemerkt Fuck, kann ich nicht. Programmieren ist absolut nicht meins. Das war halt einfach ein großer Bestandteil dieses Studiengangs. So? Und dann habe ich einen Kumpel, einen Freund von einer Freundin. Mit dem war ich gar nicht so richtig kumpelhaft. Ich war mit seiner Freundin damals gut befreundet, weil die hat mich quasi durch Mathe gezogen und der meinte so ja. Fang doch mal bei uns an, ich bin. Ich arbeite in der Computerfirma, ich schreibe Computer, wenn du was zum Übergang brauchst, weil solange du dich entscheidest, egal ob Teilzeit oder 450 € Basis aber 250 € komm vorbei, Dann habe ich mich da beworben. Ganz förmlich. Auch mit einem. Mit einem Bild, mit Anzug und so. Das ging dann irgendwie in die Unternehmensgeschichte ein, weil da haben sich die meisten Leute nicht mal beworben, die waren dann plötzlich einfach da. Also das war total locker dort. Und dann kommt der Michael Otto oder der ehemalige Versicherer im Frack im Frack. Also beim Vorstellungsgespräch habe ich zum Glück in den Diensten und in der.

      [00:06:05.940] - Michael Otto

      Und lag er dann schon. Aber als der der Michael Schumacher, mein damaliger Chef, da die Bewerbung offensichtlich nicht angekreuzt hat, gesagt Aha, sehr professionell und ich wusste nicht, was er meinte, aber ich habe bald kein anderes Bild gehabt von mir und so, sondern meist als 24 € war es wichtig. Warum? Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, was ich da mache. Ich habe dann da ein paar Stunden die Woche Computer zusammengeschraubt, Industrie, PCs. Bis irgendwann. Und frag mich bitte nicht wieso. Da der Bernd Moosmüller das war der, der das Marketing dort verantwortet hat, quasi der Marketing Officer. Er hat das alleine gerockt. Bis zu dem Zeitpunkt hatte niemand eine Marketingleiter Sicht, seit es alles alleine gemacht. Der kam irgendwie. Ich weiß wirklich nicht wie so auf mich zu. Hat gemeint, willst du bei uns nicht ein duales Studium machen? So Schwerpunkt Marketing mit irgendwas, das wir das kombinieren und bei uns dann Marketing machen. Gleich sind zwei Bock. So habe ich BWL studiert mit Schwerpunkt Marketing und habe dort quasi als Online Marketer parallel mein Studium gemacht und habe dann danach auch noch als Online Marketer dort gearbeitet.

      [00:07:17.520] - Michael Otto

      Am Anfang war ich so alleine und dann kam immer mehr dazu. Am Ende waren wir glaub ich vier. Ich hatte dann auch irgendwann eine Mine, in die ich mich so ein bisschen gekümmert habe und. Dann war ich online Marketer und in der Zeit habe ich dann gemerkt Text macht mir am meisten Spaß und das kann ich am besten. Das war die Story zum Wie werde ich Texter? Mehr oder weniger.

      [00:07:39.240] - Victoria Weber

      Das heißt, du bist dann quasi vom Text, hast du gesagt okay, jetzt nimmst du den Text und macht sich selbstständig und gestern da in die Richtung auch nicht. Auch nicht.

      [00:07:46.910] - Michael Otto

      Wenn du willst. Okay, du bist ja schon relativ lange selbstständig. Wir hatten ja, wir kennen uns jetzt schon ein bisschen. Du bist ja schon. Wie lange bist du selbstständig?

      [00:07:57.290] - Victoria Weber

      2016 habe ich meine Firma gegründet.

      [00:08:00.080] - Michael Otto

      Das ist schon sehr lang, Kann man schon sagen. Sieben Jahre ist schon nicht schlecht. Ich bin es jetzt seit zwei Jahren. Ich bin noch Frischling. Quasi vor zwei Jahren. Oder bisschen mehr als zwei Jahre ist es jetzt her. Zwei Jahre, vier Monate oder so. Da war ich eigentlich. Auf der Suche. Äh, also, ich dachte. Ich hoffe, dass mein Arbeitgeber. Und dachte Hey, wie cool wäre das über Link, denn ich hatte jemanden im engsten Verwandtenkreis, der die ganze Zeit gesagt hat Mach mal, denn das ist gerade da Riesenpotenzial, da kann man voll was reißen, ist es total verstaubt. Wenn da mal ein bisschen Farbe rein. Michael. Und ich hab mir das angeguckt und dachte mir so Nee, das ist so gar nicht meine Plattform irgendwie. Und dann dachte ich aber irgendwie. Vielleicht ist es doch ganz cool, da mal was zu posten und das Ding wie so eine Visitenkarte aufzuziehen. Und dann gibt es vielleicht ja irgendwann ein Jobangebot, das mir gefällt. Ich wollte nicht immer der Bittsteller sein und dachte, ich baue mir da jetzt ne Online Visitenkarte auf.

      [00:09:06.030] - Michael Otto

      Aber das ist nicht passiert. Ich habe keine Jobangebote gekriegt. Stattdessen kamen. Nachdem ich angefangen Zeug zu posten. Zum Thema Wie textet man gut oder anders, weil Gutes ja immer so liegt im Auge des Betrachters. Da kamen dann Anfragen rein und die habe ich dann erst mal abgelehnt, weil ich war so weit davon entfernt, Victoria selbstständig zu sein, gedanklich. Ich bin so ein krass sicherheitsorientierter Typ. Das gab es in meinem Kosmos nicht. Selbstständig zu machen? Nein. Ich wusste nicht mal, wo man sich da um. Weil man sich da an. Und dann. Allein dieses Steuer Ding. Ich bin dann so ein Typ. So was mache ich eine Sache falsch. Ganz bestimmt. Im Knast. Super ängstlich und so.. Ja, und dann kamen Anfragen. Und dann, irgendwann kam eine Anfrage zu dem Produkt, dass ich meinen Zahnputzbecher stehen hatte. Schon eine Bambuszahnbürste kann man ja im Internet so ein Ding laden kaufen Hier. Wie nennt man das? Drogerie. Ich glaube, das war sehr cool. Wenn ich echt blöd, wenn ich das nicht annehme.

      [00:10:09.030] - Michael Otto

      Und dann habe ich mich quasi als Kleinunternehmer selbstständig gemeldet. Das war so die. Der Auslöser. Und dann habe ich ein Jahr lang Teilzeit selbstständig gearbeitet, habe meine Festanstellung für manche Stunden reduziert, habe Aufträge abgelehnt, weil ich die Zeit nicht hatte. Und als ich dann genau überlegen muss, dann muss man dazu sagen, das kommt alles über ihn rein bei mir. Das ist, das ist eine Regierungsmaschine. Ich habe bestimmt 50 Anfragen abgelehnt, locker, bis ich gesagt habe Okay, da kommt also über dieses Jahr hinweg, Ja, da kommt genug rein.

      [00:10:47.600] - Victoria Weber

      Dass die Rechnung bezahlen kannst.

      [00:10:49.010] - Michael Otto

      Ja, genau. Und dann habe ich gesagt Gut, jetzt reduziere ich ein letztes Mal meine Stunden als Angestellter, und zwar von damals. Waren es vielleicht noch 15 Stunden, also 55, dann auf null und bin Vollzeit selbstständig. Das war der Weg dorthin. Da wurde ich mehr oder weniger. So habe ich das. Ich habe da so reingewachsen. Ich brauche mal ein bisschen länger.

      [00:11:10.070] - Victoria Weber

      Ich meine, ich muss dazu sagen, weil du mich eben gefragt hat, das mit dem 2016, ich habe es am Anfang auch so gemacht, noch Nebenjob quasi. Nicht Vollzeit, aber so nebenher. Das heißt, ich habe 2016 zwar meine Firma gegründet, aber ich hatte da auch noch mehr Nebenjob damals. Und ich habe da auch nicht so von einem auf den Tag. Ich habe es ein bisschen. Ja, ich glaube, das können die meisten so ein bisschen nachvollziehen, dass man nicht einfach sagt so, ich mach jetzt einfach alles zu und dann gucke ich mal, weil wir einmal anfangen, man hat ja auch keine Ahnung, ob es läuft oder wie auch immer. Ich glaube, das kann der geneigte Hörer auch nachvollziehen, dass das die allerwenigsten Leute sagen so, ach ja, komm her, ich mach mal einfach jetzt selbstständig. Ich glaube, das macht die allerwenigsten Leute.

      [00:11:46.910] - Michael Otto

      Würdest du das jederzeit wieder so machen?

      [00:11:48.950] - Victoria Weber

      Ja, ja, klar. Also, was heißt was heißt wieder so. Ich meine, bei mir war das auch einfach so ein bisschen. Ich wollte schon immer was selber machen. Ich habe dazu vor kurzem selber ein Interview in einem anderen Podcast gegeben. Bei mir war einfach so klar Ich wollte immer mein eigener Chef sozusagen sein. Und ich habe schon in der Schule so Schülerzeitung und ganz ähnliche Projekte aus dem Boden gestampft. Aber bei mir war es so, ich hatte immer das Gefühl, ich brauche einen Stempel. Da habe ich gesagt okay, mein Abi hatte ich jetzt, aber jetzt brauche ich einen Bachelor, Dann hatte ich den Bachelor Master und dann das. Okay, jetzt müsst ihr euch erst mal meinen ersten Job anfangen. Aber dann dachte ich mir so, wenn ich jetzt weiter diese Stempel sammle, dann bin ich einfach 60 und hab die ganzen Stempel gesammelt. Und ich weiß eigentlich jetzt schon, was ich wirklich machen will. Ich muss jetzt einfach mal anfangen. Und irgendwie hab ich dann gesagt so, weil ich war sehr auf der Schiene in Richtung Berater.

      [00:12:35.000] - Victoria Weber

      Also ich war auch bei McKinsey im Talentprogramm und zwar so in diese Richtung und in meinem Studiengang bei. Bei der Kopenhagener, also Copenhagen Business School. Da wollte auch die Hälfte Berater werden und die andere Hälfte wollte. Start up gründen und daher auf dieser statt auf Seite ein bisschen gelandet. Aber da habe ich auch eine Zeit lang überlegt, weil die haben alle sehr, sehr gut bezahlte Jobs bei sehr, sehr großen Firmen sozusagen angenommen Und da ist natürlich dann auch so ein bisschen diese peer pressure. Schlägt man sich zu denen, die mit dem vielen Geld oder macht man halt erst mal für 0 € sein. Also ich fand das auch gar nicht so einfach damals. Deswegen, falls du hier zuhörst als Hörer und denkst du ja, okay, krass selbstständig. Ich glaube, die allerwenigsten sind so hart drauf, dass sie da sofort einfach. Einfach reinspringen, sozusagen.

      [00:13:22.150] - Michael Otto

      Ja, und? Voll. 100 %. Ich glaube, dass das Beste, was man machen kann, nebenher erst mal anfangen und am liebsten schon im Studium. Hätte ich das im Studium schon gewusst und das wäre das Coolste gewesen. Da hast du halt gar keinen Druck, noch weniger Druck.

      [00:13:37.810] - Victoria Weber

      Das war bei mir auch so. Ich habe mir dann gesagt okay, entweder ich fange jetzt an, weil ich hätte so einen Job angenommen. Und dann dachte ich so, Wenn man sich denn erst mal daran gewöhnt, so ein bestimmtes Gehalt zu haben, im Leben nicht, geht man dann wieder zurück zu so einem Studenten Lifestyle, wo man kein Geld hat und so? Und ich hätte mir dann einfach selber nicht vertraut, dass ich da wieder den Weg zurück. Und dann dachte ich so ja okay, ich mach jetzt lieber das, wo ich nicht weiß, ob ich Geld verdiene, weil was soll ich Geld verdienen? Auf jeden Fall kann ich später immer noch ein bisschen abnehmen und ja. Aber das ist interessant, dass du das auch sagst mit dem, dass man da erst mal so ein bisschen soft einsteigt.

      [00:14:08.230] - Michael Otto

      Voll, voll. Es ist halt, es ist halt auch echt. Man merkt das. Ich merke das auch bei den Leuten, die mich umgeben und die mit mir Projekte machen und dass man so. Price Es gibt verschiedene verschiedene Menschentypen. Jeder ist anders. Keine Überraschung. Aber es gibt da echt so ein paar. Da merkst du, die sind die all. Die brauchen auch dieses Risiko, das gefällt denen. Die versuchen dann auch, mich teilweise da so ein bisschen mit reinzuziehen und sagen Hey, komm, lass mal hier was machen, wir müssen jetzt nur x Euro reininvestieren, dann machen wir irgendwie das da. Und ich denk mir, so fühle ich gar nicht. Ja klar, dann könnte man irgendwas krass eskalieren und so. Aber ich hasse das. Dieses, dass es irgendwie immer auch um Kohle gehen muss. Es muss irgendwie mehr geben, finde ich als das. Man muss sich einfach wohlfühlen und meine ich. Also ich bin ja auch dafür, dass man die Komfortzone verlässt, dass es gesund ist, sich selbst so ein bisschen da zu trainieren und so Challenge.

      [00:15:07.690] - Michael Otto

      Da bin ich auch ein Fan. Aber. Ist es das, was die da von mir verlangen? Dass sie wie aus dem Flugzeug springen, ohne Fallschirm? Also, ich mach dann lieber den Fallschirmsprung mit Fallschirm. Das ist so, weißt du das? Das sind so zwei verschiedene Welten. Was? Was die einen für mich wollen oder mir vorschlagen? Und was, wo es für mich schon reicht. Wo für mich schon eine Komfortzone verlassen wurde. Die beginnt nämlich viel früher. Dieses Verlassen der Komfortzone bei mir als bei anderen.

      [00:15:37.750] - Victoria Weber

      Na gut, Aber ich meine das auch, was ich zum Beispiel bei mir total krass beobachtet habe, dass ich einfach ich bin jetzt auch schon ein paar Jahre, nicht die ganze Zeit vollständig voll, Zeit mit meinem eigenen Ding, aber jetzt in letzter Zeit, Ich finde, man wird auch irgendwie mutiger. Also ich habe das Gefühl, jetzt, also früher habe ich teilweise wegen Sachen mir mehr Kopf gemacht, wo ich heute sagen würde, es war die Toleranz, die die Schwelle von was quasi schlimmes in Anführungszeichen schiebt sich auch immer mal ein Stück hoch. Das heißt, ich glaube, dass Leute, die halt auch so.

      [00:16:03.930] - Michael Otto

      Ich.

      [00:16:04.050] - Victoria Weber

      War natürlich gibt risikofreudiger aber ich glaube, dass es auch einfach welche gibt die haben sich einfach daran gewöhnt durch verschiedene Vorstufen. Ich glaube, in zehn Jahren bin ich auch noch mal härter drauf. Wahrscheinlich auch.

      [00:16:14.670] - Michael Otto

      Da wirst du Terminator. Ja, so.

      [00:16:16.290] - Sprecher 3

      Ungefähr.

      [00:16:18.120] - Victoria Weber

      Na ja, aber wir können ja mal dazu übergehen. Er klingt in Weil du bist ja da. Total. Ich war schon Insta famous. Du bist Link in Famous.

      [00:16:29.430] - Michael Otto

      Ja.

      [00:16:30.210] - Victoria Weber

      Also ich würde schon sagen, so in dieser Bubble. Wie viel Follower hast du? So 30, drei mal 1000. Irgendwie. So, ich habe jetzt leider Shame on me deinen Account nicht offen auf meinem Bildschirm, wo 10.000 Fenster sind.

      [00:16:42.510] - Michael Otto

      Ich glaube es sind 33 Knopf.

      [00:16:44.380] - Victoria Weber

      Ja, habe ich noch gut getroffen und ähm. Also da muss man natürlich erst mal die erste Frage sagen. Du hast dich ja dann quasi ein bisschen dran gehalten, dass jemand gesagt hat, aber der hat wahrscheinlich auch andere Leute gesagt Ey, mach mal Instagram, mach mal YouTube, mach mal das. Warum bist du genau bei LinkedIn gelandet, obwohl du gesagt hast, vielleicht gar nicht so deine Plattform sind.

      [00:17:02.880] - Michael Otto

      Weil LinkedIn. Zumindest in der Bubble, in der ich unterwegs war, wenn man das Bubble nennen kann. Ich habe damals als Student mich auf links angemeldet und habe Weltkontakte einfach gehechelt. Das heißt, ich hatte dann da 500 Kontakte oder so und davon kannte ich vielleicht 20. So oder so bin ich da rein und dann entsprechend grau und langweilig. Und hast du nicht gesehen? War dann meine Idee, weil dann funktioniert ein bisschen anders als Insta und als Zickzack. Und du musst dir dein Filter eigentlich ein bisschen selber zusammenbasteln. Also sobald du mit jemandem da vernetzt bist, folgst du auch der Person. Ist dann auch so.. Ich glaube, das ist ein relativer, ein Alleinstellungsmerkmal von dass du mit jemanden vernetzt sein kannst. Ihm aber deswegen nicht gleich folgen musst, oder? Ja, also dieses vernetzt sein auf Link dann erst mal nur, damit man sich quasi Nachrichten schreiben kann. Theoretisch. Und bei sonst machst du diese Premium Mitgliedschaft. Wann hast du da im Monat 15 Nachrichten frei oder so und dann kannst du Leuten schreiben, oder?

      [00:18:09.090] - Michael Otto

      Ich weiß jetzt gar nicht, wie viele das sind, 50 oder irgendwas nicht? Und meine ich frei. Aber du kannst den Leuten dann auch entfolgen. So. Short. Ich war mit 500 Leuten vernetzt und habe gleichzeitig 500 Leute quasi gefolgt. Und mein Feed war furchtbar und ich habe gedacht, ich wüsste nicht, was für eine Welt da draußen außerhalb meiner Bibel noch existiert. Aber an dem, was ich gesehen habe, dachte ich mir Krass, ja, okay, da steckt schon viel Potenzial drin. Und bei Insta, YouTube und Co., da gab es schon relativ viele Leute, die ich kannte, die das gut gemacht haben. Und da ist die Wahrscheinlichkeit auch relativ gering, da wahrscheinlich was zu reißen. Da muss man dann schon extrem gut sein und Plan haben vermutlich. Und auf LinkedIn hat sich halt angeboten, Ja, ich wollte ja eigentlich einen Job, der mich zu 100 % erfüllt und das ist ja eine Business Plattform und dann kann man das ja vielleicht vor einen anderen Content, andersartigen Content, also Content, der auf einen als andersartig gilt, aber woanders als normal und das Ziel sein, einen Job zu kriegen.

      [00:19:10.840] - Michael Otto

      Und dann habe ich da angefangen mit Stockfotos, mit Kätzchen, die ich ins Weltraum reingeschoben habe, die dadurch so Universum geschwebt sind, so Karussells zu basteln, wo auf jeder Seite der Text steht, versteckt war, wo ich als Texter Formeln und so vorgestellt habe und das Ganze halt mit einem Augenzwinkern und schon relativ. Also ich habe mir die ersten, die ersten in Anführungsstrichen Kommentare, die ich geschickt habe, die haben damals gesagt, ist es Content für 5-jährigen oder glaubst du, wir sind grenzdebil? Oder wie redest du hier auf Link? Denn das ist eine Business Plattform, weil ich halt mich da nicht so ernst nehme. Also wenn ich da an Texte Tipp gebe, dann lautet halt die erste Folie so was wie wie man das Schreiben tun soll zum Beispiel oder so. Aber vielleicht kann. Oder. Also ganz. Schlecht. Man würde jetzt sagen Ey, wie soll man so als Texter Kunden kriegen, wenn die denken, den Text ist wirklich so. Dann würden die doch nie den Auftrag bei dir buchen. Aber nein, die Zahlen sagen was ganz anderes.

      [00:20:17.610] - Michael Otto

      Und zwar lesen die Leute deinen Humor raus und denken sich der, der hat den gleichen Humor wie ich. Mit dem möchte ich zusammenarbeiten. Und der ist offensichtlich Texter. Und dann gibt es ja auch so was wie Social Media. Gehen die auf meine Webseite und auf mein Profil und sind dann da Empfehlungen? Hat er wirklich schon mit Leuten zusammengearbeitet und das erfolgreich? Und dann führt eins zum anderen und dann fragen die halt trotzdem an. Und selbst als ich diesen Social Proof noch nicht hatte, haben Kunden angefragt, weil sie dachten, es passt persönlich wahrscheinlich. Die wollten mich dann kennenlernen. Gab es Video? Okay, und das war dann die Bestätigung für die der kann auch normal reden und einfach auch normal schreiben. Ja. Deswegen habe ich das gemacht, weil das ist eine riesen Spielwiese war. Also man konnte da wirklich mit relativ kleinen Hebeln, die man umlegen musste, auffallen und das ging relativ schnell dann auch bei mir, also ich. Es hat nicht lange gedauert, da war dann jeder Post. Hat sich dann auch in der Reaktionszeit gesteigert.

      [00:21:17.040] - Michael Otto

      Mein erster Post, der hier so mit Texte losging, mit diesen Kätzchen im Weltall und später waren es dann mal Häschen. Dichter genutzt hat zur Visualisierung der Tipps. Die hatten 203040 Reaktionen, also Likes. Das war für mich viral, das war für mich geil, weil ich kannte die alle nicht, die dargelegt haben, dass das ein ganz neue Leute und auf Instagram zum Beispiel da liken die Leute in der Regel die dir schon die dir folgen. Und da war das dann nicht so und ich dachte mir Cool, wie kann das sein? Und dann, nach 456 Posts, habe ich dann die 100 Grenze überschritten und war auch dann relativ schnell einer dabei mit 300 und das war für mich dann, wenn das mit 20 30 Likes viral war. Kannst dir vorstellen, wie krass ich mich darüber gefreut habe, dass es da draußen Leute gibt. Ich hätte mich auch über weniger gefreut. Habe ich ja. Aber ich fand es einfach schön, dass Leute, die ich gar nicht kenne und die mich nicht kennen, das in irgendeiner Form gut fanden.

      [00:22:13.770] - Michael Otto

      Das hat mich bestätigt in dem, was ich tue. Und deswegen habe ich da da weitergemacht, auch dann.

      [00:22:19.560] - Victoria Weber

      Ich glaube, ich hab ungefähr direkt so drei Follow up Fragen zu dem. Die erste Sache ist, was ich total spannend fand, dass du gesagt hast, dass damit angefangen und nur dadurch kann das. Bei mir war das komplett anders. Also ich habe. Man muss dazu sagen, ich habe jetzt erst seit Dezember überhaupt mal die Idee bekommen, dass ich mal quasi was tun sollte. Und ich hatte, ich glaube so 450 500 Kontakte ungefähr. Und meine Regel war, ich darf nur Leute für mich, mit denen ich mindestens einmal geredet habe. Das heißt, ich immer alle schickt mir Anfragen, Was ist das für ein komisches Netzwerk? Das ist doch was für echte Connections. Und ich hatte nicht so die strengen Regeln. Ich kenn dich nicht, warum sollte ich dich annehmen? Und dann habe ich aber im Dezember in so einem Workshop gehört. So. Ja, man muss einfach ganz viele Leute connecten und hier und da und Sachen posten. Ich so Oh, ich habe alles falsch gemacht und dann bin ich jetzt auch von Dezember.

      [00:23:03.300] - Victoria Weber

      Bis wann war das Februar oder so. Habe ich dann irgendwie 40.200 Follower oder so oder auch Connections oder keine Ahnung. Aber jetzt bin ich halt in diesem Krater und dachte interessanter eigentlich hast du's richtig gemacht, so wie man das Ding halt auch benutzen sollte, nämlich für neue Connections sozusagen. Und ich fand das auch immer sehr interessant und eine andere Follow up Frage, die mir noch gekommen ist. Du hast war das vor zwei Jahren ungefähr oder so angefangen? Glaubst du, dass es heute immer noch so möglich, so schnell so eine große Reichweite in dem Bereich aufzubauen? Oder ist das Gefühl, es ist schon ein bisschen enger geworden, weil du auch gesagt hast, am Anfang war es bei dir so, dass YouTube und Instagram schon relativ gut gefüllt waren sozusagen. Glaubst du, LinkedIn ist inzwischen schon ganz gut befüllt und es ist schwieriger geworden?

      [00:23:44.380] - Michael Otto

      Gute Frage. Ich glaube. Das ist das lustige an ist eine echt gute Frage, die fällt mir schwer so pauschal zu beantworten. Es könnte schon sein, dass es nicht mehr so einfach ist wie noch vor zwei, zweieinhalb Jahren. Da hat sich echt viel getan. Also dann muss man halt auch sagen, ist auch so, was Funktionen angeht. Du kannst es ja dann auch und kannst es bestimmt bestätigen, dass es so gefühlt 567 Jahre hinterher. Was andere Plattformen längst können. Da kommt dann halt dann sieben Jahre später mit einem Update. Also zum Beispiel auf Storys oder so die kamen letztes Jahr war glaub ich war das und dann gingen die auch relativ schnell wieder, weil sie keiner genutzt hat. Dann Storys wie auf Insta, die Stories und ähm. Es könnte schon sein, dass die Challenge ein bisschen größer ist. Weil ich habe jetzt gefühlt schon alles gesehen. Auf ein. Und dann ist halt dieser Überraschungseffekt nicht mehr so groß. Wenn jetzt jemand kommt und und der oder die macht das auch. Aber nach wie vor.

      [00:24:48.560] - Michael Otto

      Also an alle Ich will jetzt nicht, dass jemand den Kopf in den Sand steckt, weil er denkt nach wie vor großes Potential birgt. Organisch wachsen auf einer Plattform wie Linken, Instagram, Facebook etc. noch nicht mal raus, weil es ist eine eigene Welt. Der Algorithmus war, der ist ja völlig pervers. Also da kannst du noch schneller wachsen, aber dann geht es organisch echt schnell. Ich habe dann ins Internet Werbung gesteckt und irgendwann wird sich da auch hin entwickeln wie Facebook und Instagram, dass man da mit Werbung nur noch Follower aufbauen kann. Wahrscheinlich. Aber aktuell geht es organisch noch sehr gut und ich sehe immer wieder Leute, die relativ frisch sind und. Gut, gut wachsen, relativ schnell wachsen. Muss man aber auch dazu sagen. Das sind meistens sehr persönliche Postings, die die Leute da rausballern auf lenkt. Denn es ist relativ einfach viral zu gehen, wenn du meckerst oder dich so emotional ein bisschen entgleitest. Aber ich behaupte, dass.

      [00:25:51.740] - Victoria Weber

      Es auch bei vielen anderen Plattformen so..

      [00:25:53.780] - Michael Otto

      Ja, wahrscheinlich, ja. Ähm, ja. Definitiv. Und das finde ich ein bisschen schade. Will ich noch dran hängen?

      [00:26:03.800] - Victoria Weber

      Ich finde das auch interessant, weil ich war auch am Anfang ein bisschen geschockt, weil ich gesagt hab, warum posten alle Selfies von sich und reden über ihr Leben? Und eigentlich dachte ich, es geht um das Business. Das heißt, ich finde inzwischen und deswegen bin ich gerade so auf dem Trip, ich werde auch mal so ein bisschen mir überlegen, was ich da mache. Ich bin fast ein bisschen auf dem Trip, eher sehr heavy Content Richtung zu gehen und gar nicht mehr so dieses, weil ich finde, eigentlich hebt man sich jetzt schon eher hervor, wenn man nicht nur so persönliche Sachen macht, sondern auch wirklich Inhalte. Ich such ganz oft nach. Ich bin ganz oft Sachen, die ich besonders interessant finde, wo wirklich so guter Inhalt sozusagen ist, wo ich mir denke, ja cool war, fünf Selfies und dann kommt mal einer, wo wirklich was dran ist sozusagen. Finde ich persönlich fast erfrischender als das Thema Selfie sozusagen. Auch wenn ich jetzt gestern dann sehr viel Post gemacht habe. Aber, aber habe ich.

      [00:26:50.390] - Victoria Weber

      Ich beobachte das sehr, sehr stark und ich finde das total cool mich auch von das ist ja immer so auch dieses Above Storytelling was du ja selber total gut mit dem dass es. Es hat ja immer irgendwas wo man sagt ach okay cool und so ist es nicht einfach nur so. Aber heute habe ich meinen Kaffee geguckt und die Sterne standen falsch. Wie fühlt ihr euch heute? Also ich finde viele Posts jetzt auch so ein bisschen in die Richtung und ich glaube, ich habe das Gefühl, dass wenn man dann auch so ein bisschen dieses, dieses Content ein bisschen mehr reinbringt, da kann man sich auch noch so ein bisschen hervorheben. Von daher aber gut. Apropo apropos Content Wie kam es zur Ananas? Weil der geneigte Hörer werde ich schon mal gesehen hat. Wird ja immer dieser diesen Ananas Bräu gesehen haben. Kannst du mal kurz die Hintergrund Geschichte erzählen?

      [00:27:33.620] - Michael Otto

      Ich habe mir fest vorgenommen, irgendwann mal, dass ich mir da eine fancy Story ausdenke, die ich dann erzählen kann, damit die Leute Profi sind. Ich habe damals auf lenkt einen komplett mit meiner KI, also mit meiner Corporate Identity. Kann man ja eigentlich nicht sagen als Selbstständiger, aber halt mit meinem tollen Auftritt, also mit meiner mit meinem visuellen Auftritt habe ich gespielt und habe auch überlegt, da gibt es ja so ein Banner auf dem eigenen Profil und habe überlegt, wie kann ich mich platzieren. Ich hatte gefühlt jeden Tag ein anderen drin und irgendwann hatte ich mir einen Slogan kreiert, weil man, wenn man das Logo überhaupt nennen darf, der hieß saftiges Storytelling. Und was war da zu sehen in meinem Banner Eine Ananas, die war so angedeutet am Eck. Man hat quasi die Struktur der Ananas erkannt und dann lag da so fett drüber, saftig Storytelling. Und das war zu dem Zeitpunkt, wo ich schon mit diesen Häschen und Kätzchen, die ich eingangs erwähnt hatte, meine Karussells gebastelt haben. Und dann ging das plötzlich relativ schnell, dass viele Leute auf einmal Stockfotos gearbeitet haben.

      [00:28:35.260] - Michael Otto

      Also kann war es ja nach wie vor das Tool für Karussells für viele. Also auch mein Bruder war mit der Wahl und da hast du halt Stockmaterial en masse. Und. Ich wollte weg von diesem Stockmaterial. Ich wollte was? Was einzigartig ist. Wahrsten Sinne des Wortes und auch ein bisschen mein Charakter widerspiegelt. Ich habe einen kleinen Anime Faible und dieser dieser Ananas Boy, wie ich ihn nenne. Den du, auf den du ansprichst, der. Der ist anders und dessen Schicksal gezeichnet. Meine Schwester, die Illustratorin, die macht mir das freundlicherweise. Und zu der bin ich und habe gesagt Guck mal, ich brauch was. Das muss so einfach sein wie ein Pilz bei Super Mario oder wie der Super Mario. Oder hast du nicht gesehen etwas einfaches, Gezeichnetes, was einen Wiedererkennungswert hat? Und was ich in meinen Shows, in den Karussells und so verwenden kann. Und dann ist da Ananas entstanden, Da hat sie den ersten Draft gezeigt. Aber das habe ich auch noch. Den ersten ruft. Der sagt ganz anders aus als dieser Ananasjunge, der jetzt mein Profil ziert.

      [00:29:47.250] - Michael Otto

      Und dann? Da war ich noch nicht so überzeugt. Dann habe ich dir mal was beispielhaft geschickt, in welche Richtung ich mir das besser vorstellen konnte. Und der zweite Draft. Das ist quasi der Ursprungs Ananas Boy. Der ist auch bis heute so einer der populärsten. Also den benutze ich auch heute noch nach wie vor gern als als. Als Bild um den Rhein zu arbeiten oder so auch als Sticker und und und. Aufkleber. Quatsch, heißt es in Magnet und so, in jeder Form hab ich den da. So ist der entstanden. Und der hat dann quasi die Ananas in meinem Banner abgelöst. Und dann gab es nach und nach immer mehr. Ich habe über 100 verschiedene Zeichnungen, die meine Schwester schon in den zwei Jahren oder nee Quatsch, eineinhalb Jahre ungefähr angefertigt hat.

      [00:30:31.230] - Victoria Weber

      Aber ganz ehrlich wäre das nicht. Eine coole Story ist also Da brauchst du doch gar keine Scheiße. Ja, das ist ihre Story.

      [00:30:37.570] - Michael Otto

      Okay, ich sage das ein bisschen langweilig. So als nächste Ananas im Profil. Und dann habe ich sie ersetzt. Ich finde das.

      [00:30:42.600] - Victoria Weber

      Super. Und da deine Schwester noch mit drin. Ich finde das toll. Vor allem, dass du den Alten noch hast. Kannst du Rahmen und Merchandise mit den anderen Sachen verkaufen?

      [00:30:49.990] - Michael Otto

      Ja, wenn ich weiß genau, wenn ich mal in Hollywood groß rauskommen werde.

      [00:30:54.240] - Victoria Weber

      Oder wenn du irgendwann die Ananas, die Apple Kopie Writing School gründet.

      [00:30:58.650] - Michael Otto

      Und dann kann ich mir die Rechte gleich sichern.

      [00:31:01.960] - Victoria Weber

      Klar kriegst du hier mit auf auf Band. Kannst du dir das ja übertragen?

      [00:31:09.990] - Michael Otto

      Ja, vielleicht. Aber ich muss schon sagen, du bist auch schon so eine kleine Kamera.

      [00:31:14.910] - Victoria Weber

      Also, ich muss auch sagen, das ist eine Sache, die ich auch lustig fand. Das hatte ich mir auch noch so kurz mental notiert, dass das, was du auch sagst, ist, dass alles so langweilig und so klingt. Ich bin selber mit meinem Blog auch gestartet und habe dann auch gemerkt, ich rede wie so eine Blechdose, weil normalerweise ich jetzt immer so und so und was geht. Und ich bin eigentlich eher so, wie man auch in diesem Podcast hört, eher so ein bisschen lässiger drauf in meiner Sprachweise und hatte dann immer das Gefühl, ich muss so mega gestochen irgendwie reden. Inzwischen bin ich auf meinem Blog so voll Hey Leute, was geht ab und so. Also jetzt vielleicht nicht ganz so, aber schon so eher in die Richtung. Viele Füllwörter, viel so hell und und. Aber auf LinkedIn, das ist ganz, ganz komisch. Ich habe immer noch das Gefühl und es ist mir heute Morgen aufgefallen. Ich hab mal ein bisschen zurückgeblättert. Es ist immer noch so, ich sage mal, 30 % förmlicher, als ich normalerweise schreibe, wo ich mir dachte, so habe ich da so eine irgendwie.

      [00:32:02.910] - Victoria Weber

      Irgendwas ist in mir, das sagt, ich bin ja auf einer professionellen Plattform, ich muss mich ein bisschen. Also ich habe festgestellt, die Sachen, die ich an meinen und schreiben würde, würde ich zum Beispiel nicht mein Blog oder mein E Mails schreiben. Das ist eigentlich schlecht. Das heißt, ich muss da jetzt auch noch mal ein bisschen mich befreien, weil irgendwie auch das Gefühl habe, das ist ein professioneller Rahmen. Ich bin eigentlich, ich sage es mal, cooler als bei der Linken passt bis jetzt und das habe ich mir auch auf die To Do Liste geschrieben, mal ein bisschen kritischer durchzugehen oder vielleicht die Posts einfach in dem Tool zu schreiben, wo ich sonst meine Blogposts schreibe, damit ich vergesse, dass ich es verlinkt in schreibe, um da einfach mal wieder normal Klang reinzubekommen. Und das ist, finde ich was auch gesagt, dass mir der coole Ansatz, dass das so gesagt dass man kann sich ja im Prinzip auch so geben wie man wirklich also auch mit dem Ananas das passt cool und du bist auch so ein bisschen so drauf bei mir viele Leute Angst vor und ich anscheinend unterbewusst auch, weil ich da ein bisschen bisschen förmlicher unterwegs bin.

      [00:32:55.620] - Victoria Weber

      Siehst du das bei vielen Leuten, mit denen du arbeitest, auch, dass sie das Gefühl haben, sie müssen professionell klingen?

      [00:33:00.140] - Michael Otto

      Ja, ja, ja, direkt mal ja, ja, das ist, das beobachte ich bei allen meinen Kunden, bei fast allen, also wirklich die. Man könnte jetzt ja meinen, wenn man wenn man jetzt mal, wenn man weiß wie ich auf links schreibe und ich habe erzählt also mittlerweile kommt auch viel über einiges über Google über über die Suchmaschine so kennt man vielleicht auch vielleicht kennst du dich und. Empfehlungen. Aber 90 %, so würde ich sagen, kommt immer noch überlegt an. Und man könnte jetzt denken, die sehen ja da, wie ich schreibe, wie ich meine Posts verfasse. Die wollen das genauso für sich. Nee, die wollen das dann schon in ihrem eigenen Corporate Korsett. Würde ich jetzt mal sagen. Aber noch so ein bisschen ausgedehnter. Sie merken, es funktioniert gerade nicht. Es muss irgendwie anders sein. Aber trotzdem bitte seriös. Das kommt immer so mit. Das fängt immer mit. Und es gibt wenige, die den Mut aufbringen zu sagen okay. Ich traue mich jetzt auch mal meine meine Businesskunden als Kaste zu sehen.

      [00:34:04.450] - Michael Otto

      Also unterscheiden ja immer zwischen B2B und BTC. Aber die Leute vergessen immer, dass die auch im B2B die Leute sind auch Consumer. Auch der. Der Einkäufer bei bei BMW. Oder der der Entscheider? Der Manager. Die sind auch alle Consumer und haben auch alle Emotionen. Und die werden auch alle von diesen Emotionen getriggert. Und unser Gehirn hat sich in den letzten Jahrtausenden nicht irgendwie gearbeitet. Das ist immer noch gleich. Wir springen alle immer noch auf dieselben Sachen an. Das funktioniert immer noch eins zu eins wie vor zig 1000 Jahren und deswegen kann man sich auch trauen, solche Leute mal etwas mutiger anzusprechen. Ob. Ich merke das bei mir aber trotzdem auch. Ich kann dir da vielleicht auch so ein bisschen die Sorge nehmen vor jedem Post. Den ich absetze. Und wenn man jetzt weiß, wie ich das schreibe, dann kann man das vielleicht verstehen. Zögerlich, auch wenn nur eine Millisekunde. Ich denke mir jedes Mal okay, überspannen ich jetzt den Bogen. Es ist jetzt um acht. Und irgendwann vor allem je.

      [00:35:12.250] - Michael Otto

      Jetzt bin ich da. Schon am Anfang hatte ich ja nichts zu verlieren, als ich angefangen habe. Auf und davon sind echt fast 200 Jahre. Ich sage immer zwei Jahre aber sind eigentlich schon zweieinhalb. Fast. Da hatte ich ja nichts zu verlieren. Ich war ja noch Angestellter. So, und jetzt meint mein Haupt Awareness Kanal und da merke ich das auch, dass ich dann. Zögere kurz und überlege. Kann ich das den Leuten wirklich zumuten? Offenbar schon. Da ist tatsächlich genug Leute, die das, die das feiern und die das gut finden. Und das freut mich natürlich sehr. Aber mir geht es ganz genauso. Und wenn mir das schon so geht, ich würde sagen, ich bin ja jetzt schon dran gewohnt. Und ich habe ich bin mein eigenes, mein, mein eigener Beweis. Da kann ich verstehen, dass denen das auch so geht. Und da kann ich eigentlich den Leuten nur empfehlen. Und das ist einer der ersten Tipps, die ich den Leuten gebe, auch beim Texten. Wenn ihr ein mulmiges Gefühl habt im Bauch, kurz vom Ablauf oder vom Fertigstellen oder von der Präsentation.

      [00:36:13.900] - Michael Otto

      Egal wie ihr das präsentiert. Dann ist das ein gutes Zeichen. Dann nehmt es mit. Sobald wir wieder diesen Schritt zurückgehen und uns in die eigene Komfortzone. Wir haben uns ja über Komfortzonen auch unterhalten wollen begeben. Dann ist es eigentlich wie immer. Das ist ein schlechtes Zeichen. Deswegen. Sobald wir ein mulmiges Bauchgefühl haben, ist es gut. Dann sind wir auf dem richtigen Weg. Ich weiß, dass sie perfekt sein, aber das merke ich bei mir auch. Und ich muss mich da auch immer, immer, immer wieder daran erinnern. Weil sobald sich das normal anfühlt, für mich irgendwas zu tun. Müssten eigentlich meine Alarmglocken losgehen. Weil du siehst ja ich wie Wir unterhalten uns. Und ich hoffe, du bestätigst mir das jetzt. Ich rede ja und gib mich jetzt hier in den Podcast. Nicht so wie in meinen Posts.

      [00:37:02.910] - Victoria Weber

      Dazu sage ich jetzt nichts.

      [00:37:04.440] - Michael Otto

      Aber ich würde sagen, es war objektiv betrachtet. Ich bin ja ein bisschen normaler. Ich weiß, dass.

      [00:37:10.630] - Victoria Weber

      Kein anderer da ist, kein.

      [00:37:12.840] - Michael Otto

      Ich habe. Ich will keine anderen. Insofern gibt es schon einen Unterschied.

      [00:37:17.680] - Victoria Weber

      Nein, aber ich finde, das muss ich jetzt noch mal ganz kurz aufgreifen. Es wird auch gesagt, dass dieses mulmige Gefühl war ein Posten. Ich habe verlinkt, denn es heißt eine ganz neue Plattform für mich. Bei mir ist es immer so total. Ich habe eine E Mail Liste. Ich habe jetzt 6000 Leute oder so mit einer relativ hohen Öffnungsrate, immer auf 50 60 %. Und da habe ich das total crazy. Ich sitze vor diesem Knopf. Ich segmentiert das zwar immer und so, aber ich hatte vor kurzem auch so Emails, wo ich mir dachte so oje, denken die jetzt, ich werde jetzt irgendwie voll gaga und dann drücke ich da drauf und dann siehst du schon in den ersten Minuten so ein Subscriber Zeittor. Aber das sind die Posts, wo die meisten Leute drauf klicken, wo die meisten Rückmeldungen kommen und das sortiert sich dann einfach so selber für sich aus. Und deswegen mache ich das inzwischen ganz aktiv. Und jedes Mal denke ich wieder so Ach, ich will eigentlich, dass mich alle mögen und dass sich keiner abmeldet und so, aber jedes Mal, wenn ich quasi was mache und ich nenne das noch nicht mal polarisierend, sondern das ist einfach nur so ein bisschen in eine bestimmte Richtung, wo ich denke, das ist so sehr in meine Richtung, dann sortieren sich wieder Leute selbst aus.

      [00:38:16.710] - Victoria Weber

      Das ist so dieses magnetische Megageil und er dann denken so Alter, was hat die denn jetzt schon wieder hier für ein Ding. Und das gleiche ist doch jetzt passiert. Ich habe im Dezember neue Fotos gemacht auf meine Website, wo ich dann halt einfach in so hellgrünen Kleidern stehe und alles mit so direct Flashfotographie, was so super ist und alles so sehr aufgehellt. Und dann kriege ich jetzt Nachrichten, wo drinsteht Boah, ich habe deinen Blog gelesen und das war ja alles so super cool und tolle Infos. Aber als ich dann das Foto auf der Startseite. Was ist denn das für ein Foto? Und es ist ja voll unseriös. Also solche Nachrichten kann ich mir so kurz rein, wo ich mir denke, ich finde das gut, weil du wärst gar nicht mein Kunde. So und die Leute, die das cool finden, die feiern das total, dass ich sehr lange gebraucht habe.

      [00:39:01.560] - Michael Otto

      Hast gehört.

      [00:39:02.610] - Victoria Weber

      Du feierst es ultra mega.

      [00:39:05.010] - Michael Otto

      Okay. Ja, das ist ja auch ein ganz bestimmtes Ziel. Die Leute denken können die hat die nicht gecheckt, dass man den Blitz ausmachen kann oder so. Das ist ja ein ganz bestimmter Stil, den ich sehr magister, der für mich total professionell ist. Zum Beispiel weil ich würde mir wegen dieses Direct Flash, wenn ich das provozieren würde, ich könnte das gar nicht. Und das Setting für so ein Foto muss ja auch komplett stimmen. Du musst ja auf so viel auch achten, gerade wegen den Schattenwürfen und so, dass das nicht überladen ist, dass du nach wie vor im Fokus bist und. Ich finde das geil. Mich hat das total geflasht. Als ich das erste Mal auf meiner Website war, dachte ich mir war krass. Richtig, richtig gut.

      [00:39:48.580] - Victoria Weber

      Okay, immerhin schon. Aber es ist halt so lustig, dass dann ernsthaft sich auch Leute quasi berufen fühlen, mir das mitzuteilen und zu sagen Ja, diese Fotos. Okay. Ich liebe das Foto total, auch für dieses mit Doppel Schatten hinten und so. Aber da gibt es dann wirklich Leute, die sagen Nee, also wenn man so ein Foto hat, dann ist man raus. Und ich glaube, das ist wahrscheinlich das ähnliche bei LinkedIn, wenn man manche sehen mit der Ananas. Da bleibt mir weg mit dem Beispiel, weg mit dem Fruchtzeug. Dann, ja dann ist da halt raus.

      [00:40:19.780] - Michael Otto

      Ja, aber genau das sollte, glaube ich, das Ziel sein. Sobald man versucht, jedem zu gefallen, dann man mir.

      [00:40:27.700] - Victoria Weber

      Das ist doch cool. Du kannst aber, wenn du jetzt gerade schon so gut eingefahren hast mit den Texten, kannst du mal ein paar weitere Tipps geben. Wir haben am Anfang auch versprochen, dass ich ein paar Tipps geben kann. Also es gibt ja bestimmt ein paar Sachen, die alle so ich sage jetzt nicht falsch machen, aber ein bisschen besser werden kann. Vielleicht kannst du mal ein paar Sachen aus deinem aus deinem Repertoire sagen, wo du sagst, du siehst die ganze Zeit, es wäre eigentlich so einfach. Hört zu, Leute.

      [00:40:50.740] - Michael Otto

      Ja. Das Einfachste ist also mulmiges Bauchgefühl. Halten wir das noch mal fest. Das ist so der erste Indikator. Das zweite ist. Was vielen schwer fällt und auch mir. Deswegen ist es etwas. Ich lass meine Texte. Ich war auch meine Agentur. Ich war auch mal eine Agentur Texter und da hatte ich die Zeit, nicht Texte liegen zu lassen. Nee, du kriegst da morgens deine, deine Todos. Dann gab es letzte Woche anscheinend drei erfolgreiche Pitches und dann hast du noch mal drei Todos dazu und dann muss alles fertig sein. Das gab es morgen. Das ist so ein Klischee. Das hat sich leider immer bewahrheitet in der Agentur. So, und da geht ja schon viel durch die Lappen beim Texten. Weil wenn du so unter Druck stehst, dann hast du vielleicht auch manchmal richtig geile Ideen. Aber das klappt nicht immer. Und da kann ich dir nur empfehlen Lasst mal die Texte liegen. Eine Nacht mindestens, wenn nicht sogar zwei und geht drüber. Das klingt jetzt total banal, aber warum ist das so wichtig?

      [00:41:49.250] - Michael Otto

      Wir verwenden gerne Floskeln. Wir haben das gelernt. Das ist. Wenn ich jetzt hier. Ich habe glaube ich heute schon die Floskel oder das Sprichwort benutzt den Nagel auf den Kopf treffen. Das geht einem so locker, locker flockig von den Lippen weg. Wir denken da gar nicht drüber nach. Wir haben. Wir sind da so darauf konditioniert auf diese Dinger. Deswegen schreiben wir die auch gerne. Und dann halt auch solche Sachen wie durch innovative Produktlösungen noch effizienter zum Ziel mehr Umsatz. So, das sind so Sachen, die haben wir alle schon gehört. Deswegen nutzen wir sie auch selber, weil wir es gelernt haben. Aber im Umkehrschluss reagiert niemand mehr darauf. Und genau für solche nichtssagenden, schwammigen Aussagen lohnt es sich, Texte liegen zu lassen und nochmal drüber zu gehen und die zu streichen und etwas umzuformulieren. Du kriegst immer eine andere Formulierung. Immer. Und die muss nicht neu sein. Das alles, was schon mal, was wahrscheinlich jemals getextet werden konnte, wurde in irgendeiner Form schon mal getextet. Aber du kannst es immer in den neuen Kontext verwenden, trotzdem und dadurch besonders machen.

      [00:43:00.370] - Michael Otto

      Das ist das erste, was Floskeln. Alles, was gelernt ist, alles, was wir schon übermäßig zu lesen bekommen. Das Streichen, Umformulieren, maßlos.

      [00:43:11.950] - Victoria Weber

      Ich habe sogar, das wusste ich, dass das so ist. Ich habe. Ich habe eine interne Liste. Ich arbeite jetzt relativ viel auch mit Leuten zusammen, wo Sachen drinstehen, die nicht gesagt werden dürfen. Auf meiner Website und unseren Sachen. Darunter steht zum Beispiel Mehrwert bieten, weil überall immer mehr das Wort Mehrwert oder zum Beispiel was ich für das steht bestimmt noch irgendwo in irgendeiner Ecke auf das nächste Level bringen. Ja, das sehe ich jetzt auf jeder zweiten Webseite so, nein, das dürfen wir also auch nicht mehr sagen. Das geht nicht, oder ich habe nicht so ein Liste, wo steht das, Dürfen wir jetzt ab jetzt ist eine Tabuliste.

      [00:43:42.310] - Michael Otto

      Ja, genau so, was ist das Gerade dieses nächste Level bringen ist ein sehr gutes Beispiel. Habe ich auch mal ein Post dazu gemacht, weil was ist denn das nächste Level? Es kann ja immer noch scheiße sein. Ja so, aber gerade dieses nächste Level, es ist zu. Auch zu fluffig. Es ist nicht genau, es ist nicht schön, es ist nicht greifbar, es ist zu abstrakt. Die Leute können sich nichts drunter vorstellen. Sag doch stattdessen lieber, was du mit dem nächsten Level meinst. Also jetzt mal ganz salopp Wir machen das. Damit du. Zum Beispiel. Und das ist dann mal eine Ausgangslage. Und da kannst du daran arbeiten, dass das vielleicht auch ein bisschen catchy klingt. Dann kannst du vielleicht sogar ein klein raus entwickeln. Aber sag den Leuten doch wirklich, was du meinst, was du denen bringst. Das wäre auch so ein dritter Tipp, den man davon ableiten kann. Also schwammige Aussagen meiden, konkret sein. Du kannst da trotzdem noch kreativ sein. Ja, das geht.

      [00:44:46.570] - Michael Otto

      Aber die Kreativität, die darf der Klarheit nicht im Weg stehen. Das heißt, Sag wirklich, was du bringst und meinetwegen mit einer Subtline hintendran, schiebt da irgendwas nach, in der Klammer noch mit nem Zwinkersmilie oder so, kannst du dann auch deinen deine Brand Identity noch mit rein arbeiten. Aber sag den Leuten wirklich, was du den bringst aufs nächste Level. Das sagt doch keinem was. Ein gutes Beispiel dieses Mehrwert bieten eben auch. Und du hattest noch ein tolles Beispiel. Was hatte ich jetzt vergessen? Was war da noch?

      [00:45:16.080] - Victoria Weber

      Äh, dieses. Das weiß ich jetzt auch nicht mehr. Aber ich sehe auf jeden Fall auch ganz krass vieles, was du gesagt hast mit Qualität und Kompetenz und Innovation und so. Ja, genau. Aber ich habe das selber auch. Ich habe letztes Jahr oder so mal auch meine Sachen, wo ich mir auch dachte, dieses nächste Level müsste das ersetzen. Habe ich es irgendwie genannt, mit durch die Decke gehen mit oder so. So oft habe ich eigentlich eher so wie ich und aber da muss man sich glaube ich glaube ich sogar ein ganz klein Blatt was geschrieben habe wirklich Einzelseiten durchgucken hab gedacht das geht nicht, das geht nicht das geht nicht. Aber bis auf die Alternative gekommen, das hat ungefähr einen Tag gedauert, weil es ist gar nicht so einfach, finde ich, was zu finden, was irgendwie cool klingt. Was aber auch noch klar ist, dass kein Fall wird und wo man trotzdem nicht wieder irgendwie bei Mehrwert oder so rauskommt. Also ich find, das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, obwohl es am Anfang einfach so easy peasy aussieht, weil man liest sich alles ganz gut und so, aber was dahinter steckt ist halt krass wie einfach es aussieht, desto schwieriger fand ich es wahrscheinlich.

      [00:46:09.450] - Michael Otto

      Ja, und das schreibe ich auch. Ähm, unfairer Wettbewerbsvorteil fällt mir zum Beispiel auch spontan ein. Das ist irgendwann hat sich das mal ist es dem, dem ist was eingefallen. So, jetzt habe ich. Und dann irgendwie hat sich das wie ein Lauffeuer verbreitet, dass ich das auch gefühlt als Fall sehe von Leuten, die dich beraten oder die dir irgendwas bringen, um dein Unternehmen zu skalieren. Ist das Skalieren? Geht es mir auch. Also da kann ich auch nicht mehr hören. Aber ja, das sind diese Sachen. Das war jetzt zwei im Prinzip da dritte Also ein Bauchgefühl. Der zweite Tipp war, sich von Floskeln und und bekannten Redewendungen verabschieden. Das dritte es sei nicht fluffig oder schaumig, sei konkret. Und das hörte wäre und das hast du vorhin schon so schön gesagt und das finde ich ganz klasse, dass du das machst. Füllwörter zu nutzen. In meiner Bubble, in der ich auf links unterwegs bin, gibt's Texte jeden Tag. Und es sind eigentlich immer die gleichen. Schreibt aktiv, schreibt kurze Sätze, schreibt positiv, meide Füllwörter oder streicht sie komplett.

      [00:47:21.130] - Michael Otto

      Das hat auch Hemingway mal, der hat mal knackiger das gewesen sein. Da war auch dieses Schreibassistenz keine Fremdwörter bei einfach und so und da war eben auch dabei, Füllwörter rauszulassen. Aber. Ich bin dafür, die Füllwörter reinzunehmen oder drin zu lassen. Natürlich. Und immer macht die Dosis auch das Gift. Das ist ganz klar. Wenn ich jetzt ein Textformat, der besteht nur aus Füllwörtern, dann kriege ich Kotzen. Ich selber nutze sie auch. Aber ich empfehle auch jeder, jeder anderen Person und jedem Unternehmen, sich auf Füllwörter einzulassen, weil sie Texte menschlicher klingen lassen. Und Texte zu lesen ist sowieso schon anstrengend genug. Warum lesen wir dann kein HGB? Ja, weil da oft passiv geschrieben ist. Weil das Schachtelsätze sind. Aber weil die halt auch wirklich total trocken sind. Du hast das Gefühl, die hatten Roboter geschrieben. Wirklich so und wenn das Lesen eines Textes schon so anspruchsvoll ist, dann gib doch den Leuten im Grund weiterzulesen. Also lasst sie doch nicht das Gefühl haben, die reden mit einer Wand in Anführungsstrichen, sondern dass da wirklich ein Text vor denen sitzt, der sich mit denen unterhält.

      [00:48:31.010] - Michael Otto

      Da tragen Füllwörter ganz ungemein dazu bei, Weil unser Leben. Die meiste Zeit des Tages lesen wir in der Regel nicht, sondern unterhalten uns. Gerade jetzt, in Zeiten von Remote Work und Meeting Inflation. Wir reden gern und das erinnert uns auch daran, dass diese Texte von Menschen geschrieben wurden. Und das gibt uns eine ganz andere emotionale Beziehung zu diesem Text. Hilft enorm. Das wäre der vierte Tipp für vertane Chance geben. Und dann komme ich gleich zum fünften Tipp Persönlich sein in den Text. Und damit meine ich. Redet die Leute wirklich direkt an, stellt denen im Text Fragen, löst die Fragen auf. Direkte Ansprache. Das sind auch so Kleinigkeiten. Also ich mache das deine Webseite durch die Decke geht und nicht ich mache, dass die Webseite durch die Decke geht oder dass Websites durch die Decke gehen. So gibt den Leuten das Gefühl, dass sie das Du bist wirklich mit ihnen unterhältst. Das ist ganz wichtig. Und dann als sechsten Tipp auch Text Tipps hinterfragen und damit meine.

      [00:49:32.580] - Sprecher 3

      Aber.

      [00:49:34.270] - Michael Otto

      Auch meine weil meine Tipps die können jetzt. Für mein für mich zutreffen, vielleicht auch für dich zutreffen. Aber es gibt hier und da Sparten und Zielgruppen, da passt es halt wieder nicht. Und da ist es ganz wichtig, dass man sich so eine Art ähm, es gibt ja Personas für Zielgruppen und so. Und dass man sich eine Persona anlegt, also quasi wie so eine Art Rolle, in die man schlüpft. Und auch sich überlegt Wie kann ich oder will ich meine Zielgruppe ansprechen? Wie kann ich da auch konsistent drin bleiben und wie kann ich das schaffen? Das auch. Gerade für Unternehmen ist es extrem wichtig, wenn da zig verschiedene Leute Texte schreiben, dass man da so eine einheitliche Struktur reinbringt, dass man sich auch wirklich darauf einigt, wie die Texte geschrieben werden und auch eine Markenstimme entwickelt. Und da kommt vielleicht am Ende dann raus, dass Füllwörter da auch nicht so toll sind. Kann ja sein. Oder dass es hier und da auch mal einen verschachtelten Satz braucht. Kann ja auch sein. Mal unabhängig davon, dass das sowieso also.

      [00:50:35.910] - Michael Otto

      Damit meine ich, wenn ich zum Beispiel nur die Regel befolgen würde Mach kurze Sätze. Das wäre ein Text, der nur kurze Sätze hat, dann.

      [00:50:43.860] - Victoria Weber

      Auch keine ordentliche. Das ist ja dann auch so.

      [00:50:47.220] - Michael Otto

      Voll, da fehlt die Melodik. Es ist wirklich anstrengend, einen Text zu lesen, wo jeder Satz nur sieben Wörter hätte. Das ist wirklich, wirklich anstrengend. Du brauchst diese Abwechslung, Du brauchst auch mal ein Komma und einen Einschub. Sonst verhungerst du beim Lesen sprichwörtlich. Und du fühlst dich dann wirklich leer beim Lesen. Du willst es nicht.

      [00:51:08.400] - Victoria Weber

      Ich kenne das auch. Texte, denen man eindeutig ansieht, sie wurden optimiert. Aber wenn man sich denkt, so ist noch härter als das ich vorher gewesen wäre.

      [00:51:15.450] - Michael Otto

      Ja genau. Wenn jeder wirklich eins zu eins diese Regeln befolgen würde, dann hätten wir am Ende auch gar keine Individualität mehr.

      [00:51:22.260] - Victoria Weber

      Na ja, und es kommt ja wirklich auf die Zielgruppe an. Also ich habe. Ich habe ja jetzt jetzt erst mal einen Podcast. Ich habe Website und SEO Kurse, also für Google und so. Und da kriege ich ungefähr gefühlt ständig die Frage Sollte ich meinen Leser jetzt duzen oder siezen? Und ich so Na ja, kommt halt drauf an, wer der Leser ist. Bist du Anwalt, dann solltest du vielleicht doch beim Sie bleiben, weil ich finde das echt ganz cool, so mit meinen bestimmten Berufsgruppen. Auch wenn es jetzt mal um Hardcore Sachen zum Beispiel geht oder als Bestatter. Vielleicht möchte man vielleicht gerne so eine professionelle Distanz haben bei meinen Kunden. Ich duzt die alle ganz fröhlich. Ich habe auch immer die Entschuldigung mit Copenhagen muss ich ja gar nicht mehr siezen kann aber also das ist die kommt ja mega drauf an und die Leute wollen gerne so eine Antwort. So ja, du für die und du für die Nähe, das geht nicht, weil es kommt immer drauf an und ich meine, da ist das Deutsch natürlich auch nicht ganz so einfach, weil man da ja so ein bisschen auch gucken muss, an wen man sich jetzt so wendet.

      [00:52:14.250] - Michael Otto

      Ja, das ist ein gutes Beispiel. Übrigens ich habe Kunden, da gibt es genau dieses Dilemma. Wenn ich jetzt einfach mal die, die Marke und die Markenidentität, da brauchen wir eigentlich ein Du, das nutzen wir auch. Hat aber auch zur Folge, dass alle Emails, die wir mit dem Kunden verfassen, auch als du Anrede rausgehen an die Kunden, auch mal im Namen der Vertriebler. Und die duzen dann plötzlich ihre Leute, obwohl die, die normalerweise siezen.

      [00:52:45.540] - Victoria Weber

      Und das ist extrem schwierig.

      [00:52:48.100] - Michael Otto

      Ja, genau. Und dann könnten wir sagen Okay, dann kriegt ihr von uns halt die Mails und dann kommt das nächste Problem. Ja, aber auf der Website duzen wir die trotzdem. Also ich glaube schon, dass man den Leuten zumuten kann. In der Regel. Es gibt, wie du sagst, ein paar Zielgruppen, die würden sich da auf den Schlips getreten fühlen. Geh ich mit? Das wird aber auch. Das ist aber auch okay. Aber das, dass sie zum Beispiel. Ich finde, da wird auch viel zu lang drüber diskutiert. Überhaupt weil. Gutes Beispiel Ich vergebe zwei Jobs, eine an eine an einen Menschen, die maßgeblich mich darin bestärkt hat, auch mich als Texter selbstständig zu machen. Das ist die Daniela Röhrig. Die Daniela Rohr ist auch Texterin und die hat ein Buch herausgebracht. Ich glaube es vor mittlerweile drei Jahren oder oder vier Jahren.

      [00:53:42.540] - Victoria Weber

      Das heißt ja.

      [00:53:44.190] - Michael Otto

      Das texten können. Ja, genau. Und die Daniela, die sitzt in dem Buch. Aber dieses Buch. Du fühlst dich beim Lesen nicht, als würdest du gesiezt werden. Das ist so ein lockerer, ganz direkter, klarer Sprachstil. Das liest sich auch nicht wie ein Sachbuch. Das liest du von vorne bis hinten durch, weil es unterhaltsam ist und die sitzt. Und das geht. Und deswegen ist dieses Du oder sie. Das geht mir manchmal auch ein bisschen auf den Keks. Ich finde mich da gar nicht. Das wäre das aller Allerletzte, um ehrlich zu sein. Über das ich mich unterhalten würde mit den Leuten. Das braucht gar nicht so viel Platz für Raum zur Diskussion. Da gibt es andere Sachen, die sind viel wichtiger für die Markenidentität.

      [00:54:28.290] - Victoria Weber

      Ich könnte vielleicht auch schreiben Ich helfe Ihnen, dass Ihre Website durch die Decke geht und wäre wahrscheinlich kein großer Fan.

      [00:54:34.320] - Michael Otto

      Und das wäre auch ein cooler und ein cooles Stilmittel. Eigentlich, wenn du eine relativ locker Sprache hast und trotzdem siezt. Das ist ja schon wieder fast einzigartig. Stell dir mal vor, die würde sitzen, aber mit dem gleichen Witz.

      [00:54:51.100] - Victoria Weber

      Das wäre ja lustig. Das wäre ja lästig.

      [00:54:54.530] - Michael Otto

      Nee, das ist genauso lustig, wie wenn ich mal ne Frau sitzen würde oder so.

      [00:54:57.820] - Victoria Weber

      Aber das Kind geboren wird.

      [00:55:02.350] - Michael Otto

      Das würde ich ja, oder? Werde ich nicht. Egal wie du stehst, das wäre lustig, weil es ungewohnt ist, weil es schon wieder anders ist und.

      [00:55:08.830] - Victoria Weber

      Oder dieses bereue ich. Was man so im Mittelalter dieses.

      [00:55:11.570] - Michael Otto

      Ähm ja.

      [00:55:12.370] - Victoria Weber

      Oder was? Was sei, sei er bitte ruhig.

      [00:55:16.120] - Michael Otto

      Ja, genau.

      [00:55:17.590] - Victoria Weber

      Also, falls jemand was Besonderes gesucht habt, habt ihr einen Tipp. Sprecht die Leute per se oder per ihr an! Ihr ist nicht richtig.

      [00:55:27.520] - Michael Otto

      Genau wie alle Anfrage. Egal, wer er ist.

      [00:55:31.400] - Victoria Weber

      Das wäre so eine Waffe gegen mich. Es gibt bestimmt welche. Die könnten da so richtig was.

      [00:55:37.360] - Michael Otto

      Ja.

      [00:55:38.140] - Victoria Weber

      Die könnten da richtig was draus machen, glaube ich. Ähm, ja. Was du auch noch gesagt hast mit diesem, dass man. Das man sich eben nicht traut, weil es nicht professionell ist. Ich glaube, dass da auch ganz viel sich verändert hat, weil ich glaube tatsächlich, dass heute auch Sachen möglich sind, die früher halt wirklich auch vom Endkunden nicht als professionell erachtet werden würden. Aber die Leute sind halt heute auch echt ganz andere Sachen gewohnt. Was mir zum Beispiel total auffällt, jetzt auch noch mal bei Du und sie zu bleiben, dass es schon auch eine Entwicklung gibt, das. Also ich bin seit 2014 wohne ich in Dänemark und ich bin auch so ein bisschen auch rausgekommen. Aber wenn ich nach Deutschland gehe zu Besuch oder so, beobachte ich so krass wie dieses Du im Verhältnis zu von vor. Ich will jetzt ein paar Jahre inzwischen wie dieses Du wirklich so Einzug genommen hat und das alles einfach auch viel gezielter geworden ist. So von der Sprache oder auch so Plakate und so. Früher war alles so, du bist der Zuschauer.

      [00:56:25.000] - Victoria Weber

      Ich bin hier also sehr viel mehr auch Abstand. Und heute versuchen ja auch alle so ein bisschen auf einer Ebene zu landen. Und ich glaube auch, dass man dem Konsumenten mehr zumuten. Das ist falsch. Aber dass der Konsument auch mehr erwartet, dass mal ein bisschen. Cremiger ein bisschen lässiger als drauf ist sozusagen, weil man dann ja auch sonst sehr altbacken rüberkommt, wenn man nicht damit spielt und es als ironisches Element im kommt man sonst auch, glaube ich, ein bisschen aus der Zeit gefallen raus.

      [00:56:49.480] - Michael Otto

      Ja, darüber gehe ich mit. Ich habe zwar gerade gesagt, dass da zu viel drüber geredet wird, aber nichtsdestotrotz bin ich voll bei dir, weil mir ist es auch wichtig, sich zu duzen. Ich finde, dass sie. Das erzeugt so eine Distanz. Also wenn ich es mir aussuchen kann, dann würde ich immer duzen. Für meine Kunden, klar. Aber am Ende ist mir das dann auch egal, ob wir dann siezen oder nicht, weil andere Sachen, wie gesagt wichtiger sind. Aber mir ist es so wichtig, dass ich auch auf meiner Webseite über dem Kontaktformular, das als Bedingung stehen Hardware immer auch hier anfragt. Es ist mir egal, was das für eine Firma ist, dass wir uns duzen, wenn wir zusammenarbeiten. Weil ich muss meine Kunden ziemlich gut kennenlernen und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie da eher. Im Weg steht. Ja, das erzeugt immer eine Barriere unsichtbare.

      [00:57:38.990] - Victoria Weber

      Ich glaube auch, dass diese ganze, dass sich alles mehr verknüpft und dass die Leute auch inzwischen sehr viel mit englischsprachigen Firmen zu tun haben, wo man ja auch immer nicht Mister oder Misses oder so ist, sondern auch immer der Vorname. Ich glaube, dass es auch einiges noch gegeben hat oder immer immer weiter auch dafür sorgt, dass die Leute wahrscheinlich in zehn Jahren finden. Wahrscheinlich alle komisch, wenn irgendwo man dann denken die ich bin alt oder was?

      [00:57:59.820] - Michael Otto

      Ja genau. Das kann wirklich sein. Das war mein Wunsch.

      [00:58:03.020] - Victoria Weber

      Aber ich glaube, die Entwicklung geht in die Richtung Mal gucken, Wir werfen das jetzt hier mal den Podcast, ob das auch wirklich so sein wird von der Megacities. Ich glaube, was man natürlich sich angucken kann und was ich glaube, was immer mega viel hilft, weil diese trotz allem sind ja so Tipps immer relativ abstrakt. Aber wenn man sich einfach mal so ein Ding rausnimmt und dann mal ein also wenn man einfach mal einen Tipp und dann zum Beispiel einen Post oder eine Webseite einfach nur auf diesen Tipp hin analysiert, so mache ich das ganz oft. Wenn ich Sachen höre, dann finde ich, wird es gleich viel deutlicher. Aber das muss man sich immer so okay, habe ich jetzt auf das geachtet und darauf geachtet, das geachtet. Aber wenn man einfach nur sagt okay, ich nehme jetzt diesen einen Post und nehme jetzt mal den Tipp persönlicher machen, was kann ich in diesem Post jetzt in dieser Hinsicht verbessern? Und irgendwann baut sich das so ein bisschen persönlich ein und man kann die ganzen Sachen beherzigen.

      [00:58:45.890] - Victoria Weber

      Ich glaube, das wäre auch so mein Tipp von meiner Seite aus, um diese Tipps umzusetzen. Weil ich finde es ganz oft schwierig, wenn ich so eine, so eine quasi eine ganze Sammlung an Sachen bekomme, die ich alle machen soll. Dann finde ich, ist es ganz einfach, wenn man sich ein konkretes Dinge wie zum Beispiel eine Seite auf einer Webseite oder ein Post oder einen Link, einen Titel, was auch immer und sie einfach mal eine Sache mit einem Tipp versehen, was kommt dann dabei heraus? Und ich finde, teilweise ist es irre, wie wenig es braucht, um einfach einen Text besser zu machen. Also ganz oft sind es einfach nur so ein paar Sachen und es ist ein ganz anderer Text. So und da kann man viel retten.

      [00:59:18.350] - Michael Otto

      Ja, was da auch extrem hilft ist lest euch das Ding laut vor, wenn sich das dann vorliest, wie als würdet ihr ein Zeitungsartikel vorlesen oder aus einem Sachbuch. Ein Abschnitt. Dann überarbeitet das, wenn sich das liest wie als würdet ihr euch ein Hörbuch gerade reinziehen oder so.. Dann geht das in die richtige Richtung. Also sobald das ansatzweise in der Richtung geht. Dass es eher unterhaltsam als informell klingt. Dann würde ich persönlich für mich das ist mein persönlicher Anspruch an Texte, einen Haken dran machen. Weil alles, was eher in die Richtung Unterhaltung geht, bleibt auch im Kopf. Warum? Warum war ich in Latein in der fünften Klasse eine Niete und habe die 150 Punkte in zwei Tagen auswendig gekonnt?

      [01:00:05.160] - Victoria Weber

      Ja, ich konnte sie auch. Die ersten, oder? Sichtbar geworden.

      [01:00:08.930] - Michael Otto

      Genau weiß ich es nicht. Da war es. Unterhaltung war. Deswegen gibt den Leuten kein. Kein trockenes Brot. Gibt denen eine scheiß Eiscreme, hm.

      [01:00:20.420] - Victoria Weber

      Oder vielmehr Törtchen.

      [01:00:22.220] - Michael Otto

      Oder Himbeer Törtchen oder Pommes mit Ketchup und Mayo.

      [01:00:25.700] - Victoria Weber

      Ja, und damit runden wir auch wieder das vom Anfang ab. Und das finde ich auch so cool, weil ich finde, dass das eigentlich ein sehr, sehr, sehr guter, weil im Prinzip ja auch ein Pommes post dafür gesorgt hat, dass du jetzt hier in diesem Podcast ist und nicht der schreibt jetzt mal 47, weil man sich jeden Tag irgendwie 3000 Stück von. Sondern es war diese Pommesgeschichte die natürlich an verknüpft war wo ich auch dachte so ja das ist Platin aber die die. Also ich sag mal so die die die Credibility die muss natürlich da sein, so als Basis. Also man kann ja nicht über etwas hinwegtäuschen, nur weil man coole Stories über etwas erzählt, aber wenn man das hat, dann noch das obendrauf zu legen, halte ich persönlich für den Weg da jetzt nicht mehr im Podcast eingeladen zu werden, sondern auch quasi entgegenzukommen, wo die Leute das dann auch wirklich cool finden und wo die sagen Hey, mit dem will ich gerne arbeiten und am Ende des Tages auch gerade als Dienstleister. Wie unterscheidet man sich denn also durch seine Persona persona, durch seine Persönlichkeit?

      [01:01:22.820] - Victoria Weber

      Das ist ja der, der der Punkt und der.

      [01:01:25.560] - Michael Otto

      Ja.

      [01:01:26.270] - Victoria Weber

      Also ich habe einfach ich bin voll krass deine Posts. Wer sich denkt.

      [01:01:29.870] - Michael Otto

      Ach danke, ja, wie lustig.

      [01:01:31.490] - Victoria Weber

      Und vor allem die Kommentare sind ja sogar lustig. Und wie du dann darauf antwortest auch lustig. Das heißt für mich mein persönliches Entertainment. Ich habe dich relativ spät erst entdeckt, aber seit dem ich mir so hoch wie cool wie dein Post rausgekommen. Ich bin auch super.

      [01:01:45.710] - Michael Otto

      Danke schön. Victor Rennsport wirklich sehr viel.

      [01:01:48.440] - Victoria Weber

      Ich finde das. Ich finde das cool. Von daher in diesem Sinne vielen, vielen Dank für die ganzen Tipps. Ich finde das sehr sehr cool, was du machst. Und ja, jetzt bin ich natürlich ein bisschen unter Zugzwang, dass ich den Post zu diesem zu dieser Blogpost folge hier auch gut Texte, aber ich werde. Ich werde mir Mühe geben. Ich werde den Text eine Nacht oder zwei legen lassen und dann gucke ich ja, was du sagst.

      [01:02:08.990] - Michael Otto

      Ich bin gespannt. Ich freue mich sehr drauf und das war mir wirklich eine große Freude, hier zu sein. Das sage ich nicht nur so, das klingt jetzt auch wie eine Floskel, echt ernst. Ich habe das sehr genossen, die ich sehr gerne. Wir nehmen eine Stunde auf, das hat sich nicht angefühlt wie eine Stunde. Das ist krass.

      [01:02:22.910] - Victoria Weber

      Ich bin auch ein bisschen überrascht. Eigentlich muss ich mich unter der Stunde halten, aber das ist okay. Wir werden hier auch in Überlänge das Ding lassen. Alles super. Ja, cool. Vielen, vielen Dank. Und ich freue mich schon, was rauskommt, wenn ich und die ganzen Hörer deine Tipps umsetzen. Von daher, wir werden das Ganze auf das nächste Level bringen.

      [01:02:41.260] - Michael Otto

      Ja.

      [01:02:43.700] - Victoria Weber

      Danke schön.

      [01:02:44.900] - Michael Otto

      Ich danke dir.

      [01:02:49.760] - Victoria Weber

      Super. Du hast bis zum Ende gehört. Das war's mit dem kreativen Podcast. Noch nochmal während des Sehens und ein paar Sachen, die nicht alle kriegen. Aber alle gibt es auf zwei Punkte Schrägstrich Newsletter. Bis zum nächsten Mal.

    Links & Shownotes auf der Podcast-Folge:


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